Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

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cheli24
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Beitrag von cheli24 » 28.11.2018, 20:19

Hallo Astrid, :winken

bevor es mit einem neuen Kapitel weitergeht, erst noch zu Deinem Kommentar, über den ich mich wieder riesig gefreut habe. :bussi2

Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Hallo Marga! :winken02 Aber nochmal kurz zum letzten Kapitel; das hatte ich letztens ganz vergessen: Ich wusste gar nicht, dass abgelaufene Kondome so gefährlich sein können :lachen Aber in Carlo´s Fall scheinbar sehr wohl. :nicken

Keine Ahnung, ich hatte es auch nicht gewusst. :grins Aber es waren seine ersten, die er damals gekauft hatte. Ich habe das mal in Gedanken durchgespielt. Carlo war bei seinem ersten Mal 14, sie 2 oder 3 Jahre älter. Ja, er hat früh angefangen. :nicken Na ja und mit Anjelica, da war er 26. Also, könnte es so hinhauen, dass nach 12 Jahren... ne. :grins
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Fabio hat´s noch immer noch nicht gecheckt, denn er fragt immer noch ungeduldig, was aus dem Sohn der beiden geworden ist! :confus2

Vielleicht hatte er es aber auch verdrängt oder er wollte es einfacht nicht wahrhaben. Kein Plan, was er in dem Moment gedacht hatte.
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Aber Trish ist endlich zur Wahrheit durchgedrungen und realisiert mehr und mehr, dass Fabio – ihr bester Freund – ihr Halbbruder ist!

Sie schaltet schneller als Fabio, das ist richtig. Und nicht zu vergessen, sie erinnert sich an das Foto, das sie in Carlo' s Arbeitszimmer gefunden hatte. :augen: Erinnerst Du Dich noch an den "Einbruch" in seinem Büro in Monte Vista? Dort hatte sie das Foto gesehen. Hier kannst Du nochmals nachlesen. Oho, was Kyle sich wohl dazu gedacht hatte? Nicht schon wieder. Ja, sie hat schon einiges von ihrer Mutter geerbt. :grins
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Nur was ich immer noch nicht ganz verstehe: früher wurde er Marcello genannt. Warum dann später Fabio? Also nach seinem 2. Namen? :confus3

Darüber habe ich mir ehrlich gesagt gar keine Gedanken gemacht. Sein vollständiger Name lautet Marcello Fabio. Vielleicht hatte den Vincenti' s Fabio besser gefallen. Für meine Story diente dies nur als Ablenkung. Hätte ich ihn von Anfang an Marcello genannt, dann hätte man nur noch 1 und 1 zusammenzählen müssen. :nicken
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Inzwischen ist auch Fabio langsam am Kapieren und dreht erstmal ein wenig durch. Klar, wenn man all die Jahre „angelogen“ wurde und erst im Erwachsenen-Alter die Wahrheit erfährt… Genau wie bei Trish! Die dreht auch innerlich erst mal am Rad. :weinen3:


So etwas sollte man auf keinen Fall machen, denn es ist keinem gegenüber fair. Ob nun adoptiert, Halbgeschwister, sprich ein gleicher Elternteil, irgendwann kommt es ans Tageslicht. Eine Freundin von mir, deren Bruder wurde damals im Alter von 6 Jahren oder so von ihren Eltern adoptiert. Dessen Vater hatte einige krumme Dinger gedreht und die Mutter ist wenig später an Krebs erkrankt. Die Mutter meiner Freundin hatte ihr damals am Sterbebett das Versprechen gegeben, sich um den Kleinen zu kümmern. Nach deren Tod hatten ihre Eltern die Pflegschaft beantragt, ihn dann später adoptiert. Ich glaube, mit 12 Jahren haben sie ihm die Wahrheit erzählt. Mittlerweile ist er selbst zweifacher Familienvater und hat zum Glück nicht die Gene seines Vaters geerbt.
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Kyle bekommt nun auch noch einige Vorwürfe an den Kopf geknallt… Klar, Trish ist ja immer noch der Meinung, Kyle ist mit Charlene verlobt und dass diese ein Kind von ihm erwartet.

Ts, ts, ts... obwohl ihr Jason gesagt hatte, dass das nicht wahr ist. :roll: Nein, sie will es aus seinem Mund hören. Kyle hatte es mir bei den Bilder machen einfach gemacht. Für dessen Grabesmine musste ich nicht viel machen. Der hatte immer diesen Gesichtsausdruck. :lachen
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Ja, Charlene hat mit ihrer Intrige wahrhaftig ganze Arbeit geleistet, hat damit zerstört, was sie nur zerstören konnte! :schimpfen :durchdrehen


Pst, sonst hört sie es noch. :kopfschuetteln Vermisst Du sie denn? Wo ist sie eigentlich? :confus2 Lange nicht mehr gesehen, ne.
:grins
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Armer Fabio… Er braucht erstmal Abstand, muss alleine sein, um alles ein bisschen verarbeiten zu können. All die Jahre war er der Meinung, dass seine leiblichen Eltern bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind und jetzt erfährt er ganz plötzlich, dass dies nicht so ist, sondern dass Carlo – SEIN Onkel Carlo – und Anjelica seine leiblichen Eltern sind! :augen: Das ist natürlich hammerartig für ihn. Klar! Das muss erstmal verarbeitet werden. Langsam dämmert ihm mehr und mehr von früher… Und schließlich auch, dass Trish schließlich und endlich seine Halbschwester sein muss! :kopfschuetteln

Ich weiß nicht, ob man so etwas tief in seinem Inneren spüren kann. Aber ich glaube, ich hätte an seiner Stelle auch recherchiert. Warum er dann aber nicht mehr weiter nachgeforscht hatte? Gut, er hatte Julie kennengelernt und es im Laufe der Jahre einfach verdrängt. Inwieweit man sich noch zurückerinnern kann, keine Ahnung. Gehe ich jetzt von mir aus, so habe ich z. T. weniger Erinnerungen an früher, als mein Bruder, der ein Jahr jünger ist. Nicht, dass ich nichts mehr weiß, es sind mehr die Details, an die er sich besser erinnern kann, wie z. B. Räumlichkeiten, Orte oder so.Ich kann mich besser an Ereignisse erinnern. Jeder Mensch ist anders und so ist es wohl auch bei Fabio und Trish.
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Dank Trish´s Großvater kommt es nun endlich zu einem Gespräch zwischen Kyle und Trish, anstatt es nur Anschuldigungen hageln zu lassen. Endlich erfährt sie aus Kyle´s Mund die Wahrheit: dass Charlene Trish nach Strich und Faden angelogen hat, dass er NICHT verlobt ist, dass Charlene auch KEIN Kind von ihm erwartet, dass er Trish´s Brief erst vor ein paar Tagen gefunden hat, da Charlene ihm diesen unterschlagen hat und und und…Ja, endlich reden die beiden vernünftig miteinander; Trish lässt Kyle alles erzählen.

Ich habe mir damals lange überlegt, wie ich das alles zusammenführen soll. Wie soll Trish die Wahrheit erfahren und von wem? Und da stand eben immer noch im Raum, dass Fabio nichts über seine Herkunft weiß. Die Idee mit dem hin- und herswitchen ist mir erst vor kurzem gekommen. Deshalb sind auch so viele neue Bilder dazugekommen. Zum Glück habe ich noch alle Spielstände, so dass ich da jederzeit neue Bilder aufnehmen kann. Man weiß ja nie, ne. :nicken
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Aber auch Kyle ist verzweifelt. Er möchte wissen, woran er ist. Ob Trish ihm und ihr eine Chance geben wird…Meine Güte… Ich sage Dir, auch mir standen beim Lesen die Tränen in den Augen, so ergreifend war das alles… :weinen3:


Es freut mich, dass es genaso rüber gekommen ist, wie ich es geplant hatte. Aber auch ich habe beim Schreiben, Spielen und beim Bearbeiten des Kapitels so manche Tränen vergossen. :weinen3: Es ist mir auch nicht leicht gefallen.
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Trish´s Großmutter war schließlich der rettende Engel, der Trish ins Gewissen redete. Wegen Kyle, da sie fühlte, wie sehr Kyle ihre Enkelin liebt.

Sie gibt ihr mit dem Verhältnis zwischen Carlo und Anjelica einen Denkanstoss, denn Trish ist ihrer Mutter ähnlicher als sie denkt. Sie hat einiges mit ihr gemeinsam. Sei es die Neugierde, Unvernunft oder die seltene Gabe, sich selbst in Gefahr zu begeben, sowie auch ihre kriminelle Ader, wie z. B. Einbruch und Diebstahl. Wenn sie etwas will, lässt sie so schnell nicht locker. In Trish erkennt Juanita ihre eigene Tochter wieder und deshalb redet sie ihr auch ins Gewissen. Ob es letztendlich von Erfolg geprägt sein wird... :confus2 schauen wir mal.
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Genau, Fabio´s Frage ist berechtigt: „Was hättet Ihr eigentlich getan, wenn ich mich in Trish verliebt hätte? Habt Ihr Euch darüber nie irgendwelche Gedanken gemacht?“Theoretisch ist es nicht weit hergeholt; er hätte leicht passieren können. Aber vielleicht hat auch das innere Gefühl die beiden ausgebremst und sie haben insgeheim gewusst, es darf über eine Freundschaft nicht hinaus gehen. Wer weiß…

Genau diese Ungewissheit lässt Fabio nicht los. Hätte er Trish nicht wiedererkennen müssen? Nur einmal hatte er gefühlt, dass irgendwie etwas anders ist. Aber damals war es in den Hintergrund gerückt. In einem der nächsten Kapitel kommt hierfür die Aufklärung. Aber was wäre gewesen, wenn...? :augen: Was sich Carlo wohl damals gedacht haben musste, als Fabio Trish zum ersten Male erwähnt hatte oder noch mehr, als er von der Freundschaft zwischen ihr und seinem Sohn erfahren hatte? :kopfschuetteln Es hätte also leicht passieren können. Schließlich sind sie seit damals beste Freunde und Fabio kennt Trish länger, als er Julie kennt.
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Und jetzt bleibt mir wieder nur abzuwarten und mich auf das nächste Kapitel zu freuen, auf das ich schon wieder mächtig gespannt bin! :klatschen1


Vielleicht schaffe ich es heute noch. Mal sehen.
Simsi68 hat geschrieben:
22.11.2018, 13:10
Das Kapitel hat mir wieder sehr gut gefallen, es hat viele Antworten gegeben auf viele Fragen gegeben, war aber auch ziemlich ergreifend! :nicken Wie immer war es super geschrieben und die Bilder waren wieder einfach toll und sehr vielsagend! :daumenhoch1 Ich bin schon wahnsinnig auf die Fortsetzung gespannt! :klatschen2 Danke dafür, liebe Marga! :hug02


Bitte gern geschehen. Vielen Dank für Deinen Kommentar, die netten Worte, Dein Lob und auch die Gedanken, die Du Dir wieder gemacht hast. Ich habe mich sehr darüber gefreut, liebe Astrid. :hug02

Gleich im Anschluss geht es mit einem neuen Kapitel weiter.


LG Marga

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Re: SdV2 - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von cheli24 » 28.11.2018, 20:21

Die Kommentarbeantwortung befindet sich einen Post davor!



Hallo zusammen, :winken

so weiter geht' s. Ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt das Kapitel, dass ich diesmal trotz der 88 Bilder nicht gesplittet habe. Aber, wenn Euch die Kapitel zu lang sind, dann könnt Ihr mir das gerne mitteilen.


LG cheli24



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Kapitel 15 - Veränderungen -







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Dem jungen Mann rauchte der Kopf von den vielen Zahlen, Maßeinheiten, Formeln und Tabellen. Seit 6 Uhr in der Früh war er nun schon am Pauken und Büffeln und verließ seinen Computer nur, um mal einen Kaffee zu trinken oder um zur Toilette zu gehen. Übermorgen begann das neue Semester und er hatte noch einiges vor sich.

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War es schon wieder so lange her, seit er hier angekommen war? Wie doch die Zeit verging. Gleich nach seiner Ankunft hatte er zunächst nach einer Bleibe gesucht und sie schließlich hier in einem kleinen Häuschen auf Stelzen gefunden.

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Die Lage war optimal, das Meer vor Augen, mit einem Bootsanlegesteg dahinter, vor dem Haus reichlich Platz, um sich zu entspannen, sogar einen kleinen Balkon hatte er. Die Insel hatte ihm von Anfang an gefallen. Herrlich blaues Meer, grüne Wiesen, goldener Sand, die farbenprächtigen Pflanzen, die Isla Paradiso zu bieten hatte und hier konnte er auch seinem neuen Hobby, dem Tauchen, nachgehen.

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Sein erstes Ziel war die hiesige Universität gewesen, an der er sich vorgestellt und schließlich nach bestandener Aufnahmeprüfung eingeschrieben hatte. Rasch hatte er Anschluss gefunden und sich mit zwei Kommilitonen – Lionel und Marlon - angefreundet, mit denen er sich ab und an auch außerhalb der Uni traf. Lionel war bereits mit achtzehn Vater von Zwillingen geworden. Sein Traum, auf die Uni zu gehen, hatte er deshalb erst einmal zurückgestellt und stattdessen eine Ausbildung als Elektroniker gemacht. Mittlerweile war er vierfacher Familienvater und wollte nach seinem Studium als Fachinformatiker in die IT-Branche wechseln. Lionel hingegen hatte eher ein Nomadenleben geführt und war als Roadie auf allen möglichen Konzertbühnen der Welt unterwegs gewesen. Auf einer der Touren hatte er seine spätere Frau kennengelernt und nachdem diese schwanger geworden war, sich entschlossen, seinem alten Leben Lebewohl zu sagen. Er hatte sich in der hiesigen Uni eingeschrieben und war mittlerweile Vater eines kleinen Jungen.

Der Rothaarige seufzte auf und ging zur Küche, um sein Marmeladenbrot zu essen, dass er sich heute Morgen zubereitet hatte. Er hatte noch einiges vor sich, so dass er sich nur eine kurze Pause gönnen würde, da er am Mittag an den Strand wollte. Tag und Nacht hatte er gebüffelt, ehe er seinen Bachelor in der Tasche gehabt hatte. Nun stand seinem Plan nichts mehr im Wege, in spätestens einem Jahr seinen Master zu machen. Die wichtigste Voraussetzung, um in der Luft- und Raumfahrttechnik einsteigen zu können.

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Suchend glitt Katie’s Zeigefinger über die Namensschilder, die am Fahrstuhl des Wohnkomplexes angebracht waren. Hm, Monroe. Wo ist er denn? Ah da, lächelte sie und drückte auf den Klingelknopf.

„Ja, bitte?“, ertönte es von der Gegensprechanlage.

„Ich bin‘ s, Katie.“

„Alles klar. Komm‘ hoch.“

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Katie betrat den Lift, der sie zügig in das 20. Stockwerk brachte. Nachdem sich die Kabinentür geöffnet hatte, lief sie den Gang entlang und auf die Tür zu, die halb offen stand. „Billy?“, rief sie zögernd, ehe sie vorsichtig eintrat.

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Sie hatte noch nicht die Tür richtig verschlossen, als sich plötzlich ein paar starke Arme um ihre Taille schlossen und Billy sie in seine Arme zog. Er hatte nur ein Badetuch locker um die Hüften geknotet und schien gerade aus der Dusche gekommen zu sein. Ehe sie etwas sagen konnte, verschlossen seine Lippen schon ihren Mund und sie spürte ein Kribbeln in der Magengegend, als seine Zunge in ihren Mundraum eindrang und sich mit der ihrigen zärtlich neckte.

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Seine Hand strich ihren Rücken auf und ab, während sein Mund sich wieder von ihrem löste und er heiser raunte: „Du hast mir gefehlt, Katie. Drei Tage ohne Dich.“

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Katie lächelte und strich ihm über die Wange. „Wow, das ist aber eine stürmische Begrüßung. Aber Du hast mir auch gefehlt, Billy.“

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Sie sah an ihm hinunter und meinte Augen zwinkernd: „Ich denke, es wäre vielleicht nicht die schlechteste Idee, wenn Du Dich anziehen würdest. Ansonsten kommen wir hier nicht so schnell weg.“

Etwas irritiert glitt sein Blick nach unten „Oooooh... das ist jetzt aber... Ich bin gleich wieder zurück. Es dauert nicht lange. Nimm‘ doch solange auf dem Sofa Platz.“

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Während Katie seiner Aufforderung nachkam und sich auf dem Sofa niederließ, putzte sich Billy derweil im Badezimmer die Zähne. Zunächst war ihm das kleine Missgeschick ein wenig peinlich gewesen, aber Katie hatte es mit Humor genommen. Sie ist aber auch zu süß. Da fällt einem die Beherrschung schwer. Aber ich werde es auf keinen Fall überstürzen. Nicht bei ihr, auf gar keinen Fall. Und Du mein Freundchen hältst Dich zurück. Haben wir uns verstanden?

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Katie saß derweil schmunzelnd auf der Couch. Ob es ihm peinlich war? Aber das muss es doch nicht. Es ist doch völlig normal. Aber Billy sieht einfach zu süß aus und er hat einen traumhaften Body. Nein, ich werde unser erstes Mal auf gar keinen Fall planen. Wenn es passiert, dann passiert es eben. Aber überstürzen werde ich es nicht. Hm, ob er am Wochenende schon etwas vor hat? Wir könnten vielleicht ins Kino gehen und anschließend in den Club. Eigentlich könnte er auch bei mir übernachten, dann müsste er nicht nach Hause fahren und er könnte auch etwas Trinken. Hm, ich werde ihn einfach mal fragen.

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Nur wenig später saßen sie sich am Esstisch bei Kaffee und Waffeln gegenüber und unterhielten sich dabei über Dieses und Jenes. „Hast Du Dir schon überlegt, was Du so alles für Deine Wohnung brauchst?“, fragte Katie Billy nach einer Weile des Stillschweigens, während beide genussvoll kauten.

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Dieser nickte. „Ja, ich habe mir eine Liste gemacht. So viel ist es eigentlich gar nicht. Du weißt ja, dass ich hier nicht ewig bleiben will. Sowie ich etwas anderes gefunden habe, bin ich weg.“

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„Hm, hm. Aber doch bestimmt eins, zwei Bilder oder so?“ Fragend sah sie ihn an.

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„Mal sehen. Ich könnte aber auch Fotos von Dir an die Wand hängen. Dann habe ich Dich jeden Tag vor Augen. Du siehst übrigens wieder einmal bezaubernd aus und Deine Augen… Du hast wunderschöne blaue Augen, Katie.“

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Er zwinkerte ihr zu und fragte: „Möchtest Du auch noch eine Waffel?“

„Nein, Danke. Ich kann so früh noch nicht so viel essen. Das konn…“ Ihr vibrierendes Handy unterbrach ihr Gespräch, während Billy aufstand, um seinen Teller wegzuräumen.

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Katie kaute rasch zu Ende, ehe sie aufs Display sah. „Meine Mum“, rief sie Billy nach. Murmelnd fügte sie an: „Was sie wohl will? Hoffentlich ist zuhause alles in Ordnung.“

Sie erhob sich, um das Gespräch entgegen zu nehmen, während Billy ihr zuflüsterte: „Ich bin mal im Schlafzimmer. Lass‘ Dir ruhig Zeit.“

Sie wollte ihn gerade zurückhalten, um ihm zu signalisieren, dass er nicht das Zimmer verlassen müsse, als er auch schon durch die Tür ging.

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„Hi, Mum“, meldete sie sich gut gelaunt. „Alles okay bei Euch?“

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Ihre Mutter seufzte etwas verhalten, ehe sie ihrer Tochter die Neuigkeit überbrachte, die Kyle ihr telefonisch mitgeteilt hatte. Aufmerksam hörte Katie ihrer Mutter zu und nachdem diese geendet hatte, rief sie überrascht aus: „Das ist ja ein starkes Stück. Wie geht es ihm denn jetzt?“

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„Nun ja. Kyle kommt im Laufe des Vormittags mit ihr zurück. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, will sie erst mit Carlo reden. Sie hat anscheinend einige Erinnerungen, die sie nicht so recht einordnen kann.“

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„Verstehe. Und was ist mit Fabio? Das muss doch ein Schock gewesen sein, zu erfahren, dass die Beiden seine Eltern sind.“

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„Na ja, das wirst Du Dir denken können. Sag' mal, ich störe Dich doch hoffentlich nicht irgendwie? Ich habe es zuerst auf dem Festnetz versucht, da Du heute keine Vorlesung hast. Aber Du bist nicht dran gegangen. Deshalb habe ich es jetzt mit dem Handy versucht. Bist Du gerade unterwegs?“

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„Ähm…ja. Sozusagen.“

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„Sozusagen?“, echote Caroline, die nun neugierig geworden war.

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„Ja. Ich bin bei… ähm… Billy. Wir frühstücken gerade. Danach wollen wir nach Sunset Valley ins große Möbelhaus fahren.“

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„BILLYYYY?“, dehnte Caroline seinen Namen. „Habe ich da etwas nicht mitbekommen?“

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„Na ja, wir haben uns erst vor ein paar Tagen kennengelernt. Wir wollen gleich losfahren, um noch einige Kleinigkeiten für seine Wohnung zu kaufen.“

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„Aha. Und... läuft da was zwischen Euch?“, wollte Caroline neugierig wissen. „Also, verstehe mich nicht falsch, mein Schatz. Aber ich würde mich wirklich für Dich freuen.“

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Katie zuckte mit der Schulter. „Gute Frage. Ich weiß es noch nicht. Wir wollen es langsam angehen lassen, uns erst einmal richtig kennenlernen. Aber er ist schon echt süß. Blond, grüne Augen und eine sehr charmante Art. Wird Dir bestimmt gefallen. “

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„Naaaa, Du scheinst ja schon Feuer und Flamme zu sein. Na, dann drücke ich Dir mal die Daumen, mein Schatz.“

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„Danke, Mum und Du hältst mich auf dem Laufenden, was Kyle und Trish betreffen. Ja? Und grüß' unsere kleine Maus ganz lieb von mir.“

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„Mach' ich und auch liebe Grüße von Deinem Dad. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Shoppen mit Billy, unbekannterweise.“

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„Den werden wir bestimmt haben. Mach' s gut, Mum. Ich hab' Dich lieb.“

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„Ich Dich auch, Katie. Du fehlst uns Allen sehr.“

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Die Sonne stand hoch am Himmel, als der junge Mann endlich seine Bücher zur Seite gelegt hatte, um die Mittagsstunden am Meer verbringen zu können, ehe er am Abend wieder weiterlernen würde.

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Rasch schlüpfte er in seine Badehose und nahm seine Schnorchelmaske aus dem Schrank, ehe er das Haus verließ, um hinter der Bootsanlegestelle ins kühle Nass zu springen. Eigentlich könnte ich doch drüben am Davy Jones tauchen. Habe ich schon lange nicht mehr gemacht, dachte er, während er sich vom Wasser treiben ließ.

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Nur eine halbe Stunde später schipperte er mit seinem gelben Schnellboot, das er liebevoll „Yellow Emily“, nach dem Namen seiner Großmutter, getauft hatte, aufs Meer hinaus.

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Nachdem er die Sauerstoffflasche und seine Taucheruhr noch einmal sorgfältig überprüft hatte, schlüpfte er in seinen Neoprenanzug und zog die Schwimmflossen über. Er wollte nicht länger als eine Stunde unten bleiben und stellte hierfür seine Taucheruhr auf Alarm. Der junge Mann setzte sich auf die Bootskante und ließ sich rücklings ins Wasser fallen. Langsam glitt er immer weiter in die Tiefen des Meeres nach unten, ehe er die Schönheit der Unterwasserwelt vor Augen hatte. Es war die Stille, die ihn immer wieder aufs Neueste faszinierte.

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Langsam glitt er an den Korallen, an Muscheln und seltenen Unterwasserpflanzen vorbei. Er war ein sehr guter Taucher, hatte er diese Fähigkeit doch als Kampftaucher erworben.

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Fasziniert betrachtete er die herrliche Unterwasserwelt, in der noch alles in Ordnung schien. Hier und da begegneten ihm einige seltene Fische, manchmal auch ein kleiner Hai, aber im Großen und Ganzen war es hier unten recht gefahrlos.

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Als seine Uhr eine Stunde später vibrierte, ließ er sich langsam nach oben treiben. Als Kampftaucher wusste er, dass es gefährlich war, wenn man zu schnell nach oben kam. Einer seiner Kumpel musste einmal in die Druckkammer, weil er den Fehler gemacht hatte, zu hastig nach oben zu steigen, als er in Panik geraten war. Diesen groben Fehler hätte er fast mit seinem Leben bezahlt und hatte nach einem erlittenen Hörsturz nie mehr tauchen können.

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***


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„Was soll ich denn jetzt machen, Schatz?“

Nachdenklich stand Fabio auf dem Balkon im Hause seiner Schwiegereltern und starrte in die Ferne. Er war gestern Abend, nachdem er aus Bridgeport zurückgekehrt war, nicht mehr in der Lage gewesen, Julie die Neuigkeit zu überbringen, plötzlich Eltern zu haben. Ungewöhnlich still und in sich gekehrt hatte er in seinem Abendessen herumgestochert, ehe er sich zum Schlafen ein wenig niedergelegt hatte. Als er gegen 22 Uhr immer noch nicht herunter gekommen war, war Julie beunruhigt nach oben in ihr ehemaliges Jungmädchenzimmer gegangen, das jetzt als Gästezimmer fungierte, um nach Fabio zu sehen. Eigentlich hatten sie noch am Abend zurückfahren wollen. Da er jedoch wie ein Murmeltier geschlafen hatte, war sie der Meinung gewesen, es wäre besser, bei ihren Eltern zu übernachten und am nächsten Morgen nach Bridgeport zurückzufahren. In der Nacht hatte er sich mehrmals hin- und her geworfen und wirres Zeug geredet, auf das sich Julie jedoch keinen Reim bilden konnte. Kurz vor dem Aufstehen hatte er ihr schließlich alles erzählt.

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Julie wusste auf seine Frage keine Antwort und zuckte deshalb hilflos mit der Schulter. „Soll ich etwa so tun, als wäre nichts gewesen, als hätte er mich nicht jahrelang belogen? Wie konnte er mir das nur antun? Ich habe ihn geliebt wie einen Vater.“

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Fast schon hysterisch lachte er auf. „Welche Ironie, nicht wahr? Da wachse ich in dem Glauben auf, elternlos zu sein und dann erfahre ich, dass Onkel Carlo…“

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Er verstummte und wandte sich Julie zu. „ONKEL! In Wirklichkeit ist er mein Vater und Trish’s Mum meine leibliche Mutter. Ist das nicht cool? Dazu noch eine Halbschwester. Wahrscheinlich machen wir jetzt alle auf heile Familie. Den Teufel werde ich tun“, stieß er zornig hervor.

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Wie ein gehetztes Tier lief er auf und ab, ehe er auf der Bank Platz nahm. „Julie, er hat mich jahrelang belogen. Mein Leben ist eine einzige Lüge gewesen. Und Anjelica? Ich frage Dich, wie kann eine Mutter ihre eigenen Kinder im Stich lassen? Julie, sie hat nicht nur mich verlassen, sondern auch Trish. Wie kaltherzig muss man sein, so etwas zu tun? Ich wollte, sie hätten es mir nie gesagt. Zum Teufel mit ihnen. Sie können mir gestohlen bleiben. Das kannst Du mir glauben.“

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Julie ging vor ihm in die Hocke. „Schatz, bitte beruhige Dich. Ich kann Deine Wut verstehen. Aber Du musst wieder runterkommen“, sprach sie beschwichtigend auf ihn ein. Doch in dem jungen Mann hatte sich zu viel Wut aufgestaut.

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Barsch schlug er Julie‘ s Hand von seinem Arm und sprang so heftig auf, dass Julie das Gleichgewicht verlor und auf ihrem Po landete. Entsetzt sah sie Fabio nach, der mit der Faust so hart auf dem Tisch aufschlug, so dass einer der Becher umkippte und die Getränkeflasche hinunterfiel.

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Immer und immer wieder schlug er mit der Faust auf den Tisch, ehe ihn die Kraft verließ und er schließlich schluchzend zu Boden sank. Er schlug seine Hände vors Gesicht und weinte sich lautlos seinen Kummer von der Seele. Erschüttert näherte sich Julie ihrem Ehemann, den sie noch nie so verzweifelt erlebt hatte.

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Sie ging neben ihm in die Hocke und ergriff seinen Unterarm, während sie beruhigend auf ihn einsprach. „Fabio, es tut mir so Leid. Aber wenn es Dir hilft, dann wein‘ Dir alles von der Seele. Schatz, ich bin für Dich da. Du kannst jederzeit mit mir reden, wenn Du willst oder Hilfe brauchst. In guten wie in schlechten Zeiten, das haben wir uns geschworen. Erinnerst Du Dich? Ich werde immer für Dich da sein. Lass‘ mich an Deinem Kummer teilhaben und trag‘ ihn nicht mit Dir alleine aus. Hörst Du, Fabio?“

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Vorsichtig umschlang sie ihn und richtete ihn langsam auf. Wie ein kleines Kind, das Schutz bei seiner Mutter sucht, klammerte er sich an ihrem Arm fest und schluchzte: „Julie. Es tut mir leid. Ich wollte Dich nicht umstoßen.“

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„Fabio, Du machst gerade eine schwere Phase durch, hast Unglaubliches erfahren. Ich bin Dir deswegen nicht böse. Es ist ja auch nichts weiter passiert.“ Liebevoll strich sie ihm dabei die Tränen von der Wange.

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„Du bist mein Ein und Alles. Niemals würde ich Dir absichtlich wehtun. Bitte verzeih‘ mir.“ Vorsichtig umfasste er ihr Gesicht und flüsterte: „Ich liebe Dich, Julie. Ohne Dich könnte ich nicht mehr leben.“ Sanft legten sich seine Lippen auf ihren Mund, ehe er sie leidenschaftlich küsste.

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***

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„Hallooooo!“

Neugierig hob der Mann mit den rotbraunen Haaren seinen Kopf und winkte der jungen Frau zu, die gerade aus dem Wasser stieg und auf ihn zukam.

„Willst Du nicht rein, Tim?“, fragte sie interessiert. „Das Wasser ist herrlich.“

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Der Mann, den die junge Frau Tim genannt hatte, hatte sich gerade von seinem Strandlaken erhoben und kam auf sie zugelaufen. „Ich weiß, Livy. Ich war schon sehr früh am Morgen schwimmen.“

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„Du bist doch irre. Bei der Kälte?“ Lächelnd sah ihn die junge attraktive Frau an, deren weißer Bikini einen tollen Kontrast zu ihrer dunklen Haut bildete.

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„Weshalb Kälte, es waren immerhin schon 25 Grad, als ich hier runter gekommen bin.“

„Ja, aber doch nicht im Wasser. Das dauert immer ein wenig, bis sich das Wasser zum Schwimmen eignet. Nee, Tim da…“

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„Muuuuumyyyyy!“

Abrupt wurde ihr Gespräch unterbrochen und die junge Frau wandte sich um, während Tim lächelte: „Er hat bestimmt Hunger“, wies er auf den kleinen schwarzhaarigen Jungen, der glucksend auf einer Strandmatte saß, vor sich einen weißen kleinen Hund.

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Livy schüttelte den Kopf. „Nein, Luis hat keinen Hunger, der will unbedingt ins Wasser. Er quält mich seit heute Morgen damit, seit wir aufgestanden sind.“

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„Na, dann lass‘ ihn doch, wenn er will. Du verweichlichst ihn noch, Livy. Ich war zwei, als ich das erste Mal im Wasser war. Mein Dad hat mich am Bauch gehalten, während ich im Wasser herumgestrampelt hatte.“

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„Er ist nicht Du, Tim. Er wird noch früh genug ins Wasser können. Aber er ist leicht erkältet und sollte heute eigentlich gar nicht raus.“

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„Hat wer gesagt?“ Als sie ihm keine Antwort gab, meinte er fast schon belehrend: „Frische Luft hat noch nie geschadet. Im Gegenteil, das wird ihm gut tun und ist besser als jede Medizin. Glaub‘ mir, Livy.“

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Kopfschüttelnd sah er ihr hinterher, als sie auf den kleinen Jungen zuging und sich auf der Matte niederließ. Da merkt man, dass ein Mann im Haus fehlt, dachte er.

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Olivia Menderez zog ihren vierjährigen Jungen alleine groß, nachdem ihr Ehemann sie wegen einer anderen Frau verlassen hatte. Tim und sie hatten sich eines Morgens am Strand kennengelernt, als er das erste Mal die Gegend erkundet hatte. Er war zwar noch nicht lange auf der Insel, fühlte sich aber trotzdem schon sehr wohl. Es gab für ihn nichts schöneres, als schon frühmorgens, wenn noch alles schlief, runter zum Strand zu gehen und im Meer zu schwimmen. Er liebte es, auf seiner Terrasse zu frühstücken und dabei das schimmernde Blau des Meeres vor Augen zu haben. Letztendlich war es die richtige Entscheidung gewesen, hierhergekommen zu sein. Viel Zeit zum Überlegen hatte er nicht gehabt, alles war sehr schnell gegangen. Aber er würde etwas darum geben, würde er in Erfahrung bringen können, ob es allen gut geht. Doch noch konnte er nicht weg. Er hatte sich etwas in den Kopf gesetzt und er würde seinen Plan durchziehen. Das Versprechen hatte er ihr einmal gegeben. Sein Blick wurde sehnsuchtsvoll, als er an sie dachte. Ob es ihr gut geht? Ob sie überhaupt noch an mich denkt? Ich könnte es ihr nicht einmal verübeln, wenn sie mich vergessen hätte. Das hätte ich an ihrer Stelle wahrscheinlich auch getan.

„Ich geh‘ dann mal, muss noch ein wenig lernen“, rief Tim Livy zu.

Sie winkte ihm zu. „Dann bis morgen, Tim.“

Der Mann lächelte, ehe er sich zu seinem Boot begab, das hinter dem Felsen angelegt war.

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Olivia sah ihm verträumt hinterher. Eines Morgens war er plötzlich da gewesen. Wie immer war sie am Vormittag an dem kleinen Häuschen, das schon über ein Jahr lang leer gestanden hatte, vorbei gejoggt. Neugierig hatte sie innegehalten, als sie Licht im Inneren wahrgenommen hatte. Ein Einbrecher, jemand, der sich mit Gewalt Zutritt zu dem Haus verschafft hatte? Sie war gerade im Begriff gewesen, die Polizei zu rufen, als die Tür plötzlich aufgegangen war. Zu spät zum Davon laufen. Entsetzt hatte sie auf den Mann gestarrt, während sie unauffällig nach einem Gegenstand Ausschau gehalten hatte, mit dem sie sich im Notfall hätte verteidigen können. Doch der fremde Mann hatte sie nur freundlich angelächelt und sich vorgestellt. Tim MacInnis aus Dublin. Seinen Familiennamen hatte sie gleich wieder vergessen, aber der war ihr genauso unwirklich erschienen, wie die Tatsache, dass er aus Irland wäre. Jedoch hatte er einen sympathischen Eindruck hinterlassen und sie für den nächsten Tag auf eine Tasse Kaffee eingeladen. Sie könne leider nicht, da sie für ihren Sohn keinen Babysitter hätte, hatte sie ihn wissen lassen. Doch er hatte nur gemeint, sie solle ihn doch einfach mitbringen. Von da an hatten sie sich öfters getroffen und irgendwann war er zu einem guten Freund geworden. Obwohl sie ihn sehr attraktiv fand und er ihr auch durchaus gefiel, so hatte sie jedoch gleich gespürt, dass ihn irgendetwas blockierte. Sie kannte den Grund nicht, er hatte es ihr nie erzählt und sie hatte ihn nie danach gefragt. Tim war Student, doch welches Fach, das wusste sie nicht. Sie konnte sich solche Sachen nicht merken. Nicht, dass sie dumm wäre, das war sie sicherlich nicht. Aber auch nicht so gebildet, wie er es war. Sie hatte keinen Highschoolabschluss, da sie schon früh zuhause mithelfen musste. Olivia stammte aus Puerto Rico und war das jüngste von insgesamt sechs Kindern, die ihre Mutter alleine großziehen musste, nachdem der Vater wegen Drogenhandels und Mordes zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden war. Ihr Vater, gebürtiger Algerier und ihre Mutter Spanierin, waren Nachbarn in einem kleinen Ort, nahe der Hauptstadt San Juan' s gewesen. Sie hatten nie viel Geld gehabt und hatten in Baracken hausen müssen. Staatliche Unterstützung hatten sie kaum erhalten und dennoch hatte ihre Mutter ihre Kinder irgendwie durchgebracht. Zu ihren Geschwistern hatte sie jedoch kaum noch Kontakt. Ihr ältester Bruder hatte nach der Verhaftung des Vaters Brooklyn verlassen und war in den Westen gezogen. Wohin, sie hatte keine Ahnung. Die junge Frau war bereits nach der 8. Klasse ohne Abschluss von der Schule gegangen. Trotzdem hatte sie weder lesen noch schreiben gelernt. Sie war bereits 14 gewesen, als ihre Mutter, nachdem ihr Vater verhaftet worden war, in die USA ausgewandert war. Olivia hatte irgendwelche Gelegenheitsjobs angenommen, um irgendwie über die Runden zu kommen, denn für Geld mit Männern zu schlafen, war das letzte, was sie gewollt hatte. Mit achtzehn hatte sie schließlich Brooklyn den Rücken gekehrt und war auf die Insel gekommen. Den Tipp hatte ihr eine Freundin gegeben, die auch eine Zeitlang hier gelebt hatte. Hier hatte sie auch ihren späteren Mann Antonino kennengelernt und war nur wenig später schwanger geworden. Doch die Ehe hatte nur drei Jahre gehalten. Luis, ihr Ein und Alles, war bei ihr geblieben. Sie wusste, dass Tim sie manchmal belächelte, wenn sie wieder einmal zu überfürsorglich war. Aber sie hatte doch nur noch ihn, zu ihrer Mutter und ihren Geschwistern hatte sie keinen Kontakt mehr. Irgendwann war es immer weniger geworden, bis es dann plötzlich ganz aufgehört hatte. Ihre Mutter hatte Luis nur einmal gesehen und bei den vielen Enkelkindern, sie sie mittlerweile hatte, zwölf an der Zahl, kam es auf den einen nicht an. Olivia war darüber nicht traurig, denn Fürsorge, geschweige denn, ein geregeltes Familienleben hatte sie nie kennengelernt. Aber sie hatte Tim. Na ja, sie hatte ihn nicht, nein, aber er war für sie da und er lernte ihr auch gerade Schreiben und Lesen. Wie peinlich war es ihr gewesen, als er es durch Zufall herausgefunden hatte. Längere Zeit hatte sie es vor ihm erfolgreich verheimlichen können. Aber als sie wieder einmal bei ihm war, hatte er sie gebeten, ihm ein Buch aus dem Schrank zu holen, das er dringend am Telefon gebraucht hatte. So sehr sie sich auch bemüht hatte, sie hatte dieses Wirrwarr aus Buchstaben auf den Bücherrücken nicht entziffern können. Schließlich hatte er es selbst geholt und sie anschließend darauf angesprochen. Seitdem lernte er ihr das Lesen und Schreiben, während sie sein Haus sauber hielt.

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Sie seufzte auf, als sie wieder aus der Vergangenheit zurückkehrte. Er war ihr sehr wichtig geworden, wenngleich sie auch wusste, dass er nicht für immer hier bleiben würde. Nach seinem Abschluss wollte er in seine Heimat zurück. Wahrscheinlich zu Ihr. Er hatte es zwar nie ausgesprochen, aber sie ahnte es. Irgendwie war sie sich da relativ sicher, dass er gehen würde. Früher oder später.

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***

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„Wie soll ich mich denn jetzt den Beiden gegenüber verhalten? Ich weiß es einfach nicht, Julie. Ich kenne Anjelica doch so gut wie gar nicht. Für mich war sie damals eine Freundin meines On…“ Hilflos brach er ab.

„Ich weiß es auch nicht, Fabio. Ihr müsst Euch erst kennenlernen, ehe Ihr Euch aneinander annähert. Das wird wohl schon seine Zeit dauern. Das Beste wäre, wir würden nach Monte Vista ziehen.“

„Und Du meinst, dann ist alles gut?“, presste Fabio stirnrunzelnd hervor.

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„Nein, natürlich nicht. Aber gib‘ Deinen Eltern auch ein wenig Zeit. Es muss doch nicht von heute auf morgen geschehen.“

„Ich weiß nicht, Julie. Aber vielleicht hast Du Recht. Es wäre zumindest ein Versuch wert. Trotz alledem liebe ich On… Carlo. Mein Gott, ich weiß nicht einmal, wie ich die Beiden anreden soll.“

„Ich denke, dass das zunächst einmal nebensächlich sein dürfte. Das werden die Zwei bestimmt auch so sehen.“ Nachdenklich sah sie ihn an, ehe sie fragte: „Und Trish kennst Du also von früher?“

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„Ja.“ Fabio nickte, während er mit Julie auf der Bank Platz nahm. „Ich kann mich an ein kleines blondes Mädchen erinnern, das oft bei uns zu Besuch war. Aber im Traum wäre ich nicht darauf gekommen, dass sie meine Halbschwester ist. Dabei, sie hat das Muttermal an der gleichen Stelle wie Anjelica. Dass mir das nie aufgefallen ist, auch die Ähnlichkeit der Beiden. Sie hat kaum etwas von ihrem Vater, außer vielleicht die hellen Haare. Aber den Teint hat sie eindeutig von ihr. Ich habe anscheinend von beiden etwas.“

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Julie lächelte. „Das gute Aussehen ist Euch Beiden in die Wiege gelegt worden. Trish ist eine sehr attraktive und charismatische Frau. Das hat ihr Deine Mum vererbt. Ich habe sie manchmal beneidet. Wenn sie einen Raum betritt, dann gerät alles andere in den Hintergrund. Du hast auch einiges von ihr und den Charme Deines Vaters. Ihr seid Euch in gewisser Weise schon ein wenig ähnlich.“

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Grübelnd legte Fabio seinen Kopf in den Nacken. „Vielleicht hast Du Recht. Aber ich hatte ja nie einen Vergleich. Für mich waren meine toten Eltern immer meine Erzeuger. Im Traum wäre ich nicht darauf gekommen, dass Carlo mein leiblicher Vater ist. Ach, ich weiß nicht. Irgendwie ist das alles so kompliziert geworden. Von jetzt auf nachher ist mein Leben aus den Fugen geraten.“

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„Weiß es Trish eigentlich schon?“, fragte Julie plötzlich.

„Ihre Gro... unsere Großeltern“, korrigierte er, „haben es ihr erzählt. Mehr weiß ich nicht.“

Julie nickte. „Ist okay. Sag‘ mal, was hältst Du von der Idee, wenn wir für zehn Tage oder so in die Karibik fliegen? Du hast dringend eine Auszeit nötig. Fabio, Du bist total überarbeitet und Deine Erkältung ist immer noch nicht abgeklungen. Ich mache mir Sorgen um Dich, Schatz.“

„Das musst Du nicht. Mir geht es gut“, beteuerte dieser.“

Julie konnte er damit jedoch nicht überzeugen. dementsprechend energisch schüttelte sie den Kopf. „Nein, Du machst Dir etwas vor, Schatz. Hör‘ zu. Ich werde mit Carlo sprechen. Er hätte bestimmt nichts dagegen.“

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„Und was kommt dann? Wie geht es danach weiter?“ Neugierig sah er seine Frau an.

„Wenn wir wieder zurück sind, könnten wir unseren Umzug nach Monte Vista vorbereiten.“

„Du würdest wirklich mit mir nach Italien ziehen?“

„Na ja, ich glaube nicht, dass Du alleine hier bleiben möchtest. Oder willst Du das?“

Fabio zögerte kurz, ehe er erwiderte: „Monte Vista ist meine Heimat, dort bin ich aufgewachsen. Was aber nicht bedeuten soll, dass ich für immer dort bleiben möchte. In Starlight Shores hat es mir auch sehr gut gefallen und es wäre nicht so weit weg von unseren Freunden.“

„Carlo hat dort ein Haus. Nicht wahr?“ Fragend sah Julie ihren Ehemann an.

„Er hat sogar zwei Häuser und noch ein großes Grundstück.“

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Er atmete tief ein, während er an die Balkonbrüstung trat: „Carlo hatte Recht, mit dem, was er gesagt hatte. Ohne die Heirat mit Caitlyn wäre vieles nicht möglich gewesen. Soll ich ihn deshalb verurteilen? Dazu habe ich kein Recht.“

„Und Anjelica?“ Julie umschlang ihren Mann mit ihren Armen. „An Deiner Mum ist alles hängen geblieben. Fabio, ich wüsste nicht, was ich gemacht hätte, wenn ich mit sechzehn schwanger geworden wäre. Keine Ahnung, ob meine Eltern so hinter mir gestanden hätten, wie ihre Eltern es offensichtlich getan haben. Verurteile Deine Mum nicht dafür. Sie hatte alleine da gestanden, ohne den Vater ihres Kindes.“

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„Ja, vermutlich hast Du Recht. Ich sollte ihnen eine Chance geben. Weißt Du, was paradox ist? Damals hatte ich mir wirklich gewünscht, er würde Anjelica heiraten und sie würde meine Mum werden.“

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„Na siehst Du. Jetzt lass‘ uns erst einmal in die Karibik fliegen und danach lassen wir alles Weitere auf uns zukommen.“ Julie strich mit ihrer Hand über Fabio‘ s Wange. „So und nun gehen wir frühstücken und danach fahren wir los. Carlo hat sich vorhin bei mir gemeldet. Trish kommt am späten Vormittag mit Kyle aus Lucky Palms zurück. Ich denke doch, dass Du sie begrüßen möchtest.“

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„Was, sie kommt heute zurück? Natürlich möchte ich sie sehen. Was denkst Du denn? Habe ich Dir eigentlich schon gesagt, wie bezaubernd Du heute aussiehst? Deine Augen leuchten und strahlen so viel Wärme aus. Ich bin so froh, Dich getroffen zu haben, Julie.“

Sie lächelte ihn an. „Ich auch, Fabio.“

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***


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Nachdenklich beendete Katie das Gespräch mit ihrer Mutter. Ach Kyle, hoffentlich wird das noch etwas mit dieser Trish. Irgendwie habe ich kein gutes Gefühl. Und Fabio? Das ist echt der Wahnsinn. Trish und er sind Halbgeschwister? Wow, mit 16 Jahren schwanger werden. Ich glaube, das wäre nichts für mich gewesen. So, jetzt werde ich mal nach Billy schauen. Ist ja irgendwie süß, dass er sich so taktvoll verhält.

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Sie legte das Handy auf den Esstisch und begab sich zu Billy ins Schlafzimmer, der sie auf dem Bett liegend abwartend anlächelte.

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Grinsend sah Katie auf die Wand hinter Billy, an denen Herzen aufgehängt waren. „Süß. War das Deine Idee?“

„Habe ich geschenkt bekommen. Von meiner Tante zum Valentinstag. Sie meinte, ich könnte somit die Frauen besser beeindrucken“, blinzelte er sie schelmisch an.

„So, so, Mr. Monroe. Hast Du denn so etwas notwendig?“ Lachend stieg sie auf die andere Bettseite und beugte sich über Billy, der sie erwartungsvoll ansah.

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„Ich weiß nicht. Was meinst Du? Habe ich das?“

„Keine Ahnung“, raunte Katie ihm zu und beugte sich tiefer. „Aber Du bist schon ein verdammt guter Küsser und ich glaube, Du weißt auch, was Du willst. Das gefällt mir an Dir, Billy.“

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Noch ehe er ihr darauf antworten konnte hatten sich schon ihre Lippen auf seinen Mund gelegt. Leidenschaftlich küssten sich die Beiden und vergaßen dabei fast Zeit und Raum...

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Kapitel 16 folgt...

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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von Simsi68 » 30.11.2018, 14:32

Hallo Marga! :winken02

Noch kurz zu Deiner Kommentar-Beantwortung:

Erinnerst Du Dich noch an den "Einbruch" in seinem Büro in Monte Vista? Dort hatte sie das Foto gesehen.
Natürlich weiß ich das noch! Hab ja damals auch genügend mitgefiebert!!! :nicken
Charlene ---> Pst, sonst hört sie es noch. :kopfschuetteln Vermisst Du sie denn? Wo ist sie eigentlich? :confus2 Lange nicht mehr gesehen, ne. :grins
Öhm, nein… Ganz ehrlich, ich vermisse sie nicht im Geringsten; sorry. Die kann gerne bleiben wo der Pfeffer wächst. Aber bitte frag mich jetzt nicht wo das ist :lachen
Ich habe mir damals lange überlegt, wie ich das alles zusammenführen soll. Wie soll Trish die Wahrheit erfahren und von wem? Und da stand eben immer noch im Raum, dass Fabio nichts über seine Herkunft weiß. Die Idee mit dem hin- und herswitchen ist mir erst vor kurzem gekommen. Deshalb sind auch so viele neue Bilder dazugekommen
Es war aber so wirklich eine super Lösung. :daumenhoch1 Es ist toll, wenn man von beiden Seiten abwechselnd erfährt!
Annähernd so in etwa hab ich es auch gemacht mit „Magische Anziehung“: immer wieder zwischen Sven und Lara + Woody Woodpecker etc., oder Lara und Kathrin + Woody Woodpecker und Kathrin…
Apropos: ich hab immer noch so viele Bilder dafür; da kann ich leicht noch ein paar Kapitel davon machen Bild Es hatte mich derzeit der Eifer gepackt und ich hab gespielt und Bilder gemacht bis zum abwinken. :lachen



So, jetzt zum neuen Kapitel:

Isla Paradiso… Wie herrlich! Ich liebe diese Spielwelt! :klatschen2
Oha, aber wer ist der junge Mann? :confus3
Oh, ein Häuschen auf Stelzen, zu 3/4 im Wasser… Hast Du das selbst gebaut oder war das schon so? Ich glaube aber, es zu kennen, wenn ich mich nicht täusche; somit musste es das schon gegeben haben, oder? :confus2
Aha, er studiert also, hat Großes vor sich und in seiner Zukunft vor. Aber wer er ist? Ich hab noch keinen Plan. :confus2

Ah, jetzt geht´s erst mal mit Katie weiter… Und Billy natürlich. :nicken
Wow!!! Das nenne ich mal eine Begrüßung! Donnerwetter! :verliebt:

Und Du mein Freundchen hältst Dich zurück. Haben wir uns verstanden?
:lachen: Genial! Er gibt doch tatsächlich seinem „kleinen“ Freund, einen Stock tiefer, Anweisungen anständig zu sein und sich zurück zu halten! Männer! :lol

Während sich Billy im Bad fertig macht, überlegt Katie schon mal, was sie denn am Wochenende anstellen können.

Anruf für Katie von ihrer Mum… Ich dachte immer, Caroline würde alles wissen, was Carlo betrifft, aber scheinbar doch nicht wirklich alles, sonst hätte sie das von Fabio und Trish gewusst. Bild
Öhm, kann es sein, dass Caroline verändert aussieht? Oder täusche ich mich da nur? Ich hatte jedenfalls den Eindruck. Bild

Jajaaaa, auch Caroline ist eine neugierige Mama und will gleich wissen, ob ihr Töchterchen eventuell wieder eine neue Flamme hat, ob da was zwischen ihr und Billy läuft :flüstern


Zurück nach Isla Paradiso zu dem jungen, mir scheinbar noch unbekannten Mann…
Ach, wie ich das liebe: die Sims schnorcheln und tauchen zu lassen! Überhaupt tauchen! Die Unterwasserwelt ist sooooooo toll! :herz2 Das Blubbern und einfach alles… EA hat das echt toll gemacht, finde ich! :daumenhoch1


Ohje, jetzt zum verzweifelten Fabio und seiner Frau Julie… Fabio leidet wirklich sehr unter der Wahrheit, die er jetzt, im Erwachsenen-Alter, erst erfahren hat. Verständlich! :weinen3:
Aber auch für Julie muss es furchtbar sein, ihren Mann so zu erleben und ihm nicht helfen zu können! Es muss wirklich schrecklich sein! Für beide!
Zum Glück hat Fabio Julie, seine liebevolle und fürsorgliche Ehefrau, die auch jetzt in dieser schweren, verzweifelten Situation für ihn voll und ganz da ist.


Wieder auf Isla Paradiso…
Tim… Hm, der Name sagt mir irgendwie gar nichts. Muss sich wohl um einen neuen Charakter handeln, wenn ich mich nicht irre. :nicken
Ok, nur zu. Ich bin gespannt auf ihn! :daumenhoch2

Oha, ich würde mal sagen, Tim hat recht, denn Livy scheint den Kleinen tatsächlich ziemlich zu verweichlichen. Also wenn es am Morgen schon 25° draußen hatte, wird es jetzt mit Sicherheit um einiges wärmer sein. Also was spricht dagegen, ein Kind mit leichter Erkältung draußen spielen zu lassen?! Ok, vielleicht sollte er nicht gerade ins Meerwasser, denn keine Ahnung wie warm oder eher kühl es ist; aber im Sand spielen… Da spricht doch wirklich nichts dagegen. Deshalb kann man ein Kind doch nicht im Haus einsperren! :schuetteln
:grins Tim ist der gleichen Meinung wie ich, also… :lachen
Ah ok, die beiden – bzw. die 3 – gehören nicht wirklich zusammen; Tim und Livy kennen sich nur freundschaftlich.
Aber anscheinend gibt es ein weibliches Wesen in seinem Leben; zwar weit weg von ihm, aber dennoch!
Ich brenne darauf, bald mehr über ihn erfahren zu können! :klatschen1


Fabio und Julie… Sie sprechen alles durch, reden über Carlo und Anjelica etc. Und mittlerweile – Dank Julie – ist Fabio nicht mehr so aussichtslos verzweifelt; er sieht wieder Land. :freunde01
Und jaaaaaaaaaaaa… Trish kommt MIT Kyle zurück! Yeaaaah!!! :klatschen1 :klatschen2 :daumenhoch1


Katie…
Sie denkt über das Telefongespräch mit ihrer Mutter nach…
Billy hatte inzwischen taktvoll im Schlafzimmer – in einem anderen Raum – auf Katie gewartet. Respekt... Er weiß wirklich was sich gehört, obwohl Katie dies niemals von ihm verlangt hätte. 1. ist es seine Wohnung und 2. ich glaube kaum, dass Katie ein Freund von Geheimniskrämerei ist.

Und zu den letzten Bildern: oh ooooh, bin gespannt, wie lange sich die beiden noch zurückhalten können :verliebt: bzw. wie lange Billy seinen „kleinen“ Freund noch zügeln kann :sittich :tsts: :lechz:


Ja, liebe Marga... Das Kapitel hat mir wieder super gut gefallen! Wie immer war es super geschrieben und die Bilder waren wieder toll und sehr vielsagend! :daumenhoch1 Und jetzt bin schon wieder wahnsinnig auf die Fortsetzung gespannt! :freu1
Danke dafür, liebe Marga! :hug02


LG Astrid :tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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Beitrag von cheli24 » 30.12.2018, 01:12

Hallo Astrid, :winken

bevor es mit einem neuen Kapitel weitergeht, erst noch zu Deinem Kommentar, über den ich mich wieder sehr gefreut habe. Lieben Dank. :bussi2


Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Hallo Marga! :winken02 Annähernd so in etwa hab ich es auch gemacht mit „Magische Anziehung“: immer wieder zwischen Sven und Lara + Woody Woodpecker etc., oder Lara und Kathrin + Woody Woodpecker und Kathrin… Apropos: ich hab immer noch so viele Bilder dafür; da kann ich leicht noch ein paar Kapitel davon machen Bild Es hatte mich derzeit der Eifer gepackt und ich hab gespielt und Bilder gemacht bis zum abwinken. :lachen
Ja, mir gefällt das auch, wenn man etwas über die anderen Charas erfährt. Aber man kann sich ja nie sicher sein, wie die Charas beim Leser so ankommen. :confus2 Das wusste ich anfangs auch bei Katie nicht, dass sie so beliebt wird. Also habe ich mich beschlossen, sie dauerhaft mit in die FS aufzunehmen. An Billy hatte ich zunächst gar nicht gedacht. :schuetteln Aber für den weiteren Verlauf der Story benötigte er eine Partnerin und erst da bin ich auf Katie gekommen. Ein bisschen hin und her überlegt und dann ist eben diese Storyline entstanden. ;) Ja und irgendwie ist es schade, dass man gar nicht alle Bilder zeigen kann. Ich habe da auch immer die Qual der Wahl. Dann kann es aber passieren, man hat gefühlte hundert Bilder, die den Spielszenen schon zugeordnet sind und dann fehlt für eine bestimmte Aktion oder Mimik das passende Bild. :augen: Also, nochmal Spiel starten und welche machen. Das passiert mir immer wieder mal.
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Isla Paradiso… Wie herrlich! Ich liebe diese Spielwelt! :klatschen2


Es war das erste Mal, dass ich da gespielt habe. Ich wollte unbedingt Unterwasseraufnahmen und das geht doch glaube ich nur dort, ne? Also, in Sunlit Tides kann man soweit ich weiß, nicht tauchen. :confus3 Finde ich irgendwie schade. Aber es ist beim Spielen alles gut gegangen und große Hänger hatte das Spiel jetzt auch nicht. Viele sind ja der Ansicht, dass Isla Paradiso die größte verbugte Spielwelt ist, was anscheinend auch daran liegt, dass die Einrichtung der Häuser zu eng bemessen ist und es zu viele Hindernisse gibt, die die Sims beim Spielen behindern. So müssten die Sims umständliche Wege in Kauf nehmen oder bleiben einfach nur stehen, da sie nicht durchkommen. Das widerum führt dann zu diesen Sims-Staus und den daraus resultierenden Hängern. Aber auch die Boote sollen nicht flüssig laufen. Es würde wohl helfen, einige NPC-Haushalte, die dies verursachen, zu löschen. Also, bei mir hatte es weitgehend funktioniert. Ich hatte ja zuvor auch so einige Bedenken.
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Oha, aber wer ist der junge Mann? :confus3

Tja, keine Ahnung.
:confus2
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Oh, ein Häuschen auf Stelzen, zu 3/4 im Wasser… Hast Du das selbst gebaut oder war das schon so? Ich glaube aber, es zu kennen, wenn ich mich nicht täusche; somit musste es das schon gegeben haben, oder? :confus2 Aha, er studiert also, hat Großes vor sich und in seiner Zukunft vor. Aber wer er ist? Ich hab noch keinen Plan. :confus2

Nee, das Haus steht dort. Ich habe es nur neu eingerichtet und geringfügig verändert. Ich hätte gerne eins gebaut, hatte aber keine Zeit, mich mit dem Bau der Stelzen zu befassen. Man muss glaube ich, den Boden auf die gewünschte Höhe anheben und dann gibt es unter Fundament oder so ähnlich, diese Stelzen. Aber wie gesagt, mir fehlte dazu die Zeit. Vielleicht komme ich mal irgendwann dazu.
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Und Du mein Freundchen hältst Dich zurück. Haben wir uns verstanden? :lachen: Genial! Er gibt doch tatsächlich seinem „kleinen“ Freund, einen Stock tiefer, Anweisungen anständig zu sein und sich zurück zu halten! Männer! :lol
Na ja, es war ihm schon ein wenig peinlich. :peinlich Was muss er aber auch die Tür, nur mit einem Handtuch bekleidet, öffnen und Katie dann auch noch so überfallen? :tsts:
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Anruf für Katie von ihrer Mum… Ich dachte immer, Caroline würde alles wissen, was Carlo betrifft, aber scheinbar doch nicht wirklich alles, sonst hätte sie das von Fabio und Trish gewusst. Bild

Was meinst Du? :confus2 Dass die beiden Halbgeschwister sind? Doch sie weiß es. Sie hatte Carlo immer wieder darauf hingewiesen, endlich die Wahrheit zu sagen. Das Problem ist nur, dass man beim Lesen erst dann dahinter kommt, wenn man die Wahrheit kennt. Ich hatte es immer wieder nur angedeutet. Aber man musste dabei nicht zwangsläufig auf Trish und Fabio kommen.


Hier, im 2. Abschnitt und hier, auch im 2. Teil sowie hier bei diesem Gespräch kannst Du das nochmals nachlesen.
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Öhm, kann es sein, dass Caroline verändert aussieht? Oder täusche ich mich da nur? Ich hatte jedenfalls den Eindruck. Bild
Nee, sie trägt nur eine andere Frisur und war noch nicht gekämmt. :grins Ich wollte mal etwas anderes für sie.
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Jajaaaa, auch Caroline ist eine neugierige Mama und will gleich wissen, ob ihr Töchterchen eventuell wieder eine neue Flamme hat, ob da was zwischen ihr und Billy läuft :flüstern

Na ja, sie kennt ihre Tochter nur all zu gut und sieht sich manchmal in ihr wieder. Klar wollte sie wissen, ob da etwas läuft. :daumenhoch2
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Ach, wie ich das liebe: die Sims schnorcheln und tauchen zu lassen! Überhaupt tauchen! Die Unterwasserwelt ist sooooooo toll! :herz2 Das Blubbern und einfach alles… EA hat das echt toll gemacht, finde ich! :daumenhoch1


Ja, aber bis der mal Schnorcheln gegangen ist. :roll: Ich hatte nicht gewusst, dass die Sims hierfür ein bestimmtes Level brauchen und musste erst einmal googeln. Ich kann Dir gar nicht mehr sagen, wie oft ich den tauchen geschickt habe, bis dann endlich mal die Aktion "schnorcheln bzw. tauchen" gekommen ist.
:grins
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Ohje, jetzt zum verzweifelten Fabio und seiner Frau Julie… Fabio leidet wirklich sehr unter der Wahrheit, die er jetzt, im Erwachsenen-Alter, erst erfahren hat. Verständlich! :weinen3: Aber auch für Julie muss es furchtbar sein, ihren Mann so zu erleben und ihm nicht helfen zu können! Es muss wirklich schrecklich sein! Für beide!
Es hat ihn wirklich schwer getroffen. Es ist ja auch schockierend, wenn man so etwas erfährt.
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Zum Glück hat Fabio Julie, seine liebevolle und fürsorgliche Ehefrau, die auch jetzt in dieser schweren, verzweifelten Situation für ihn voll und ganz da ist.
Julie macht sich große Sorgen um ihn und will ihm unbedingt helfen. :troesten
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Tim… Hm, der Name sagt mir irgendwie gar nichts. Muss sich wohl um einen neuen Charakter handeln, wenn ich mich nicht irre. :nicken Ok, nur zu. Ich bin gespannt auf ihn! :daumenhoch2

Ne, dazu sage ich nichts. :schuetteln
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Oha, ich würde mal sagen, Tim hat recht, denn Livy scheint den Kleinen tatsächlich ziemlich zu verweichlichen. Also wenn es am Morgen schon 25° draußen hatte, wird es jetzt mit Sicherheit um einiges wärmer sein. Also was spricht dagegen, ein Kind mit leichter Erkältung draußen spielen zu lassen?! Ok, vielleicht sollte er nicht gerade ins Meerwasser, denn keine Ahnung wie warm oder eher kühl es ist; aber im Sand spielen… Da spricht doch wirklich nichts dagegen. Deshalb kann man ein Kind doch nicht im Haus einsperren! :schuetteln
Da gebe ich Dir Recht. Livy' s Fürsorge ist ein bisschen übertrieben. :roll: Aber genauso übertrieben ist es, wenn Mütter Anfang Oktober abends an der Nordsee ihre Kleinen barfuß im Wasser laufen lassen. Wir waren in St. Peter-Ording so gegen 18 Uhr am Strand, ich glaube, es war so um die 15 Grad, keine Sonne, ziemlich windig, die Mütter bekleidet in ihren Anoraks, Schuhe, z. T. mit Mütze und die haben ihre Kleinen barfuß ohne Jacke am Wasser und im kalten Sand herumlatschen lassen. Das würde der Abhärtung dienen, hatte eine gemeint, als sie von einer Dame darauf angesprochen worden ist. Der hätte ich gerne mal gezeigt, was Abhärtung ist. Aber selbst dick verpackt. Dumme Weiber. :meckern
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Aber anscheinend gibt es ein weibliches Wesen in seinem Leben; zwar weit weg von ihm, aber dennoch!Ich brenne darauf, bald mehr über ihn erfahren zu können! :klatschen1

Lalalalalalala. Vielleicht ist er auch nur ein Lückenfüller oder ein Spin-off-Chara. Mal schauen, wie er sich so anstellt. :lachen
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Fabio und Julie… Sie sprechen alles durch, reden über Carlo und Anjelica etc. Und mittlerweile – Dank Julie – ist Fabio nicht mehr so aussichtslos verzweifelt; er sieht wieder Land. :freunde01 Und jaaaaaaaaaaaa… Trish kommt MIT Kyle zurück! Yeaaaah!!! :klatschen1 :klatschen2 :daumenhoch1


Das ist der erste Schock, würde mir auch so gehen, wäre ich in seiner Lage. :augen: Ja, Trish und Kyle kommen bald zurück. Es dauert aber noch ein wenig, denn sie müssen ja erst zurückfliegen.
:nicken
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Billy hatte inzwischen taktvoll im Schlafzimmer – in einem anderen Raum – auf Katie gewartet. Respekt... Er weiß wirklich was sich gehört, obwohl Katie dies niemals von ihm verlangt hätte. 1. ist es seine Wohnung und 2. ich glaube kaum, dass Katie ein Freund von Geheimniskrämerei ist.

Tja, Billy hat eben Anstand. Aber Katie sieht das ziemlich gelassen, sie ist da relativ unkompliziert.
:daumenhoch2
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Und zu den letzten Bildern: oh ooooh, bin gespannt, wie lange sich die beiden noch zurückhalten können :verliebt: bzw. wie lange Billy seinen „kleinen“ Freund noch zügeln kann :sittich :tsts: :lechz:
Ja, schau'n wir mal. :lachen
Simsi68 hat geschrieben:
30.11.2018, 14:32
Ja, liebe Marga... Das Kapitel hat mir wieder super gut gefallen! Wie immer war es super geschrieben und die Bilder waren wieder toll und sehr vielsagend! :daumenhoch1 Und jetzt bin schon wieder wahnsinnig auf die Fortsetzung gespannt! :freu1 Danke dafür, liebe Marga! :hug02

Es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat. Vielen Dank für Deinen Kommentar, Dein Lob, die netten Worte und auch die Gedanken, die Du Dir immer wieder machst. Ich habe mich sehr darüber gefreut, liebe Astrid. :hug02


So und gleich im Anschluss geht es mit einem neuen Kapitel weiter.


LG Marga
Zuletzt geändert von cheli24 am 30.12.2018, 01:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: SdV2 - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von cheli24 » 30.12.2018, 01:53

Die Kommentarbeantwortung befindet sich einen Post davor!




Hallo zusammen, :winken


ich weiß, es ist schon wieder ein Monat her, seit ich das letzte Kapitel gepostet hatte. Leider hatte ich in den letzten Wochen wenig Zeit und sehr viel Stress, sowohl privat als auch beruflich. Ich hoffe, dass sich das bald legt und ich hier wieder regelmäßig weitermachen kann, auch wenn es im Februar aus Urlaubsgründen eine erneute Pause geben wird. Ein anderer Grund ist, dass ich dieses Kapitel erst schreiben und die Bilder machen musste. Bei über 120 Bilder ist das natürlich mit einiger Arbeit und Zeit verbunden. Es wird aber immer wieder solche Kapitel geben, die ich neu schreiben muss, die vorher nicht geplant waren. Das liegt aber auch daran, dass ich einige Charas näher mit in die Story einbinde, wie z. B. Katie und Billy, aber auch Monique, die man bislang nur aus dem 1. Teil kennt. Es können aber durchaus noch ein paar dazukommen, je nachdem. Mal schauen.

So, nun wünsche ich viel Spaß beim Lesen des neuen Kapitels, dass ich aufgrund der vielen Bilder gesplittet habe und hoffe, Euch gefällt es.


LG cheli24 (Marga)




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Kapitel 16 - Gelegenheit beim Schopfe gepackt - Teil 1





Bild



Dreißig Minuten später befanden sich Katie und Billy auf dem Weg nach Sunset Vally, das ungefähr eine Autostunde von New Sunset Vally entfernt lag. Ursprünglich war die Fahrt für den kommenden Samstag geplant gewesen. Da Katie jedoch am Mittwoch keine Vorlesung hatte, hatte sie Billy gestern angerufen, um zu fragen, ob es ihm denn passen würde, wenn sie schon morgen zur Mall fahren würden. Zumindest offiziell, da sie für den Samstag Kinokarten geschenkt bekommen hatte. Inoffiziell hatte sie Billy jedoch so schnell wie möglich wiedersehen wollen und so war ihr die Programmänderung sehr gelegen gekommen.

„Du hättest übrigens vorhin nicht aus dem Zimmer gehen müssen, Billy“, meinte Katie plötzlich unvermittelt, während die Ampel Rot zeigte und sie den Wagen anhielt. „Immerhin ist es Deine Wohnung. Ich hätte ja auch rausgehen können.“

„Ach was“, winkte der junge Mann ab. „Das ist schon okay. Ist bei Euch zuhause alles in Ordnung?“ Er bemerkte ihr leichtes Zögern und murmelte daraufhin unvermittelt. „Schon gut. Geht mich ja auch nichts an.“

„Nein, das ist es nicht. Ich… na ja, mein Bruder… Er hat es momentan nicht einfach. Nach dem Tod meiner Schwägerin war er lange alleine. Das hatte ich glaube ich mal kurz erwähnt.“

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Katie legte den Gang ein und fuhr langsam wieder an, während sie sich dabei einer kleinen Anhöhe näherten.

„Ja, hast Du“, antwortete Billy.

„Kaum zu glauben, das ist jetzt auch schon wieder fast sieben Jahre her. Marlena war seine große Liebe… bis er… Na ja, bis er sich erneut verliebt hatte. Aber irgendwie scheinen die Beiden nicht zusammenkommen zu können, zu wollen, keine Ahnung. Ach, ich weiß auch nicht, wie ich es Dir erklären soll, da ich die genauen Umstände nicht kenne. Auf jeden Fall hatte sie geheiratet, sich kurz darauf wieder von ihrem Mann getrennt und war dann plötzlich verschwunden. Er hat aber erst jetzt davon erfahren und hatte sich gleich auf die Suche begeben. Nun hat er sie endlich gefunden und… Ja… ist irgendwie kompliziert. Aber so hat es mir meine Mum in etwa geschildert.“

„Wie bei den zwei Königskindern, hm?“, merkte Billy an.

„Ja, so in etwa. Morgen kommen sie nach Bridgeport zurück, hat mir meine Mum noch schnell geschrieben, bevor wir weg gefahren sind. Eigentlich wollten sie heute schon kommen. Aber Schlechtwetterzone über den Mittleren Westen, so dass der Flugverkehr bis morgen eingestellt wurde. Mehr weiß ich jedoch auch nicht. Es ist nicht, dass ich es Dir nicht erzählen will. Aber das ist so weitgreifend und alle Details dazu kenne ich ja nicht.“

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„Ich kenne das, wenn man unglücklich verliebt ist. Ich hatte eine Kollegin, wir hatten uns wirklich sehr gut verstanden und sind oft gemeinsam um die Häuser gezogen. Ja, ich hätte mir gewünscht, wenn mehr daraus geworden wäre. Aber für sie war ich nur ein guter Freund und Kollege.“

„Oh, das tut mir Leid, Billy. Was wurde aus ihr, habt Ihr denn noch Kontakt?“

Billy schüttelte den Kopf. „Nein, leider nicht. Sie ist im vergangenen Jahr zu einer Feier nach Europa geflogen, wollte eigentlich gar nicht lange bleiben. Ich hatte sie in der Redaktion solange vertreten, sie wusste als Einzige von meinen Kündigungsplänen und dass ich in New Sunset Valley ein Jobangebot hatte. Von heute auf morgen hatte sie den Kontakt abgebrochen.“

„Was? Einfach so?“, rief Katie überrascht aus.

„Ja. Ich habe nie mehr etwas von ihr gehört. Schade, denn ich hatte wirklich gedacht, wir wären Freunde.“

„Ach, Billy. Verstehe einer uns Frauen, oder?“

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Er lächelte sie von der Seite an. „Na ja, es hatte auch etwas Gutes. Wäre ich nicht hierher gezogen, dann wären wir uns wahrscheinlich nie begegnet.“

„Ja, da könntest Du Recht haben. Was ich Dich noch fragen wollte…“

„Ja?“, fragend sah er sie an.

„Hast Du am Samstag schon etwas vor, jetzt nachdem wir das Shoppen auf heute verlegt haben? Könnte ja sein, dass Du schon etwas anderes geplant hast. Ich habe zwei Kinokarten von einem Kommilitonen geschenkt bekommen. Seine Freundin ist krank geworden und alleine will er nicht. Deshalb habe ich das Shopping auch auf heute verschoben. Also nur, falls Du noch nicht… Ich meine, ich möchte nicht Dein Wochenende verplanen.“

„Nein, das ist schon okay. Ich habe eh noch nichts vor. Welcher Film denn?“

„Ich glaube, „American Sniper“ oder so ähnlich. Auf jeden Fall mit Bradley Cooper.“

„Hab‘ schon davon gehört. Um wieviel Uhr?“

„Um einundzwanzig Uhr.“

„Okay, dann hole ich Dich ab. Bekomme morgen meinen Firmenwagen ausgehändigt.“

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„Oh, das ist ja toll. Aber das ist unsinnig, dass Du mich abholen willst“, wiegelte Katie rasch ab. „Da musst Du ja erst zu mir fahren und dann wieder den gleichen Weg zurück. Nein, das machen wir nicht. Ich komme mit der U-Bahn zum Kino und danach können wir Dein Auto nehmen. Du kannst den Wagen bei mir zuhause abstellen und wir laufen zu Fuß zum Club. Das sind nicht einmal fünf Minuten.“

„Ja, das können wir auch machen.“

„Ja und wenn Du magst, kannst Du auch bei mir übernachten.“

Überrascht sah er sie von der Seite an. „Sicher?“

„Ja, warum denn nicht? Du hast die Wahl zwischen meiner unbequemen Couch oder meinem bequemen Doppelbett. Was Dir lieber ist“, grinste sie ihn an.

„Nun ja, ich bin mir nicht sicher, ob ich mich zurückhalten kann, wenn ich mit Dir zusammen in einem Bett liege. Es ist mir schon heute Morgen sehr schwer gefallen, als wir auf dem Bett herumgeknutscht hatten.“

„Mir auch, Billy“, gestand sie ihm, während ihre Hand beim Umschalten unbeabsichtigt seinen Oberschenkel streifte. „Lassen wir es doch einfach auf uns zukommen. Ich bin kein Freund von großen Planungen und entscheide meistens spontan.“

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***


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„Guten Morgen, Carlo“, begrüßte Julie derweil ihren Schwiegervater, der am Esstisch sitzend die neuesten Börsenberichte las. Fabio und sie waren vor etwa einer dreiviertel Stunde zurückgekommen und gleich nach oben gegangen, nachdem sie niemanden im Hause angetroffen hatten.

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Carlo sah zu ihr auf und legte die Zeitung zur Seite. „Oh, Guten Morgen, Julie. Ihr seid schon da? Wenn Du Kaffee möchtest, ich habe frischen gekocht.“

„Nein, danke. Später vielleicht, jetzt mag ich keinen.“

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„Willst Du Dich zu mir setzen?“

„Ja, gerne“. Lächelnd nahm sie ihm gegenüber Platz.

„Ich habe Euch gar nicht kommen hören. War hinten im Garten. Wann ward Ihr denn da?“

„Gegen zehn Uhr. Fabio wollte sich aber gleich hinlegen. Er hatte letzte Nacht schlecht geschlafen.“

Besorgt fragte er: „Wie geht es ihm denn?“

„Nicht gut. Beim Abendessen hatte er nur in seinem Teller herumstochert und ist danach gleich aufs Zimmer gegangen. Erst heute Morgen hat er mir alles erzählt. Er hatte einen Nervenzusammenbruch, Carlo. Euer Geständnis hat ihn schwer getroffen und sehr mitgenommen. Mehr, als ich vermutet hätte.“

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„Das ist alles meine Schuld. Es tut mir so leid, Julie. Was habe ich ihm nur angetan? Ich hatte ihn noch nie so wütend und verletzt zugleich erlebt.“

Verzweiflung spiegelte sich in seinem Gesicht wider, so dass die junge Frau beruhigend auf ihn einzuwirken versuchte. „Lass‘ ihm ein wenig Zeit, mit der Situation umzugehen, Carlo. Er wird sich wieder fangen, da bin ich mir sicher.“

„Nein, Julie. Es war ein Fehler gewesen. Wenn ich ihn jetzt dadurch verliere. Er ist doch mein Ein und Alles.“

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„Du wirst ihn nicht verlieren, Carlo. Das verspreche ich Dir. Aber ich wollte sowieso mit Dir reden und da trifft es sich gut, dass ich Dich alleine antreffe.“

„Okaayyy. Was hast Du denn auf dem Herzen, Julie?“, fragte Carlo neugierig.

„Carlo, ich mache mir Sorgen um Fabio. Er ist in der letzten Zeit kaum zur Ruhe gekommen, hat nachts schlecht geschlafen. Er plagt sich seit Wochen mit einer Erkältung herum. Ich hatte ihn in Starlight Shores fast zum Arzt prügeln müssen. Aber anstatt sich zu schonen, wie der Doktor es ihm befohlen hatte, ist er nach einem Tag Bettruhe schon wieder ins Büro gefahren. Er hatte die Tage zu Nächten gemacht, ununterbrochen gearbeitet. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Er hört nicht auf mich. Es gehe ihm gut, bekomme ich ständig zu hören. Aber es geht ihm ganz und gar nicht gut, seine Blutwerte sind nicht in Ordnung und das, was er gestern erfahren musste…“

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Bestürzt unterbrach Carlo seine Schwiegertochter. „Ich hatte keine Ahnung, Julie. Immer, wenn wir miteinander telefoniert hatten und ich ihn nach seinem Befinden gefragt hatte, bekam ich immer wieder zu hören, es wäre alles in Ordnung mit ihm. Das alles tut mir so entsetzlich leid. Ich hätte mit ihm reden müssen. Jelica und ich… wir hätten ihm sagen müssen, dass wir seine Eltern sind.“

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Julie seufzte auf. „Ja, das hättet Ihr tun müssen. Es war nicht fair, Carlo. Keinem gegenüber, weder Fabio noch Trish. Sie weiß es…?“

Carlo nickte. „Ja, ihre Großeltern haben es ihr erzählt. Kyle ist gerade bei ihr. Sie fliegt morgen mit ihm zurück. Eigentlich wollten sie heute schon kommen. Aber über dem Mittleren Westen herrscht gerade eine Schlechtwetterfront, so dass in ganz Nevada keine Flugzeuge landen oder starten können. Erst für morgen soll der Flugverkehr wieder frei gegeben werden. Ich habe es auch eben erst erfahren. Caroline hat mich angerufen.“ Es entstand eine kurze Pause, ehe Carlo Julie von der Seite ansah und leise sagte: „Julie. Es war meine Schuld, dass Trish gegangen ist. Ich habe einen Fehler gemacht, den ich zutiefst bereue.“

Schließlich erzählte er ihr in kurzen Sätzen, was sich im letzten Jahr kurz vor Weihnachten zugetragen hatte…

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***

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Kid Rock - Born Free


Fast, on a rough road riding
High, through the mountains climbing
twisting, turning further from my home.
Young, like a new moon rising
Fierce, through the rain and lightning
Wandering out into the great unknown.

And I don't want no one to cry, but tell em'
If I don't survive
I was born free
I was born free
I was born free
Born Free



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Lautstark und textsicher grölten Katie und Billy Kid Rock’s „Born free“ mit, das gerade im Radio lief, während sie durch die Landschaft fuhren.

And I don't want no one to cry, but tell em'
If I don't survive
I was born free
I was born free
I was born free
Born Free
Free, like a river raging
Strong, if the wind I'm facing.
Chasing dreams and racing father time.
Deep like the grandest canyon,
Wild like an untamed stallion.

If you can't see my heart you must be blind.
You can knock me down and watch me bleed
But you can't keep no chains on me.



Als sie an einem kleinen See vorbeikamen, meinte Katie. „Nach dem Shoppen können wir hier ein wenig Sonnenbaden.“

„Ähm… ich habe aber keine Badehose dabei“, sah er sie verdutzt von der Seite an.

„Aber einen Slip wirst Du doch tragen oder etwa nicht?“

Katie grinste übers ganze Gesicht, während Billy lachte. „Meinen neuen Tanga, denn man weiß ja nie.“

„Wow, hot. Auf den Anblick freue ich mich schon.“

„Na dann hoffe ich mal, dass ich Deine Erwartungen erfüllen kann.“

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I was born free
I was born free
I was born free
Born Free

And I'm not good at long goodbyes but look down
Deep into my eyes.
I was born free!
Hey yaya yayaya
Oh…



„So, gleich sind wir da. Direkt neben der Glaskuppel. Groß ist die Mall zwar nicht, nur zwei Stockwerke, aber man findet nahezu alles, was man braucht. Außerdem kann man hier auch vieles Online bestellen und die liefern frei Haus. Also, ich gehe gerne hierher, wenn es meine Zeit erlaubt.“

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„Und was befindet sich in dieser Glaskuppel?“ Interessiert deutete Billy nach vorne, als sich das Objekt seinem Blickfeld offenbarte.

„Das ist ein wissenschaftliches Institut für Meeresbiologie und seltenen Unterwasserpflanzen.“

„Oh, klingt interessant. Kann man das auch besichtigen?“

Katie schüttelte bedauernd den Kopf. „Leider, nein. Es ist kein Museum und für öffentliches Publikum nicht zugänglich.“

„Oh, schade. Na ja, kann man nichts machen. Ah und das muss wohl die Mall sein.“

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„Ja, das ist sie“, bestätige Katie. „Wie gesagt, sie ist nicht allzu groß. Aber die haben dort das beste Chilli Con Carne. Wir können ja vorher noch etwas essen, bevor wir zum See runter fahren.“

„Und dort kann man baden?“

„Nee, eigentlich nicht. Ab und zu baden dort mal welche. Aber es ist nicht gestattet.“

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Nachdem sie den Wagen auf dem Parkplatz abgestellt hatten, schlenderten sie gemeinsam auf die Mall zu. „Wofür steht das „US“, United States?“, wies Billy neugierig auf den Neon-Schriftzug.

„Ich glaube, die Mall ist nach dem Schweizer Architekten Urs Stirnli benannt. Zumindest meine ich, das einmal gehört zu haben“, erklärte ihm Katie.

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„Was ist, wollen wir erst im Blumenladen nachschauen, ehe wir uns noch oben arbeiten?“

Billy nickte. „Ja, genauso machen wir es. Oh, die haben ja ein Aquarium stehen“, deutete er auf das Schaufenster, während Katie schon die Ladentür betrat.

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***


Entsetzen spiegelte sich in Julie‘ s Gesicht wider, nachdem Carlo geendet hatte. „Julie, es vergeht kein Tag, an dem ich nicht bereue, Trish das angetan zu haben. Meine Güte, ich liebe sie, seit ich sie zum ersten Mal als kleines Mädchen auf den Armen getragen hatte.“

„Trish hatte nie erwähnt, Dich von früher zu kennen, Carlo“, warf Julie irritiert ein.

„Sie kann sich nicht mehr daran erinnern. Sie war ja erst drei oder vier. Sie wird auch nicht wissen, dass Fabio immer mit ihr gespielt hatte, wenn Jelica mit ihr zu Besuch war. Ich habe sie durch meine eigene Schuld verloren.“

„Ganz ehrlich, Carlo. Warum hattest Du sie überhaupt geheiratet?“

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Sein Blick war sehr ernst, als er erwiderte: „Julie, darüber kann ich nicht sprechen. Noch nicht. Ich muss erst ein paar wichtige Dinge erledigen und einiges wieder ins Lot bringen. Da fällt mir gerade ein. Hast sich Dein Bruder eigentlich mal gemeldet?“

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„Craig?“ Traurig schüttelte die junge Frau den Kopf. „Nein. Niemand weiß, wo er ist. Sein Handy ist ausgeschaltet, die E-Mail-Adresse scheint nicht mehr zu existieren. Ich erreiche ihn nirgendwo. Ich mache mir Sorgen um ihn. Meine Mum weiß es gar nicht. Du weißt ja, ihr Herz. Ich habe es nur meinem Dad erzählt. Wir haben ihr gesagt, er wäre geschäftlich in Asien.“

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„Hm. Hatte er vielleicht irgendwie erwähnt, wo er gerne einmal Urlaub machen würde? Das Meer, die Berge?“

Julie dachte angestrengt nach und erwiderte schließlich. „Er wollte immer mal nach Asien, China oder so und endlich seinen Ingenieur machen.“

Überrascht zog Carlo eine Augenbraue nach oben. „Er wollte studieren?“

Julie nickte lächelnd. „Das war sein Plan, ja… bevor er auf die schiefe Bahn geraten ist. Er hat sich verändert, seit er mit Sophia zusammen ist, Carlo.“

„Und welche Fachrichtung?“, wollte dieser neugierig wissen.

„Ich glaube Maschinenbau. Aber dann hatte er in einer Kneipe DeMarco kennengelernt und alles hingeworfen. Das war der Anfang vom Ende.“

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„Nun ja“, warf Carlo skeptisch ein. „Asien ist natürlich ein weitläufiger Begriff. Er könnte überall und nirgendwo sein. Ich werde gleich, wenn ich in Monte Vista bin, nach ihm suchen lassen.“

Als wäre dies Julie‘ s Stichwort gewesen, sagte sie plötzlich: „Darüber wollte ich eigentlich auch mit Dir reden.“

„Wegen Monte Vista?“ Prüfend sah er seine Schwiegertochter an.

„Ja. Vor allem deswegen.“

„Okay, schieß‘ los“, forderte er sie auf.

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„Carlo, würde es Dir etwas ausmachen, vorerst ohne Fabio und mich nach Monte Vista zu fliegen?“

„Aber warum denn? Wollt Ihr nicht mit? Oder ist es wegen Jelica und mir?“ Es gelang ihm nicht, seine Enttäuschung zu verbergen, so dass Julie schnell den Kopf schüttelte.

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„Nein, das ist es nicht. Aber, wenn wir jetzt mit Dir rüber fliegen, dann wird sich Fabio wieder gleich in die Arbeit stürzen. Egal, was gerade zwischen Euch steht. Du kennst ihn doch.“

Carlo nickte. „Ja, das wird er wohl. Wollt Ihr Euch eine kleine Auszeit gönnen?“

Julie lächelte zaghaft. „Wenn es irgendwie machbar wäre, dann ja, Carlo. Zehn Tage oder so würden völlig ausreichen.“

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„Okay“, stimmte Carlo ihr zu. „Und wohin… habt Ihr da schon einen Plan?“

„Vielleicht nach Isla Paradiso. Fabio schnorchelt doch so gerne und die Insel ist ein wahres Taucherparadies.“

„In Ordnung. Dann macht das. Ich bin einverstanden. Und wenn Ihr denkt, Ihr seid soweit, dann gebt Ihr mir einfach Bescheid.“

„Danke für Dein Verständnis, Carlo.“

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Beide erhoben sich gleichzeig vom Esstisch. Während Carlo bereits in der Küche war, um seine Tasse in den Geschirrspüler zu stellen, stand Julie noch etwas unentschlossen an der Wendeltreppe. Er warf ihr einen überraschten Blick zu. „Ist noch was, Julie?“…

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***

„Sieh mal, Billy. Da hinten stehen Übertöpfe und schöne Vasen haben sie auch. Oh, die Schale mit den orangen Pflanzen sieht toll aus. Gefällt mir sehr gut. Die würde sich sehr schön auf meinem Wohnzimmertisch machen.“

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„Guten Morgen, die Herrschaften“, rief ihnen der junge Mann an der Kasse zu. „Die haben wir neu hereinbekommen. Falls Sie Hilfe brauchen, dann wenden Sie sich bitte an mich. Ich bin zwar momentan alleine im Laden, aber meine Kollegin wird in Kürze kommen und so viel ist ja noch nicht los.“

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„Was kosten denn die Hängepflanzen?“, fragte Katie neugierig, während Billy und sie den Blick nach oben richteten.

„Sechs Dollar und die an der anderen Wand kosten neun Dollar“, erwiderte der Verkäufer.

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Die beiden schlenderten zur anderen Wandseite. „Ah, das müssen diese sein. Also, mir gefallen die besser, als die für sechs Dollar. Oder was meinst Du, Katie?“

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„Ich weiß nicht, eigentlich gefallen sie mir beide nicht.“ Nachdenklich legte sie ihre Hand in den Nacken und sah sich die Lampen an, während Billy seinen Blick auf den großen Kaktus richtete, der ganz hinten im Eck stand. „Billy, die Lampen sind schön. Du brauchst doch noch eine fürs Wohnzimmer, oder?“

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„Billy?“ Fragend schaute sich Katie um. Aber Billy war bereits zum Kaktus geschlendert, so dass sie ihm neugierig folgte.

„Sieht toll aus, oder? Für meine Wohnung zwar zu klein. Aber in Deiner würde sich die Schale wunderbar machen.“

„Hmhm“, machte Katie. „Mal schauen, was er kostet.“

„Ich glaube, da hinten ist das Preisschild. Und?“

Katie sah auf das Preisschild. „Uuuiii, sechsundachtzig Dollar? Ganz schön happig, wenn Du mich fragst, oder?“

Billy zuckte mit der Schulter. „Na ja, eigentlich nicht. Schau mal, wie viele Kakteen da drauf sind und dann noch die große Schale. Hm, aber wohin stellen? In einem großen Wohnzimmer oder Flur würde das toll aussehen. Aber beides ist bei mir nicht der Fall.“

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Während Billy interessiert die Fische im Aquarium beobachtete, stand Katie vor einer Box, in der sich verschiedene Flyer befanden. Darunter auch ein Buch über Gartenarbeit. Hm, wenn ich einen Garten hätte… Aber so… Uninteressant.

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„Sie liefern auch frei Haus, habe ich gelesen?“, frage Billy derweil den jungen Mann an der Kasse.

Dieser nickte. „Ja, das machen wir. Sie müssen uns nur Ihre Anschrift geben und dann liefern wir innerhalb zwei Tagen.“

„Okay. Auch sperrige Sachen wie das Aquarium da hinten?“

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„Sie sind an dem Aquarium interessiert?“

Billy lächelte. „Es würde mich schon reizen. Aber in meiner kleinen Wohnung habe ich dafür leider keinen Platz. Nein, ich hatte an die große Schale mit den Kakteen gedacht. Meiner Freundin gefällt diese sehr gut und ich würde ihr gerne damit eine Freude machen.“

„Es soll also eine Überraschung sein?“

„Ja“, nickte Billy.

„Kein Problem. Wohin soll es denn geliefert werden?“

„Ich wohne in New Sunset Valley. Wäre das ein Problem?“

Der junge Mann schüttelte den Kopf. „Nein. Mein Kollege wohnt dort und er könnte Ihnen die Schale morgen Abend nach Feierabend vorbeibringen.“

„Oh, das wäre echt super. Und bezahlen kann ich mit…“

„Sie können per Scheck- oder mit der Kreditkarte zahlen.“

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Nachdem Billy noch einige Zahlungsformalitäten mit dem Verkäufer besprochen hatte, folgte er Katie, die interessiert eine Stehlampe in der Auslage betrachtete. „Chic, nicht wahr?“

„Na ja. Also, die mit den Blüten sieht schöner aus. Was wollte denn der Verkäufer?“

„Ach, ich habe ihn gefragt, ob er auch nach New Sunset Valley liefert. Und stell‘ Dir vor, einer seiner Kollegen wohnt dort.“

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„Das ist ja super. Dann könnten wir alles liefern lassen und auch frei Haus?“

„Ja, das hat er mir bestätigt.“

„Dann könnte ich doch die Lampe nehmen. Wie lange würde es denn dauern?“

„Er kommt morgen Abend bei mir vorbei. Wenn Du magst, kannst Du Deine Sachen solange bei mir deportieren und am Samstag mitnehmen.“

Katie strahlte ihn aus ihren blauen Augen an. „Ja, das machen wir. Dann muss er nicht extra zu mir fahren.“

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„Weißt Du eigentlich, wie süß Du aussiehst, wenn Du wie ein kleines Kind strahlst?“

Sein sinnlicher Blick brachte ihr Herz zum Rasen und so antwortete sie leicht verlegen: „Schokolade ist süß und kleine Tiere meinetwegen auch, Billy. Aber ich würde mich nicht als süß bezeichnen. Sagen wir einfach, ich bin niedlich.“

„Worin besteht jetzt der Unterschied?“ Als sie ihm keine Antwort darauf gab, meinte er: „Süß wie Schokolade, die man gleich vernaschen möchte.“

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Katie‘ s linkes Auge zuckte, was immer dann geschah, wenn sie nervös war, während Billy‘ s Aufmerksamkeit auf ein kleines Kind gelenkt wurde, dass gerade draußen mit seinen Eltern vorbeilief. Vielleicht ist es auch schon zu lange her, dass ein Mann ein dermaßen großes Interesse an mir gezeigt hat. Nicht einmal bei Kevin war das der Fall gewesen. Nachdenklich starrte sie vor sich hin. Warum benehme ich mich plötzlich so reserviert? Im Leben gibt es nicht viele Gelegenheiten, einem Mann wie Billy zu begegnen. Ich will ihn doch genauso, wie er mich auch will. Das zeigt er mir doch mehr als deutlich. Also Los, Katie. Wer nicht wagt, nicht gewinnt. Was habe ich schon zu verlieren?

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Billy hatte von Katie’s innerem Gefühlschaos nichts mitbekommen und schlenderte an den Blumenlampen vorbei zu den Pflanzenkübeln, die sich unter dem Regal befanden.

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Entschlossen lief Katie ihm nach. Wortlos legte sie ihre Hand um seine Taille und gab ihm einen Kuss auf die Wange, während er die Augen geschlossen hielt und ihre Zuneigung genoss. Oh man, was machst Du nur mit mir Katie? Ich beginne mich immer mehr in sie zu verlieben. Na und, was ist schon dabei? Sie ist einfach eine tolle Frau. Es ist lange her, dass ich so glücklich war, wie ich es im Moment bin.

„Für was war der?“, wollte er dennoch neugierig wissen.

„Einfach so, Billy. Ich mag Dich sehr und das wollte ich Dir nur zeigen.“

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Nachdem sie noch einige Küchenutensilien gekauft hatten, sowie zwei kleine Teppichläufer, zog es die Beiden zum Antiquitätenhandel. Interessiert besahen sie sich die ausgestellten Vasen. Eine davon stammte aus der Ming-Dynastie.

„Sieht sehr edel aus“, sagte Billy.

Katie nickte zur Bestätigung. „Edel und sehr teuer. Die da oben kostet schlappe Fünftausend Dollar. Da kann man nicht meckern.“

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„Die sind aber nicht käuflich, Mister“, wandte die Verkäuferin ein. „Nur die unteren Vasen bieten wir zum Verkauf an. Das steht aber auch auf dem kleinen Schild darüber“, fügte sie erklärend hinzu.

„Oh, das haben wir nicht gesehen. Aber Dankeschön für den Hinweis“, erwiderte Billy freundlich.

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Sie sahen sich noch einige Vasen an, ehe sie sich verabschiedeten, um nach draußen zu gehen. „Fünftausend Dollar. Da kann ich Urlaub machen. Ich habe schon schönere in China gesehen“, sagte Katie.

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„Da hast Du Recht und gefallen haben sie mir auch nicht. Also zumindest ist es nicht mein Geschmack.“

„Na ja, mir gefallen sie schon. Aber nicht für den Preis. Was ist Billy, wollen wir etwas Essen gehen?“

„Ja, ich bekomme langsam Hunger.“

„Ich auch, dann lass‘ uns rauf fahren.“

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***


Zögernd trat Julie näher und fragte schließlich schüchtern: „Wird Anjelica mit nach Monte Vista kommen?“

Carlo seufzte tief auf. „Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Ich habe sie noch nicht gefragt.“

„Willst Du denn, dass sie mitkommt? Ich meine, Du liebst sie doch noch immer, oder?“

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Julie konnte nicht verhindern, dass ihr dabei die Röte in die Wangen stieg. Sie hatte noch nie mit Carlo über zwischenmenschliche Beziehungen gesprochen und trotz seiner siebenundfünfzig Jahre war er immer noch ein sehr attraktiver Mann, was ihr schließlich auch nicht entgangen war. Er sah ihr jedoch so intensiv in die Augen, dass sie verlegen stammelte: „E… e… entschuldige bi… bitte. Das geht mich ja auch alles nichts an.“

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Sie wollte sich gerade abwenden, als Carlo sie mit der Hand zurückhielt. „Du musst Dich doch deswegen nicht entschuldigen, Julie. Natürlich habe ich auch Gefühle und gewisse Bedürfnisse. Warum sollte es bei mir anders sein? Ich bin auch nur ein Mann. Du hast Recht. Ich liebe Jelica immer noch und wäre überglücklich, wenn sie mitkommen würde. Aber das liegt nicht in meiner Hand. Das muss sie selbst entscheiden.“

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Julie, deren Gesicht immer noch glühte wie ein zu heiß geratener Backofen, meinte zaghaft. „Okay, dann wirst Du sie also fragen?“

Carlo nickte. „Ja, das werde ich tun.“

„Wie geht es Ihr denn?“, wollte sie nun besorgt wissen.

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Ihr Schwiegervater seufzte auf. „Den Umständen entsprechend. Sie hatte gestern Abend viel geweint und wollte auch nichts essen, ehe sie ins Hotel zurückgefahren ist. Ich mache mir schon ein wenig Sorgen um sie. Aber vielleicht geht es ihr morgen schon ein wenig besser. Wir haben uns für morgen verabredet. Heute will sie noch ein wenig shoppen gehen, ehe sie übermorgen nach London zurückfliegt. Das lenkt sie vielleicht ein wenig ab.“

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„Das freut mich für Dich, Carlo. Ich drücke Dir die Daumen. Bis später dann. Ich werde jetzt mal nach Fabio sehen“, lächelte Julie ihm zu, ehe sie die Treppe empor stieg.

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Nachdenklich sah ihr Carlo nach und dachte über das Gespräch nach, dass sie gerade geführt hatten. Ja, ich werde Jelica fragen, ob sie mit mir mitkommen will. Doch bevor er ebenfalls nach oben ging, nahm er sein Handy zur Hand und ging seine Kontakte durch…

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***


„Billy, auch Chilli?“, wandte sich Katie an ihre Begleitung, der noch aufmerksam die Essensangebote an der Wandtafel studierte.

„Ja, ich glaube, ich nehme das auch. Gibst Du die Bestellung auf? Ich suche uns derweil einen Tisch.“

Lächelnd ging Katie auf den dunkelhäutige Mann hinter der Theke zu, der freundlich fragte: „Wissen Sie schon, was Sie wollen?“

„Ja“, nickte Katie. „Ich hätte gerne zweimal Chilli Con Carne und eine Flasche Wasser medium. Und könnte ich bitte zwei Gläser dazu haben?“

„Mit Brot oder ohne?“

„Nein ohne. Dankeschön. Ach so, ich weiß jetzt gar nicht, ob mein Freund…“

„Sie können jederzeit Brot dazu bekommen, wenn Sie möchten.“

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Nachdem die beiden Gerichte fertig waren, kam Billy ihr entgegen, um ihr beim Tragen zu helfen. „Der Tisch da vorne.“ Ganz Gentleman zog er den Stuhl zurück, so dass Katie darauf Platz nehmen konnte, während er sich ihr gegenüber setzte.

„Hm, riecht gut, oder? Hoffentlich schmeckt es auch. Wolltest Du eigentlich Brot dazu?“

Billy schüttelte den Kopf. „Nein, brauche ich nicht. Sieht aber gut aus. Dann einen guten Appetit, Katie.“

„Den wünsche ich Dir auch, Billy.“

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„Ich habe mal Chilli in Mexico gegessen, das war feuerscharf. Ich glaube, das hätte ich Feuer spucken können. Weißt Du, wie die im Zirkus.“

„Ja, ich weiß, was Du meinst. Ich habe es auch mal in Mexico gegessen.“

„Oh, wo denn?“ Fragend sah Katie Billy an.

„In Tijuana. Hatte dort über die Wahlen berichtet. Und Du?“

„Vor Jahren mit meinen Eltern in Acapulco.“

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„Ist Politik eigentlich Deine Fachrichtung?“, fragte Katie interessiert.

„Nicht unbedingt. Aber damals als Newcomer hatte ich alles gemacht, was anfiel. Mode, Sport, Politik, Musik.“

„Wow, sehr vielseitig. Ein Mann für alle Fälle oder so?“

Billy grinste. „Oder so.“

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Draußen nahm Billy Katie‘ s Hand und fragte: „So und jetzt? Wo wollen wir noch hin? Also, ich habe da vorhin eine gelbe Ente für die Badewanne gesehen. Die würde mir gefallen.“

„Nicht Dein Ernst, oder? Du hast doch nur eine Dusche“, wandte Katie zweifelnd ein.

„Aber wenn ich mal eine haben sollte.“

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Katie streichelte ihm zärtlich mit der Hand über die Wange. „Billy, Du erinnerst mich gerade an ein großes Kind.“

„Und was ist daran falsch?“. Lächelnd legte er seine Hand auf ihre Finger.

„Nichts. Ich mag das an Dir.“

„Du weißt doch. In jedem Manne steckt ein kleines Kind.“

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„Okay, dann lass‘ uns runter fahren und nach Deiner Ente suchen. Eine gelbe sagst Du?“

„Plantschenten sind gewöhnlich gelb, Katie“, nickte Billy, während sie auf den Fahrstuhl warteten…

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Kapitel 16.1 folgt...
Zuletzt geändert von cheli24 am 04.02.2019, 00:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von Simsi68 » 30.12.2018, 13:41

Hallo Marga! :winken02

Ah, Katie und Billy im Auto… Wow, ein BMW Cabrio und noch dazu ein M6! Donnerwetter! Bild
Katie erzählt Billy von Kyle und Trish, aber ohne Namen zu nennen. Ich denke, wenn Katie den Namen „Trish“ erwähnt hätte, wäre Billy sofort hellhörig geworden, da er sie ja von früher kennt.
:nicken

„Ich kenne das, wenn man unglücklich verliebt ist. Ich hatte eine Kollegin, wir hatten uns wirklich sehr gut verstanden und sind oft gemeinsam um die Häuser gezogen. Ja, ich hätte mir gewünscht, wenn mehr daraus geworden wäre. Aber für sie war ich nur ein guter Freund und Kollege.“
Tja, mein lieber Billy, wenn du wüsstest, dass es sich hierbei um ein und die selbe Frau handelt…

„Ja und wenn Du magst, kannst Du auch bei mir übernachten.“
Jaja, so ganz beiläufig, ne Katie! :tsts:
:lachen da war der gute Billy wohl baff! Damit hat er wohl nicht gerechnet, dass Katie sowas sagt.
:schuetteln

Also Billy, ich würde das Doppelbett der unbequemen Couch vorziehen :grins
Ich find´s toll, dass die beiden über alles so reden, auch dass Billy Katie auch gleich seine „Befürchtungen“ mitteilt, dass er sich möglicherweise nicht mehr zurück halten kann, aber Katie gibt zu, dass es ihr am Morgen auch schwer gefallen ist, sich zurück zu halten. Also geht es beiden gleich! :lechz:

Nun zu Carlo und Co….
Carlo macht sich also Vorwürfe wegen Fabio´s gesundheitlichem Zustand. Und mit Recht, muss ich sagen! Er hat ihm viel aufgebürdet: Arbeit in Starlight Shores und das jetzt mit der verspäteten Wahrheit.

Ah und jetzt wieder zurück zu Katie und Billie…
Oha, weißt Du was? Das ist genau DAS Kaufhaus, das Theo´s Vater aus „Ich bin ich“ gehört :lachen Nur äußerlich umgebaut hast Du es, ne?! Und teilweise anders eingerichtet.

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Carlo erzählt Julie, inwiefern er schuld daran war, dass Trish gegangen ist. Und noch vieles mehr. Aber warum er Trish geheiratet hat, auf diese Frage kann er Julie keine Antwort geben. Noch nicht, wie er sagt.

Sehr gut, Carlo gesteht Fabio und Julie eine Auszeit zu. Das können die beiden – vor allem aber Fabio – wirklich sehr gut gebrauchen! :daumenhoch1

Ich bin gespannt, ob Carlo Anjelica wirklich fragt, ob sie mit nach Monte Vista kommt!

Und wieder zurück im Kaufhaus…
Eine Kakteenschale soll es also für Katie´s zu Hause sein. Unter anderem…

Nachdem die beiden jeder eine Schale Chili gegessen haben, wird jetzt also noch ein gelbes Quietsche-Plansch-Entchen gekauft… :lachen:


Oha ja, das Kapitel hat mir wieder total gut gefallen! Es war wie immer toll geschrieben und die Bilder waren einfach wieder super und sehr vielsagend! :daumenhoch1 Tja, und jetzt bin schon wieder wahnsinnig auf die nächste Folge gespannt! :freu2
Danke dafür, liebe Marga! :hug02


LG Astrid :tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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SdV2 Kommentarbeantwortung

Beitrag von cheli24 » 06.01.2019, 01:44

Hallo Astrid, :winken

bevor es mit einem neuen Kapitel weitergeht, erst noch zu Deinem Kommentar, über den ich mich wieder riesig gefreut habe.
:klatschen1 :bussi2

Simsi68 hat geschrieben:
30.12.2018, 13:41
Hallo Marga! :winken02Ah, Katie und Billy im Auto… Wow, ein BMW Cabrio und noch dazu ein M6! Donnerwetter! Bild


Den Wagen kennst Du, Astrid. Es ist der gleiche, den sie damals in Bridgeport gefahren hatte, als sie mit Charlene in der Disco war und Kevin kennengelernt hatte. Erinnerst Du Dich noch? Zum Glück hatte ich den Wagen noch.
:klatschen1
Simsi68 hat geschrieben:
30.12.2018, 13:41
Katie erzählt Billy von Kyle und Trish, aber ohne Namen zu nennen. Ich denke, wenn Katie den Namen „Trish“ erwähnt hätte, wäre Billy sofort hellhörig geworden, da er sie ja von früher kennt. :nicken


Tja, dumm gelaufen. Keiner spricht ihren Namen aus. Ob sie irgendwann einmal dahinter kommen? Wer weiß.
Simsi68 hat geschrieben:
30.12.2018, 13:41
„Ja und wenn Du magst, kannst Du auch bei mir übernachten.“Jaja, so ganz beiläufig, ne Katie! :tsts: :lachen da war der gute Billy wohl baff! Damit hat er wohl nicht gerechnet, dass Katie sowas sagt. :schuetteln

Oh, ich glaube, sie denkt sich gar nichts dabei. Du kennst doch Katie. Für sie stehen immer die Anderen im Vordergrund, erst dann kommt sie selbst.
Simsi68 hat geschrieben:
30.12.2018, 13:41
Also Billy, ich würde das Doppelbett der unbequemen Couch vorziehen :grins Ich find´s toll, dass die beiden über alles so reden, auch dass Billy Katie auch gleich seine „Befürchtungen“ mitteilt, dass er sich möglicherweise nicht mehr zurück halten kann, aber Katie gibt zu, dass es ihr am Morgen auch schwer gefallen ist, sich zurück zu halten. Also geht es beiden gleich! :lechz:

Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und ist eben eine grundehrliche Person, gewürzt mit einer Portion Humor. Ich glaube, aufgrunddessen war sie in der 1. Staffel auch so beliebt. :herz3
Simsi68 hat geschrieben:
30.12.2018, 13:41
Oha, weißt Du was? Das ist genau DAS Kaufhaus, das Theo´s Vater aus „Ich bin ich“ gehört :lachen Nur äußerlich umgebaut hast Du es, ne?! Und teilweise anders eingerichtet.

Ähm, das ist ja witzig, ist mir gar nicht aufgefallen. Ich hatte es glaube ich irgendwo heruntergeladen und innen z. T. neu eingerichtet. Also, den Blumenladen habe ich erstellt, da war vorher etwas anderes. Äußerlich habe ich noch die Leuchtreklame angebracht und einiges innen verändert. Aber das Restaurant war schon so.
Simsi68 hat geschrieben:
30.12.2018, 13:41
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Simsi68 hat geschrieben:
30.12.2018, 13:41
Carlo erzählt Julie, inwiefern er schuld daran war, dass Trish gegangen ist. Und noch vieles mehr. Aber warum er Trish geheiratet hat, auf diese Frage kann er Julie keine Antwort geben. Noch nicht, wie er sagt.

Nein, das kann er noch nicht. Mal schauen, wann es zur Sprache kommen wird. :confus2
Simsi68 hat geschrieben:
30.12.2018, 13:41
Ich bin gespannt, ob Carlo Anjelica wirklich fragt, ob sie mit nach Monte Vista kommt!

Tja, schauen wir mal. Noch ist sie ja da. ;)
Simsi68 hat geschrieben:
30.12.2018, 13:41
Und wieder zurück im Kaufhaus… Eine Kakteenschale soll es also für Katie´s zu Hause sein. Unter anderem…

Das ist glaube ich die Kaktee, die Du bei "Ich bin Ich" in Theo's Haus stehen hast, ne. ;)
Simsi68 hat geschrieben:
30.12.2018, 13:41
Nachdem die beiden jeder eine Schale Chili gegessen haben, wird jetzt also noch ein gelbes Quietsche-Plansch-Entchen gekauft… :lachen:


Ja, Männer sind manchmal wie kleine Kinder. :lol: Aber Katie wäre nicht Katie...
:sittich
Simsi68 hat geschrieben:
30.12.2018, 13:41
Oha ja, das Kapitel hat mir wieder total gut gefallen! Es war wie immer toll geschrieben und die Bilder waren einfach wieder super und sehr vielsagend! :daumenhoch1 Tja, und jetzt bin schon wieder wahnsinnig auf die nächste Folge gespannt! :freu2 Danke dafür, liebe Marga! :hug02



Es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat. Wie immer an dieser Stelle, vielen Dank für Deinen Kommentar, Dein Lob, die netten Worte und die Gedanken, die Du Dir wieder gemacht hast. Ich habe mich sehr darüber gefreut, liebe Astrid. :hug02


So und gleich im Anschluss folgt Teil 2 des Kapitels.


LG Marga

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Re: SdV2 - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von cheli24 » 06.01.2019, 01:50

Die Kommentarbeantwortung befindet sich einen Post davor!




Hallo zusammen, :winken

so weiter geht es mit dem 2. Teil des Kapitels. Wie immer wünsche ich viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt das Kapitel. Und so nebenbei bemerkt: wir nähern uns dem Ende einer der wichtigsten Storyline der 1. Staffel. Mehr wird noch nicht verraten. :schuetteln


LG cheli24 (Marga)



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~






Kapitel 16.1 - Gelegenheit beim Schopfe gepackt - Teil 2





Nur wenig später blieb Billy freudestrahlend vor der gelbe Ente stehen, als sie das Geschäft betraten. „Da ist sie.“

„Und diese willst Du?“

„Ja, natürlich. Gefällt sie Dir nicht?“

„Doch schon. Niedlich“, bestätigte Katie.

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„Da hinten gibt es noch andere Planschtiere. Aber ich glaube, die sind zu groß. Sind wohl eher für den Swimmingpool gedacht. Ein großer Schwan, der würde sich aber auch gut in einer Wanne machen oder ein Nilpferd oder so.“ Katie konnte sich ein Schmunzeln dabei nicht verkneifen.

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„Hey, Du kleiner Frechdachs. Wenn ich jetzt könnte, wie ich wollte, dann…“, raunte er ihr leise zu.

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„Was dann, Billy?“ Ohne Nachzudenken schlang sie ihre Arme um seinen Hals und kam ihm dabei so nahe, so dass er scharf die Luft einsog. „Billy, wegen vorhin. Ich wollte Dir nicht das Gefühl vermitteln, ich wäre nicht an Dir interessiert. Denn so ist es ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Ich habe mich in Dich verliebt und… Ja, ich wollte Dich so schnell wie möglich wiedersehen, deshalb kam mir die Planänderung gerade recht.“

„Hast Du mich deshalb im Blumenladen auf die Wange geküsst?“

„Ja.“

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Billy umfasste mit seiner Hand Katie’ s Ohr und zog sie eng an sich heran. Mit rauer Stimme antwortete er: „Ich mag Deine Ehrlichkeit. Bei Dir weiß man sofort, woran man ist. Ich habe mich auch in Dich verliebt, Katie. Du bist einfach eine tolle Frau und ich will Dich an meiner Seite nicht mehr missen. Wenn wir heute Morgen nicht weg gemusst hätten, dann hätte ich vermutlich… Du weißt schon. Ich will Dich, Katie. Aber hier ist leider nicht der richtige Ort. Lass‘ uns die Bestellung aufgeben und dann nach draußen gehen.“

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Eng umschlungen saßen sie wenig später auf der Bank, die am Eingang der Mall stand und genossen das traute Zusammensein.

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Billy zog Katie an sich, um ihr einen leidenschaftlichen Kuss zu geben, der von Katie nur allzu gerne erwidert wurde. Am liebsten wären sie einfach nur so sitzen geblieben. Aber Billy hatte Recht, hier war nicht der richtige Ort.

„Lass‘ uns zum See fahren, Billy.“

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***


„Bongiorno. Ich bin‘ s. Könntest Du mir einen Gefallen tun?“, fragte Carlo, nachdem am anderen Ende sich eine ihm bekannte Stimme gemeldet hatte. „Ich würde Dich nicht anrufen, wenn es nicht wichtig wäre, das weißt Du.“

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„Okay. Was hast Du auf dem Herzen, Carlo?“, fragte der Angerufene, der sich gerade im Garten seines Anwesens befand.

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In kurzen Worten schilderte er dem Gesprächspartner sein Anliegen. Nachdem er geendet hatte, meinte er: „Das würde es ein wenig eingrenzen. Vielleicht haben wir Glück und meine Schwiegertochter hat Recht mit ihrer Vermutung. Allerdings kommt mir das irgendwie unwahrscheinlich vor.“

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„Ja, das glaube ich auch nicht so recht und... Moment mal“, unterbrach er sich selbst. „Habe ich eben richtig gehört? Hast Du gerade Schwiegertochter gesagt? Normalerweise sprichst Du immer nur von Julie. Soll das etwa heißen, Fabio weiß endlich Bescheid?“

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Carlo nickte, obwohl es sein Gesprächspartner gar nicht sehen konnte. „Ja, wir...“ Er seufzte tief auf, ehe er fortfuhr: „Jelica und ich haben es ihm gesagt.“

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„Wow“, entfuhr es dem Anderen, als könne er nicht glauben, was er soeben gehört hatte. „Und...wie hat er es aufgenommen?“

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„Na ja, nicht so gut. Wirst Du Dir ja denken können. Er hatte einen Nervenzusammenbruch, hat Julie gesagt.“

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„Tja, das ist verständlich, wenn man erfahren muss, dass das bisherige Leben auf einer Lüge basiert. Ich hatte Dich immer davor gewarnt, Carlo. Er ist kein kleines Kind mehr. Du... Ihr hättet es ihm viel eher sagen müssen.“

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„Ja, ich weiß. Du hast ja Recht. Aber dafür ist es jetzt leider zu spät. Ich kann es nicht mehr ändern.“

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„Hm. Weiß denn Anjelica, dass Du es ihm...“

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„Sie war dabei“, unterbrach Carlo hastig.

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„WAS? Ist sie denn bei Dir?“, rief der Mann erstaunt aus, dem man die Überraschung spürbar anmerkte.

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„Ja, sie ist hier in Bridgeport. Wir haben es ihm gemeinsam gesagt.“ Carlo seufzte auf.

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Als er jedoch nichts weiter dazu sagte, hakte der Mann, bei dem es sich um keinen Geringeren als Carlo’ s besten Freund und Geschäftspartner Franco Alesi handelte, ungeduldig nach. „Ja und jetzt? Hast Du ihr endlich gesagt, dass Du sie noch immer liebst?“

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Carlo zögerte mit der Antwort. „Nun ja, ich... Nein, nicht so wirklich. Aber ich treffe mich morgen mit ihr und dann werde ich sie fragen, ob sie mit nach Monte Vista kommen will.“

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„Herrgott im Himmel, dass ich das noch erleben darf“, rief Franco und hob dabei theatralisch seine Hand.

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„Ja, jetzt beruhige Dich wieder“, knurrte Carlo den Freund an, obwohl er dessen Reaktion durchaus nachvollziehen konnte. Wie viele Male in der Vergangenheit hatten sie über Anjelica gesprochen und dass es endlich an der Zeit war, Fabio die Wahrheit zu sagen. Carlo wusste, dass es sein Freund nur gut mit ihm gemeint hatte. Aber manchmal war es schwer, der Wahrheit ins Auge zu sehen.

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„Beruhigen?“, fragte Franco ungläubig. „Ich soll mich beruhigen, sagst Du? Das kann doch nicht Dein Ernst sein. Endlich kommt zusammen, was zusammengehört. Mensch Carlo, dreißig verlorene Jahre. Du bist echt ein Vollidiot. Wie kann man eine Frau wie Anjelica gehen lassen? Wenn ich damals auch nur ansatzweise geahnt hätte, worauf das alles hinauslaufen würde, dann hätte ich sie Dir ausgespannt. Das kannst Du mir glauben. Und wehe, Du vermasselst es jetzt wieder. Dann brauchst Du Dich erst gar nicht mehr bei mir blicken lassen. Man, hat das gut getan, Dir endlich mal meine Meinung zu geigen“, rief er freudestrahlend aus.

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„Ja, ist ja gut. Komm‘ wieder runter, ich hab‘ s verstanden, man“, knurrte er den Teilnehmer am anderen Ende an, der besser als kein anderer wusste, wie er Carlo zu nehmen hatte und wie er mit ihm umgehen musste.

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„Carlo, Du hast Deinen Freunden immer Tipps in Bezug auf Frauen gegeben. Erinnere Dich mal, was Du immer zu Matteo und Raffael gesagt hast. Und auch bei mir. Dir habe ich es letztendlich zu verdanken, dass Gina und ich zusammengekommen sind. Sei jetzt also kein Narr und springe endlich über Deinen Schatten. Und wegen dem anderen... Ich werde mir bei Maria die Liste der Abflüge besorgen, die in diesen Zeitraum passen könnten.“

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„Danke, Franco. Ich maile Dir die Liste mit einigen Orten, an denen ich ihn vermute. Ja, Maria könnte Dir eventuell weiterhelfen. Die genauen Daten schicke ich Dir, auch ein Foto, wobei... Es ist schon wieder eine Weile her. Möglicherweise...“

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„Ja, ich weiß, was Du meinst und ziehe auch das in Betracht. Sowie ich etwas herausgefunden habe, melde ich mich bei Dir. Wann fliegst Du denn zurück?“, wollte der Freund neugierig wissen.

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„Spätestens zum Wochenende bin ich wieder zuhause. Ich muss noch einiges erledigen, auch wegen der Villa. Fabio und Julie sind ja dann auch nicht da. Die beiden wollen ein paar Tage nach Isla Paradiso. Er hat sich in der letzten Zeit zu viel zugemutet und soll sich jetzt einmal richtig entspannen, ehe er mit Julie nach Monte Vista ziehen wird.“

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Bevor sich Franco von Carlo verabschiedete, sagte er noch einmal mit Nachdruck: „Carlo. Es gibt kein vielleicht, möglicherweise oder eventuell. Fakt ist, Du liebst Anjelica und sie Dich. Sag‘ es ihr endlich. Ich wünsche Dir von ganzen Herzen Glück und drücke Dir die Daumen. Aber sei jetzt kein Feigling und pack‘ die Gelegenheit beim Schopfe. Und das mit Fabio... lass‘ ihm ein wenig Zeit. Er liebt Dich. Daran wird sich auch nichts ändern, nachdem er nun die Wahrheit kennt. Okay? Also, dann bis bald. Mach‘ s gut, mein Freund.“

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„Du auch. Ciao, Franco und grüß Gina von mir.“ Nachdenklich beendete er das Gespräch und dachte über die letzten Worte nach, ehe er die Stufen nach oben nahm.

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***


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Mach jetzt bloß keine Dummheit, Carlo. Man, man. Die Beiden hätten schon längst Silberne Hochzeit feiern können. Aber ich würde mich wirklich für sie freuen. Sie gehören einfach zusammen. Hm. Asien? Nee, das glaube ich nicht. Maria, wo ist sie denn? Aufmerksam ging er seine Telefonliste durch. Ah, da ist sie ja.

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„War das Carlo? Ich war gerade auf dem Balkon, als Dein Handy geklingelt hatte“, wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Er war so vertieft gewesen, dass er sie gar nicht kommen gehört hatte.

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Franco wandte sich um. „Ja. Ich soll mal wieder Jemanden für ihn suchen.“

„Ach so. Wann kommt er denn wieder?“

„Zum Wochenende hat er gemeint. Gina, Du glaubst nicht, was ich gerade erfahren habe.“

Verständnislos sah sie ihn an. „Was ist denn passiert? Wird er etwa Opa?“

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„Nein, das nicht, Aber...“ Franco legte eine künstliche Pause ein.

„Nun, mach' es nicht so spannend, Franco“, rollte Gina ungeduldig die Augen.

„Anjelica ist bei ihm in Bridgeport. Sie haben Fabio endlich die Wahrheit gesagt?“

„Du... Du meinst, dass sie... seine Eltern sind?“ Überraschung zeigte sich in ihrem Gesicht.

Franco nickte. „Ja genau.“

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„Das wurde aber auch langsam Zeit. Wie hat er es denn aufgenommen?“

„Nicht gut“, antwortete Franco, der sehr an Fabio hing. Gina und er waren Fabio‘ s Firmpaten.

„Der Ärmste. Er tut mir wirklich leid“, warf Gina ein.

„Wer? Carlo oder Fabio?“, fragte Franco irritiert.

„Na ja, eigentlich betrifft es ja Beide. Aber Fabio hatte keine andere Wahl, Carlo hingegen schon. Wird er denn mit Julie nach Monte Vista kommen?“

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„Sie machen jetzt erst ein wenig Urlaub in Isla Paradiso. Danach werden sie hierher ziehen. Fabio hat in letzter Zeit sehr viel gearbeitet. Wenn ich da an das Chaos in Starlight Shores denke... Wäre Fabio nicht gewesen... Ihm alleine hat er es zu verdanken, dass er die Firma nicht verloren hat.“

„Ja, er kann von Glück sagen, dass er einen solch geschäftstüchtigen Sohn hat. Und Anjelica ist also jetzt bei Carlo?“

„Ja. Ich hoffe, er sagt es ihr endlich.“

Gina stimmte ihm zu. „Ja, das wäre wirklich mal Zeit. Hat er sonst noch etwas gesagt?“

Franco schilderte seiner Frau in Kurzform, was er von Carlo erfahren hatte.

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***


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Entspannt lagen Katie und Billy währenddessen auf ihren Badetüchern und genossen die warmen Sonnenstrahlen, die ihre Haut kitzelte.

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Fast wären sie dabei eingeschlafen. Aber ein bellender Hund hatte Katie aufschrecken lassen. Sie beugte sich über Billy und küsste ihn zärtlich auf den Mund. „Bist Du wach?“ Aufreizend schob sie ihr angewinkeltes Knie über Billy‘ s nackten Oberkörper, der dabei leicht aufstöhnte und seine Hand um ihre Taille schlang, während die andere Hand auf ihrem Knie ruhte.

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Als Katie ihn erneut küsste und dabei ihre Zunge in seinen Mund schob, war er krampfhaft bemüht, seine Erregung in den Griff zu bekommen. Zu wenig hatten sie beide an, zu nahe kamen sie sich dabei.

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„Katie. Ich glaube, das ist keine gute Idee. Da erwartest Du ein bisschen zu viel von mir.“

Doch sie wischte seinen Einwand zur Seite und hauchte erregt: „Küss‘ mich, Billy.“

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Sie zog sich an ihm hoch, so dass sie zwischen seinen ausgestreckten Beinen lag und knapperte an seiner Oberlippe. Unruhig bewegte sich Billy unter ihr, während ihre Nähe ihm fast den Verstand raubte.

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Seine linke Hand legte sich auf ihrem Po, die andere umfasste ihren Oberschenkel, während sich ihre Zungenspitzen immer wieder spielerisch umkreisten. Doch ihr beginnendes Liebesspiel wurde jäh beendet, als sich ein älteres Paar dem See näherte. „Ka... Ka... Katie, da... da hinten...da kommen Leute“, stammelte Billy und versuchte die junge Frau, die sich so aufreizend auf ihm platziert hatte, darauf aufmerksam zu machen.

„Hm“, meinte sie jedoch nur, während ihre Zunge über seine Lippen strich.

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Sanft schob er sie schließlich von sich herunter, um sich gleich darauf ein Handtuch über seine Hüfte zu legen, in der Hoffnung, seinen kleinen Billy wieder unter Kontrolle zu bekommen. Hastig stand er auf und zog Katie mit sich hoch, die sich an Billy schmiegte und ihre Arme um seinen Nacken schlang.

„Schade, es war gerade so schön“, murmelte sie, die Lippen an seinem Hals.

„Ja, Katie. Aber nicht hier draußen. Nicht, dass wir noch eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses kassieren. Wir sollten uns das wirklich für zuhause aufheben. Aber gewollt hätte ich es ebenso wie Du.“

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Er hob sie auf seine Arme und sah sie zärtlich dabei an. „Ich will es genauso wie Du, Katie und es fällt mir auch nicht leicht, mich zurückzuhalten. Das kannst Du mir glauben. Aber wir werden uns noch ein wenig gedulden müssen.“

Katie seufzte auf. „Ich weiß, Billy. Aber es fällt mir sehr schwer. Dennoch hast Du Recht. Es gehört nicht hierher. Immerhin könnten Kinder kommen oder uns jemand dabei beobachten. Komm,‘ wir ziehen und an und fahren zurück.“

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***


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Lange hatte sie in der Nacht wach gelegen, hatte kaum geschlafen und über ihr bisheriges Leben nachgedacht. Es war nicht so verlaufen, wie es sie sich in ihren Jungmädchenträumen einst ausgemalt hatte. Was wäre wenn...? Diese Frage hatte sie sich bestimmt schon tausendfach gestellt. Wäre dann alles anders gekommen? Sie hätte vermutlich nie die einzig wahre Liebe kennengelernt. Nicht gewusst, wie tief sie sein kann und sogleich auch, wie schmerzhaft und verletzend sie werden kann. Vielleicht hätte sie einen lieben Mann gefunden und wäre mit ihm glücklich geworden. Manchmal konnten Minuten, kurzfristige Entscheidungen ein ganzes Leben verändern, es auf den Kopf stellen. Aber letztendlich ist jeder für sein eigenes Leben verantwortlich.

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Sie war nicht die kaltherzige Person, die viele in ihr sehen wollten. Sicher, das Leben hatte sie mitunter hart werden lassen. Die vielen Enttäuschungen, nicht nur privat. Ja, die hatte es auch gegeben. Geschäftliche Misserfolge, aber auch gewinnbringende Geschäftsabschlüsse. Sie war erfolgreich in ihrem Job, der ihr nach wie vor Spaß machte. Aber in erster Linie war sie auch Mutter und sie hatte trotz alledem beide Verpflichtungen gut in den Griff bekommen. Aber zum ersten Male in ihrem Leben wusste sie nicht, ob es nach oben oder unten gehen würde, nach links oder rechts. Nachdenklich schlenderte sie die Straße entlang, die sie so viele Male gelaufen war. Damals, als eine einzige Entscheidung ihr Leben verändert hatte. Als sie alles hinter sich lassen musste, was ihr lieb und heilig gewesen war. Eine Flucht ins Ungewisse. Aber sie wollte nicht mehr davon laufen. Nie mehr.

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Anjelica‘ s Ziel stand unwiderruflich fest, als sie in das Taxi einstieg und dem Fahrer die Adresse nannte. Vorbei ging es an allen bekannten Orten, an denen sie einst gewesen war, ehe sie vor einem kleinen Gebäude hielten. Sie entlohnte den Taxifahrer, entstieg dem Wagen und überquerte die Straße. Den leichten Druck im Magen verspürte sie nicht mehr. Ja, sie fühlte gar so etwas wie Erleichterung. Noch einmal atmete sie tief durch, ehe sie auf die Eingangstür zuging. Es war ihre Entscheidung, die sie sich nicht leicht gemacht hatte und die sie gestern Nacht nicht hatte schlafen lassen und wach gehalten hatte. Aber sie war dazu bereit.

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Beherzt trat sie ein und richtete ihre Worte an die junge Frau, die abwartend hinter dem Tresen stand: „Guten Tag. Mein Name ist Anjelica Moreno. Ich möchte bitte zum stellvertretenden Captain.“

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„In welcher Angelegenheit bitte?“, wurde sie freundlich gefragt.

„Ich habe einen Brief für Captain Fairchild.“

„Der ist aber nicht da.“

Anjelica lächelte. „Ja, das ist mir bekannt. Deshalb möchte ich den Brief hier hinterlegen.“

„Würden Sie mir trotzdem verraten, um was es geht?“, lies die Beamtin nicht locker.

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Anjelica atmete tief ein. „Es geht um Enzo DeMarco. Der Mord an den beiden Italo-Amerikanern und Marlena Fairchild vor knapp sieben Jahren. Ich habe da etwas, das den Captain interessieren wird.“

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„Einen kleinen Moment bitte.“ Die junge Beamtin wandte sich um und ging durch die Glastür, die sich hinter ihr geöffnet hatte.

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Anjelica‘ s Entschluss stand fest. In London würde alles in geregelte Hände fallen, darauf konnte sie sich verlassen. Das hatte ihr George am Telefon zugesichert. Warum also sollte sie sich noch etwas vormachen? Die Zeit der Abrechnung war gekommen. Es gab nur diesen Schritt, so schwer er auch war. Aber ein Jeder musste für sich selbst entscheiden. Sie hatte sich hierfür entschlossen und zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte sie Gelassenheit und Ruhe in sich einziehen.

Ja, es war die richtige Entscheidung.

„Mrs Moreno? Ich bin Lt. Conelly. Sie kommen wegen Enzo DeMarco?“, riss sie der stellvertretende Captain aus ihren Gedanken.

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***


Die Rückfahrt verlief relativ ruhig. Sie hatten gerade das Ortsschild erreicht, als Katie plötzlich auf ein Gebäude zur Rechten wies. „Wollen wir noch etwas essen? Einen Salat oder so?“

Billy nickte. „Ja, das wäre nicht schlecht. Dann muss ich mir heute Abend nichts mehr machen.“

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Beide hatten einen grünen Blattsalat mit Karotten und Tomaten gewählt und aßen genussvoll, während Einige unten das Tanzbein schwangen.

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„Die Musik ist nicht schlecht, oder? Ab und zu finden hier auch Konzerte statt.“

„Echt jetzt“, fragte Billy überrascht.

„Ja. Es gibt viele Musiker oder Gruppen, die in kleinen Clubs oder Pubs auftreten. Es müssen ja nicht immer die großen Hallen oder Arenen sein, wo man manchmal gar nichts sieht.“

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„Das ist richtig. Ich habe mal Def Leppard in einem Pub spielen sehen. War echt klasse und urgemütlich. Die Jungs waren in super Spiellaune und gut drauf, wollten gar nicht mehr aufhören zu spielen.“

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„Und, wie schmeckt Dir der Salat?“, wollte Katie wissen.

„Sehr gut. Knackige Blätter, sowie ich sie mag. Und auch die Zitronenlimonade schmeckt lecker. Die Preise sind auch sehr moderat.“

„Was bekommst Du denn dafür, Billy?“

„Nichts, Du bist eingeladen.“

„Ach, Billy. Du hast vorhin schon das Essen bezahlt. Ich möchte nicht, dass Du mich aushältst.“

„Dafür bist Du gefahren und hast mich mitgenommen. Das ist schon okay, Katie.“

„Na schön. Danke“, seufzte sie leicht auf und spießte ein Salatblatt auf ihre Gabel.

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Nachdem Beide noch zur Toilette gegangen waren und Billy bezahlt hatte, traten sie die Heimfahrt an. Billy erzählte dabei, dass er morgen gegen elf Uhr den Firmenwagen abholen wollte.

„Welche Marke?“, fragte Katie.

„Die haben mehrere zur Auswahl. Ich glaube, Mercedes, Subaru, Pontiac. Also, ich kann wählen.“

„Wow, das ist ja super“, zeigte Katie den hochgestreckten Daumen.

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Als sie vor Billy‘ s Wohnblock ankamen, stoppte Katie den Wagen und drehte den Zündschlüssel um. Sie zog ihre Beine vorsichtig über den Schalthebel und nahm auf Billy‘ s Schoß Platz. Ehe dieser noch reagieren konnte, hatten sich ihre Lippen schon auf seinen Mund gelegt. Bereitwillig öffnete Billy diesen, so dass gleich darauf ihre Zungen sich spielerisch neckten.

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Billy stöhnte auf, während seine Hand unter ihr Shirt glitt und auf Entdeckungstour ging. Er löste sich von ihrem Mund und ließ seine Zungenspitze ihren Hals hinunter gleiten. Zärtlich küsste er den Ansatz ihres Dekolletés, ehe schließlich die Vernunft in ihm die Oberhand gewann.

Sanft schob er Katie von sich und raunte ihr zu: „Katie, wir sollten jetzt wirklich vernünftig sein. Ich würde Dich gerne bitten, mit mir noch nach oben zu kommen. Aber Du musst morgen früh zur Vorlesung und ich in die Redaktion. Heben wir es uns für das nächste Mal auf, okay?“

Katie rückte ihr Shirt zurecht und nickte mit leicht geröteten Wangen. „Ja, ist wohl besser so. Wir sehen uns dann am Samstag.“

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Sie stieg aus und lief um den Wagen herum. „Ich ruf‘ Dich an und geb‘ Dir noch die genaue Uhrzeit durch.“

„Ja, mach das.“ Er umfasste ihre Schulter und sagte: „Komm‘ gut nach Hause, meine Süße. Und gib‘ mir Bescheid, wenn Du zuhause angekommen bist.“

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Zärtlich legten sich seine Lippen auf ihren Mund und küssten diesen ein letztes Mal. Oh Gott, so hat es mich noch nie erwischt. Sie ist meine absolute Traumfrau.

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Einige Wassertropfen ließ die Beiden zusammenzucken und auseinanderschrecken. „Du solltest schnell nach Hause fahren. Es fängt an zu regnen.“

„Ja, ich fahre gleich los, sonst muss ich das Verdeck noch rausfahren. Gute Nacht, Billy. Bis Samstag.“

„Ja, bis Samstag.“

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Hastig sprang sie in ihren Wagen und startete den Motor. Noch einmal winkte sie Billy zu, ehe sie den Gang einlegte und losfuhr. Billy sah ihr schweigend hinterher. Ciao, meine Süße. Oh Gott, es hätte nicht mehr viel gefehlt und mein kleiner Billy hätte wie eine Eiche gestanden. Oh nein, ich muss ja nur an sie denken. Nein Klein-Billy, ich verpasse Dir jetzt eine kalte Dusche. Morgen muss ich unbedingt Kondome besorgen. Ich kann den Samstag schon gar nicht mehr abwarten. Meine Güte, kennen wir uns wirklich erst seit ein paar Tagen? Es kommt mir wie Monate vor. Ui, jetzt fängt es aber stärker an zu regnen. Rasch ins Haus.

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Kapitel 17 folgt...

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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von Simsi68 » 06.01.2019, 14:54

Hallo Marga! :winken02

Kurz zu Deiner Kommentar-Beantwortung:
Den Wagen kennst Du, Astrid. Es ist der gleiche, den sie damals in Bridgeport gefahren hatte, als sie mit Charlene in der Disco war und Kevin kennengelernt hatte. Erinnerst Du Dich noch?
Ja doch… Genau! Jetzt wo Du es sagst!
Hast Du den von da? https://www.freshprincecreations.com/
Wenn ja, dann hab ich den auch. Denn von dort hab ich sehr viele.
:grins

…und jetzt zu Deinem Kapitel:

Die gelbe Ente… Ja ja… :lachen

Eeeeey, jetzt dachte ich, sie küssen sich! Das ist ja jetzt fies! :tsts: Aber sehr sehr nah sind sie sich gekommen, die 2. Und ja, jetzt ist es endgültig raus, dass sie sich ineinander verliebt haben – und dass sie sich wollen. :verliebt:
Aber dann wird eben draußen geküsst :lechz: :lachen

:lachen Franco spricht Klartext! Er nimmt sich kein Blatt vor den Mund und sagt Carlo, was er denkt.
Und Carlo´s Reaktion… Einfach genial :klatschen2
Aber Franco hat recht. Sehr sogar, was Carlo und Anjelica betrifft. :nicken

Wow, jetzt geht Katie aber ran und Billy hat seine liebe Not, seine Erregung in Zaum zu halten :lechz:
Klar, so wie sich Katie auf ihm platziert hat :herz2 :tsts: :lechz:

Mist! Und dann müssen natürlich wieder Leute daher kommen und die beiden unterbrechen! :meckern

Enzo DeMarco… Er war also am Tod von Marlena und den anderen Schuld! Nicht Carlo! Ich hätte es mir eigentlich denken können, ließ mich aber immer wieder ablenken und ein wenig verwirren! :bestrafen:

Uuuuuuuuh, jetzt geht´s aber ab im Auto! :lechz: Vielleicht hätte Katie lieber mit zu Billy rein gehen sollen, denn da hätten sie es sicherlich bequemer als im Auto gehabt. :nicken

NEEEEEEEEEEEEIN!!!! Vernünftig! VERNÜNFTIG!!! :schimpfen Ach Billy! :aetsch Sorry, aber scheiß auf morgen, das zwischen ihnen wird kaum die ganze Nacht andauern! Sie werden schon noch zum schlafen kommen! :yeeeeah
Auf nächstes mal aufheben, tssssss… :aetsch Und? Ist „Klein-Billy“ auch dieser Meinung?! Der wird sicher schon beinahe am platzen sein! :o Sorry für meine Direktheit, aber Du kennst mich ja :lachen :hug02

:lachen: Billy´s Gedanken, als Katie weg war! Ich hab mich vor lachen kaum mehr eingekriegt! :lol Wobei … für Billy war´s wohl eher nicht zum lachen, sondern eher hart, diese Phase zu überstehen. Okay, mit „hart“ liege ich wohl nicht daneben :lachen:

Wow, das Kapitel hat mir wieder riesig gefallen! :daumenhoch1 :daumenhoch1 :daumenhoch1 Viel prickelnde Erotik, aber auch neue Wahrheiten. :daumenhoch2 :daumenhoch2 :daumenhoch2 Es war wie immer toll geschrieben und die Bilder waren wieder super und sehr vielsagend! :daumenhoch1 Tja, und jetzt bin schon wieder wahnsinnig auf die nächste Folge gespannt! :freu2
Danke dafür, liebe Marga! :hug02


LG Astrid :tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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Beitrag von cheli24 » 13.01.2019, 23:16

Hallo Astrid, :winken

bevor es mit einem neuen Kapitel weitergeht, erst noch zu Deinem Kommentar, über den ich mich wieder riesig gefreut habe. :klatschen1 Vielen lieben Dank.
:bussi2
Simsi68 hat geschrieben:
06.01.2019, 14:54
Hallo Marga! Hast Du den von da?
https://www.freshprincecreations.com/Wenn ja, dann hab ich den auch. Denn von dort hab ich sehr viele. :grins


Ich bin mir nicht sicher. Aber ich glaube, der ist von dort. Habe einige von freshprince. So viele gibt es glaube ich auch gar nicht, die Autos meshen. Zumindest hat er eine sehr große Auswahl und wirklich tolle Autos. :daumenhoch2
Simsi68 hat geschrieben:
06.01.2019, 14:54
Eeeeey, jetzt dachte ich, sie küssen sich! Das ist ja jetzt fies! :tsts: Aber sehr sehr nah sind sie sich gekommen, die 2. Und ja, jetzt ist es endgültig raus, dass sie sich ineinander verliebt haben – und dass sie sich wollen. :verliebt: Aber dann wird eben draußen geküsst :lechz: :lachen
Ja, hast Du Dir wohl so gedacht, ne. Nööö, nööö. :schuetteln Die zwei müssen sich noch ein wenig gedulden. Aber mittlerweile ist beiden klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. :verliebt: Nun, ich würde mal sagen, Liebe auf den ersten Blick, denn geknistert hatte es ja von Anfang an. :herz2
Simsi68 hat geschrieben:
06.01.2019, 14:54
:lachen Franco spricht Klartext! Er nimmt sich kein Blatt vor den Mund und sagt Carlo, was er denkt.Und Carlo´s Reaktion… Einfach genial :klatschen2 Aber Franco hat recht. Sehr sogar, was Carlo und Anjelica betrifft. :nicken


Wenn jemand mit Carlo Tacheles reden darf, dann ist es Franco. Er ist sein ältester und bester Freund. Die Beiden kennen sich schon seit ihrer Grundschulzeit.
Simsi68 hat geschrieben:
06.01.2019, 14:54
Wow, jetzt geht Katie aber ran und Billy hat seine liebe Not, seine Erregung in Zaum zu halten :lechz: Klar, so wie sich Katie auf ihm platziert hat :herz2 :tsts: :lechz:

Öhm... ja. Da hast Du Recht. Billy hatte so seine Schwierigkeiten, der Ärmste.
:peinlich
Simsi68 hat geschrieben:
06.01.2019, 14:54
Enzo DeMarco… Er war also am Tod von Marlena und den anderen Schuld! Nicht Carlo! Ich hätte es mir eigentlich denken können, ließ mich aber immer wieder ablenken und ein wenig verwirren! :bestrafen:

Nun ja, Carlo war sicherlich nicht gerade ein Unschuldsengel. Erinnere Dich mal an die erste Staffel. BildAber im Laufe der Zeit hat er sich zum Positiven verändert. Mal schauen, ob das auch so bleibt. :grins
Simsi68 hat geschrieben:
06.01.2019, 14:54
Uuuuuuuuh, jetzt geht´s aber ab im Auto! :lechz: Vielleicht hätte Katie lieber mit zu Billy rein gehen sollen, denn da hätten sie es sicherlich bequemer als im Auto gehabt. :nicken


Tja, hätte, hätte, Fahrradkette. Ne?
:aetsch
Simsi68 hat geschrieben:
06.01.2019, 14:54
NEEEEEEEEEEEEIN!!!! Vernünftig! VERNÜNFTIG!!! :schimpfen Ach Billy! :aetsch Sorry, aber scheiß auf morgen, das zwischen ihnen wird kaum die ganze Nacht andauern! Sie werden schon noch zum schlafen kommen! :yeeeeah Auf nächstes mal aufheben, tssssss… :aetsch Und? Ist „Klein-Billy“ auch dieser Meinung?! Der wird sicher schon beinahe am platzen sein! :o Sorry für meine Direktheit, aber Du kennst mich ja :lachen :hug02

Hahahahaha. :lachen: :lol :lachen: Na, na, na. :grins Nee, Billy will mehr als nur Sex mit Katie. Er möchte das erste Mal mit ihr geniessen und vor allem das, was danach kommt. Morgens gemeinsam mit ihr aufwachen, frühstücken, einfach die Zeit mit ihr auskosten. :verliebt: Aber all das geht nicht, da Katie schon sehr früh aufstehen und außerdem auch noch ein wenig lernen muss. Aber ich denke, am Samstag werden sie mehr Zeit haben.
:daumenhoch2
Simsi68 hat geschrieben:
06.01.2019, 14:54
:lachen: Billy´s Gedanken, als Katie weg war! Ich hab mich vor lachen kaum mehr eingekriegt! :lol Wobei … für Billy war´s wohl eher nicht zum lachen, sondern eher hart, diese Phase zu überstehen. Okay, mit „hart“ liege ich wohl nicht daneben :lachen:

Genau so ist es, Astrid. Er wird wohl eine kalte Dusche gebraucht haben. :lachen Ts, ts, ts, erst macht Katie den Ärmsten heiß :lechz: und dann fährt sie einfach nach Hause. Böses, böses Katie. :bestrafen:
Simsi68 hat geschrieben:
06.01.2019, 14:54
Wow, das Kapitel hat mir wieder riesig gefallen! :daumenhoch1 :daumenhoch1 :daumenhoch1 Viel prickelnde Erotik, aber auch neue Wahrheiten. :daumenhoch2 :daumenhoch2 :daumenhoch2 Es war wie immer toll geschrieben und die Bilder waren wieder super und sehr vielsagend! :daumenhoch1 Tja, und jetzt bin schon wieder wahnsinnig auf die nächste Folge gespannt! :freu2 Danke dafür, liebe Marga! :hug02
Es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat. Vielen Dank für Deinen Kommentar, Dein Lob, die netten Worte und auch die Gedanken, die Du Dir wieder gemacht hast. Ich habe mich sehr darüber gefreut, liebe Astrid. :hug02

Gleich im Anschluss geht es mit einem neuen Kapitel weiter.

LG Marga

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