Ich bin ich

Hier könnt ihr eure SIMS-Geschichten (Fotostorys) mit Bilder posten...
Antworten
Benutzeravatar
cheli24
Foren-Orakel
Beiträge: 1080
Registriert: 06.03.2015, 19:51
Hat sich bedankt: 1832 Mal
Danksagung erhalten: 2349 Mal
Kontaktdaten:

Re: Ich bin ich

Beitrag von cheli24 » 15.12.2017, 01:40

Hallo Astrid, :winken

so, jetzt kommt endlich mein Kommentar. Die anderen werden nach und nach folgen, wahrscheinlich Anfang nächster Woche. Mal sehen, ich bin zwar am Montag- und Dienstagabend weg, aber vielleicht komme ich ja im Laufe des Montags dazu. Mal schauen, wie es mir zeitlich reicht.

Ui, das Kaufhaus sieht sehr schön aus, ebenso wie der Weinkeller. :klatschen1 Hast Du das selbst gebaut oder war das in irgendeinem Store-Pack? Einiges davon habe ich auch, hatte ich damals auch bei SdV verwendet, als Kyle und Trish in Monte Vista die Weintrauben gepflückt hatten usw. Nur konnte ich da dummerweise die Weinpresse nicht platzieren. :confus3 In einem anderen Haus hatte es problemlos funktioniert. Na ja, muss man manchmal nicht verstehen. An die Fässer kann ich mich allerdings nicht erinnern. :confus2 Da müsste ich mal nachschauen, wenn ich irgendwann mal wieder Sims 3 spiele. Aber es läuft ja nicht davon.

Ich hoffe dennoch, dass ich eventuell noch im Dezember das Strandhaus bauen kann. Ich habe mir ein paar Screens gemacht, auch wie groß das Haus ist, wie viele Kästchen, der Umriss, was ich alles verwendet habe und auch die Einteilung der Räume. Ich muss jetzt nur mal nach diesen Fenstern schauen, ob es die auch für Sims 3 gibt. Leider ist es oftmals der Fall, dass manche Seiten gelöscht oder auch einfach nicht mehr weitergeführt werden. Dann kommt man auch nicht mehr an die CC-Objekte oder aber, es gibt sie nicht für Sims 3. Ist zwar schade, aber kann man nichts machen. :confus2

Ich finde es schön, dass Theo’s Vater nicht zu den Vätern gehört, die ach so enttäuscht sind oder waren, weil der „Bub“ nicht gleich ins elterliche Geschäft eingestiegen ist. Sicherlich hätte es ihn auch gefreut. Aber ich finde es besser, dass Theo zunächst auf eigenen Füßen stehen und seine eigenen Erfahrungen machen wollte. Auch das gehört schließlich zum Erwachsenwerden. :daumenhoch2 Aber wie viele gibt es, die ihre Kinder in irgendetwas hineindrängen, was diese vielleicht nie machen wollen? Ich denke, das gibt es zur Genüge, kenne ich auch in der Verwandtschaft. Theo denke ich, ist durch dieses ständige Reisen und auch das damit verbundene Alleinsein und Vagabundenleben gereift und selbstständig geworden. :klatschen1 Wer weiß, vielleicht hätte ihm immer etwas gefehlt, hätte er es nicht gemacht. Jetzt aber mit 30 oder so wird er vielem möglicherweise ganz anders gegenüberstehen, als er es vielleicht mit 20 getan hätte. :nicken Jetzt wäre er vielleicht bereit, in absehbarer Zeit die Firma zu übernehmen. Das traue ich ihm durchaus zu. Er ist sehr aufgeschlossen, selbstständig sowieso, hat keine Angst vor Neuerungen, auch halte ich ihn für geschäftstüchtig. Ja und irgendwann wird sein Vater sich auch zur Ruhe setzen. Warum dann also nicht jetzt mit einsteigen, wo der Papa noch da ist und ihm sicherlich mit Rat und Tat zur Seite stehen kann/wird?

Oh und die Angestellten sorgen sich auch ein wenig um Theo, dass er zu dünn ist usw. So ein Job ist ja auch sehr anstrengend und kräfteraubend. Ja, vielleicht ist es wirklich an der Zeit, endlich sesshaft zu werden. Er meint ja auch selbst, dass er das nicht mehr lange machen möchte. Na ja, wer weiß, ob es nicht sogar schon die letzte Reise als Restauranttester war. Bild Das konnte man so raushören. Irgendwann wird er sicherlich eine Familie gründen wollen und dazu passt kein Vagabundenleben mehr. :schuetteln Obwohl es in der Real Life oftmals auch so ist, gerade wenn man in der Versicherungsbranche oder im IT-Service ist. Ein Freund meines Bruders ist in der IT-Branche, verheiratet, zwei Kinder, aber auch viel unterwegs. Erst kürzlich war er in Wien, zuvor in Hamburg. Na ja, er schaut schon, dass er zumindest an den Wochenenden zuhause ist. Aber mein Papa hatte damals drei Schichten gearbeitet und samstags bei einem guten Freund, der sich selbstständig gemacht hatte. Zumindest hatten wir sonntags immer etwas unternommen, aber unter der Woche selten gesehen, in der Mittelschicht so gut wie gar nicht. Morgens waren wir in der Schule, um 14 Uhr ist er meistens schon weg gegangen und erst gegen 23 Uhr heimgekommen, da waren wir schon wieder im Bett. Während der Nachtschicht, er ist morgens um 7 Uhr heimgekommen, hatte ich immer noch ein wenig mit ihm erzählt, ehe ich zur Schule bin und er dann zu Bett gegangen ist. Wir beide sind keine Morgenmuffel, bei uns wurde schon frühmorgens drauf los geplappert. Bei meiner Mutti und meinem Bruder das krasse Gegenteil. Ja, ist manchmal komisch. Das hat sich bei mir bis heute nicht geändert.

Ich weiß noch, als wir an der ersten Nordamerika-Reise teilgenommen hatten. Die Reise begann in Minnesota. Aufgrund eines Missverständnisses war ich aber schon eine Stunde früher auf als meine Freunde. :augen: Wir wollten uns eigentlich um 8 Uhr zum Frühstück treffen. Ich hatte mich fertig gemacht und mich noch gewundert, dass es überall so ruhig war. :confus1 Also bin ich leise zum Fahrstuhl gegangen und habe dort einen unserer Mitreisenden getroffen. Damals kannte man sich ja noch nicht und die Namen sowieso nicht. Na ja, wir wünschten uns einen guten Morgen, plauderten noch ein wenig, bis der Fahrstuhl kam. Plötzlich fragte er, ob ich denn auch nicht mehr schlafen könnte. Und ich „Hm?“ und fragte noch, wie spät es denn wäre? Na ja, 7 Uhr. Ah ja. :augen: Ich muss dazu sagen, dass ich grundsätzlich mein Handy als Wecker benutze, zudem gibt es in den Zimmern Radiowecker. Muss ich jetzt aber noch erwähnen, dass die Amis einfach zu faul sind, in den verschiedenen Zeitzonen die Stunden ab- oder dazu zu zählen? :roll: Die meisten stellen sie nach ihrer Heimatzeit. Jedenfalls war ich eine Stunde zu früh, da ich auf meinem Handy nach dem Flug dummerweise die falsche Zeitzone eingestellt hatte und der Radiowecker eine Stunde zu früh eingestellt war. :o Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und achte da auch immer drauf, vor allem, wenn wir schon frühmorgens losfahren. Aber es waren schon einige beim Frühstück und es ging sehr gesprächig zu. :grins

Im nächsten Jahr ist es wieder ähnlich. Wir starten in Dallas, wobei Texas sogar innerhalb des Bundesstaates zwei Zeitzonen hat, rüber nach Kalifornien und Nevada, das ist noch die gleiche Zeit, aber Arizona ist dann schon wieder eine Stunde weniger. Nach Hause geht es dann aber wieder über Dallas. Wir haben Direktflug, das wird wieder ein langes Sitzen. :roll: Diejenigen, die von München abfliegen, müssen in London umsteigen. Da bin ich ehrlich gesagt froh, dass uns das erspart bleibt, zumal es dann eben auch vorkommen kann, dass die Koffer nicht da sind. Toi, toi, toi, bisher hatten wir immer Glück. :daumenhoch2 Aber es hatte schon einige auf den Reisen getroffen. Es kann immer wieder mal passieren, dass die Koffer nicht durchgecheckt werden, gerade beim Umsteigen kann es zu Problemen kommen oder sie werden falsch codiert, fallen durchs Raster usw. Aber wie gesagt, bislang ist immer alles gut gegangen. Ich bin immer froh, wenn mein Koffer auf dem Band auftaucht. :nicken

So, genug Sinnloses „gequatscht“, weiter geht’s. :lachen

Ah, Jannik trinkt auch ein Gläschen Wein? Bild Spontan dachte ich mir ja, nicht schlecht, vielleicht wird er dadurch ein klein wenig lockerer und ist nicht mehr so gehemmt. :klatschen1 Mein zweiter Gedanke war, es wäre doch super, würde jetzt Bettina auftauchen… und schon kommt sie mit ihrem Auto an. Passt doch. :grins Das denkt auch Theo, als er sie sieht. Aber ich finde es klasse, dass sich Jannik bei ihr entschuldigt hat, auch wenn sie ihm ins Wort fällt und meint, sie wäre ihm nicht böse. Ja und dann traut sich Bettina ein zweites Mal, Jannik einzuladen und er hadert schon wieder mit sich selbst. :peinlich Aber so eindringlich, wie sie ihn gebeten hat, nicht abzusagen, da kann er nicht einfach „Nein“ sagen. :schuetteln Also, gib‘ Dir einen Ruck, Jannik und sag‘ „Ja“. Sie will nur Kaffee mit Dir trinken, nicht mehr und nicht weniger. Bild Dabei könnt Ihr plaudern und Euch ein wenig kennenlernen. Etwas anderes passiert da nicht. Also, was sagt er jetzt zu ihr? :confus2

Wieder ein sehr schönes Kapitel, toll geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer super Bilder. :daumenhoch2 Hat mir wieder sehr gut gefallen, liebe Astrid. :hug02 Jetzt bin ich aber gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1

LG Marga

Benutzeravatar
Simsi68
Moderator
Beiträge: 2275
Registriert: 01.03.2015, 15:24
Wohnort: im Internet
Hat sich bedankt: 2566 Mal
Danksagung erhalten: 4156 Mal
Kontaktdaten:

Kommentar-Beantwortung (Sims 3-FS - Ich bin ich)

Beitrag von Simsi68 » 07.01.2018, 19:15

Hallo Marga! :winken02
cheli24 hat geschrieben:
15.12.2017, 01:40
Ui, das Kaufhaus sieht sehr schön aus, ebenso wie der Weinkeller. :klatschen1 Hast Du das selbst gebaut oder war das in irgendeinem Store-Pack?
Ich habe nicht selbst gebaut, nur ein wenig umgebaut und umdekoriert. Das Kaufhaus gibt es in New Sunset Valley :grins
cheli24 hat geschrieben:
15.12.2017, 01:40
Ich finde es schön, dass Theo’s Vater nicht zu den Vätern gehört, die ach so enttäuscht sind oder waren, weil der „Bub“ nicht gleich ins elterliche Geschäft eingestiegen ist. Sicherlich hätte es ihn auch gefreut. Aber ich finde es besser, dass Theo zunächst auf eigenen Füßen stehen und seine eigenen Erfahrungen machen wollte.
Stimmt. Und das hat Anton, Theo´s Vater, auch voll und ganz akzeptiert. Außerdem ist es ja noch nicht zu spät für Theo, um ins Familien-Geschäft einzusteigen, wenn er nun wirklich nicht mehr als Restaurant-Tester weiter machen und herum reisen möchte. Ich denke, für ihn ist es jetzt wirklich an der Zeit seinen Job an den Nagel zu hängen. Er wird schließlich nicht jünger, ne...
cheli24 hat geschrieben:
15.12.2017, 01:40
Aber wie viele gibt es, die ihre Kinder in irgendetwas hineindrängen, was diese vielleicht nie machen wollen? Ich denke, das gibt es zur Genüge, kenne ich auch in der Verwandtschaft.
Ja, ich auch. Und genau das ist ätzend, wenn man etwas machen MUSS, was man nicht will.
cheli24 hat geschrieben:
15.12.2017, 01:40
Theo denke ich, ist durch dieses ständige Reisen und auch das damit verbundene Alleinsein und Vagabundenleben gereift und selbstständig geworden. :klatschen1 Wer weiß, vielleicht hätte ihm immer etwas gefehlt, hätte er es nicht gemacht.
Gut möglich... Das kann leicht sein.
cheli24 hat geschrieben:
15.12.2017, 01:40
Jetzt wäre er vielleicht bereit, in absehbarer Zeit die Firma zu übernehmen. Das traue ich ihm durchaus zu. Er ist sehr aufgeschlossen, selbstständig sowieso, hat keine Angst vor Neuerungen, auch halte ich ihn für geschäftstüchtig.
Ja, ich denke, dass Du Theo diesbezüglich richtig einschätzt. Und jetzt ist auch sein Vater noch in einem Alter, wo er ihm tatkräftig zur Seite stehen und ihn einweisen kann.
cheli24 hat geschrieben:
15.12.2017, 01:40
Oh und die Angestellten sorgen sich auch ein wenig um Theo, dass er zu dünn ist usw. So ein Job ist ja auch sehr anstrengend und kräfteraubend. Ja, vielleicht ist es wirklich an der Zeit, endlich sesshaft zu werden.
Speziell Christina - die Frau in Weinrot - ist schon seit einigen Jahren bei Anton im Kaufhaus angestellt und kennt Theo daher auch schon lange genug, um zu sehen, dass er seinen Job mittlerweile nicht mehr so lässig hinnimmt wir anfangs, eben deshalb weil er so stark abgenommen hat. Anfangs war er diesbezüglich eben doch noch viel widerstandfähiger.
cheli24 hat geschrieben:
15.12.2017, 01:40
Irgendwann wird er sicherlich eine Familie gründen wollen und dazu passt kein Vagabundenleben mehr. :schuetteln
Das stimmt allerdings. Ich denke, innerlich wünscht er sich längst eine Partnerin, eine Familie... Allerdings fehlt ihm dazu immer noch die passende Frau, ne...
cheli24 hat geschrieben:
15.12.2017, 01:40
Ein Freund meines Bruders ist in der IT-Branche, verheiratet, zwei Kinder, aber auch viel unterwegs. Erst kürzlich war er in Wien, zuvor in Hamburg. Na ja, er schaut schon, dass er zumindest an den Wochenenden zuhause ist.
Oh... Ja, das ist auch bei meinen direkten Nachbarn. Es sind Tchechen. Er ist die ganze Woche unterwegs (er ist Programmierer) und sie ist mit ihrem mittlerweile 7 jährigen Töchterchen daheim.
cheli24 hat geschrieben:
15.12.2017, 01:40
Ah, Jannik trinkt auch ein Gläschen Wein? Bild Spontan dachte ich mir ja, nicht schlecht, vielleicht wird er dadurch ein klein wenig lockerer und ist nicht mehr so gehemmt. :klatschen1 Mein zweiter Gedanke war, es wäre doch super, würde jetzt Bettina auftauchen… und schon kommt sie mit ihrem Auto an. Passt doch. :grins
Ja, ne... Als ob sie es geahnt hätte. :grins Dabei wollte sie nur mal sehen, ob sie noch was Kleines als Weihnachtsgeschenk für ihre Eltern dort ergattert.
cheli24 hat geschrieben:
15.12.2017, 01:40
Ja und dann traut sich Bettina ein zweites Mal, Jannik einzuladen und er hadert schon wieder mit sich selbst. :peinlich Aber so eindringlich, wie sie ihn gebeten hat, nicht abzusagen, da kann er nicht einfach „Nein“ sagen. :schuetteln Also, gib‘ Dir einen Ruck, Jannik und sag‘ „Ja“. Sie will nur Kaffee mit Dir trinken, nicht mehr und nicht weniger. Bild
Genau... Sie möchte ihn nur etwas besser kennenlernen, mit plaudern...
cheli24 hat geschrieben:
15.12.2017, 01:40
Dabei könnt Ihr plaudern und Euch ein wenig kennenlernen. Etwas anderes passiert da nicht. Also, was sagt er jetzt zu ihr? :confus2
Richtig... Tja... Genau DAS erfährst Du gleich im Anschluss an die Kommentarbeantwortung im nächsten Kapitel. :hug02
cheli24 hat geschrieben:
15.12.2017, 01:40
Wieder ein sehr schönes Kapitel, toll geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer super Bilder. :daumenhoch2 Hat mir wieder sehr gut gefallen, liebe Astrid. :hug02
Vielen lieben Dank für das Lob und Kompliment, die Gedanken, die Du Dir darüber gemacht hast, und natürlich für Deinen gesamten Kommentar, über den ich mich wieder riesig gefreut habe, liebe Marga; es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat :hug02
cheli24 hat geschrieben:
15.12.2017, 01:40
etzt bin ich aber gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1
...welchen gleich im Anschluss hierauf folgen wird. :bussi2

LG Astrid
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

Benutzeravatar
Simsi68
Moderator
Beiträge: 2275
Registriert: 01.03.2015, 15:24
Wohnort: im Internet
Hat sich bedankt: 2566 Mal
Danksagung erhalten: 4156 Mal
Kontaktdaten:

Sims 3-FS: Ich bin ich - Kapitel 51

Beitrag von Simsi68 » 07.01.2018, 19:44

Kommentar-Beantwortung davor bitte beachten!

* ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ *

Und nun wünsche ich viel Spaß mit


Kapitel 51: Gib dir einen Ruck!

Doch dann sprach Jannik leicht stammelnd: „O-ok, i-ich … k-komme mit!“

Bettina leise, aber sichtbar hoch erfreut: „Jaaaa? Du kommst mit? Du glaubst gar nicht, wie ich mich freue, Jannik!“

Bild

Mit einem strahlenden Lächeln sah Jannik schließlich die junge Frau vor sich an, die auch ihn noch immer anlächelte.

Wie sie mich ansieht… Sie meint das wirklich ernst – und aufrichtig! Ich kann es kaum fassen!

„Ja, ich komm mit.“ wiederholt Jannik in etwa seine Worte von vorhin noch einmal – aber diesmal ohne zu stammeln.

Bild

Bettina, glücklich lächelnd: „Ok, dann würd ich mal sagen, sagen wir den beiden Bescheid, dass wir uns für eine Weile abseilen, oder?!“

Jannik: „Ja… Das machen wir.“ wobei er ein starkes Herzklopfen verspürte.

Bild

Natürlich hatten Theo und auch sein Vater bereits mitbekommen, dass die beiden miteinander gesprochen haben und auch, dass sie sich „abseilen“ wollten, wie Bettina so schön zu sagen pflegte.
Trotzdem hörte sich Theo an, was ihm Jannik zu sagen hatte, und ebenso Anton, was Bettina ihm erzählte.
Jannik zu Theo: „Öhm, ich hoffe, es ist nicht schlimm, wenn ich mit Bettina für eine Weile nach oben in die Cafeteria gehe.“
Theo: „Naaa, des is ned schlimm. Des basst scho.“ („Nein, das ist nicht schlimm. Das ist schon in Ordnung.“)
Und unterdessen Bettina zu Anton: „Oiso, i entführ eich jetzt moi an Jannik für a Weile, wenns ok is.“ („Also, ich entführe euch jetzt mal den Jannik für eine Weile, wenn es ok ist.“) und dieser erwiderte: „Jo, basst scho.“ („Ja, das ist schon in Ordnung.“)

Bild

Jannik jedoch antwortete auf Theo´s Zuspruch mit einem Hauch von schlechtem Gewissen: „Ich meine nur, weil … ich ja schließlich mit dir … hierher gekommen bin…“

Bild

Doch Theo winkt sofort ab: „Des basst scho, Jan. Wirklich! I laaf da ned davo. I bleib dawei da herinna bei meim Bap… Und späda kimst hoit wieda da rei und dann fahr ma mitnand hoam. … („Das passt schon, Jan. Wirklich! Ich laufe dir nicht davon. Ich bleibe inzwischen hier herinnen bei meinem Papa… Und später kommst du halt wieder hier herein und dann fahren wir miteinander heim. … )

Bild

… Oiso ois in Ordnung, Jan.“ (… Also es ist alles in Ordnung, Jan.“)

Bild

Nun, diese Aussage hatte Jannik dann doch überzeugt.
Bettina fuhr mit Jannik schließlich im Aufzug hoch ins Obergeschoß.

„Ui, schau mal! Die Fische da drin!“ sagte Bettina und stand auch schon vor dem Virtuellen Aquarium, das gleichzeitig ein Fenster zum hauseigenen Waschsalon und zugleich Waschmaschinen-Verkaufs-Abteilung war.
Jannik, der noch im Flur stand, sah zu den Fischen und meinte: „Die sind aber nicht echt, ne?“ und Bettina antwortete: „Nein… Das sind virtuelle Fische. Aber schön anzusehen sind sie trotzdem.“

Bild

Bettina drehte sich zu Jannik und meinte: „Da sind immer mal wieder andere drin. Aber praktisch ist, dass die nie gefüttert werden müssen. Und auch muss das Aquarium nie gereinigt werden, weil da kein echtes Wasser drin ist. Das sieht alles einfach nur so aus.“

Nun trat Jannik näher an das Fischfenster heran…

Bild

…sah ganz nah davor stehend hinein und bemerkte: „Die sehen wirklich toll aus!“

Bild

Nachdenklich stand der korpulente junge Mann schließlich wieder mit einem kleinen Abstand zum Fenster und auch zu Bettina im Flur und sagte leise: „Wie so etwas nur möglich ist?!“
Bettina: „Tja… Keine Ahnung. Das kann ich dir leider nicht sagen.“

Bild

Noch einmal ganz nah am Fischfenster stehend meinte Bettina: „Schau mal, eine Schnecke in Regenbogen Farben! Wie die Farben leuchten… Schön, ne…!“ und Jannik: „Und hier ein etwas überdimensionaler Skalar! Der Hammer.“

Bild

Letztendlich standen die beiden noch eine kurze Zeit schweigend vor dem großen Fenster und sahen den virtuellen Fischen einfach nur zu.

Bild

Einen Stock tiefer in der Weinstube unterhielten sich Vater und Sohn.
Anton zu Theo: „De zwoa kenan sie von da Bäckerei, gäi? Hast du a Ahnung, warum se de zwoa jetzat mitnander verzong ham?“ („Die zwei kennen sich von der Bäckerei, gell? Hast du eine Ahnung, warum sich die zwei jetzt miteinander verzogen haben?“)

Bild

Theo: „Ja… Da is einiges an Sympathie im Spui bei dene zwoa. Naja, und letztens scho moi woit d´ Bettina an Jan auf an Kaffee eilodn und do hat der Jan wieder moi innerlich blockiert und da Bettina an Korb gem. Er woit des ja gar ned. Des is einfach so passiert. Aber des is ganz guad, wenns jetzat endli Gelegenheit ham mitnand zu redn.“ („Ja… Da ist so einiges an Sympathie im Spiel bei den beiden. Naja, und letztens wollte die Bettina den Jan schon mal auf einen Kaffee einladen und da hat der Jan wieder mal innerlich blockiert und der Bettina an Korb gegeben. Er wollte das ja gar nicht. Das ist einfach so passiert. Aber es ist ganz gut, wenn sie jetzt endlich Gelegenheit haben miteinander zu reden.“)

Bild

Theo´s Vater meinte darauf: „Jaaaa… Des war ja scheee! I dat´s dene zwoa so wünschn, wenn sa se ofreindn datn.“ („Jaaaa… Das wäre ja schön! Ich würde es den beiden so sehr wünschen, wenn sie sich anfreunden würden.“)

Bild

Theo: „Ja, i a, des derfst ma glam. Des, moan i, dat beide guad.“ („Ja, ich auch, das darfst du mir glauben. Das, denke ich, würde beiden gut tun.“)

Bild

Schließlich schlug Bettina vor: „Lass uns jetzt ´nen Kaffee trinken. Hm? Was meinst du? Kommst du mit?“ während sie bereits auf dem Weg in die Cafeteria, die sich gegenüber des Fisch-Fensters befand, war.

Bild

Wer hätte das gedacht?! ICH… Ausgerechnet ICH gehe mit Bettina Kaffee trinken! – Aber jetzt mach bloß keine Fehler mehr, Jannik, oder sonst irgendeinen Quatsch, den du anschließend bereust. dachte sich der korpulente junge Mann mit teils gemischten Gefühlen, während er Bettina nachsah.

Bild

Die beiden jungen Leute betraten nun gemeinsam die Cafeteria…
Bettina: „Wo wollen wir uns denn hinsetzen?“ und sah sich um.

Bild

Bettina: „I glaub da. Da is sche.“ („Ich glaube hier. Hier ist es schön.“) sagte sie plötzlich auf bayrisch…

Bild

…und steuerte auch schon auf den gewählten Tisch zu.
Der Raum war hübsch weihnachtlich geschmückt. Nun, lange war es ja nicht mehr bis Weihnachten hin. Doch leider fehlte immer noch der Schnee, der sich über Neu Sim-Velden breitete! Der ließ dieses Jahr ordentlich auf sich warten.

Bild

Bettina und Jannik hatten sich gegenüber nun an dem Tisch in der kleinen Nische Platz genommen.
Nach einem kleinen Zögern meinte Bettina schließlich: „Also Jan… Falls du gedacht hattest, ich wäre dir böse gewesen, weil du letztens nicht mit mir Kaffee trinken gegangen bist…“

Bild

Sie unterbrach sich kurz selbst und sah Jannik an…


(Fortsetzung -> Kapitel 52 <- folgt…)
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

Benutzeravatar
cheli24
Foren-Orakel
Beiträge: 1080
Registriert: 06.03.2015, 19:51
Hat sich bedankt: 1832 Mal
Danksagung erhalten: 2349 Mal
Kontaktdaten:

Re: Ich bin ich

Beitrag von cheli24 » 08.01.2018, 23:02

Hallo Astrid, :winken

auch, wenn Jannik noch ein wenig im Zweifel ist, was aber einzig und alleine an seiner Unsicher- und Schüchternheit liegt, gibt er Bettina diesmal keinen Korb. Ich denke aber, dass es die Angst ist, irgendetwas falsch zu machen oder zu versagen, so dass er sich innerlich total verkrampft und viel zu viel von sich fordert. Da müsste er wirklich etwas lockerer und gelassener werden. Aber besser gesagt, als getan, wenn man nicht aus der eigenen Haut kann. :peinlich

Nun ja, jetzt gehört Bettina aber nicht unbedingt zu den Mädchen/Frauen, die gerne im Mittelpunkt stehen bzw. sich gerne darin sehen. Sie ist ganz natürlich, unkompliziert, ein Typ Mädchen, mit dem man Pferde stehlen kann. :klatschen1 Sie würde ihn bestimmt nie herablassend oder arrogant behandeln oder sich nur mit ihm abgeben, weil sie Mitleid hat. Nee, das ist ganz und gar nicht der Fall. Hm, vielleicht taut Jannik jetzt ein wenig auf, wenn sie sich ganz belanglos unterhalten. Bettina wird ihn sicherlich nicht löchern und schon von selbst merken, wie weit sie gehen kann. :nicken

Hahaha, natürlich wollte Theo‘ s Vater gleich wissen, was da los ist und warum sich die Bäckerstochter plötzlich mit Jannik „abseilt.“^^ Begriffsstutzig wird er zwar nicht sein, aber er wollte seine Vermutung von Theo bestätigt bekommen. Vier Augen sehen schließlich mehr als nur zwei, ne. :grins Na, die bin ich mal gespannt, wie die Unterhaltung der Beiden verlaufen wird. Ich denke schon, dass sie sich amüsieren werden. Es wäre Jannik wirklich zu wünschen. :daumenhoch2

Ja und Theo wünsche ich auch ein weibliches Wesen an seiner Seite. :nicken Auf welchen Typ steht er denn so? Ich hätte „Katie“ anzubieten, „Charlene“ (hust hust :sonne :augen: ), „Monique“ und noch eine ganz Liebe, die Du aber noch nicht kennst. :grins In Sims 4 hätte ich sogar noch mehr. Nee, Spaß beiseite. Ich lass‘ mich da mal überraschen. Vielleicht steht er aber auch gar nicht auf Frauen. ;) Ich kann mich momentan nicht erinnern, ob er schon mal eine Freundin hatte. :confus2 Aber bestimmt.

So, das war wieder ein sehr schönes Kapitel, toll geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer super Bilder. :daumenhoch2 Hat mir wieder sehr gut gefallen, liebe Astrid. :hug02 Ich bin gespannt, wie nun das Gespräch der Beiden verlaufen wird, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1

LG Marga

Benutzeravatar
Simsi68
Moderator
Beiträge: 2275
Registriert: 01.03.2015, 15:24
Wohnort: im Internet
Hat sich bedankt: 2566 Mal
Danksagung erhalten: 4156 Mal
Kontaktdaten:

Kommentar-Beantwortung (Sims 3-FS - Ich bin ich)

Beitrag von Simsi68 » 26.02.2018, 13:08

Hallo Marga! :winken02
cheli24 hat geschrieben:
08.01.2018, 23:02
auch, wenn Jannik noch ein wenig im Zweifel ist, was aber einzig und alleine an seiner Unsicher- und Schüchternheit liegt, gibt er Bettina diesmal keinen Korb. Ich denke aber, dass es die Angst ist, irgendetwas falsch zu machen oder zu versagen, so dass er sich innerlich total verkrampft und viel zu viel von sich fordert. Da müsste er wirklich etwas lockerer und gelassener werden. Aber besser gesagt, als getan, wenn man nicht aus der eigenen Haut kann. :peinlich
Damit hast Du sicherlich recht!
cheli24 hat geschrieben:
08.01.2018, 23:02
Nun ja, jetzt gehört Bettina aber nicht unbedingt zu den Mädchen/Frauen, die gerne im Mittelpunkt stehen bzw. sich gerne darin sehen. Sie ist ganz natürlich, unkompliziert, ein Typ Mädchen, mit dem man Pferde stehlen kann. :klatschen1 Sie würde ihn bestimmt nie herablassend oder arrogant behandeln oder sich nur mit ihm abgeben, weil sie Mitleid hat. Nee, das ist ganz und gar nicht der Fall.
Schön, dass Du Bettina so nicht einschätzt. Dann ist sie wirklich so rübergekommen wie ich es beabsichtigt hatte. Gut :daumenhoch2
Nein, das wird sicherlich nicht. So ein Typ Mensch ist sie nicht. Sie ist eine ehrliche Haut, wie man so schön sagt. :grins
cheli24 hat geschrieben:
08.01.2018, 23:02
Hahaha, natürlich wollte Theo‘ s Vater gleich wissen, was da los ist und warum sich die Bäckerstochter plötzlich mit Jannik „abseilt.“^^ Begriffsstutzig wird er zwar nicht sein, aber er wollte seine Vermutung von Theo bestätigt bekommen.
Genau so ist es. Es wollte nur sicher gehen, dass er sich nicht in seiner Annahme täuscht. :grins
cheli24 hat geschrieben:
08.01.2018, 23:02
Na, die bin ich mal gespannt, wie die Unterhaltung der Beiden verlaufen wird.
Das wirst Du gleich im nächsten Kapitel, welches nach diesem Post folgt, erleben :daumenhoch2
cheli24 hat geschrieben:
08.01.2018, 23:02
Ja und Theo wünsche ich auch ein weibliches Wesen an seiner Seite. :nicken
Ich glaube auch, dass es nicht verkehrt für ihn wäre. Aber bisher war eben einfach keine Zeit dafür. Er war viel zu wenig zu Hause. Aber das weißt Du ja selbst.
Aber vielleicht - falls er den Restaurant-Tester-Job aufgibt - wenn er mehr zu Hause ist und mehr Zeit hat... Wer weiß, was dann passiert
:confus2
cheli24 hat geschrieben:
08.01.2018, 23:02
Auf welchen Typ steht er denn so? Ich hätte „Katie“ anzubieten, „Charlene“ (hust hust :sonne :augen: ), „Monique“ und noch eine ganz Liebe, die Du aber noch nicht kennst. :grins
Ohja, Katie bitte! :grins :lachen
Charlene?! Neeeeeeeeeeee, nur nicht diiiiiiiiiiiie! :kotz Sorry, aber armer Theo! :lachen Aber die steht ja immer noch auf Kyle. Die will doch gar keinen anderen. Und schon gar keinen Theo, der auch noch ein Bayer ist :lachen
Monique... Naja, ich glaube die passt auch nicht so recht zu Theo. Na, da würde für mich schon Katie in die engere Wahl kommen. Jedoch müsste sie sich wohl erst an seinen Dialekt gewöhnen :lachen

Ein bisschen Spaß muss sein...
Bild
cheli24 hat geschrieben:
08.01.2018, 23:02
Vielleicht steht er aber auch gar nicht auf Frauen. ;) Ich kann mich momentan nicht erinnern, ob er schon mal eine Freundin hatte. :confus2 Aber bestimmt.
Neeeeee, Theo ist nicht andersrum! Also echt! :lachen:
Doch, er hatte eine Freundin, die man aber nie gesehen hat. Er hatte Jannik nur davon erzählt. Deshalb wohnt Theo ja in diesem doch recht großen Haus. Sie hat ihn vor ettlicher Zeit in einer Nacht- und Nebel- Aktion verlassen. Theo gefiel das Haus aber und deshalb ist er drin geblieben.
Eine sehr gute Freundin hat er: die Lisa. Ja, eigentlich seine beste Freundin seit eh und jeh, die er bereits seit dem Kindergarten kennt und mit ihr befreundet ist. Aber mehr wurde nie daraus.

cheli24 hat geschrieben:
08.01.2018, 23:02
So, das war wieder ein sehr schönes Kapitel, toll geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer super Bilder. :daumenhoch2 Hat mir wieder sehr gut gefallen, liebe Astrid. :hug02
Ganz vielen lieben Dank für das Lob, die Gedanken, die Du Dir darüber gemacht hast, und natürlich für Deinen gesamten Kommentar, über den ich mich wieder riesig gefreut habe, liebe Marga; es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat :hug02
cheli24 hat geschrieben:
08.01.2018, 23:02
Ich bin gespannt, wie nun das Gespräch der Beiden verlaufen wird, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1
...welches gleich im Anschluss - in einigen Minuten - folgen wird. :daumenhoch2

LG Astrid
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

Benutzeravatar
Simsi68
Moderator
Beiträge: 2275
Registriert: 01.03.2015, 15:24
Wohnort: im Internet
Hat sich bedankt: 2566 Mal
Danksagung erhalten: 4156 Mal
Kontaktdaten:

Sims 3-FS: Ich bin ich - Kapitel 52

Beitrag von Simsi68 » 26.02.2018, 13:36

Kommentar-Beantwortung davor bitte beachten!

* ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ *

Und nun wünsche ich viel Spaß mit


Kapitel 52: Ein Gespräch zwischen zwei jungen Leuten

Jannik: „Ähm, Bettina… Du musst mir keine Rechenschaft ablegen. Es ist einzig und alleine deine eigene Sache, was du tust.“

Bild

Bettina: „Das ist mir schon klar, aber ich möchte, dass du weißt, warum ich die Tage nicht mehr in der Bäckerei aufgetaucht bin.“

Bild

Plötzlich brach es aus Jannik heraus; er begann nervös und deshalb stotternd und mit den Händen fuchtelnd zu sprechen: „I-ich wollte d-das nicht, Bettina! Glaube mir! I-ich wollte d-dich nicht verletzen. Das ist d-das allerletzte was i-ich will. I-ich h-habe keine Ahnung was in mich gefahren ist. D-das musst du mir glauben.“

Bild

Bettina hörte ihrem Gegenüber still zu. Doch als er mit einem beinahe verzweifelten Gesichtsausdruck geendet hatte, meinte sie: „Jannik, beruhige dich. Ich bin dir nicht böse. Klar, ich war momentan ein wenig enttäuscht, aber du hast mich nicht verletzt. Ich merkte ja, dass es nicht böse gemeint war. Und da ich nun weiß, dass du gedacht hattest, ich wäre dir beleidigt oder so… Nein, so war es nicht. Ich habe mich einfach nur mit meiner Freundin getroffen und nach langem mal wieder viel Zeit mit ihr verbracht, da ich in der Bäckerei ohnehin nicht gebraucht wurde. Das war der Grund für mein fern bleiben.“

Bild

Jannik schluckte und sprach dann: „Und du bist mir wirklich nicht böse? Obwohl ich mich so bescheuert verhalten habe?“

Bild

Bettina lächelte den jungen Mann ihr gegenüber an und sprach: „Nein, das bin ich nicht, Jan, und du hast dich auch nicht bescheuert verhalten. Du konntest einfach nur nicht anders. Das weiß ich. Umso mehr freue ich mich, dass du heute eingewilligt hast, mit mir hier hoch zu kommen.“

Bild

Jannik lächelte zurück und sprach, jedoch diesmal nicht mehr nervös: „Und ich bin froh, dass du mich noch einmal gefragt hast, Bettina, und nicht einfach aufgegeben hast. Ich denke, ich selbst hätte nicht den Mut dazu gehabt.“

Bild

Bettina: „Jan, ich kann mir gut vorstellen, dass du es alles andere als leicht hast. Ein neues zu Hause, eine neue Umgebung, ein neuer Dialekt um dich herum, an alles gewöhnen… Deine Eltern … keine Ahnung wo die sind usw. Ich will dich auch nicht unter Druck setzen und dich zu nichts drängen, was du nicht wirklich willst. Aber … ich würde mir eine Freundschaft mit dir gut vorstellen können – und mir auch wünschen. Ich weiß nicht, wie du das siehst…“

Bild

Jannik machte große Augen und öffnete seinen Mund. Die Überraschung war für ihn sehr groß. All das was Bettina ihm gerade eben gesagt hatte, konnte er noch gar nicht fassen. Dadurch brachte er im Moment auch keinen Ton aus seinem geöffneten Mund zu Stande. Er schloss ihn wieder, um ihn erneut zu öffnen.
Leise antwortete er schließlich stockend: „Bettina, d-das i-ist… Ich weiß n-nicht, w-was ich sagen soll!“

Bild

Bettina jedoch, die Jannik´s Antwort ein kleinwenig falsch deutete, da sie augenblicklich meinte, er würde keine Freundschaft mit ihr wollen, sagte mit einem Blick zur Tür dieses Raumes: „Der Kaffee- und Kuchen-Verkäufer kommt gerade.“

Bild

Und mit einem etwas enttäuschten Gesichtsausdruck fügte sie noch hinzu: „Naja, wie gesagt, ich will dich zu nichts drängen. Du kannst es dir ja überlegen.“

Mist! Was hab ich denn JETZT schon wieder gemacht?!?! Warum kann ich nicht einfach mal normal antworten, verdammt?!?! Was wird sie denn jetzt denken? Dass ich nicht befreundet mit ihr sein möchte? Sieht ganz so aus. Aber das muss ich schnellstens wieder gerade bügeln… dachte sich Jannik mit einem merkwürdigen Gefühl in der Magengegend.

Bild

In der Tat hatte ein Mann den Raum betreten, der sich auf kürzestem Wege hinter die Kaffee- und Kuchen-Bar begab, um sein Angebot zu verkaufen. Er hatte den Raum nur vorübergehend verlassen gehabt, da zum einen vorhin keine Kunden anwesend waren und zum anderen er dringend zur Toilette musste. Aber nun war er wieder in vollem Einsatz hier und überprüfte im Moment seinen Bestand.

Bild

Jannik musterte Bettina aufmerksam.
Jetzt oder nie! dachte er und sagte leise: „Bettina, ich… Ich habe das Gefühl, dass ich schon wieder Mist gebaut habe. Kann es sein, dass ich dir mit meiner Herumstotterei den Eindruck vermittelt habe, dass ich keine Freundschaft mit dir möchte?“

Bild

Bettina erwiderte etwas unsicher: „Nein… Ähm, das heißt, ich weiß nicht. Ich bin mir nicht sicher.“ und nahm gleich darauf flüchtigen Blickkontakt mit dem Kuchen-Verkäufer auf.

Bild

Jannik entgegnete kurz mit ernstem Gesichtsausdruck und mit den Händen gestikulierend: „Wusst ich´s doch. Ich Idiot!“

Bild

Der Kuchen-Verkäufer nahm ebenfalls Blickkontakt mit Bettina auf. Sicherlich in der Hoffnung, etwas an die beiden jungen Leute verkaufen zu können, was Jannik allerdings nicht mitbekam, da er fast mit dem Rücken zu dem Mann saß.

Bild

Bettina mit leiser, beinahe bedrückter Stimme: „Ist es denn nicht so? Ich weiß es nicht.“

Bild

Jannik gab sich erneut an diesem Tag einen Ruck und sprach: „Nein, Bettina… So ist es nicht. Auch ich würde mir eine Freundschaft mit dir sehr wünschen. Ehrlich. Du… Du warst mir von Anfang an sympathisch. Ich … mag dich sehr gerne. Aber ich hätte niemals gedacht, dass du mich eventuell auch in irgendeiner Weise mögen könntest. Ich… Ich bin nicht daran gewöhnt, dass mich jemand mag. Basti, ähm … Theo war und ist mein erster wirklicher Freund, weißt du. Ich habe keine Ahnung wie alles gekommen wäre, hätte ich ihn nicht durch Zufall in Starlight Shores kennen gelernt. Ich war bis dahin immer alleine. Selbst als ich noch in meinem Elternhaus gewohnt hatte war ich trotz allem alleine, obwohl ich Geschwister hatte. Und … Freunde hatte ich nie. Dadurch fällt es mir nicht leicht zu glauben, dass mich jemand mögen könnte.“

Bild

Jannik atmete tief durch.
Puuuh, endlich ist es raus und habe ihr gesagt, was Sache ist und wie ich fühle.

Bettina sah Jannik eine ganze Weile einfach nur schweigend an, ehe sich ein Lächeln in ihrem Gesicht ausbreitete.
Dann sagte sie: „Jan… Das was du mir gerade gesagt hast… Das rechne ich dir wirklich hoch an und ich freue mich sehr, dass du so ehrlich mir gegenüber bist. Und … vielleicht magst du mir ja irgendwann mal mehr von dir erzählen, damit ich … dich besser … verstehen lernen könnte und … um dich besser kennen zu lernen. Das würde mir wirklich enorm viel bedeuten.“

Bild

Sie hakte im Moment nicht mehr nach, sondern beließ es bei Jannik´s Äußerung. Irgendwann, wenn die Zeit reif ist, so dachte sie, würde er ihr sicherlich mehr erzählen.

Jannik, sichtlich erleichtert über Bettina´s Reaktion: „Natürlich. Wenn du mehr von mir wissen möchtest… Es wird sicherlich eine Gelegenheit dafür geben.“

Bild

Bettina: „Ganz gewiss! – So, und jetzt würde ich sagen, gönnen wir uns einen Cappuccino… Oder wenn du was anderes möchtest?“ und war auch schon mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht aufgestanden.

Jannik erwiderte: „Ja, ein Cappuccino wäre super.“

Bild

In Richtung des Kaffee- und Kuchen-Verkäufers fragte Bettina kurz: „Hans, host du a Cappuccino?“ („Hans, hast du auch Cappuccino?“)

Dieser jedoch antwortete: „Na, bei mia do ned, aber wennst eich oan do drüm aussa lassn mechst… Ees griagtsn a umsonst, Bettina.“ („Nein, bei mir hier nicht, aber wenn du euch einen da drüben raus lassen möchtest… Ihr bekommt ihn sogar umsonst, Bettina.“) und grinste.

Bettina grinste zurück und meinte: „A guad!“ („Auch gut!“)

Und schon machte sie sich auf den Weg zu dem Kaffee-Getränke-Automaten, der auf der Küchenzeile dem Kaffee- und Kuchen-Verkäufer namens Hans gegenüber stand.

Bild

Jannik dachte unterdessen: Der Typ hat sie mit ihrem Vornamen angesprochen… Sicher kennen sich die beiden nur flüchtig… Vielleicht ist Bettina öfter mal hier heroben. Wer weiß. und sah Bettina nach, wie sie zur Küchenzeile schlenderte…


(Fortsetzung -> Kapitel 53 <- folgt…)
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

Benutzeravatar
cheli24
Foren-Orakel
Beiträge: 1080
Registriert: 06.03.2015, 19:51
Hat sich bedankt: 1832 Mal
Danksagung erhalten: 2349 Mal
Kontaktdaten:

Re: Ich bin ich

Beitrag von cheli24 » 10.03.2018, 10:55

Hallo Astrid, :winken

da hatte Jannik dann aber wirklich seinen ganzen Mut zusammengenommen. Respekt. :daumenhoch2 Aber was soll man von einem jungen Mann erwarten, der immer nur unterdrückt, nie vollgenommen wurde, dessen Meinung niemanden interessiert hatte? :confus2 Das ist schwer. Schuld an der ganzen Misere und an seinem fehlenden Selbstvertrauen hat vor allem seine Mutter. Seine Geschwister hatten in ihr nicht gerade das beste Vorbild. :>

Ja und endlich haben sie über all das gesprochen, was ihnen auf der Seele gelegen hatte und Missverständnisse ausgeräumt. :klatschen1 Während Jannik gedacht hatte, Bettina gehe ihm absichtlich aus dem Weg, weil er ihr einen Korb gegeben hatte, wollte sie indes nur mal wieder ein wenig Zeit mit ihrer besten Freundin verbringen. Ja gut, das konnte Jannik natürlich nicht ahnen und Bettina nicht, was er das gedacht hatte. Tja, dumm gelaufen. :confus3

Oh, dann aber gleich wieder ein Missverständnis, weil Jannik einfach zu perplex war, um gleich darauf zu antworten, als ihm Bettina die Freundschaft angeboten hatte. Sie hatte sein Zögern ein wenig anders aufgefasst. Hm. Aber dann fasst er allen Mut zusammen und spricht sich von der Seele, was ihn bedrückt und warum er immer etwas zögerlich reagiert. :daumenhoch2 Er erzählt ihr, dass er nie Freunde hatte und Theo sein erster wirklicher Freund ist. Endlich ist es raus und er ist erleichtert. Bettina freut sich sehr darüber, dass Jannik zum Teil so offen mit ihr gesprochen hatte. Und ja, sie ist immer noch an einer Freundschaft mit ihm interessiert. :klatschen1

Nee Jannik. Nur, weil Bettina den Kuchenverkäufer mit dem Vornamen anspricht und ihn duzt, hat das noch lange nichts zu bedeuten. :schuetteln Sie ist ein Mädchen vom Lande, da kennt jeder jeden, außerdem ist sie die Bäckerstochter, die jedermann kennt. Da ist so etwas völlig normal. :nicken Aber ich denke, er wird sich daran gewöhnen, auch an den Dialekt und an das dortige Leben allgemein. Obwohl man es als Städter und Zugereister auch nicht immer leicht hat. Zumindest war das früher so. Ich denke, heutzutage hat sich auch in den ländlichen Gegenden einiges geändert. Es kommt aber auch immer auf einen selbst an, sowohl als auch. :grins

Wieder ein sehr schönes Kapitel, toll geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer super Bilder. :daumenhoch2 Hat mir wieder sehr gut gefallen, liebe Astrid. :hug02 Jetzt bin ich aber gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1

LG Marga

Benutzeravatar
Simsi68
Moderator
Beiträge: 2275
Registriert: 01.03.2015, 15:24
Wohnort: im Internet
Hat sich bedankt: 2566 Mal
Danksagung erhalten: 4156 Mal
Kontaktdaten:

Kommentar-Beantwortung (Sims 3-FS - Ich bin ich)

Beitrag von Simsi68 » 13.05.2018, 14:18

Hallo Marga! :winken02
cheli24 hat geschrieben:
10.03.2018, 10:55
da hatte Jannik dann aber wirklich seinen ganzen Mut zusammengenommen. Respekt. :daumenhoch2
Ohja, das hat er. Aber er wusste, er durfte Bettina nicht noch einmal einen Korb geben! Denn wer weiß ob sie noch einen Versuch gestartet hätte oder ob sie es dann bleiben lassen hätte. Und er mag sie ja auch. Also...
cheli24 hat geschrieben:
10.03.2018, 10:55
Aber was soll man von einem jungen Mann erwarten, der immer nur unterdrückt, nie vollgenommen wurde, dessen Meinung niemanden interessiert hatte? :confus2 Das ist schwer. Schuld an der ganzen Misere und an seinem fehlenden Selbstvertrauen hat vor allem seine Mutter. Seine Geschwister hatten in ihr nicht gerade das beste Vorbild. :>
Damit hast Du mehr als Recht! Durch Theo ist er viel rumgekommen, hat viele Leute kennen gelernt und ist dadurch ohnehin schon etwas aufgeschlossener geworden. Aber es dauert es seine Zeit, niemand kann sich von heute auf morgen ändern, ne...
cheli24 hat geschrieben:
10.03.2018, 10:55
Ja und endlich haben sie über all das gesprochen, was ihnen auf der Seele gelegen hatte und Missverständnisse ausgeräumt. :klatschen1
Ja, das lag Bettina - aber natürlich auch Jannik, der sich nicht getraut hatte, den Anfang zu machen - sehr auf dem Herzen!
cheli24 hat geschrieben:
10.03.2018, 10:55
Oh, dann aber gleich wieder ein Missverständnis, weil Jannik einfach zu perplex war, um gleich darauf zu antworten, als ihm Bettina die Freundschaft angeboten hatte. Sie hatte sein Zögern ein wenig anders aufgefasst. Hm. Aber dann fasst er allen Mut zusammen und spricht sich von der Seele, was ihn bedrückt und warum er immer etwas zögerlich reagiert. :daumenhoch2
Genau... Es ist eben sehr schwer für ihn, das alles zu fassen, nach all den Frust-Jahren richtig zu reagieren. Er kennt so etwas nicht, dass jemand ihn zum Freund haben will; nun Theo war sein erster Freund und das ist er ja immer noch.
cheli24 hat geschrieben:
10.03.2018, 10:55
Und ja, sie ist immer noch an einer Freundschaft mit ihm interessiert. :klatschen1
Ja... Jannik war ihr vom ersten Augenblick an sympathisch. Was ja nicht heißen muss, dass sie sich gleich in ihn verliebt hat. Sie möchte einfach mehr Zeit mit ihm verbringen, um ihn besser kennen zu lernen. Und wie es aussieht, ist Jannik nicht mehr dagegen.
cheli24 hat geschrieben:
10.03.2018, 10:55
Nee Jannik. Nur, weil Bettina den Kuchenverkäufer mit dem Vornamen anspricht und ihn duzt, hat das noch lange nichts zu bedeuten. :schuetteln Sie ist ein Mädchen vom Lande, da kennt jeder jeden, außerdem ist sie die Bäckerstochter, die jedermann kennt. Da ist so etwas völlig normal. :nicken
Damit hast Du völlig recht, Marga! :nicken
cheli24 hat geschrieben:
10.03.2018, 10:55
Aber ich denke, er wird sich daran gewöhnen, auch an den Dialekt und an das dortige Leben allgemein. Obwohl man es als Städter und Zugereister auch nicht immer leicht hat.
Auch damit hast Du recht. Aber ich denke, dass dies Jannik sehr hilfreich ist. Er hat Theo und so wie es aussieht, nun auch Bettina, die ihm helfen möchten und werden, sich in seiner neuen Heimat einzugewöhnen.
cheli24 hat geschrieben:
10.03.2018, 10:55
Zumindest war das früher so. Ich denke, heutzutage hat sich auch in den ländlichen Gegenden einiges geändert.
Ja, leider ist es so. In unserem Dorf z.B. (mit mittlerweile an die 3000 Einwohner) gibt es schon bald mehr Zugereiste als Einheimische. Man hört hier nur noch Hochdeutsch oder gar Ost-Deutsch, kaum mehr bayrisch :weinen1
Als wir damals (vor 19 Jahren) hier eingezogen sind, haben einheimische, also bayrisch sprechende Nachbarn aus der Siedlung ein paar Häuser weiter gemeint, als sie das erste mal mit uns gesprochen haben: "Endlich moi wieder Bayern!" :lachen Ist aber echt so! Bei uns in der Reihe (2 Doppelhäuser, also 4 Familien = Hausnummer 3a bis d), vorne angefangen: 3a = Ost-Deutsche, 3b = Ost-Deutsche, 3c = Tschechen (mit denen wir uns am besten verstehen), na und 3d = sind wir, die einzigen Bayern in der Reihe. Ja, gegenüber und auf der anderen Seite der kleinen Strasse sind noch welche...

cheli24 hat geschrieben:
10.03.2018, 10:55
Wieder ein sehr schönes Kapitel, toll geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer super Bilder. :daumenhoch2 Hat mir wieder sehr gut gefallen, liebe Astrid. :hug02
Ganz vielen lieben Dank für das Lob, die Gedanken, die Du Dir darüber gemacht hast, und natürlich für Deinen gesamten Kommentar, über den ich mich wieder riesig gefreut habe, liebe Marga; es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat :hug02
cheli24 hat geschrieben:
10.03.2018, 10:55
Jetzt bin ich aber gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1
Das freut mich! :hug02 Es hat zwar lange gedauert, aber es geht weiter, ganz klar! Und zwar schon gleich in ein paar Minuten im Anschluss an diesen Post!

LG Astrid
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

Benutzeravatar
Simsi68
Moderator
Beiträge: 2275
Registriert: 01.03.2015, 15:24
Wohnort: im Internet
Hat sich bedankt: 2566 Mal
Danksagung erhalten: 4156 Mal
Kontaktdaten:

Sims 3-FS: Ich bin ich - Kapitel 53

Beitrag von Simsi68 » 13.05.2018, 14:48

Kommentar-Beantwortung davor bitte beachten!

* ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ *

Und nun wünsche ich viel Spaß mit


Kapitel 53: Eine neue Freundschaft und der Winter ist da!

Nachdem Bettina von Hans, dem Kaffee- und Kuchen-Verkäufer, informiert wurde, dass sich genau im Hängeschrank über dem Kaffee-Getränke-Automat „Haferln“ (große Tassen) befinden, entnahm die junge Frau diesem zwei Stück, stellte die eine darunter und drückte auf einen Knopf, über dem „Cappuccino“ stand.

Bild

Und schon begann die braune, aromatisch duftende Flüssigkeit aus der geräuschvollen Maschine in die große Tasse zu fließen.

Bild

Inzwischen 1 Stockwerk darunter:

Anton, Theo´s Vater nahm einen Schluck aus einer neu geöffneten Flasche leichten lieblichen Weißwein und bemerkte: „Ja… Der is heier bsonders guad worn!“ („Ja… Der ist heuer besonders gut geworden!“)

Theo: „Scho, ja… Aber i dring jetzat nix mehr. I muass ja dann no fahrn.“ („Schon, ja… Aber ich trinke jetzt nichts mehr. Ich muss ja dann noch fahren.“)

Bild

Anton, nach einer kurzen Pause, nachdenklich: „De zwoa hoitns ja wirkli lang da om aus. Scheinbar ham sa si doch mehr zum sang ois wia ma vorher gmoant hattn.“ („Die zwei halten es ja wirklich lange da oben aus. Scheinbar haben sie sich doch mehr zu sagen als wir vorher gemeint hatten.“)

Bild

Theo: „Stimmt. Aber i finds ned schlecht. I bin ganz froh, dass d´ Bettina durch Zufoi daher kemma is und nomoi an Kontakt zum Jan gsuacht hod. De soin nur mitnand redn. Des basst scho.“ („Stimmt. Aber ich finde es nicht schlecht. Ich bin sehr froh, dass die Bettina durch Zufall hierher gekommen ist und nochmal den Kontakt zum Jan gesucht hat. Die sollen nur miteinander reden. Das ist schon in Ordnung.“)

Bild

Theo´s Vater, Anton: „Ja freili… I bin ja a deiner Meinung. Aber i moan ja nur…“ („Ja klar… Ich bin ja auch deiner Meinung. Aber ich meine ja nur…“)

Bild

Währenddessen 1 Stock höher…

Bettina hielt die erste große Tasse voll dampfenden Cappuccino in ihrer Hand und gab noch ein wenig Zucker hinein, nachdem sie Jannik gefragt hatte, ob er welchen möchte.

Bild

Schließlich brachte sie Jannik die Tasse, der sofort schlürfend das heiße Getränk probierte, nachdem er sich dafür bedankt hatte.

Bettina: „Oooh, pass auf Jannik! Der ist heiß! Nicht dass du dir noch den Mund verbrennst!“

Jannik jedoch: „Neee, ich pass schon auf. Aber… Mmmmh, der ist wirklich lecker!“

Bild

Zufrieden lächelnd ging die junge Frau zurück zum Kaffee-Automaten und füllte auch für sich eine große Tasse mit dem leckeren heißen Gebräu.

Bild

Genüsslich tranken die beiden jungen Leute schließlich ihren Cappuccino, sprachen dabei aber wenig, da sie einfach nur das heiße Getränk genossen. Anschließend brachte Bettina, die sich hier auskannte, die leeren Tassen weg und stellte sie gleich in den Geschirrspüler. Als sie wieder zum Tisch zurückkehrte, sah ihr Jannik erwartungsvoll und fröhlich entgegen.

Er ist heute ganz anders als bisher. Er redet viel mehr, geht mehr aus sich heraus. Er ist bis jetzt schon ganz schön aufgetaut! dachte Bettina erfreut.

Bild

Sie setzte sich wieder Jannik gegenüber auf den Stuhl und fragte: „Ich hab gehört, dass du mit Theo schon auf ein paar Reisen dabei warst. Wo seid ihr denn gewesen, wenn ich fragen darf?“

Bild

Und dann begann Jannik eifrig und begeistert zu erzählen, wo sie überall waren und was sie alles erlebt haben haben.

Bild

Auch die Begegnung mit der netten Indianer-Famile ließ er nicht aus und Bettina stellte immer mal wieder zwischendurch Fragen, wenn sie mehr dazu wissen wollte.

Bild

Und selbstverständlich erzählte er Bettina auch vom Kennen lernen des Sängers Aaron Döhring und dessen Auftritt in Simnedig, die den jungen, redseligen Mann ihr gegenüber beinahe nicht mehr wieder erkannte.
Sie freute sich, dass sie ihn endlich etwas aus der Reserve locken und ihn zum Reden animieren konnte.
Und Jannik erkannte unterdessen zunehmend, dass er sich immer wohler in Bettina´s Anwesenheit fühlte.

Bild

Bettina: „Ooooh, das klingt echt toll, was ihr beide da so alles erlebt habt. Aber ich habe mitbekommen, dass Theo vor hat, den Job eventuell aufzugeben.“
Jannik: „Ja… Vor allem, ich habe das alles Theo zu verdanken. Ohne ihn hätte ich niemals so viel gesehen und erlebt. – Ja… Das stimmt. Sein Job ist wirklich sehr anstrengend und ja, er hat sozusagen die Schnauze voll davon.“

Sie ist ein tolles Mädchen! Man kann so ungezwungen mit ihr plaudern, ohne überlegen zu müssen, was man sagen darf und was nicht! dachte Jannik.

Bild

Jannik weiter: „Bettina, ich bin wirklich froh, ihn in Starlight Shores kennen gelernt zu haben. Möglicherweise würde ich ansonsten immer noch in dem winzig kleinen schäbigen Häuschen sitzen und keine Ahnung haben, was ich mit meinem Leben anfangen soll.“

Bild

Bettina: „Das glaube ich dir gerne, Jan. Theo ist ein lieber und selbstloser Mensch, der kaum an sich denkt. So kenne ich ihn seit jeher. Und … wenn ich bedenke… Hättet ihr beide euch nicht kennen gelernt… Wärst du nicht mit ihm hierher gekommen, dann hätten wir beide uns niemals kennen gelernt.“
Daraufhin nickte Jannik nur schweigend und nachdenklich, jedoch zufrieden lächelnd.

Bild

Plötzlich schaute Bettina auf ihre Armbanduhr und stellte fest, dass es mittlerweile ziemlich spät geworden war und meinte, während sie bereits von ihrem Stuhl aufstand: „Wow… Wir waren jetzt wirklich sehr lange hier heroben gesessen. Wir sollten jetzt wieder nach unten gehen. Was meinst du? Und ich hoffe sehr auf mehr solcher Plauderstündchen mit dir, wenn du das auch möchtest. Es hat mir großen Spaß gemacht.“

Jannik antwortete, während auch er nun aufstand: „Klar… So etwas können gerne wieder machen! Mir hat es auch sehr gefallen.“

Bild

Bei Theo und seinem Vater:

Theo hatte inzwischen die Kaufhaus-Toilette aufgesucht. Er hatte viel getrunken. Zwar keinen Wein mehr, aber verschiedene leckere Traubensaft-Varianten. Unterdessen fuhr nun Theo´s Vater mit dem Aufzug nach oben, Richtung Café-Teria…

Bild

Nachdem Theo die Toilette benutzt hatte, wusch er sich am Waschbecken seine Hände.

Bild

Währenddessen dachte er sich: Hm, da Jan und d´ Bettina hoitns wirkli lang da drom aus, was mi ja gfreit, weil des sicher hoasst, dass sa se ogfreind ham. Aber es werd langsam Zeit zum hoam fahrn. I werd dann moi zu dene zwoa nauf schaun.
(Hm, der Jan und die Bettina halten es wirklich lange da oben aus, was mich ja freut, weil dies sicher heisst, dass sie sich angefreundet haben. Aber es wird langsam Zeit zum heim fahren. Ich werde dann mal zu den beiden nach oben schauen.)

Bild

Bei Jannik und Bettina:

Beim Verlassen der Café-Teria verabschiedete sich Bettina noch beim Kaffee- und Kuchen-Verkäufer mit den Worten: „Servus Hans!“ während Jannik nur ein zaghaftes „Tschüß.“ heraus brachte. Der Angesprochene erwiderte darauf: „Pfiad eich und an schena omd eich zwoa no!“ („Auf Wiedersehen und einen schönen Abend euch beiden noch!“)

Bild

Nun, und während sich alle die letzten Stunden mehr oder weniger angeregt unterhalten haben – Theo mit seinem Vater in der Weinstube und Jannik mit Bettina in der Café-Teria – hatte niemand bemerkt, dass es draußen mittlerweile heftig zu schneien begonnen hatte. Es ist Winter geworden in Neu Sim-Velden. Mehr als pünktlich, denn Weihnachten stand bereits vor der Tür. Es waren nur noch wenige Tage bis dahin.

Bild


(Fortsetzung -> Kapitel 54 <- folgt…)
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

Benutzeravatar
cheli24
Foren-Orakel
Beiträge: 1080
Registriert: 06.03.2015, 19:51
Hat sich bedankt: 1832 Mal
Danksagung erhalten: 2349 Mal
Kontaktdaten:

Re: Ich bin ich

Beitrag von cheli24 » 17.05.2018, 22:20

Hallo Astrid, :winken


oh, ist das schön zu sehen, wie Jannik immer mehr auftaut und mittlerweile ganz locker mit Bettina plaudern kann. :daumenhoch2 Er kann sich vor ihr völlig ungezwungen geben, muss sich nicht verstellen, da sie ein recht unkomplizierter Typ ist und ihn so nimmt, wie er ist. Das finde ich echt toll. :klatschen1

Logisch, dass sie wissen will, wie denn das Zusammenleben mit Theo auf Reisen so gewesen war, was sie alles gesehen haben usw. Und sie haben viel gesehen, Jannik weitaus mehr, als er es sich je hätte erträumen lassen. Es scheint Schicksal gewesen zu sein, dass sie sich an jenem Tag über den Weg gelaufen sind. :nicken Ansonsten würde er immer noch in – hm, war das in Starlight Shores? :confus3 – wohnen, wäre alleine, hätte keine Freunde. Es ist zwar nicht gesagt, ob es immer so geblieben wäre. Aber wie hoch stehen wohl die Chancen, er hätte jemanden gefunden, der ihm mittlerweile so vertraut ist, wie es Theo geworden ist?

So und auch Bettina nimmt an, dass Theo wohl seinen Restauranttester-Job aufgeben wird. Ja, irgendwann ist es Zeit für eine neue Herausforderung. Eine Steigerung wird in diesem Job wahrscheinlich eh nicht möglich sein und gesehen hat er schon so viel. Vielleicht sehnt er sich aber auch nach einem geregelten Leben, wird vermutlich auch einmal eine Familie gründen wollen. Also, wäre es jetzt eigentlich der geeignete Zeitpunkt. Na mal schauen, was noch so alles kommt. :grins

Haha und Theo‘ s Vater wundert sich, was die Beiden da oben wohl so lange machen. Reden, reden, reden und Kaffee trinken. Aber Theo freut sich sehr darüber, dass sich Bettina offensichtlich mit Jannik angefreundet hat. Und Bettina wiederum hofft auf weitere Gespräche mit Jannik und ich bin mir sicher, dass diese kommen werden. :daumenhoch2

Ja und von allen unbemerkt, hat es zu schneien begonnen. Ich liebe den Schnee bei Sims 3 und hoffe so sehr auf ein Wetter-Addon bei Sims 4. Das fehlt mir wirklich sehr. :verbeugen

Das Kapitel hat mir wieder sehr gut gefallen, liebe Astrid. :hug02 Toll geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer super Bilder. :daumenhoch2 Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1

LG Marga

Antworten

Zurück zu „Foto-Storys (Sims 3)“