Die Familie Sunset

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Re: Die Familie Sunset

Beitrag von cheli24 » 08.06.2015, 23:46

Hallo Astrid, :winken

auch hier werde ich nochmals mitlesen. Ich bin aber noch nicht über den Anfang hinaus gekommen. Sowie ich auf dem Laufenden bin, kommt auch ein Kommentar. ;)

LG Marga

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Re: Die Familie Sunset

Beitrag von Simsi68 » 09.06.2015, 08:50

Hallo Marga!
auch hier werde ich nochmals mitlesen. Ich bin aber noch nicht über den Anfang hinaus gekommen. Sowie ich auf dem Laufenden bin, kommt auch ein Kommentar.
Ach... Du hattest diese FS schon mal - im Sims 3-Forum - gelesen? Wusste ich gar nicht, aber freut mich :D

Und umso mehr freue ich mich, dass du hier auch noch mal liest und mir einen Kommentar hinterlässt :hug02

Gruß Astrid
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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Die Familie Sunset - Kapitel 10

Beitrag von Simsi68 » 09.06.2015, 09:29

Und hier kommt das 10. und letzte Kapitel dieser Fotostory...

Viel Spaß mit


Kapitel 10: Vernehmung auf dem Polizei-Revier im „Fall Campingplatz“

Noch am Samstag Abend, etwa 1 Stunde später rief Gareth im Städtischen Krankenhaus an, um sich nach Kevin zu erkundigen.
Es wurde ihm mitgeteilt, dass der Junge von Ärzten untersucht und dann von seinen Eltern mit nach Hause genommen wurde.
Er hatte eine ordentliche Schürfwunde am linken Arm, die versorgt wurde, und war obendrein stark geschwächt, da der Junge 3 Tage nichts zu essen bekommen hatte und zu trinken auch nur mal einen Schluck aus dem nahegelegenen Bergbach!
Gareth bedankte sich für die Auskunft und legte den Hörer auf.
Am Montag wird er sicherlich von den Polizisten mehr erfahren.

Der nächste Tag, Sonntag, verlief ruhig und gemütlich.
Gegen Abend schaute Gareth mal wieder nach eMails – und es war auch eines für ihn da:

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Gareth konnte nicht fassen, was da auf dem Bildschirm stand: „Hallo Feuerwehrmann! Danke Dir vielmals, dass Du mich gerettet hast! In Dankbarkeit, Kevin“
Diese eMail war also von Kevin! Nur woher wusste Kevin Gareth´s eMail-Adresse?!
Egal… Er fand es süß von dem Jungen und erzählte gleich Carrie davon!

Montag Morgen:
Gleich um 8:00 Uhr Morgens sollte Gareth auf dem Polizei-Revier erscheinen, denn auf den Zeitpunkt war die Vernehmung des Teenagers Sven Langfeld festgesetzt.
Seine Eltern, Kira und Christoph Langfeld, waren auch anwesend.
Sie waren sehr bedrückt, ja sie wirkten eher geradezu gebrechlich.
Das Jahr indem Sven, ihr Sohn, verschwunden war und die Tatsache, dass er jetzt gefunden und als Verbrecher festgenommen wurde, hatte den beiden ordentlich zugesetzt – verständlich!

Auch anwesend war Kevin Sommer mit seinem Vater, Rick Sommer.
Kevin fiel Gareth sofort um den Hals, als dieser zur Tür rein kam und Gareth drückte den Jungen liebevoll an sich.
Kevin fragte: „Hast du denn meine eMail bekommen?“
Gareth antwortete: „Ja, hab ich! Danke dir dafür! Aber sag mir, woher weißt du meine eMail-Adresse?“
Kevin antwortete kleinlaut: „Hm, sei mir bitte nicht böse, aber ich las sie mal auf einem Brief, der an dich gerichtet war und neben dem Briefkasten am Boden lag, als ich Zeitungen austrug. Und ich weiß nicht warum, aber ich hab sie mir gemerkt. Und jetzt war ich froh, dass ich sie mir gemerkt hab!“ Kevin kicherte…

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Gareth drückte den Kleinen nochmal an sich und sagte: „Ist schon gut, ich bin dir nicht böse! Ich hab mich über deine eMail gefreut!“
Dann trat Kevin´s Vater, Rick Sommer, auf Gareth zu und schüttelte ihm dankbar die Hand, mit den Worten: „Danke, dass Sie meinen Jungen gerettet haben. Ich weiß nicht, was ihm sonst noch zugestoßen wäre!“
Gareth nickte wortlos mit einem Lächeln im Gesicht.

Dann begann die Vernehmung…

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Ganz vorne saß Sven Langfeld neben Polizei-Kommissar Rombach; in der Stuhlreihe dahinter saß Kevin´s Papa (mit dem roten T-Shirt) und daneben Kevin; dann der Vater und die Mutter von Sven und daneben saß Gareth (in Feuerwehr-Uniform).

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Der Polizei-Chef Kiermeier vorne am Pult hielt die Verhandlung ab…
Zur Frage, warum Sven vor etwa 1 Jahr von zu Hause davon gelaufen war, antwortete dieser: „Meine Eltern und ich hatten einen Streit; sie wollten mich nicht verstehen…“
Der Polizei-Chef fragte weiter: „WARUM wollten deine Eltern dich nicht verstehen?“
Sven antwortete unsicher: „Ich wollte damals zu einer Party und meine Eltern wollten mich nicht gehen lassen, obwohl mir damals so viel daran lag, soviel ich noch weiß…“

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Sven´s Vater, Herr Langfeld, hob die Hand – er wollte etwas dazu vorbringen; Polizei-Chef Kiermeier gab ihm das Wort.
Herr Langfeld sagte: „Es war eine öffentliche Party und erst ab 18 Jahre geeignet; Sven war zu diesem Zeitpunkt erst 16 Jahre alt. Deshalb ließen wir Sven nicht dorthin gehen. Leider wollte er es damals nicht einsehen.“

Polizei-Chef Kiermeier bedankte sich bei Herrn Langfeld und wandte sich wieder an Sven mit der Frage, warum er denn Kevin entführt hatte.

Sven senkte den Kopf und antwortete traurig: „Ich weiß es nicht. Ich weiß nur noch, dass ich eine Flasche Whiskyneben einem Zelt gefunden hatte, die noch dreiviertelt voll war. Mir war kalt und somit verzog ich mich damit in mein Zelt, das ich schon seit längerem belagert hatte. Irgendwie schmeckte mir der Whisky anfangs nicht, aber ich merkte, dass mir davon warm wurde, deshalb trank ich weiter bis ich nichts mehr um mich herum wusste.“
Sven stockte: „Ich weiß… nicht mal mehr, wie ich… Kevin… in meine… Gewalt brachte. Dazu war ich scheinbar zu… betrunken.“
Jetzt erst schaute Sven den Polizei-Chef wieder an – mit traurigem Gesichtsausdruck.

Polizei-Chef Kiermeier wandte sich nun an Kevin: „Kevin, erzähl uns doch bitte, wie es dazu kam, dass du in Sven´s Gewalt geraten bist.“

Und Kevin erzählte: „Ich war wie immer nach der Schule am Zeitungen austragen. Ich hielt mich in der Nähe vom Campingplatz auf, um auch bei den angrenzenden Häusern Zeitungen zu hinterlassen. Damit ich nicht um den Campingplatz außen rum laufen musste, lief ich einfach quer durch den Campingplatz hindurch, wie ich das immer machte. Plötzlich stand Sven vor mir; er war aus diesem einen Zelt gekommen. Ich erschrak fruchtbar, da ich nicht damit gerechnet hatte, dass jemand um diese Jahreszeit auf dem Campingplatz sein könnte und weil…“ Kevin schluckte: „…weil Sven so verwahrlost aussah!“

Der Polizei-Chef fragte: „Und was passierte weiter?“

Kevin erzählte weiter: „Sven sprach mich mit lallenden Worten an; er sagte sowas wie „Hey Junge, haste mal ne Zeitung für mich?“ Ich traute mich nicht NEIN zu sagen und gab ihm eine. Mit einem mal packte er mich am Arm – so fest, dass es mir weh tat – und sagte „Du kommst jetzt mit und bleibst bei mir! Dann bin ich nicht mehr so allein.“ Ich wollte mich los reißen, aber es ging nicht, er hatte mehr Kraft als ich!“
Kevin schluckte wieder; bei dieser schrecklichen Erinnerung trieb es ihm die Tränen wieder in die Augen: „Ich weinte und flehte ihn an, er solle mich doch bitte gehen lassen! Aber er ließ nicht locker, zerrte mich mit in dieses Zelt und sagte „Sei ja brav, sonst tu ich dir noch mehr weh!“ Dort stank es nach Alkohol und… Sven selbst stank fürchterlich nach… Alkohol – und nicht nur davon!“ Kevin senkte den Kopf.

Polizei-Chef Kiermeier fragte weiter: „Und dann?“

Kevin erzählte weiter: „Ich musste in dem stinkenden Zelt bleiben; er gab mir nichts zu essen, er hatte nur eine große Plastikflasche mit Wasser aus dem nahegelegenen Bergbach, wie er sagte, wovon er mir ein paar Schluck am Tag zu trinken gab. Es schmeckte scheußlich – das Wasser musste demnach schon länger in dieser Flaschen gewesen sein! Aber was blieb mir anderes übrig… Sven schlief viel. Als ich eine Gelegenheit nützen und abhauen wollte, ging das schief – er wachte auf und packte mich grade noch am Bein, bevor ich aus dem Zelt huschen konnte.“
Kevin musste wieder die Tränen, die sich schon wieder den Weg in die Freiheit bahnen wollten, hinunter schlucken. „Diesen Versuch hatte ich am ersten Abend gemacht; den nächsten startete ich am nächsten Nachmittag, als Sven wieder mal, wie ich dachte, fest schlief. Ich schaffte es, aus dem Zelt raus zu kommen; doch als ich mich wegschleichen wollte, hatte ich nicht damit gerechnet, dass Sven trotz starker Betrunkenheit so schnell sein konnte! Plötzlich war er hinter mir, packte mich zuerst am Hosenbund und dann gleich am Arm; er hatte mich zu Boden gerissen und zerrte mich am Arm zurück ins Zelt.“

Kevin weinte nun wirklich, alles schlucken half nun nichts mehr!

Polizei-Chef Kiermeier bedankte sich mit sanfter Stimme bei Kevin, während Kevin´s Vater seinen Sohn in seine Arme schloss, und wandte sich nun wieder an Sven: „Nun, Sven, daher hat wohl Kevin auch diese große Schürfwunde am Arm; warum hast du ihn so grob in Zelt gezerrt? Kannst du uns darüber etwas erzählen?“

Sven antwortete mit erstickter Stimme und schluckend – er hatte auch schon die ganze Zeit mit seinen Tränen gekämpft: „Kevin… wollte davon laufen! Ich hatte Angst, er würde Leuten von mir erzählen. Deshalb lief ich ihm nach, riss ihn zu Boden und… schleifte ihn am Arm am Boden liegend wieder ins Zelt zurück. Ja, und da muss er sich wohl den Arm aufgeschürft haben.“

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Sven bekam eine angemessene Strafe nach dem Jugendschutzgesetz, da er noch nicht 18 Jahre alt war, was hieß: 1 Jahr Freiheitsstrafe für Sven + 10.000 Simoleons Geldstrafe, die seine Eltern bezahlen müssen.

Der Polizei-Chef Kiermeier hatte die Verhandlung aufgelöst.

Die meisten Verhandlungs-Teilnehmer waren von ihren Stühlen aufgestanden, um miteinander zu reden…
Sven ging langsam in die hinterste Ecke des Raumes und lehnte sich verzweifelt mit dem Gesicht zur Wand gedreht mit dem Kopf gegen die Wand!
Kevin war ebenfalls von seinem Stuhl aufgestanden und ging nun langsam auf Sven zu, der sich ganz langsam zu Kevin umdrehte und ihn mit verweinten Augen ansah und zu ihm sprach: „Kevin, es… es tut mir so leid! Ich war nicht ich selbst! Ich würde alles so gern ungeschehen machen, aber es geht nicht!“
Sven weinte bitterlich und verbarg dabei sein Gesicht mit seinen Händen.
Kevin legte eine Hand auf Sven´s Arm und sagte: „Hey Kumpel, ich werde dir verzeihen!“

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Sven sah Kevin wieder an und beugte sich zu ihm herab, um ihn zu umarmen und Kevin ließ es geschehen!

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Kevin schlang seine Arme um Sven´s Hals und beide weinten bitterlich: Sven, weil ihm alles so leid tat, was passiert war und Kevin vor Erleichterung…
Da kam Sven´s Mutter hinzu, ging zu Kevin und dann umarmte auch sie ihn – wortlos und mit dicken Tränen in den Augen…

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Und der Teenager, dem immer noch die Tränen über die Wangen liefen, stand dabei.
Dann ging sie auch zu ihrem Sohn und nahm ihn wortlos in die Arme! Er schluchzte an ihrer Schulter: „Verzeih mir, Mama, bitte verzeih mir, was ich getan habe!“

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Gareth saß als einziger noch immer auf seinem Stuhl. Was sich da abspielte war heftig und sehr schwer für ihn zu verdauen…
Letztendlich stand Gareth dann doch auf, um sich zu den Leuten zu gesellen.
Auch Sven´s und Kevin´s Papa´s kamen hinzu: Sven´s Papa umarmte seinen Sohn nun ebenfalls; er war froh – trotz allem, dass er wieder da war.

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Kevin´s Papa kam mit Sven´s Mama ins Gespräch.

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Und auch die beiden umarmten sich erleichtert!
Alle waren am Ende froh, dass es doch noch glimpflich ausgegangen war und nicht mehr passiert ist!

Auch das Ehepaar Langfeld war erleichtert, dass ihr Sohn wieder hier war und umarmte sich unter Tränen!

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Jetzt erst erhob sich der Polizei-Beamte; er hatte noch etwas auf dem Herzen. Er bat Gareth zu sich nach vorne, reichte ihm die Hand und sagte: „Gareth, ich, nein WIR danken Ihnen vielmals für Ihre Mithilfe und Ihren mutigen und selbstverständlichen Einsatz! Ja, Sie würden sicher einen guten Polizisten abgeben!“

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Gareth lachte: „Aber Herr Kiermeier, ich war doch so viele Jahre nur ein Sportler! Ich bin ja noch nicht mal 1 Jahr bei der Feuerwehr!“
Herr Kiermeier meinte es aber scheinbar ernst: „Gareth, darf ich Sie fragen was Sie derzeitig als Feuerwehrmann verdienen? Das ist eine ernstgemeinte Frage!“
Gareth antwortete leicht stockend: „Hm, an die … 1.200 Simoleons pro Woche + Einsatz-Bonus.“
Der Polizist weiter: „Gareth, ich biete Ihnen den doppelten Lohn, wenn Sie bei uns anfangen!“

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Gareth glaubte seinen Ohren nicht zu trauen!
Der Polizei-Chef Kiermeier riss sich um IHN, um GARETH!
Naja, verlockend war das Angebot ja schon…

Gareth wollte gerade etwas sagen, kam aber nur bis „Ja aber die Feuerwehr…!“
Da fiel ihm der Polizei-Chef ins Wort: „Wenn Sie möchten, dann regle ich das für Sie und Sie können übergangslos am kommenden Donnerstag – da ist der 1. April, also ein neues Monat – bei uns hier anfangen! Was sagen Sie dazu?!“
Gareth war so platt, dass er nicht wusste was er sagen sollte…

Schließlich meinte er: „Das ist ein super Angebot, aber ich würde trotzdem gerne heute zuerst noch mit meiner Frau darüber sprechen und Ihnen morgen Bescheid geben, wenn das in Ordnung ist!“
Der Polizei-Chef Kiermeier legte Gareth eine Hand auf die Schulter und entgegnete: „Aber klar doch! Machen Sie das! Ich höre also morgen von Ihnen?“
„Ja… Garantiert.“ antwortete Gareth.
Damit verabschiedeten sich alle Verhandlungs-Teilnehmer und fuhren nach Hause oder auch zu ihren Jobs, wie auch Gareth. Er fuhr zur Feuerwache zum Dienst – es war bereits fast Mittag, aber sein Chef und seine Kollegen wussten Bescheid, wo Gareth bis dahin gesteckt hatte!
Ihm gingen die Worte des Polizei-Chefs immer und immer wieder durch den Kopf…

Endlich war Feierabend und er konnte nach Hause fahren.
Carrie kam gerade um die Hausecke, als Gareth auf die Haustüre zu ging. Die beiden begrüßten sich gleich draußen, wie sie es so gerne hatten: sie umarmten und küssten sich zärtlich!
Carrie fragte Gareth: „Wie war dein Tag, Schatz? Wie lief die Vernehmung? Komm, erzähl mal.“
Und Gareth erzählte…

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Als er bei dem Angebot vom Polizei-Chef Kiermeier ankam, strahlte Carrie übers ganze Gesicht und rief begeistert: „Wow, mein Schatz soll Polizist werden! Hört sich doch toll an!“
Und dann wieder ruhiger: „Aber letztendlich musst du selbst die Entscheidung treffen!“
Gareth schaute seine Frau an und sagte: „OK, dann werde ich morgen Früh gleich Herrn Kiermeier anrufen und ihm mitteilen, dass ich sein Angebot annehme!“

Gesagt, getan…
Gleich am nächsten Morgen rief Gareth den Polizei-Chef Kiermeier an und nahm das Angebot an.
Ab sofort war Gareth nicht mehr Feuerwehrmann Gareth Sunset, sondern Polizei-Beamter Gareth Sunset…

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E-N-D-E…
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Re: Die Familie Sunset

Beitrag von cheli24 » 09.06.2015, 23:23


Edit: Hätte ich jetzt fast vergessen: Den Schriftzug "Simsi68" hattest Du aber nur in der FS gemacht, oder? War das per Photoshop und hat es eine Bedeutung?
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Hallo Astrid, :winken

so fertig gelesen.

Ja, ich hatte die im Sims-Forum angefangen, aber jetzt erst bemerkt, dass ich sie gar nicht zu Ende gelesen hatte. Bild An diese Feuerwehrgeschichte konnte ich mich nämlich nicht erinnern. Ich muss das irgendwann aus den Augen verloren haben. Ich wusste, dass Gareth seine Karriere beenden musste, hatte glaube ich, da auch noch einen Kommentar geschrieben (ich hoffe, ich täusche mich jetzt nicht^^). Nee, also ich weiß genau, dass ich das mit dem Verband noch sehr interessant gefunden hatte. Ich weiß aber nicht mehr, ob ich Dich danach gefragt hatte. Ja, aber wie gesagt, die Zeit nach seiner Sportler-Karriere hatte ich dann wohl nicht mehr verfolgt.

Tja, was soll ich sagen? Es war eine sehr nette Geschichte, gut durchdacht auf auch gut umgesetzt. :< Aber gerade hier bei Deiner ersten FS ist mir gravierend aufgefallen, wie gut sich Dein Schreibstil im Laufe der Zeit verbessert hatte. Ja, in manchen Sätzen klang es noch etwas abgehakt und auch die Übergänge kamen manchmal so abrupt. Liebe Astrid, das soll aber kein Kritikpunkt sein. :freunde02 Aber es zeigt, wie man seinen eigenen Stil verändert, je mehr man schreibt und dabei Routine bekommt. Man verleiht seinen Sims einen Charakter, ja, wie ein Schauspieler, der seine Rolle spielt. Es gibt ja bekanntlich Schauspieler und die sogenannten Charakterdarsteller. Diejenigen, die einer Figur Leben einhauchen, die den Zuschauer mitfiebern lassen. Man freut sich mit ihm und leidet mit ihm und in gewisser Weise identifiziert man sich auch mit dem Charakter. Mal ehrlich, wer wollte damals nicht Olivia Newton-John in "Grease" oder später Jennifer Grey in "Dirty Dancing" sein?^^

Aber ich glaube, einem selbst fällt das gar nicht so auf. Ich weiß jetzt nicht mehr, ob Du das warst oder irgendein anderer User aus dem Sims-Forum, der in meiner FS kommentiert hatte, mein Schreibstil hätte sich wesentlich verbessert. Ich persönlich sehe da eigentlich keinen großen Unterschied und war damals überrascht, als ich das gelesen hatte. Sam hatte mal angemerkt, sie würde "Just of Fool" heute nicht mehr so schreiben. Ich habe gerade das 1. Kapitel von "SdV" gelesen und muss ehrlich sagen, ich würde, müsste ich es noch einmal schreiben, anders formulieren. ;) Aber ich denke, das ist genau das, was ich auch gemeint hatte, schließlich ist man selbstkritisch genug.

So, jetzt aber noch schnell zum Inhalt:
:lol:

Es ist natürlich sehr bitter, wenn man als Profi-Sportler verletzungsbedingt die Karriere beenden muss. Das kann immer wieder passieren, manchmal von heute auf morgen oder etappenweise. Viele stehen dann da und schauen erst einmal ins Leere.
Noch vor ein oder zwei Jahrzehnten gab es Sportler, die gar nicht auf die Idee gekommen wären, sich ein zweites Standbein zu erschaffen. Warum auch, wer denkt in jungen Jahren ans Karriereende? Aber das kann so schnell gehen und eben auch sehr abrupt. Ich sehe es auch bei unserer Mannschaft. Wir hatten zwei Spieler, die sich während eines Spiels schwer verletzt hatten. Der eine verletzte sich bei einem Auswärtsspiel in Berlin und hatte wahnsinniges Glück, dass er nicht im Rollstuhl gelandet ist. Ich glaube, der hatte sich mehrere Wirbel bei einem Zusammenstoß angebrochen. Der andere ist in Ingolstadt ohne Fremdeinwirkung unglücklich gegen die Bande geprallt und hatte sich eine schwere Rückenverletzung zugezogen. Anfangs wollten es die Ärzte konventionell behandeln, doch eine OP, der mehrere folgten, blieb ihm dann doch nicht erspart. Beide hatten danach nie mehr auf dem Eis gestanden und ca. 35 oder so, ihre Karriere beenden müssen. Aber sie sind heute froh, dass sie soweit geheilt sind, dass sie am normalen Alltag teilnehmen können und einigermaßen schmerzfrei sind. Sowohl der eine als auch der andere sind wieder nach Nordamerika zurückgekehrt.

Die heutigen Spieler haben fast alle ein zweites Standbein und feste Ziele vor Augen. Fast alle jungen Spieler, die bei uns sind, machen ein Fernstudium, (internat.) BWL, Sportmanagement, Computer/IT-Bereich, stehen da sehr hoch im Kurs, denn nicht jeder schlägt später eine Trainerlaufbahn ein. Schon im Nachwuchsbereich wird akribisch auf die schulischen Leistungen geachtet. Wir hatten jetzt einen Spieler, der mit unserer Mannschaft Deutscher Nachwuchsliga-Meister wurde und während den Finalspielen bei uns zuhause und in Berlin sein Abi gemacht hatte und zusätzlich noch mit der 1. Mannschaft trainiert hatte, um im Notfall einspringen zu können. Das heißt: Dienstagmorgen Deutsch-Prüfung, danach unmittelbar zur Mannschaft nach Berlin nachgereist, abends gespielt, am nächsten Morgen heimgekommen und noch am gleichen Tag die 2. Prüfung. Da gehören schon sehr viel Ehrgeiz und Disziplin dazu. Es ist leider so, dass in der Nachwuchsliga unser Club in der Nord/West-Gruppe spielen muss und nicht in der Süd-Gruppe mit den bayerischen Clubs (u. a. Rosenheim, Landshut, Bad Tölz etc.) was eben auch weite Reisen bedeutet. Krefeld, Düsseldorf und Köln gehen noch einigermaßen, aber Berlin und Hamburg ist eben kein Katzensprung. Oftmals sind die Jungs morgens um 6 Uhr erst nach Hause gekommen und hätten um 8 Uhr schon wieder in der Schule sein müssen. Aber spätestens um 9 Uhr waren sie meistens beim Unterricht, viele hatten im Bus geschlafen. Aber nicht jeder der Jungen schafft das, gerade das "gefährliche" Alter so um die 15 oder 16. Zwei Spieler, die aber heute trotzdem Profi- und auch Nationalspieler sind, wurden damals aus disziplinarischen Gründen rausgeworfen. Na ja, wenn die ersten Mädchen kommen, dann lässt man so manches schleifen. Aber so etwas wird eben nicht gerne gesehen und schon gar nicht, wenn später die Leistung auf dem Eis darunter leidet oder eben die Schule. Die meisten unserer Jungspieler gehen aufs Gymnasium oder Gesamtschule. Es ist sicher nicht einfach, aber alle verbindet das Ziel, irgendwann als Profispieler seinen Unterhalt zu verdienen. Viele sehen es als ein sehr großes Privileg an, ihr Hobby zum Beruf machen zu können.


Okay, jetzt aber wieder zur Story. :lol:

Aha, noch ein Feuerwehrmann. ;) Aber Gareth hat sich nicht hängen lassen, sondern trotzdem optimistisch in die Zukunft geschaut und das Beste daraus gemacht. Zugute kam ihm bestimmt die Hilfe und Liebe seiner Familie und wahrscheinlich auch sein neugeborener Sohn. Ich denke, das hatte ihm die Entscheidung ein wenig erleichtert. :< Er hat sich auch sehr schnell in die neue Rolle reingefunden und das auch sehr gut gemeistert. Sicher war auch der Umzug ein wenig von Vorteil und die Arbeit hatte ihm ja auch Spaß gemacht. Auch seine Tochter hatte sich recht schnell eingelebt. Das ist ja auch nicht immer gesagt, ob die Kinder gleich Anschluß finden. :(

Die Geschichte um Steven und Kevin war schon ein wenig traurig. Wie einsam muss ein Kind sein, dass es ein anderes jüngeres einfach so entführt und gefangen hält? Es fällt mir da auch ein wenig schwer, Steven zu verurteilen. Sicher, ungestraft darf er mit dieser Tat nicht davon kommen, aber ich hoffe, er ist dadurch geläutert worden und kommt wieder auf den rechten Pfad zurück. Gut finde ich, dass Kevin das weitgehend gut verarbeitet hat. Er hätte auch traumatisiert sein können.

Wow und jetzt darf Gareth sogar zur Polizei. Das finde ich echt toll. :bravo

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Kommentar-Beantwortung

Beitrag von Simsi68 » 11.06.2015, 17:07

Hallo Marga!
Edit: Hätte ich jetzt fast vergessen: Den Schriftzug "Simsi68" hattest Du aber nur in der FS gemacht, oder? War das per Photoshop und hat es eine Bedeutung?
Ja, das war nur in dieser einen - bzw. meiner allerersten - FS; hatte ich mir irgendwie damals in den Kopf gesetzt ;)
Ja, war mit Photoshop gemacht.
Nein, hatte keinerlei Bedeutung.
Und ich wurde sogar deswegen damals von jemandem im Sims 3-Forum blöd angeredet deshalb. Naja, das war mir egal. Aber es hat keinen Sinn und auch keine Bedeutung und macht zudem auch noch ´nen Haufen Mehrarbeit.
;)
so fertig gelesen.
Das freut mich :streicheln
Ja, ich hatte die im Sims-Forum angefangen, aber jetzt erst bemerkt, dass ich sie gar nicht zu Ende gelesen hatte.
Tja, kann passieren, ne... Aber umso mehr freu ich mich, dass du sie hier nochmal und auch zu Ende gelesen hast :hug02
Nee, also ich weiß genau, dass ich das mit dem Verband noch sehr interessant gefunden hatte.
Heheheee, ja, das waren meine ersten Photoshop-Anfänge ;)
Tja, was soll ich sagen? Es war eine sehr nette Geschichte, gut durchdacht auf auch gut umgesetzt.
Danke schön, Marga, das freut mich :freunde01
Aber gerade hier bei Deiner ersten FS ist mir gravierend aufgefallen, wie gut sich Dein Schreibstil im Laufe der Zeit verbessert hatte. Ja, in manchen Sätzen klang es noch etwas abgehakt und auch die Übergänge kamen manchmal so abrupt. Liebe Astrid, das soll aber kein Kritikpunkt sein.
Ich weiß schon was du meinst und nehm dir das um Himmels Willen auch nicht übel. Ich hab´s ja selbst auch gemerkt, als ich die Kapitel beim posten nochmal gelesen habe. Aber geändert habe ich trotzdem nichts mehr daran, denn das war meine erste FS und sollte es auch bleiben :lol:
Trotzdem oder gerade deswegen ist deine Feststellung ehr interessant, dass es nicht nur mir aufgefallen ist.
Aber es zeigt, wie man seinen eigenen Stil verändert, je mehr man schreibt und dabei Routine bekommt.
Das ist wahr...
Man verleiht seinen Sims einen Charakter, ja, wie ein Schauspieler, der seine Rolle spielt. Es gibt ja bekanntlich Schauspieler und die sogenannten Charakterdarsteller. Diejenigen, die einer Figur Leben einhauchen, die den Zuschauer mitfiebern lassen. Man freut sich mit ihm und leidet mit ihm und in gewisser Weise identifiziert man sich auch mit dem Charakter. Mal ehrlich, wer wollte damals nicht Olivia Newton-John in "Grease" oder später Jennifer Grey in "Dirty Dancing" sein?
Ja genau, da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen! :<
Ich weiß jetzt nicht mehr, ob Du das warst oder irgendein anderer User aus dem Sims-Forum, der in meiner FS kommentiert hatte, mein Schreibstil hätte sich wesentlich verbessert.
Ich war´s auch, ja - und Sam, glaube ich. Und es stimmt ja auch bei dir; da merkte man es auch sehr. :<
Ich habe gerade das 1. Kapitel von "SdV" gelesen und muss ehrlich sagen, ich würde, müsste ich es noch einmal schreiben, anders formulieren.
Hahahaaa, genau wie es mir hier in dieser meiner ersten FS gegangen ist :lol: Ich hätte auch so vieles anders geschrieben; anders formuliert. Aber ich hab´s gelassen :lol:
Es ist natürlich sehr bitter, wenn man als Profi-Sportler verletzungsbedingt die Karriere beenden muss. Das kann immer wieder passieren, manchmal von heute auf morgen oder etappenweise. Viele stehen dann da und schauen erst einmal ins Leere.
Das stimmt allerdings... Sieht man auch bei denen in deiner Erzählung. Echt krass!
Aber Gareth hat sich nicht hängen lassen, sondern trotzdem optimistisch in die Zukunft geschaut und das Beste daraus gemacht.
Naja, er hat eine Familie zu versorgen, ne... Ok, Carrie hat auch gearbeitet, aber trotzdem.
Zugute kam ihm bestimmt die Hilfe und Liebe seiner Familie und wahrscheinlich auch sein neugeborener Sohn.
Das glaube ich auch... Es sind alle hinter ihm gestanden und haben zu ihm gehalen.
Er hat sich auch sehr schnell in die neue Rolle reingefunden und das auch sehr gut gemeistert.
Ja, an Flexibilität hat´s bei ihm nicht gemangelt. Und das war sein Glück!
Auch seine Tochter hatte sich recht schnell eingelebt. Das ist ja auch nicht immer gesagt, ob die Kinder gleich Anschluß finden.
Allerdings... Aber zum Glück hat Veronika das alles auch ehr gut gemeistert. Und da ja ihre Mama sehr bald nach dem Umzug schwanger geworden war, ist sie mit Veronika´s Geschwisterchen im Bauch im Vordergrund gestanden :) Und dann natürlich die Geburt und endlich war es dann da, ihr Geschwisterchen :D
Die Geschichte um Steven und Kevin war schon ein wenig traurig. Wie einsam muss ein Kind sein, dass es ein anderes jüngeres einfach so entführt und gefangen hält?
Der Auslöser war ja , dass Sven - nicht Steven, aber egal :lol: - einen Streit mit seinen Eltern hatte. Er hatte sich in den Kopf gesetzt, auf eine Party zu gehen, die altersbedingt noch nichts für ihn war und deshalb ist er damals bockigerweise von zu Hause abgehauen. Die Folge von Alkohol und Einsamkeit war dann eben, dass er Kevin gekidnappt hat. :(
Es fällt mir da auch ein wenig schwer, Steven zu verurteilen.
Sven beteuerte ja, dass er nicht mehr ER war, als er Kevin gekidnappt hatte. Er hat es bitter bereut; es tat ihm schrecklich leid, was passiert war. Aber passiert ist nun mal passiert und kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.
Sicher, ungestraft darf er mit dieser Tat nicht davon kommen, aber ich hoffe, er ist dadurch geläutert worden und kommt wieder auf den rechten Pfad zurück.
Ja, das bleibt zu hoffen...
Gut finde ich, dass Kevin das weitgehend gut verarbeitet hat. Er hätte auch traumatisiert sein können.
Allerdings...
Wow und jetzt darf Gareth sogar zur Polizei. Das finde ich echt toll.
Heheheeee, ja... So kann´s manchmal gehen, ne. Weil er so tolle Arbeit geleistet hat. :<

Vielen lieben Dank, liebe
Marga, für deinen tollen ausführlichen Kommentar; hab mich riesig drüber gefreut! :bussi2

Liebe Grüße
Astrid
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