Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

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cheli24
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Beitrag von cheli24 » 28.11.2018, 20:19

Hallo Astrid, :winken

bevor es mit einem neuen Kapitel weitergeht, erst noch zu Deinem Kommentar, über den ich mich wieder riesig gefreut habe. :bussi2

Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Hallo Marga! :winken02 Aber nochmal kurz zum letzten Kapitel; das hatte ich letztens ganz vergessen: Ich wusste gar nicht, dass abgelaufene Kondome so gefährlich sein können :lachen Aber in Carlo´s Fall scheinbar sehr wohl. :nicken

Keine Ahnung, ich hatte es auch nicht gewusst. :grins Aber es waren seine ersten, die er damals gekauft hatte. Ich habe das mal in Gedanken durchgespielt. Carlo war bei seinem ersten Mal 14, sie 2 oder 3 Jahre älter. Ja, er hat früh angefangen. :nicken Na ja und mit Anjelica, da war er 26. Also, könnte es so hinhauen, dass nach 12 Jahren... ne. :grins
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Fabio hat´s noch immer noch nicht gecheckt, denn er fragt immer noch ungeduldig, was aus dem Sohn der beiden geworden ist! :confus2

Vielleicht hatte er es aber auch verdrängt oder er wollte es einfacht nicht wahrhaben. Kein Plan, was er in dem Moment gedacht hatte.
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Aber Trish ist endlich zur Wahrheit durchgedrungen und realisiert mehr und mehr, dass Fabio – ihr bester Freund – ihr Halbbruder ist!

Sie schaltet schneller als Fabio, das ist richtig. Und nicht zu vergessen, sie erinnert sich an das Foto, das sie in Carlo' s Arbeitszimmer gefunden hatte. :augen: Erinnerst Du Dich noch an den "Einbruch" in seinem Büro in Monte Vista? Dort hatte sie das Foto gesehen. Hier kannst Du nochmals nachlesen. Oho, was Kyle sich wohl dazu gedacht hatte? Nicht schon wieder. Ja, sie hat schon einiges von ihrer Mutter geerbt. :grins
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Nur was ich immer noch nicht ganz verstehe: früher wurde er Marcello genannt. Warum dann später Fabio? Also nach seinem 2. Namen? :confus3

Darüber habe ich mir ehrlich gesagt gar keine Gedanken gemacht. Sein vollständiger Name lautet Marcello Fabio. Vielleicht hatte den Vincenti' s Fabio besser gefallen. Für meine Story diente dies nur als Ablenkung. Hätte ich ihn von Anfang an Marcello genannt, dann hätte man nur noch 1 und 1 zusammenzählen müssen. :nicken
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Inzwischen ist auch Fabio langsam am Kapieren und dreht erstmal ein wenig durch. Klar, wenn man all die Jahre „angelogen“ wurde und erst im Erwachsenen-Alter die Wahrheit erfährt… Genau wie bei Trish! Die dreht auch innerlich erst mal am Rad. :weinen3:


So etwas sollte man auf keinen Fall machen, denn es ist keinem gegenüber fair. Ob nun adoptiert, Halbgeschwister, sprich ein gleicher Elternteil, irgendwann kommt es ans Tageslicht. Eine Freundin von mir, deren Bruder wurde damals im Alter von 6 Jahren oder so von ihren Eltern adoptiert. Dessen Vater hatte einige krumme Dinger gedreht und die Mutter ist wenig später an Krebs erkrankt. Die Mutter meiner Freundin hatte ihr damals am Sterbebett das Versprechen gegeben, sich um den Kleinen zu kümmern. Nach deren Tod hatten ihre Eltern die Pflegschaft beantragt, ihn dann später adoptiert. Ich glaube, mit 12 Jahren haben sie ihm die Wahrheit erzählt. Mittlerweile ist er selbst zweifacher Familienvater und hat zum Glück nicht die Gene seines Vaters geerbt.
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Kyle bekommt nun auch noch einige Vorwürfe an den Kopf geknallt… Klar, Trish ist ja immer noch der Meinung, Kyle ist mit Charlene verlobt und dass diese ein Kind von ihm erwartet.

Ts, ts, ts... obwohl ihr Jason gesagt hatte, dass das nicht wahr ist. :roll: Nein, sie will es aus seinem Mund hören. Kyle hatte es mir bei den Bilder machen einfach gemacht. Für dessen Grabesmine musste ich nicht viel machen. Der hatte immer diesen Gesichtsausdruck. :lachen
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Ja, Charlene hat mit ihrer Intrige wahrhaftig ganze Arbeit geleistet, hat damit zerstört, was sie nur zerstören konnte! :schimpfen :durchdrehen


Pst, sonst hört sie es noch. :kopfschuetteln Vermisst Du sie denn? Wo ist sie eigentlich? :confus2 Lange nicht mehr gesehen, ne.
:grins
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Armer Fabio… Er braucht erstmal Abstand, muss alleine sein, um alles ein bisschen verarbeiten zu können. All die Jahre war er der Meinung, dass seine leiblichen Eltern bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind und jetzt erfährt er ganz plötzlich, dass dies nicht so ist, sondern dass Carlo – SEIN Onkel Carlo – und Anjelica seine leiblichen Eltern sind! :augen: Das ist natürlich hammerartig für ihn. Klar! Das muss erstmal verarbeitet werden. Langsam dämmert ihm mehr und mehr von früher… Und schließlich auch, dass Trish schließlich und endlich seine Halbschwester sein muss! :kopfschuetteln

Ich weiß nicht, ob man so etwas tief in seinem Inneren spüren kann. Aber ich glaube, ich hätte an seiner Stelle auch recherchiert. Warum er dann aber nicht mehr weiter nachgeforscht hatte? Gut, er hatte Julie kennengelernt und es im Laufe der Jahre einfach verdrängt. Inwieweit man sich noch zurückerinnern kann, keine Ahnung. Gehe ich jetzt von mir aus, so habe ich z. T. weniger Erinnerungen an früher, als mein Bruder, der ein Jahr jünger ist. Nicht, dass ich nichts mehr weiß, es sind mehr die Details, an die er sich besser erinnern kann, wie z. B. Räumlichkeiten, Orte oder so.Ich kann mich besser an Ereignisse erinnern. Jeder Mensch ist anders und so ist es wohl auch bei Fabio und Trish.
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Dank Trish´s Großvater kommt es nun endlich zu einem Gespräch zwischen Kyle und Trish, anstatt es nur Anschuldigungen hageln zu lassen. Endlich erfährt sie aus Kyle´s Mund die Wahrheit: dass Charlene Trish nach Strich und Faden angelogen hat, dass er NICHT verlobt ist, dass Charlene auch KEIN Kind von ihm erwartet, dass er Trish´s Brief erst vor ein paar Tagen gefunden hat, da Charlene ihm diesen unterschlagen hat und und und…Ja, endlich reden die beiden vernünftig miteinander; Trish lässt Kyle alles erzählen.

Ich habe mir damals lange überlegt, wie ich das alles zusammenführen soll. Wie soll Trish die Wahrheit erfahren und von wem? Und da stand eben immer noch im Raum, dass Fabio nichts über seine Herkunft weiß. Die Idee mit dem hin- und herswitchen ist mir erst vor kurzem gekommen. Deshalb sind auch so viele neue Bilder dazugekommen. Zum Glück habe ich noch alle Spielstände, so dass ich da jederzeit neue Bilder aufnehmen kann. Man weiß ja nie, ne. :nicken
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Aber auch Kyle ist verzweifelt. Er möchte wissen, woran er ist. Ob Trish ihm und ihr eine Chance geben wird…Meine Güte… Ich sage Dir, auch mir standen beim Lesen die Tränen in den Augen, so ergreifend war das alles… :weinen3:


Es freut mich, dass es genaso rüber gekommen ist, wie ich es geplant hatte. Aber auch ich habe beim Schreiben, Spielen und beim Bearbeiten des Kapitels so manche Tränen vergossen. :weinen3: Es ist mir auch nicht leicht gefallen.
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Trish´s Großmutter war schließlich der rettende Engel, der Trish ins Gewissen redete. Wegen Kyle, da sie fühlte, wie sehr Kyle ihre Enkelin liebt.

Sie gibt ihr mit dem Verhältnis zwischen Carlo und Anjelica einen Denkanstoss, denn Trish ist ihrer Mutter ähnlicher als sie denkt. Sie hat einiges mit ihr gemeinsam. Sei es die Neugierde, Unvernunft oder die seltene Gabe, sich selbst in Gefahr zu begeben, sowie auch ihre kriminelle Ader, wie z. B. Einbruch und Diebstahl. Wenn sie etwas will, lässt sie so schnell nicht locker. In Trish erkennt Juanita ihre eigene Tochter wieder und deshalb redet sie ihr auch ins Gewissen. Ob es letztendlich von Erfolg geprägt sein wird... :confus2 schauen wir mal.
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Genau, Fabio´s Frage ist berechtigt: „Was hättet Ihr eigentlich getan, wenn ich mich in Trish verliebt hätte? Habt Ihr Euch darüber nie irgendwelche Gedanken gemacht?“Theoretisch ist es nicht weit hergeholt; er hätte leicht passieren können. Aber vielleicht hat auch das innere Gefühl die beiden ausgebremst und sie haben insgeheim gewusst, es darf über eine Freundschaft nicht hinaus gehen. Wer weiß…

Genau diese Ungewissheit lässt Fabio nicht los. Hätte er Trish nicht wiedererkennen müssen? Nur einmal hatte er gefühlt, dass irgendwie etwas anders ist. Aber damals war es in den Hintergrund gerückt. In einem der nächsten Kapitel kommt hierfür die Aufklärung. Aber was wäre gewesen, wenn...? :augen: Was sich Carlo wohl damals gedacht haben musste, als Fabio Trish zum ersten Male erwähnt hatte oder noch mehr, als er von der Freundschaft zwischen ihr und seinem Sohn erfahren hatte? :kopfschuetteln Es hätte also leicht passieren können. Schließlich sind sie seit damals beste Freunde und Fabio kennt Trish länger, als er Julie kennt.
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Und jetzt bleibt mir wieder nur abzuwarten und mich auf das nächste Kapitel zu freuen, auf das ich schon wieder mächtig gespannt bin! :klatschen1


Vielleicht schaffe ich es heute noch. Mal sehen.
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Das Kapitel hat mir wieder sehr gut gefallen, es hat viele Antworten gegeben auf viele Fragen gegeben, war aber auch ziemlich ergreifend! :nicken Wie immer war es super geschrieben und die Bilder waren wieder einfach toll und sehr vielsagend! :daumenhoch1 Ich bin schon wahnsinnig auf die Fortsetzung gespannt! :klatschen2 Danke dafür, liebe Marga! :hug02


Bitte gern geschehen. Vielen Dank für Deinen Kommentar, die netten Worte, Dein Lob und auch die Gedanken, die Du Dir wieder gemacht hast. Ich habe mich sehr darüber gefreut, liebe Astrid. :hug02

Gleich im Anschluss geht es mit einem neuen Kapitel weiter.


LG Marga

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Re: SdV2 - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von cheli24 » 28.11.2018, 20:21

Die Kommentarbeantwortung befindet sich einen Post davor!



Hallo zusammen, :winken

so weiter geht' s. Ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt das Kapitel, dass ich diesmal trotz der 88 Bilder nicht gesplittet habe. Aber, wenn Euch die Kapitel zu lang sind, dann könnt Ihr mir das gerne mitteilen.


LG cheli24



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Kapitel 15 - Veränderungen -







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Dem jungen Mann rauchte der Kopf von den vielen Zahlen, Maßeinheiten, Formeln und Tabellen. Seit 6 Uhr in der Früh war er nun schon am Pauken und Büffeln und verließ seinen Computer nur, um mal einen Kaffee zu trinken oder um zur Toilette zu gehen. Übermorgen begann das neue Semester und er hatte noch einiges vor sich.

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War es schon wieder so lange her, seit er hier angekommen war? Wie doch die Zeit verging. Gleich nach seiner Ankunft hatte er zunächst nach einer Bleibe gesucht und sie schließlich hier in einem kleinen Häuschen auf Stelzen gefunden.

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Die Lage war optimal, das Meer vor Augen, mit einem Bootsanlegesteg dahinter, vor dem Haus reichlich Platz, um sich zu entspannen, sogar einen kleinen Balkon hatte er. Die Insel hatte ihm von Anfang an gefallen. Herrlich blaues Meer, grüne Wiesen, goldener Sand, die farbenprächtigen Pflanzen, die Isla Paradiso zu bieten hatte und hier konnte er auch seinem neuen Hobby, dem Tauchen, nachgehen.

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Sein erstes Ziel war die hiesige Universität gewesen, an der er sich vorgestellt und schließlich nach bestandener Aufnahmeprüfung eingeschrieben hatte. Rasch hatte er Anschluss gefunden und sich mit zwei Kommilitonen – Lionel und Marlon - angefreundet, mit denen er sich ab und an auch außerhalb der Uni traf. Lionel war bereits mit achtzehn Vater von Zwillingen geworden. Sein Traum, auf die Uni zu gehen, hatte er deshalb erst einmal zurückgestellt und stattdessen eine Ausbildung als Elektroniker gemacht. Mittlerweile war er vierfacher Familienvater und wollte nach seinem Studium als Fachinformatiker in die IT-Branche wechseln. Lionel hingegen hatte eher ein Nomadenleben geführt und war als Roadie auf allen möglichen Konzertbühnen der Welt unterwegs gewesen. Auf einer der Touren hatte er seine spätere Frau kennengelernt und nachdem diese schwanger geworden war, sich entschlossen, seinem alten Leben Lebewohl zu sagen. Er hatte sich in der hiesigen Uni eingeschrieben und war mittlerweile Vater eines kleinen Jungen.

Der Rothaarige seufzte auf und ging zur Küche, um sein Marmeladenbrot zu essen, dass er sich heute Morgen zubereitet hatte. Er hatte noch einiges vor sich, so dass er sich nur eine kurze Pause gönnen würde, da er am Mittag an den Strand wollte. Tag und Nacht hatte er gebüffelt, ehe er seinen Bachelor in der Tasche gehabt hatte. Nun stand seinem Plan nichts mehr im Wege, in spätestens einem Jahr seinen Master zu machen. Die wichtigste Voraussetzung, um in der Luft- und Raumfahrttechnik einsteigen zu können.

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Suchend glitt Katie’s Zeigefinger über die Namensschilder, die am Fahrstuhl des Wohnkomplexes angebracht waren. Hm, Monroe. Wo ist er denn? Ah da, lächelte sie und drückte auf den Klingelknopf.

„Ja, bitte?“, ertönte es von der Gegensprechanlage.

„Ich bin‘ s, Katie.“

„Alles klar. Komm‘ hoch.“

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Katie betrat den Lift, der sie zügig in das 20. Stockwerk brachte. Nachdem sich die Kabinentür geöffnet hatte, lief sie den Gang entlang und auf die Tür zu, die halb offen stand. „Billy?“, rief sie zögernd, ehe sie vorsichtig eintrat.

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Sie hatte noch nicht die Tür richtig verschlossen, als sich plötzlich ein paar starke Arme um ihre Taille schlossen und Billy sie in seine Arme zog. Er hatte nur ein Badetuch locker um die Hüften geknotet und schien gerade aus der Dusche gekommen zu sein. Ehe sie etwas sagen konnte, verschlossen seine Lippen schon ihren Mund und sie spürte ein Kribbeln in der Magengegend, als seine Zunge in ihren Mundraum eindrang und sich mit der ihrigen zärtlich neckte.

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Seine Hand strich ihren Rücken auf und ab, während sein Mund sich wieder von ihrem löste und er heiser raunte: „Du hast mir gefehlt, Katie. Drei Tage ohne Dich.“

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Katie lächelte und strich ihm über die Wange. „Wow, das ist aber eine stürmische Begrüßung. Aber Du hast mir auch gefehlt, Billy.“

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Sie sah an ihm hinunter und meinte Augen zwinkernd: „Ich denke, es wäre vielleicht nicht die schlechteste Idee, wenn Du Dich anziehen würdest. Ansonsten kommen wir hier nicht so schnell weg.“

Etwas irritiert glitt sein Blick nach unten „Oooooh... das ist jetzt aber... Ich bin gleich wieder zurück. Es dauert nicht lange. Nimm‘ doch solange auf dem Sofa Platz.“

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Während Katie seiner Aufforderung nachkam und sich auf dem Sofa niederließ, putzte sich Billy derweil im Badezimmer die Zähne. Zunächst war ihm das kleine Missgeschick ein wenig peinlich gewesen, aber Katie hatte es mit Humor genommen. Sie ist aber auch zu süß. Da fällt einem die Beherrschung schwer. Aber ich werde es auf keinen Fall überstürzen. Nicht bei ihr, auf gar keinen Fall. Und Du mein Freundchen hältst Dich zurück. Haben wir uns verstanden?

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Katie saß derweil schmunzelnd auf der Couch. Ob es ihm peinlich war? Aber das muss es doch nicht. Es ist doch völlig normal. Aber Billy sieht einfach zu süß aus und er hat einen traumhaften Body. Nein, ich werde unser erstes Mal auf gar keinen Fall planen. Wenn es passiert, dann passiert es eben. Aber überstürzen werde ich es nicht. Hm, ob er am Wochenende schon etwas vor hat? Wir könnten vielleicht ins Kino gehen und anschließend in den Club. Eigentlich könnte er auch bei mir übernachten, dann müsste er nicht nach Hause fahren und er könnte auch etwas Trinken. Hm, ich werde ihn einfach mal fragen.

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Nur wenig später saßen sie sich am Esstisch bei Kaffee und Waffeln gegenüber und unterhielten sich dabei über Dieses und Jenes. „Hast Du Dir schon überlegt, was Du so alles für Deine Wohnung brauchst?“, fragte Katie Billy nach einer Weile des Stillschweigens, während beide genussvoll kauten.

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Dieser nickte. „Ja, ich habe mir eine Liste gemacht. So viel ist es eigentlich gar nicht. Du weißt ja, dass ich hier nicht ewig bleiben will. Sowie ich etwas anderes gefunden habe, bin ich weg.“

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„Hm, hm. Aber doch bestimmt eins, zwei Bilder oder so?“ Fragend sah sie ihn an.

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„Mal sehen. Ich könnte aber auch Fotos von Dir an die Wand hängen. Dann habe ich Dich jeden Tag vor Augen. Du siehst übrigens wieder einmal bezaubernd aus und Deine Augen… Du hast wunderschöne blaue Augen, Katie.“

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Er zwinkerte ihr zu und fragte: „Möchtest Du auch noch eine Waffel?“

„Nein, Danke. Ich kann so früh noch nicht so viel essen. Das konn…“ Ihr vibrierendes Handy unterbrach ihr Gespräch, während Billy aufstand, um seinen Teller wegzuräumen.

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Katie kaute rasch zu Ende, ehe sie aufs Display sah. „Meine Mum“, rief sie Billy nach. Murmelnd fügte sie an: „Was sie wohl will? Hoffentlich ist zuhause alles in Ordnung.“

Sie erhob sich, um das Gespräch entgegen zu nehmen, während Billy ihr zuflüsterte: „Ich bin mal im Schlafzimmer. Lass‘ Dir ruhig Zeit.“

Sie wollte ihn gerade zurückhalten, um ihm zu signalisieren, dass er nicht das Zimmer verlassen müsse, als er auch schon durch die Tür ging.

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„Hi, Mum“, meldete sie sich gut gelaunt. „Alles okay bei Euch?“

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Ihre Mutter seufzte etwas verhalten, ehe sie ihrer Tochter die Neuigkeit überbrachte, die Kyle ihr telefonisch mitgeteilt hatte. Aufmerksam hörte Katie ihrer Mutter zu und nachdem diese geendet hatte, rief sie überrascht aus: „Das ist ja ein starkes Stück. Wie geht es ihm denn jetzt?“

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„Nun ja. Kyle kommt im Laufe des Vormittags mit ihr zurück. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, will sie erst mit Carlo reden. Sie hat anscheinend einige Erinnerungen, die sie nicht so recht einordnen kann.“

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„Verstehe. Und was ist mit Fabio? Das muss doch ein Schock gewesen sein, zu erfahren, dass die Beiden seine Eltern sind.“

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„Na ja, das wirst Du Dir denken können. Sag' mal, ich störe Dich doch hoffentlich nicht irgendwie? Ich habe es zuerst auf dem Festnetz versucht, da Du heute keine Vorlesung hast. Aber Du bist nicht dran gegangen. Deshalb habe ich es jetzt mit dem Handy versucht. Bist Du gerade unterwegs?“

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„Ähm…ja. Sozusagen.“

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„Sozusagen?“, echote Caroline, die nun neugierig geworden war.

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„Ja. Ich bin bei… ähm… Billy. Wir frühstücken gerade. Danach wollen wir nach Sunset Valley ins große Möbelhaus fahren.“

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„BILLYYYY?“, dehnte Caroline seinen Namen. „Habe ich da etwas nicht mitbekommen?“

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„Na ja, wir haben uns erst vor ein paar Tagen kennengelernt. Wir wollen gleich losfahren, um noch einige Kleinigkeiten für seine Wohnung zu kaufen.“

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„Aha. Und... läuft da was zwischen Euch?“, wollte Caroline neugierig wissen. „Also, verstehe mich nicht falsch, mein Schatz. Aber ich würde mich wirklich für Dich freuen.“

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Katie zuckte mit der Schulter. „Gute Frage. Ich weiß es noch nicht. Wir wollen es langsam angehen lassen, uns erst einmal richtig kennenlernen. Aber er ist schon echt süß. Blond, grüne Augen und eine sehr charmante Art. Wird Dir bestimmt gefallen. “

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„Naaaa, Du scheinst ja schon Feuer und Flamme zu sein. Na, dann drücke ich Dir mal die Daumen, mein Schatz.“

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„Danke, Mum und Du hältst mich auf dem Laufenden, was Kyle und Trish betreffen. Ja? Und grüß' unsere kleine Maus ganz lieb von mir.“

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„Mach' ich und auch liebe Grüße von Deinem Dad. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Shoppen mit Billy, unbekannterweise.“

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„Den werden wir bestimmt haben. Mach' s gut, Mum. Ich hab' Dich lieb.“

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„Ich Dich auch, Katie. Du fehlst uns Allen sehr.“

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Die Sonne stand hoch am Himmel, als der junge Mann endlich seine Bücher zur Seite gelegt hatte, um die Mittagsstunden am Meer verbringen zu können, ehe er am Abend wieder weiterlernen würde.

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Rasch schlüpfte er in seine Badehose und nahm seine Schnorchelmaske aus dem Schrank, ehe er das Haus verließ, um hinter der Bootsanlegestelle ins kühle Nass zu springen. Eigentlich könnte ich doch drüben am Davy Jones tauchen. Habe ich schon lange nicht mehr gemacht, dachte er, während er sich vom Wasser treiben ließ.

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Nur eine halbe Stunde später schipperte er mit seinem gelben Schnellboot, das er liebevoll „Yellow Emily“, nach dem Namen seiner Großmutter, getauft hatte, aufs Meer hinaus.

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Nachdem er die Sauerstoffflasche und seine Taucheruhr noch einmal sorgfältig überprüft hatte, schlüpfte er in seinen Neoprenanzug und zog die Schwimmflossen über. Er wollte nicht länger als eine Stunde unten bleiben und stellte hierfür seine Taucheruhr auf Alarm. Der junge Mann setzte sich auf die Bootskante und ließ sich rücklings ins Wasser fallen. Langsam glitt er immer weiter in die Tiefen des Meeres nach unten, ehe er die Schönheit der Unterwasserwelt vor Augen hatte. Es war die Stille, die ihn immer wieder aufs Neueste faszinierte.

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Langsam glitt er an den Korallen, an Muscheln und seltenen Unterwasserpflanzen vorbei. Er war ein sehr guter Taucher, hatte er diese Fähigkeit doch als Kampftaucher erworben.

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Fasziniert betrachtete er die herrliche Unterwasserwelt, in der noch alles in Ordnung schien. Hier und da begegneten ihm einige seltene Fische, manchmal auch ein kleiner Hai, aber im Großen und Ganzen war es hier unten recht gefahrlos.

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Als seine Uhr eine Stunde später vibrierte, ließ er sich langsam nach oben treiben. Als Kampftaucher wusste er, dass es gefährlich war, wenn man zu schnell nach oben kam. Einer seiner Kumpel musste einmal in die Druckkammer, weil er den Fehler gemacht hatte, zu hastig nach oben zu steigen, als er in Panik geraten war. Diesen groben Fehler hätte er fast mit seinem Leben bezahlt und hatte nach einem erlittenen Hörsturz nie mehr tauchen können.

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***


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„Was soll ich denn jetzt machen, Schatz?“

Nachdenklich stand Fabio auf dem Balkon im Hause seiner Schwiegereltern und starrte in die Ferne. Er war gestern Abend, nachdem er aus Bridgeport zurückgekehrt war, nicht mehr in der Lage gewesen, Julie die Neuigkeit zu überbringen, plötzlich Eltern zu haben. Ungewöhnlich still und in sich gekehrt hatte er in seinem Abendessen herumgestochert, ehe er sich zum Schlafen ein wenig niedergelegt hatte. Als er gegen 22 Uhr immer noch nicht herunter gekommen war, war Julie beunruhigt nach oben in ihr ehemaliges Jungmädchenzimmer gegangen, das jetzt als Gästezimmer fungierte, um nach Fabio zu sehen. Eigentlich hatten sie noch am Abend zurückfahren wollen. Da er jedoch wie ein Murmeltier geschlafen hatte, war sie der Meinung gewesen, es wäre besser, bei ihren Eltern zu übernachten und am nächsten Morgen nach Bridgeport zurückzufahren. In der Nacht hatte er sich mehrmals hin- und her geworfen und wirres Zeug geredet, auf das sich Julie jedoch keinen Reim bilden konnte. Kurz vor dem Aufstehen hatte er ihr schließlich alles erzählt.

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Julie wusste auf seine Frage keine Antwort und zuckte deshalb hilflos mit der Schulter. „Soll ich etwa so tun, als wäre nichts gewesen, als hätte er mich nicht jahrelang belogen? Wie konnte er mir das nur antun? Ich habe ihn geliebt wie einen Vater.“

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Fast schon hysterisch lachte er auf. „Welche Ironie, nicht wahr? Da wachse ich in dem Glauben auf, elternlos zu sein und dann erfahre ich, dass Onkel Carlo…“

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Er verstummte und wandte sich Julie zu. „ONKEL! In Wirklichkeit ist er mein Vater und Trish’s Mum meine leibliche Mutter. Ist das nicht cool? Dazu noch eine Halbschwester. Wahrscheinlich machen wir jetzt alle auf heile Familie. Den Teufel werde ich tun“, stieß er zornig hervor.

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Wie ein gehetztes Tier lief er auf und ab, ehe er auf der Bank Platz nahm. „Julie, er hat mich jahrelang belogen. Mein Leben ist eine einzige Lüge gewesen. Und Anjelica? Ich frage Dich, wie kann eine Mutter ihre eigenen Kinder im Stich lassen? Julie, sie hat nicht nur mich verlassen, sondern auch Trish. Wie kaltherzig muss man sein, so etwas zu tun? Ich wollte, sie hätten es mir nie gesagt. Zum Teufel mit ihnen. Sie können mir gestohlen bleiben. Das kannst Du mir glauben.“

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Julie ging vor ihm in die Hocke. „Schatz, bitte beruhige Dich. Ich kann Deine Wut verstehen. Aber Du musst wieder runterkommen“, sprach sie beschwichtigend auf ihn ein. Doch in dem jungen Mann hatte sich zu viel Wut aufgestaut.

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Barsch schlug er Julie‘ s Hand von seinem Arm und sprang so heftig auf, dass Julie das Gleichgewicht verlor und auf ihrem Po landete. Entsetzt sah sie Fabio nach, der mit der Faust so hart auf dem Tisch aufschlug, so dass einer der Becher umkippte und die Getränkeflasche hinunterfiel.

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Immer und immer wieder schlug er mit der Faust auf den Tisch, ehe ihn die Kraft verließ und er schließlich schluchzend zu Boden sank. Er schlug seine Hände vors Gesicht und weinte sich lautlos seinen Kummer von der Seele. Erschüttert näherte sich Julie ihrem Ehemann, den sie noch nie so verzweifelt erlebt hatte.

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Sie ging neben ihm in die Hocke und ergriff seinen Unterarm, während sie beruhigend auf ihn einsprach. „Fabio, es tut mir so Leid. Aber wenn es Dir hilft, dann wein‘ Dir alles von der Seele. Schatz, ich bin für Dich da. Du kannst jederzeit mit mir reden, wenn Du willst oder Hilfe brauchst. In guten wie in schlechten Zeiten, das haben wir uns geschworen. Erinnerst Du Dich? Ich werde immer für Dich da sein. Lass‘ mich an Deinem Kummer teilhaben und trag‘ ihn nicht mit Dir alleine aus. Hörst Du, Fabio?“

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Vorsichtig umschlang sie ihn und richtete ihn langsam auf. Wie ein kleines Kind, das Schutz bei seiner Mutter sucht, klammerte er sich an ihrem Arm fest und schluchzte: „Julie. Es tut mir leid. Ich wollte Dich nicht umstoßen.“

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„Fabio, Du machst gerade eine schwere Phase durch, hast Unglaubliches erfahren. Ich bin Dir deswegen nicht böse. Es ist ja auch nichts weiter passiert.“ Liebevoll strich sie ihm dabei die Tränen von der Wange.

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„Du bist mein Ein und Alles. Niemals würde ich Dir absichtlich wehtun. Bitte verzeih‘ mir.“ Vorsichtig umfasste er ihr Gesicht und flüsterte: „Ich liebe Dich, Julie. Ohne Dich könnte ich nicht mehr leben.“ Sanft legten sich seine Lippen auf ihren Mund, ehe er sie leidenschaftlich küsste.

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***

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„Hallooooo!“

Neugierig hob der Mann mit den rotbraunen Haaren seinen Kopf und winkte der jungen Frau zu, die gerade aus dem Wasser stieg und auf ihn zukam.

„Willst Du nicht rein, Tim?“, fragte sie interessiert. „Das Wasser ist herrlich.“

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Der Mann, den die junge Frau Tim genannt hatte, hatte sich gerade von seinem Strandlaken erhoben und kam auf sie zugelaufen. „Ich weiß, Livy. Ich war schon sehr früh am Morgen schwimmen.“

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„Du bist doch irre. Bei der Kälte?“ Lächelnd sah ihn die junge attraktive Frau an, deren weißer Bikini einen tollen Kontrast zu ihrer dunklen Haut bildete.

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„Weshalb Kälte, es waren immerhin schon 25 Grad, als ich hier runter gekommen bin.“

„Ja, aber doch nicht im Wasser. Das dauert immer ein wenig, bis sich das Wasser zum Schwimmen eignet. Nee, Tim da…“

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„Muuuuumyyyyy!“

Abrupt wurde ihr Gespräch unterbrochen und die junge Frau wandte sich um, während Tim lächelte: „Er hat bestimmt Hunger“, wies er auf den kleinen schwarzhaarigen Jungen, der glucksend auf einer Strandmatte saß, vor sich einen weißen kleinen Hund.

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Livy schüttelte den Kopf. „Nein, Luis hat keinen Hunger, der will unbedingt ins Wasser. Er quält mich seit heute Morgen damit, seit wir aufgestanden sind.“

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„Na, dann lass‘ ihn doch, wenn er will. Du verweichlichst ihn noch, Livy. Ich war zwei, als ich das erste Mal im Wasser war. Mein Dad hat mich am Bauch gehalten, während ich im Wasser herumgestrampelt hatte.“

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„Er ist nicht Du, Tim. Er wird noch früh genug ins Wasser können. Aber er ist leicht erkältet und sollte heute eigentlich gar nicht raus.“

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„Hat wer gesagt?“ Als sie ihm keine Antwort gab, meinte er fast schon belehrend: „Frische Luft hat noch nie geschadet. Im Gegenteil, das wird ihm gut tun und ist besser als jede Medizin. Glaub‘ mir, Livy.“

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Kopfschüttelnd sah er ihr hinterher, als sie auf den kleinen Jungen zuging und sich auf der Matte niederließ. Da merkt man, dass ein Mann im Haus fehlt, dachte er.

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Olivia Menderez zog ihren vierjährigen Jungen alleine groß, nachdem ihr Ehemann sie wegen einer anderen Frau verlassen hatte. Tim und sie hatten sich eines Morgens am Strand kennengelernt, als er das erste Mal die Gegend erkundet hatte. Er war zwar noch nicht lange auf der Insel, fühlte sich aber trotzdem schon sehr wohl. Es gab für ihn nichts schöneres, als schon frühmorgens, wenn noch alles schlief, runter zum Strand zu gehen und im Meer zu schwimmen. Er liebte es, auf seiner Terrasse zu frühstücken und dabei das schimmernde Blau des Meeres vor Augen zu haben. Letztendlich war es die richtige Entscheidung gewesen, hierhergekommen zu sein. Viel Zeit zum Überlegen hatte er nicht gehabt, alles war sehr schnell gegangen. Aber er würde etwas darum geben, würde er in Erfahrung bringen können, ob es allen gut geht. Doch noch konnte er nicht weg. Er hatte sich etwas in den Kopf gesetzt und er würde seinen Plan durchziehen. Das Versprechen hatte er ihr einmal gegeben. Sein Blick wurde sehnsuchtsvoll, als er an sie dachte. Ob es ihr gut geht? Ob sie überhaupt noch an mich denkt? Ich könnte es ihr nicht einmal verübeln, wenn sie mich vergessen hätte. Das hätte ich an ihrer Stelle wahrscheinlich auch getan.

„Ich geh‘ dann mal, muss noch ein wenig lernen“, rief Tim Livy zu.

Sie winkte ihm zu. „Dann bis morgen, Tim.“

Der Mann lächelte, ehe er sich zu seinem Boot begab, das hinter dem Felsen angelegt war.

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Olivia sah ihm verträumt hinterher. Eines Morgens war er plötzlich da gewesen. Wie immer war sie am Vormittag an dem kleinen Häuschen, das schon über ein Jahr lang leer gestanden hatte, vorbei gejoggt. Neugierig hatte sie innegehalten, als sie Licht im Inneren wahrgenommen hatte. Ein Einbrecher, jemand, der sich mit Gewalt Zutritt zu dem Haus verschafft hatte? Sie war gerade im Begriff gewesen, die Polizei zu rufen, als die Tür plötzlich aufgegangen war. Zu spät zum Davon laufen. Entsetzt hatte sie auf den Mann gestarrt, während sie unauffällig nach einem Gegenstand Ausschau gehalten hatte, mit dem sie sich im Notfall hätte verteidigen können. Doch der fremde Mann hatte sie nur freundlich angelächelt und sich vorgestellt. Tim MacInnis aus Dublin. Seinen Familiennamen hatte sie gleich wieder vergessen, aber der war ihr genauso unwirklich erschienen, wie die Tatsache, dass er aus Irland wäre. Jedoch hatte er einen sympathischen Eindruck hinterlassen und sie für den nächsten Tag auf eine Tasse Kaffee eingeladen. Sie könne leider nicht, da sie für ihren Sohn keinen Babysitter hätte, hatte sie ihn wissen lassen. Doch er hatte nur gemeint, sie solle ihn doch einfach mitbringen. Von da an hatten sie sich öfters getroffen und irgendwann war er zu einem guten Freund geworden. Obwohl sie ihn sehr attraktiv fand und er ihr auch durchaus gefiel, so hatte sie jedoch gleich gespürt, dass ihn irgendetwas blockierte. Sie kannte den Grund nicht, er hatte es ihr nie erzählt und sie hatte ihn nie danach gefragt. Tim war Student, doch welches Fach, das wusste sie nicht. Sie konnte sich solche Sachen nicht merken. Nicht, dass sie dumm wäre, das war sie sicherlich nicht. Aber auch nicht so gebildet, wie er es war. Sie hatte keinen Highschoolabschluss, da sie schon früh zuhause mithelfen musste. Olivia stammte aus Puerto Rico und war das jüngste von insgesamt sechs Kindern, die ihre Mutter alleine großziehen musste, nachdem der Vater wegen Drogenhandels und Mordes zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden war. Ihr Vater, gebürtiger Algerier und ihre Mutter Spanierin, waren Nachbarn in einem kleinen Ort, nahe der Hauptstadt San Juan' s gewesen. Sie hatten nie viel Geld gehabt und hatten in Baracken hausen müssen. Staatliche Unterstützung hatten sie kaum erhalten und dennoch hatte ihre Mutter ihre Kinder irgendwie durchgebracht. Zu ihren Geschwistern hatte sie jedoch kaum noch Kontakt. Ihr ältester Bruder hatte nach der Verhaftung des Vaters Brooklyn verlassen und war in den Westen gezogen. Wohin, sie hatte keine Ahnung. Die junge Frau war bereits nach der 8. Klasse ohne Abschluss von der Schule gegangen. Trotzdem hatte sie weder lesen noch schreiben gelernt. Sie war bereits 14 gewesen, als ihre Mutter, nachdem ihr Vater verhaftet worden war, in die USA ausgewandert war. Olivia hatte irgendwelche Gelegenheitsjobs angenommen, um irgendwie über die Runden zu kommen, denn für Geld mit Männern zu schlafen, war das letzte, was sie gewollt hatte. Mit achtzehn hatte sie schließlich Brooklyn den Rücken gekehrt und war auf die Insel gekommen. Den Tipp hatte ihr eine Freundin gegeben, die auch eine Zeitlang hier gelebt hatte. Hier hatte sie auch ihren späteren Mann Antonino kennengelernt und war nur wenig später schwanger geworden. Doch die Ehe hatte nur drei Jahre gehalten. Luis, ihr Ein und Alles, war bei ihr geblieben. Sie wusste, dass Tim sie manchmal belächelte, wenn sie wieder einmal zu überfürsorglich war. Aber sie hatte doch nur noch ihn, zu ihrer Mutter und ihren Geschwistern hatte sie keinen Kontakt mehr. Irgendwann war es immer weniger geworden, bis es dann plötzlich ganz aufgehört hatte. Ihre Mutter hatte Luis nur einmal gesehen und bei den vielen Enkelkindern, sie sie mittlerweile hatte, zwölf an der Zahl, kam es auf den einen nicht an. Olivia war darüber nicht traurig, denn Fürsorge, geschweige denn, ein geregeltes Familienleben hatte sie nie kennengelernt. Aber sie hatte Tim. Na ja, sie hatte ihn nicht, nein, aber er war für sie da und er lernte ihr auch gerade Schreiben und Lesen. Wie peinlich war es ihr gewesen, als er es durch Zufall herausgefunden hatte. Längere Zeit hatte sie es vor ihm erfolgreich verheimlichen können. Aber als sie wieder einmal bei ihm war, hatte er sie gebeten, ihm ein Buch aus dem Schrank zu holen, das er dringend am Telefon gebraucht hatte. So sehr sie sich auch bemüht hatte, sie hatte dieses Wirrwarr aus Buchstaben auf den Bücherrücken nicht entziffern können. Schließlich hatte er es selbst geholt und sie anschließend darauf angesprochen. Seitdem lernte er ihr das Lesen und Schreiben, während sie sein Haus sauber hielt.

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Sie seufzte auf, als sie wieder aus der Vergangenheit zurückkehrte. Er war ihr sehr wichtig geworden, wenngleich sie auch wusste, dass er nicht für immer hier bleiben würde. Nach seinem Abschluss wollte er in seine Heimat zurück. Wahrscheinlich zu Ihr. Er hatte es zwar nie ausgesprochen, aber sie ahnte es. Irgendwie war sie sich da relativ sicher, dass er gehen würde. Früher oder später.

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***

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„Wie soll ich mich denn jetzt den Beiden gegenüber verhalten? Ich weiß es einfach nicht, Julie. Ich kenne Anjelica doch so gut wie gar nicht. Für mich war sie damals eine Freundin meines On…“ Hilflos brach er ab.

„Ich weiß es auch nicht, Fabio. Ihr müsst Euch erst kennenlernen, ehe Ihr Euch aneinander annähert. Das wird wohl schon seine Zeit dauern. Das Beste wäre, wir würden nach Monte Vista ziehen.“

„Und Du meinst, dann ist alles gut?“, presste Fabio stirnrunzelnd hervor.

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„Nein, natürlich nicht. Aber gib‘ Deinen Eltern auch ein wenig Zeit. Es muss doch nicht von heute auf morgen geschehen.“

„Ich weiß nicht, Julie. Aber vielleicht hast Du Recht. Es wäre zumindest ein Versuch wert. Trotz alledem liebe ich On… Carlo. Mein Gott, ich weiß nicht einmal, wie ich die Beiden anreden soll.“

„Ich denke, dass das zunächst einmal nebensächlich sein dürfte. Das werden die Zwei bestimmt auch so sehen.“ Nachdenklich sah sie ihn an, ehe sie fragte: „Und Trish kennst Du also von früher?“

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„Ja.“ Fabio nickte, während er mit Julie auf der Bank Platz nahm. „Ich kann mich an ein kleines blondes Mädchen erinnern, das oft bei uns zu Besuch war. Aber im Traum wäre ich nicht darauf gekommen, dass sie meine Halbschwester ist. Dabei, sie hat das Muttermal an der gleichen Stelle wie Anjelica. Dass mir das nie aufgefallen ist, auch die Ähnlichkeit der Beiden. Sie hat kaum etwas von ihrem Vater, außer vielleicht die hellen Haare. Aber den Teint hat sie eindeutig von ihr. Ich habe anscheinend von beiden etwas.“

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Julie lächelte. „Das gute Aussehen ist Euch Beiden in die Wiege gelegt worden. Trish ist eine sehr attraktive und charismatische Frau. Das hat ihr Deine Mum vererbt. Ich habe sie manchmal beneidet. Wenn sie einen Raum betritt, dann gerät alles andere in den Hintergrund. Du hast auch einiges von ihr und den Charme Deines Vaters. Ihr seid Euch in gewisser Weise schon ein wenig ähnlich.“

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Grübelnd legte Fabio seinen Kopf in den Nacken. „Vielleicht hast Du Recht. Aber ich hatte ja nie einen Vergleich. Für mich waren meine toten Eltern immer meine Erzeuger. Im Traum wäre ich nicht darauf gekommen, dass Carlo mein leiblicher Vater ist. Ach, ich weiß nicht. Irgendwie ist das alles so kompliziert geworden. Von jetzt auf nachher ist mein Leben aus den Fugen geraten.“

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„Weiß es Trish eigentlich schon?“, fragte Julie plötzlich.

„Ihre Gro... unsere Großeltern“, korrigierte er, „haben es ihr erzählt. Mehr weiß ich nicht.“

Julie nickte. „Ist okay. Sag‘ mal, was hältst Du von der Idee, wenn wir für zehn Tage oder so in die Karibik fliegen? Du hast dringend eine Auszeit nötig. Fabio, Du bist total überarbeitet und Deine Erkältung ist immer noch nicht abgeklungen. Ich mache mir Sorgen um Dich, Schatz.“

„Das musst Du nicht. Mir geht es gut“, beteuerte dieser.“

Julie konnte er damit jedoch nicht überzeugen. dementsprechend energisch schüttelte sie den Kopf. „Nein, Du machst Dir etwas vor, Schatz. Hör‘ zu. Ich werde mit Carlo sprechen. Er hätte bestimmt nichts dagegen.“

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„Und was kommt dann? Wie geht es danach weiter?“ Neugierig sah er seine Frau an.

„Wenn wir wieder zurück sind, könnten wir unseren Umzug nach Monte Vista vorbereiten.“

„Du würdest wirklich mit mir nach Italien ziehen?“

„Na ja, ich glaube nicht, dass Du alleine hier bleiben möchtest. Oder willst Du das?“

Fabio zögerte kurz, ehe er erwiderte: „Monte Vista ist meine Heimat, dort bin ich aufgewachsen. Was aber nicht bedeuten soll, dass ich für immer dort bleiben möchte. In Starlight Shores hat es mir auch sehr gut gefallen und es wäre nicht so weit weg von unseren Freunden.“

„Carlo hat dort ein Haus. Nicht wahr?“ Fragend sah Julie ihren Ehemann an.

„Er hat sogar zwei Häuser und noch ein großes Grundstück.“

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Er atmete tief ein, während er an die Balkonbrüstung trat: „Carlo hatte Recht, mit dem, was er gesagt hatte. Ohne die Heirat mit Caitlyn wäre vieles nicht möglich gewesen. Soll ich ihn deshalb verurteilen? Dazu habe ich kein Recht.“

„Und Anjelica?“ Julie umschlang ihren Mann mit ihren Armen. „An Deiner Mum ist alles hängen geblieben. Fabio, ich wüsste nicht, was ich gemacht hätte, wenn ich mit sechzehn schwanger geworden wäre. Keine Ahnung, ob meine Eltern so hinter mir gestanden hätten, wie ihre Eltern es offensichtlich getan haben. Verurteile Deine Mum nicht dafür. Sie hatte alleine da gestanden, ohne den Vater ihres Kindes.“

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„Ja, vermutlich hast Du Recht. Ich sollte ihnen eine Chance geben. Weißt Du, was paradox ist? Damals hatte ich mir wirklich gewünscht, er würde Anjelica heiraten und sie würde meine Mum werden.“

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„Na siehst Du. Jetzt lass‘ uns erst einmal in die Karibik fliegen und danach lassen wir alles Weitere auf uns zukommen.“ Julie strich mit ihrer Hand über Fabio‘ s Wange. „So und nun gehen wir frühstücken und danach fahren wir los. Carlo hat sich vorhin bei mir gemeldet. Trish kommt am späten Vormittag mit Kyle aus Lucky Palms zurück. Ich denke doch, dass Du sie begrüßen möchtest.“

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„Was, sie kommt heute zurück? Natürlich möchte ich sie sehen. Was denkst Du denn? Habe ich Dir eigentlich schon gesagt, wie bezaubernd Du heute aussiehst? Deine Augen leuchten und strahlen so viel Wärme aus. Ich bin so froh, Dich getroffen zu haben, Julie.“

Sie lächelte ihn an. „Ich auch, Fabio.“

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***


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Nachdenklich beendete Katie das Gespräch mit ihrer Mutter. Ach Kyle, hoffentlich wird das noch etwas mit dieser Trish. Irgendwie habe ich kein gutes Gefühl. Und Fabio? Das ist echt der Wahnsinn. Trish und er sind Halbgeschwister? Wow, mit 16 Jahren schwanger werden. Ich glaube, das wäre nichts für mich gewesen. So, jetzt werde ich mal nach Billy schauen. Ist ja irgendwie süß, dass er sich so taktvoll verhält.

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Sie legte das Handy auf den Esstisch und begab sich zu Billy ins Schlafzimmer, der sie auf dem Bett liegend abwartend anlächelte.

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Grinsend sah Katie auf die Wand hinter Billy, an denen Herzen aufgehängt waren. „Süß. War das Deine Idee?“

„Habe ich geschenkt bekommen. Von meiner Tante zum Valentinstag. Sie meinte, ich könnte somit die Frauen besser beeindrucken“, blinzelte er sie schelmisch an.

„So, so, Mr. Monroe. Hast Du denn so etwas notwendig?“ Lachend stieg sie auf die andere Bettseite und beugte sich über Billy, der sie erwartungsvoll ansah.

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„Ich weiß nicht. Was meinst Du? Habe ich das?“

„Keine Ahnung“, raunte Katie ihm zu und beugte sich tiefer. „Aber Du bist schon ein verdammt guter Küsser und ich glaube, Du weißt auch, was Du willst. Das gefällt mir an Dir, Billy.“

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Noch ehe er ihr darauf antworten konnte hatten sich schon ihre Lippen auf seinen Mund gelegt. Leidenschaftlich küssten sich die Beiden und vergaßen dabei fast Zeit und Raum...

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Kapitel 16 folgt...

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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von Simsi68 » 30.11.2018, 14:32

Hallo Marga! :winken02

Noch kurz zu Deiner Kommentar-Beantwortung:

Erinnerst Du Dich noch an den "Einbruch" in seinem Büro in Monte Vista? Dort hatte sie das Foto gesehen.
Natürlich weiß ich das noch! Hab ja damals auch genügend mitgefiebert!!! :nicken
Charlene ---> Pst, sonst hört sie es noch. :kopfschuetteln Vermisst Du sie denn? Wo ist sie eigentlich? :confus2 Lange nicht mehr gesehen, ne. :grins
Öhm, nein… Ganz ehrlich, ich vermisse sie nicht im Geringsten; sorry. Die kann gerne bleiben wo der Pfeffer wächst. Aber bitte frag mich jetzt nicht wo das ist :lachen
Ich habe mir damals lange überlegt, wie ich das alles zusammenführen soll. Wie soll Trish die Wahrheit erfahren und von wem? Und da stand eben immer noch im Raum, dass Fabio nichts über seine Herkunft weiß. Die Idee mit dem hin- und herswitchen ist mir erst vor kurzem gekommen. Deshalb sind auch so viele neue Bilder dazugekommen
Es war aber so wirklich eine super Lösung. :daumenhoch1 Es ist toll, wenn man von beiden Seiten abwechselnd erfährt!
Annähernd so in etwa hab ich es auch gemacht mit „Magische Anziehung“: immer wieder zwischen Sven und Lara + Woody Woodpecker etc., oder Lara und Kathrin + Woody Woodpecker und Kathrin…
Apropos: ich hab immer noch so viele Bilder dafür; da kann ich leicht noch ein paar Kapitel davon machen Bild Es hatte mich derzeit der Eifer gepackt und ich hab gespielt und Bilder gemacht bis zum abwinken. :lachen



So, jetzt zum neuen Kapitel:

Isla Paradiso… Wie herrlich! Ich liebe diese Spielwelt! :klatschen2
Oha, aber wer ist der junge Mann? :confus3
Oh, ein Häuschen auf Stelzen, zu 3/4 im Wasser… Hast Du das selbst gebaut oder war das schon so? Ich glaube aber, es zu kennen, wenn ich mich nicht täusche; somit musste es das schon gegeben haben, oder? :confus2
Aha, er studiert also, hat Großes vor sich und in seiner Zukunft vor. Aber wer er ist? Ich hab noch keinen Plan. :confus2

Ah, jetzt geht´s erst mal mit Katie weiter… Und Billy natürlich. :nicken
Wow!!! Das nenne ich mal eine Begrüßung! Donnerwetter! :verliebt:

Und Du mein Freundchen hältst Dich zurück. Haben wir uns verstanden?
:lachen: Genial! Er gibt doch tatsächlich seinem „kleinen“ Freund, einen Stock tiefer, Anweisungen anständig zu sein und sich zurück zu halten! Männer! :lol

Während sich Billy im Bad fertig macht, überlegt Katie schon mal, was sie denn am Wochenende anstellen können.

Anruf für Katie von ihrer Mum… Ich dachte immer, Caroline würde alles wissen, was Carlo betrifft, aber scheinbar doch nicht wirklich alles, sonst hätte sie das von Fabio und Trish gewusst. Bild
Öhm, kann es sein, dass Caroline verändert aussieht? Oder täusche ich mich da nur? Ich hatte jedenfalls den Eindruck. Bild

Jajaaaa, auch Caroline ist eine neugierige Mama und will gleich wissen, ob ihr Töchterchen eventuell wieder eine neue Flamme hat, ob da was zwischen ihr und Billy läuft :flüstern


Zurück nach Isla Paradiso zu dem jungen, mir scheinbar noch unbekannten Mann…
Ach, wie ich das liebe: die Sims schnorcheln und tauchen zu lassen! Überhaupt tauchen! Die Unterwasserwelt ist sooooooo toll! :herz2 Das Blubbern und einfach alles… EA hat das echt toll gemacht, finde ich! :daumenhoch1


Ohje, jetzt zum verzweifelten Fabio und seiner Frau Julie… Fabio leidet wirklich sehr unter der Wahrheit, die er jetzt, im Erwachsenen-Alter, erst erfahren hat. Verständlich! :weinen3:
Aber auch für Julie muss es furchtbar sein, ihren Mann so zu erleben und ihm nicht helfen zu können! Es muss wirklich schrecklich sein! Für beide!
Zum Glück hat Fabio Julie, seine liebevolle und fürsorgliche Ehefrau, die auch jetzt in dieser schweren, verzweifelten Situation für ihn voll und ganz da ist.


Wieder auf Isla Paradiso…
Tim… Hm, der Name sagt mir irgendwie gar nichts. Muss sich wohl um einen neuen Charakter handeln, wenn ich mich nicht irre. :nicken
Ok, nur zu. Ich bin gespannt auf ihn! :daumenhoch2

Oha, ich würde mal sagen, Tim hat recht, denn Livy scheint den Kleinen tatsächlich ziemlich zu verweichlichen. Also wenn es am Morgen schon 25° draußen hatte, wird es jetzt mit Sicherheit um einiges wärmer sein. Also was spricht dagegen, ein Kind mit leichter Erkältung draußen spielen zu lassen?! Ok, vielleicht sollte er nicht gerade ins Meerwasser, denn keine Ahnung wie warm oder eher kühl es ist; aber im Sand spielen… Da spricht doch wirklich nichts dagegen. Deshalb kann man ein Kind doch nicht im Haus einsperren! :schuetteln
:grins Tim ist der gleichen Meinung wie ich, also… :lachen
Ah ok, die beiden – bzw. die 3 – gehören nicht wirklich zusammen; Tim und Livy kennen sich nur freundschaftlich.
Aber anscheinend gibt es ein weibliches Wesen in seinem Leben; zwar weit weg von ihm, aber dennoch!
Ich brenne darauf, bald mehr über ihn erfahren zu können! :klatschen1


Fabio und Julie… Sie sprechen alles durch, reden über Carlo und Anjelica etc. Und mittlerweile – Dank Julie – ist Fabio nicht mehr so aussichtslos verzweifelt; er sieht wieder Land. :freunde01
Und jaaaaaaaaaaaa… Trish kommt MIT Kyle zurück! Yeaaaah!!! :klatschen1 :klatschen2 :daumenhoch1


Katie…
Sie denkt über das Telefongespräch mit ihrer Mutter nach…
Billy hatte inzwischen taktvoll im Schlafzimmer – in einem anderen Raum – auf Katie gewartet. Respekt... Er weiß wirklich was sich gehört, obwohl Katie dies niemals von ihm verlangt hätte. 1. ist es seine Wohnung und 2. ich glaube kaum, dass Katie ein Freund von Geheimniskrämerei ist.

Und zu den letzten Bildern: oh ooooh, bin gespannt, wie lange sich die beiden noch zurückhalten können :verliebt: bzw. wie lange Billy seinen „kleinen“ Freund noch zügeln kann :sittich :tsts: :lechz:


Ja, liebe Marga... Das Kapitel hat mir wieder super gut gefallen! Wie immer war es super geschrieben und die Bilder waren wieder toll und sehr vielsagend! :daumenhoch1 Und jetzt bin schon wieder wahnsinnig auf die Fortsetzung gespannt! :freu1
Danke dafür, liebe Marga! :hug02


LG Astrid :tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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