(Sims4-FS) Schatten der Nacht

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Simsi68
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(Sims4-FS) Schatten der Nacht -- Kapitel 10

Beitrag von Simsi68 » 21.07.2018, 16:39

Kommentar-Beantwortung davor bitte beachten!

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Halloooo :winken02

Ich wünsche euch viel Spaß mit nachfolgendem Kapitel und ich hoffe, es gefällt euch!




Kapitel 10:

Nur kurze Zeit später schlägt Vladimir Martin vor: „Ich würde dir gerne etwas zeigen, denn … ich möchte keine Geheimnisse mehr vor dir haben, weil ich denke, dass du mein Freund bist und … ich hoffe, du bist bereit dafür.“

Martin denkt: Bemerkenswert! Er möchte keine Geheimnisse vor mir haben, sagt er. Der Hammer! Womit habe ich das nur verdient! Tja, wenn ich es so bedenke… Es hätte auch alles ganz anders kommen können.

Martin nickt nur schweigend und schon schlendert Vladimir Richtung Flur, von dem aus man das Badezimmer im Erdgeschoß, Vladimir´s Schlafzimmer, die Treppe zum Keller und auch die Treppe zum oberen Stockwerk erreichen kann. Aber es führt von dort aus auch eine Tür nach draußen in den Garten.

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Der junge Vampir schlendert durch den Türstock in den Flur…

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…geradeaus über den extrem knarrenden Holzboden zwischen den beiden Treppen hindurch…

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…und durch die hintere Tür hinaus in den Garten. Martin folgt ihm.

Herrlich! Frische Luft… Der modrige Geruch im oberen Bereich des Hauses ist zwar nicht so extrem wie beispielsweise im Keller, aber trotzdem… denkt Martin.

„Mist… Es ist noch zu hell. Ich hätte doch noch etwas damit warten sollen, aber für dich ist es besser, wenn es nicht dunkel ist, damit du alles besser sehen kannst.“ grummelt Vladimir, während ihm Martin weiterhin folgt.

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Als der junge blonde Mann in den Garten hinaus tritt…

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…erstarrt er für Sekunden und denkt: Der Garten ist ja genauso furchteinflößend wie das Haus selbst! Aber ok, was habe ich denn auch anderes erwartet? – Ist das da vorne etwa ein kleiner Friedhof?!?!

Vladimir schlendert Martin voran am Haus entlang…

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…geradewegs zu dem eingezäunten Teil des Gartens.

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Martin fragt, als er nun tatsächlich Grabsteine darin erkennen kann: „Du lieber Himmel! Was ist denn das? Etwa das, was ich denke?“

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Und als die beiden Männer davor stehen bleiben, antwortet Vladimir: „Da hier ja vor mir der böse Vampir, der mich gebissen und zum Vampir verwandelt hat, gewohnt hatte… Hier hat er wenige der Menschen sozusagen beerdigt, die er auf dem Gewissen hatte, die früher mal seine Freunde waren, als er noch ein Mensch war. Das hat mir der Meister erzählt. Grauenhaft, nicht wahr…“

Martin erschaudert und es läuft ihm augenblicklich eine gewaltige Gänsehaut über den Rücken. Dennoch betrachtet er diesen gruseligen Teil des Gartens interessiert und erwidert dann: „Ja… Es ist wirklich grauenhaft. Aber … ich bin wirklich froh, dass du nicht so bist, wie er war, sonst… Ja, sonst wäre ich jetzt sicherlich auch nicht mehr unter den Lebenden.“

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Schließlich sagt Vladimir: „Komm, lass uns bitte wieder ins Haus gehen. Die Sonne scheint immer noch ein wenig und sie tut mir alles andere als gut.“

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Und schon machen sich die beiden Männer wieder auf den Weg zurück zum Haus.

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Mittendrin beginnt der Vampir sogar zu laufen und sagt: „Ich muss mich beeilen, Martin. Ich muss schnell ins Haus!“

Auch Martin beginnt zu laufen, um mit Vladimir Schritt halten zu können.

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Vladimir denkt traurig: Wie gerne mochte ich das Tageslicht… Und die Sonne. Und jetzt halte nicht mal mehr ein paar wenige Sonnenstrahlen aus, die durch die Bäume fallen.

Und Martin denkt unterdessen: Es ist wirklich erstaunlich! Ich hatte niemals gedacht, dass ich so viel erleben würde, nachdem ich von zu Hause fort gegangen bin.

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Ein paar Schritte noch, dann hat der Vampir es geschafft, denn dann haben die beiden Männer die Tür und somit den Eingang zum Haus erreicht.

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„Endlich!“ entfährt es dem jungen Vampir, froh gleich wieder im vor Sonnenstrahlen geschützten Haus zu sein.

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Als er das alte Gemäuer betritt, atmet er erleichtert auf.

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Da fragt Martin unwissenderweise: „Warum hast du dich denn so beeilt, wieder ins Haus zu kommen, wenn ich fragen darf? Die Sonne war doch kaum mehr da!“ und Vladimir erwidert: „Ja schon, aber doch noch zu viel für mich. Ich könnte daran sterben, würde ich zu lange den Sonnenstrahlen ausgesetzt sein!“
Martin erschrocken: „Ach du Schreck! Das wusste ich nicht, dass sich das so schlimm auswirken kann!“

Vladimir antwortet darauf nicht. Und wieder schlendern die beiden Männer zwischen den Treppen hindurch…
Was wird er mir denn als nächstes noch zeigen wollen? denkt Martin gespannt.

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Schließlich bleibt Vladimir vor einer Türe stehen und erklärt Martin: „So… Dahinter befindet sich mein … Schlafzimmer. Bist du bereit?“ und Martin erwidert leicht unentschlossen und deshalb stockend: „J-ja… Ich denke schon.“

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Der junge Vampir öffnet die Tür, blickt kurz zu seinem neuen Freund…

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…und betritt den Raum. Martin folgt ihm langsam und zögernd.

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Ach … du … Schande! DAS soll ein Schlafzimmer sein?!? denkt Martin entsetzt, als er das Innere des Raumes nach und nach wahrnimmt.

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Du lieber Himmel! Überall Spinnweben und … Spinnen! Und … kein … Bett, sondern ein … SARG!!! denkt Martin erschrocken weiter, während er sich voll Unbehagen in diesem unheimlichen Raum umsieht.

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Martin sieht schließlich zu dem jungen Vampir und sagt: „Und hier schläfst du? Allen Ernstes?“

„Ja… Allen Ernstes. Das heißt, wenn ich denn mal schlafe… Unvorstellbar für dich, ne…“ meint der Angesprochene.

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„Ja…“ meint Martin darauf nur, während er sich immer und immer wieder umsieht und dabei den modrigen Geruch – der hier gleich intensiv wie in den Kellerräumen ist – zwangsweise einatmet.

Also … das wäre selbst mir zu viel! So viele Spinnen und dann der Geruch… Neeee, müsste ich echt nicht haben. Aber scheinbar macht ihm das alles nichts aus! denkt Martin, während der Vampir mit ernster Miene schweigend neben ihm steht.

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Kurz darauf verlassen die beiden diesen schauerlichen Raum wieder, kehren in den Wohnraum zurück und nehmen auf dem Sofa Platz.

Vladimir sieht Martin neugierig an und fragt: „Und? Was sagst du? Nicht so dein Ding, oder? Ich habe dich ein wenig beobachtet und dein Gesicht hat teilweise Bände gesprochen.“

Martin erwidert: „Naja, ich muss zugeben, das alles ist sehr … gewöhnungsbedürftig. Stören dich denn beispielsweise die Spinnen und der extrem modrige Geruch gar nicht? Man könnte doch besser lüften und … die Spinnen inklusive Spinnweben beseitigen…“ schlägt der junge blonde Mann vorsichtig vor.

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Da Vladimir ihm im Moment nicht antwortet, fügt er noch hinzu: „Öhm, ich meine, das ist nur ein Vorschlag. Letztendlich ist es deine Entscheidung. Es ist dein Haus.“ und gestikuliert dabei mit seinen Händen.

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Da meint der junge Vampir: „Du hast schon recht, Martin. Man könnte… Aber die Spinnen brauchen auch ein zu Hause. Ich kann es ihnen nicht antun, sie einfach rauszuwerfen. Und was den Geruch angeht… Ich rieche das nicht bzw. ich empfinde ihn nicht als unangenehm, weißt du…“

Martin hebt beinahe resigniert die Hände und gibt nur ein kurzes „Hm…“ von sich und lässt es vorerst gut sein.

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Als danach Schweigen zwischen den beiden herrscht, denkt der Vampir plötzlich: Ich hoffe, er will nicht so schnell weiter, sondern bleibt noch bei mir. Ich ertrage es nicht, ständig alleine zu sein. Ok, der Meister sagte, ich könne zu ihm kommen, wann immer ich wollte, aber das ist nicht das selbe.

Deshalb nimmt er seinen Mut zusammen und sagt schließlich zu Martin: „Also, Martin… Wie sieht es denn nun aus bei dir? Möchtest du noch bleiben? Wenn ja, dann kannst du das gerne tun. Ich habe nichts dagegen, da ich ohnehin viel Platz im Haus habe, wie du weißt. Und obendrein kann ich dich wirklich gut leiden. Also … ich würde mich freuen, wenn du noch bei mir bleiben würdest.“

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Martin erwidert: „Ja also, wenn ich es mir so recht überlege, würde ich mir gerne diesen Ort einmal näher ansehen. Demnach und auch weil ich dich gut leiden kann, würde ich eigentlich gerne noch bleiben. Aber nur unter einer Bedingung: wenn ich meinen Schlafraum aufräumen, säubern und von Spinnen befreien darf. Gestern war ich todmüde, war so froh, dass ich ein Bett zum Schlafen hatte. Da konnte ich das gerade noch hinnehmen. Aber für länger muss ich das wirklich nicht haben, sorry…“

Vladimir nickt zustimmend, lächelt und entgegnet: „Ok… Diese Bedingung ist genehmigt.“

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Schließlich meint der Vampir, nach einem kurzen Blick auf die alte Stand-Uhr im Wohnraum: „Ich würde jetzt gerne den Fernseher einschalten. Ich sehe für gewöhnlich um diese Zeit immer die Nachrichten, damit ich noch ein wenig über die Menschenwelt erfahre, was so alles passiert.“

Martin: „Na, dann schalte ihn doch einfach ein. Dann sehen wir uns das eben gemeinsam an.“

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Und schon holt der Vampir die Fernseher-Fernbedienung und schaltet das Gerät ein…


(Fortsetzung --> Kapitel 11 <-- folgt)
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cheli24
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Re: (Sims4-FS) Schatten der Nacht

Beitrag von cheli24 » 22.07.2018, 11:24

Hallo Astrid, :winken

schön, dass es auch hier weitergeht. :klatschen1

Nun, zu Deiner Erläuterung, wie das mit Vladimir‘ s Umwandlung von statten ging. Dir wird es bei meinen Stories vermutlich genauso gehen, wenn eine etwas längere Pause entstanden ist. Sorry, aber ich hatte das echt nicht mehr gewusst. :kopf: Ist schon so lange her, seit ich das gelesen hatte. Aber ich finde es gut, dass Du nochmal darauf hingewiesen hast. :daumenhoch2

Oh man, dieses Vampirleben… ich glaube, das wäre auch nichts für Martin. :kopfschuetteln Aber sein neuer Freund tut ihm auch leid. Wenn man keine alltäglichen Dinge mehr verrichten kann, die für Menschen völlig normal sind. Wenn man Angst vor Sonnenstrahlen haben muss, nicht einfach rausgehen kann, spazieren gehen, einkaufen, im Sommer schwimmen, vielleicht joggen. :augen: All das kann Vladimir nicht mehr. :weinen3: Aber ich hoffe dennoch, dass es vielleicht irgendwann eine Umwandlung gibt und er wieder zu einem richtigen Menschen wird. Er ist ja nur unglücklich in diese Sache hinein gerutscht.
Aber ich finde es klasse, dass er Martin nun in alles einweiht und keine Geheimnisse mehr vor ihm haben möchte. :daumenhoch2 Hm, das mit dem Friedhof ist auch sehr gruselig und auch die Vorstellung, dass dort einige Opfer begraben sind, die der Obervampir einst getötet hatte. :augen:

Ja und Vampire schlafen in Särgen. Klar, dass sich das Martin nur schwer vorstellen kann. Wenn man bedenkt, dass es Menschen geben soll, die da wirklich freiwillig drinnen schlafen. :augen: Satans-Kult, Vampirismus usw. Ich finde auch diesen Gothic-Kult total gruselig. Aber jedem das Seine, ne. Aber die Vorstellung, in einem Raum voller Spinnen zu schlafen, da würde ich eher noch freiwillig in den Sarg gehen. :grins Bbbbrrrr. :augen:

Wie, was??? Die Spinnen brauchen auch ein Zuhause. Nee, brauchen sie nicht. :kopfschuetteln Ab damit in den Staubsauger. Igiitt. :kotz Meine Kollegin tötet ja grundsätzlich kein Viehzeug, sondern fängt diese ein und setzt sie wieder aus. Nur, wenn sie richtig groß und fett sind, dann macht das ihr Mann. Mir egal, bei mir landet alles im Staubsauger, das eklig aussieht und mich einfach schockiert. :augen: Sorry, ist so.

Oh, Vladimir fragte Martin, ob er sich vorstellen könne, länger hier zu bleiben. Verständlich, ich würde mich da auch alleine und einsam fühlen. :weinen3: Ja und da geht es mir wie Martin. Ich wollte nicht irgendwo schlafen, wo es in allen Ecken keucht und fleucht. Daher kann ich ihn ganz gut verstehen. Aber ich bräuchte einen Staubsauer oder einen Kammerjäger. :grins

So und jetzt wird TV geschaut. Ich würde mich auch so auf dem Laufenden halten. Mundpropaganda und so entfällt ja für Vladimir, da er nicht einfach so raus kann und zum Essen braucht er ja nur sein Plasma. Also gibt es da auch keinen Besuch beim Bäcker, Metzger oder so, ne. :grins

Wieder ein sehr schönes Kapitel, toll geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer super Bilder. :daumenhoch2 Hat mir wieder sehr gut gefallen, liebe Astrid. :hug02 Jetzt bin ich aber gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1

LG Marga

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Simsi68
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Kommentar-Beantwortung (Sims 4-FS - Schatten der Nacht)

Beitrag von Simsi68 » 17.02.2019, 18:50

Hallo Marga! :winken02
cheli24 hat geschrieben:
22.07.2018, 11:24
schön, dass es auch hier weitergeht. :klatschen1
Ja sorry, auch dieses ml wieder: lang lang ist´s her :peinlich Die Zeit vergeht viel zu schnell! :confus2 Und die regelmäßigen Twitch-Streams verlangen mir doch ziemlich viel Zeit ab, die mir für meine Stories schließlich und endlich fehlt. :confus3
cheli24 hat geschrieben:
22.07.2018, 11:24
Nun, zu Deiner Erläuterung, wie das mit Vladimir‘ s Umwandlung von statten ging. Dir wird es bei meinen Stories vermutlich genauso gehen, wenn eine etwas längere Pause entstanden ist. Sorry, aber ich hatte das echt nicht mehr gewusst. :kopf: Ist schon so lange her, seit ich das gelesen hatte. Aber ich finde es gut, dass Du nochmal darauf hingewiesen hast. :daumenhoch2
Ist doch selbstverständlich und absolut kein Problem, Marga! :hug02
cheli24 hat geschrieben:
22.07.2018, 11:24
Oh man, dieses Vampirleben… ich glaube, das wäre auch nichts für Martin. :kopfschuetteln Aber sein neuer Freund tut ihm auch leid. Wenn man keine alltäglichen Dinge mehr verrichten kann, die für Menschen völlig normal sind. Wenn man Angst vor Sonnenstrahlen haben muss...
Ja, das sind Dinge, die auch für Vladimir noch nicht selbstverständlich sind, da er ja bekanntlich noch nicht so lange Vampir ist. Aber ich kann mir das auch sehr sehr anstrengend und schlimm vorstellen :augen:
cheli24 hat geschrieben:
22.07.2018, 11:24
Aber ich hoffe dennoch, dass es vielleicht irgendwann eine Umwandlung gibt und er wieder zu einem richtigen Menschen wird. Er ist ja nur unglücklich in diese Sache hinein gerutscht.
Ja, das wäre wirklich wünschenswert für ihn. Aber im Moment versucht ihm Martin irgendwie ein guter und verständnisvoller Freund zu sein und ihm damit zu helfen.
cheli24 hat geschrieben:
22.07.2018, 11:24
Aber ich finde es klasse, dass er Martin nun in alles einweiht und keine Geheimnisse mehr vor ihm haben möchte. :daumenhoch2
Ja, und er wird ihm noch mehr erzählen. Im nächsten Kapitel, welches anschließend folgt, fördert Vladimir noch mehr Geheimnisse zu Tage, die er Martin anvertrauen möchte.
cheli24 hat geschrieben:
22.07.2018, 11:24
Hm, das mit dem Friedhof ist auch sehr gruselig und auch die Vorstellung, dass dort einige Opfer begraben sind, die der Obervampir einst getötet hatte. :augen:
Wohl eher der BÖSE Vampir, der dort zuvor "gelebt" hatte. Der "Meister", wie ihn Vladimir immer so schön nennt, ist eigentlich ein guter Vampir, der stets für die anderen Vampire da sein und ihnen helfen möchte.
cheli24 hat geschrieben:
22.07.2018, 11:24
Ja und Vampire schlafen in Särgen. Klar, dass sich das Martin nur schwer vorstellen kann. Wenn man bedenkt, dass es Menschen geben soll, die da wirklich freiwillig drinnen schlafen. :augen: Satans-Kult, Vampirismus usw. Ich finde auch diesen Gothic-Kult total gruselig. Aber jedem das Seine, ne.
Da hast Du recht :kopf: Ich finde das für eigentlich "normale" Menschen auch schrecklich, die sich in sowas reinziehen lassen, aber ok, wie Du bereits schriebst: jedem das seine! :kopfschuetteln
cheli24 hat geschrieben:
22.07.2018, 11:24
Aber die Vorstellung, in einem Raum voller Spinnen zu schlafen, da würde ich eher noch freiwillig in den Sarg gehen. :grins Bbbbrrrr. :augen:
:lachen: Oh ich auch, Marga! Wir zwei und unsere Spinnen ... Freunde :lachen
cheli24 hat geschrieben:
22.07.2018, 11:24
Wie, was??? Die Spinnen brauchen auch ein Zuhause. Nee, brauchen sie nicht. :kopfschuetteln Ab damit in den Staubsauger. Igiitt. :kotz
Jaaaa, der Meinung bin ich ja auch, aber halt nicht alle ... Menschen, besonders aber nicht Vampire. Aber wie Du längst weißt: auch bei mir sind Spinnen ein NO-GO, obwohl ich eigentlich ein Tier-liebender Mensch bin. :nicken
cheli24 hat geschrieben:
22.07.2018, 11:24
Meine Kollegin tötet ja grundsätzlich kein Viehzeug, sondern fängt diese ein und setzt sie wieder aus. Nur, wenn sie richtig groß und fett sind, dann macht das ihr Mann. Mir egal, bei mir landet alles im Staubsauger, das eklig aussieht und mich einfach schockiert. :augen: Sorry, ist so.
Hab ich vollstest Verständnis für. Ist bei mir nicht anders :nicken Also so wie es bei Dir ist, wohl gemerkt. Nicht so wie bei Deiner Kollegin. :schuetteln
cheli24 hat geschrieben:
22.07.2018, 11:24
Oh, Vladimir fragte Martin, ob er sich vorstellen könne, länger hier zu bleiben. Verständlich, ich würde mich da auch alleine und einsam fühlen. :weinen3:
Ja, Vladimir fühlt nicht wirklich einsam so ganz alleine in diesem Haus. Ok, der "Meister" hat ihm angeboten, dass er zu ihm kommen kann, wann immer ihm danach ist, aber es ist nicht das selbe, als wenn man einen Freund hat, einen Menschen, den man gern hat und dem man vertrauen kann.
cheli24 hat geschrieben:
22.07.2018, 11:24
So und jetzt wird TV geschaut. Ich würde mich auch so auf dem Laufenden halten. Mundpropaganda und so entfällt ja für Vladimir, da er nicht einfach so raus kann und zum Essen braucht er ja nur sein Plasma. Also gibt es da auch keinen Besuch beim Bäcker, Metzger oder so, ne. :grins
Eben... Ein Vampir hat´s da nicht so einfach. Ich wollte echt keiner sein :schuetteln
cheli24 hat geschrieben:
22.07.2018, 11:24
Wieder ein sehr schönes Kapitel, toll geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer super Bilder. :daumenhoch2 Hat mir wieder sehr gut gefallen, liebe Astrid. :hug02
Ganz vielen lieben Dank für das Lob und die Gedanken, die Du Dir wieder darüber gemacht hast, und natürlich für Deinen gesamten Kommentar, über den ich mich wieder riesig gefreut habe, liebe Marga; es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat :hug02
cheli24 hat geschrieben:
22.07.2018, 11:24
Jetzt bin ich aber gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1
Ja, lang hat´s gedauert, aber jetzt endlich ist es soweit. Ein brand neues Kapitel ist am Start, welches in einigen Minuten folgen wird.

Also bis gleich!

LG Astrid :tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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(Sims4-FS) Schatten der Nacht -- Kapitel 11

Beitrag von Simsi68 » 17.02.2019, 19:31

Kommentar-Beantwortung davor bitte beachten!

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Ich weiß, dass es bereits einige Zeit her ist seit dem letzten Kapitel, aber ich hoffe, es gefällt euch trotzdem! Ich wünsche euch viel Spaß mit



Kapitel 11:

„Ohjeeeee!!!“ entfährt es Martin plötzlich entrüstet. „Das arme alte Ehepaar!“

In den Nachrichten wird soeben ein Fall aus Sunset Valley gesendet, wo ein älteres Ehepaar in der Nacht überfallen und ausgeraubt worden war. Und da dies den Einbrechern nicht reichte, schlugen die Täter den alten Mann, der Geräusche gehört hatte und nach dem Rechten sehen wollte, auch noch zusammen!

Vladimir: „Ja jaaaa, bei alten Leuten trauen sich diese Bestien, weil die sich nicht mehr so wehren können! Echt schlimm!“

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Martin: „Ich finde es einfach nur widerlich, was so alles immer und immer wieder auf der Welt so passiert. Ganz ehrlich! Warum können die Menschen nicht einfach friedlich miteinander leben, verdammt?!“

Vladimir: „Das frage ich mich auch schon immer und ewig. Aber das wäre ja auch zu schön um wahr zu sein.“

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„… Polizei und Notärzte waren schnell Vorort. Das ältere Ehepaar wurde erst mal zur ärztlichen Versorgung ins örtliche Krankenhaus gebracht, wobei die Platzwunde des alten Herrn, welche ihm einer der Täter mit einem Holzstock, wie der Mann aussagte, verpasst hatte, genäht und behandelt wurde. Die Polizei sucht nun nach Spuren der flüchtigen Täter und obendrein nach Zeugen, die etwas beobachtet haben könnten. Hinweise bitte an jedes Polizei-Revier.“

Martin: „Boah, da weiß man wirklich nicht, was man dazu sagen soll! Diese verdammten Schweine!“

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„Wir schalten um nach Riverview: der kleine ‚Tante Emma´-Laden in der Herzog-Straße wurde gestern Abend kurz vor 18 Uhr von 3 maskierten Männern überfallen und ausgeraubt. Als die Polizei wenig später eintraf, erzählte die ältere Damen, der der Laden gehört, dass die Täter es nur auf das Geld abgesehen hatten. Ihr selbst ist nichts passiert, jedoch hatten die Täter die gesamten Tages-Einnahmen mitgenommen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die etwas beobachtet haben könnten, aber auch nach anderweitigen Hinweisen und Spuren, um die flüchtigen Täter schnellstmöglichst zu finden. Hinweise bitte an jedes Polizei-Revier.“

Vladimir schockiert: „Meine Güte!!! Das reißt ja gar nicht mehr ab zur Zeit!“

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„Nun schalten wir um nach Willow Creek: In einer beliebten Party-Bar von Willow Creek kam es letzte Nacht zu Schlägereien, nachdem 2 junge Männer – nach Zeugenaussagen – nach einigem Alkohol-Konsum einen Streit begonnen hatten. Der Barkeeper handelte schnell und aktivierte den versteckten Notrufschalter. Die Polizei konnte daher schnell eingreifen. Die Streithähne kamen jeder mit einem blauen Auge davon und mussten die Nacht in einer der Ausnüchterungszellen des örtlichen Polizei-Reviers verbringen.“

Die beiden Männer schütteln erneut verständislos den Kopf, sagen aber nichts dazu.

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„Das waren die heutigen Nachrichten. Ich übergebe nun wieder in die Zentrale.“

Vladimir: „Du lieber Himmel! Was doch so alles passiert! Echt gräßlich!“

Martin: „Allerdings… Man kann sich nirgends mehr wirklich sicher fühlen!“

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Plötzlich beginnt Martin´s Handy zu klingeln und ihm entfährt ein überraschtes: „Höh? Marion?“ und zieht gleichzeitig sein Handy aus seiner Hosentasche.

Er hatte seiner 2 Jahre jüngeren Schwester nämlich vor einiger Zeit den gemeinsamen Lieblingssong von Daniel Simfield auf dem Handy als Klingelton zugewiesen und deshalb wusste er sofort, dass sie es ist, die gerade anruft.
Mit einem Blick auf das Display…

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…und einem Wisch mit dem Finger über das Handy nimmt er schließlich das Gespräch an: „Hallo Schwesterchen! Was gibt´s denn? Ich freu mich, dass du anrufst!“

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Martin hört zu, was seine Schwester sagt, was der neben ihm sitzende Vampir nicht mitbekommt, und antwortet dann: „Ja, ich weiß, Schwesterchen. Sorry, dass ich dich noch nicht angerufen habe, aber ich wollte das wirklich diesen Abend noch tun, das musst du mir glauben.“

Vladimir ist nur noch mit halber Aufmerksamkeit beim Fernseh-Programm. Die andere Hälfte widmet er dem Telefongespräch seines neuen Freundes.

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„Wo ich bin?“ spricht der junge blonde Mann weiter. „Tja, du wirst es nicht glauben, aber ich bin in Forgotten Hollow.“
Nachdem er die nächste Frage seiner Schwester Marion gelauscht hat, antwortet er: „Nein, nicht in einem Hotel. Es gibt hier gar keins. Da es gestern Abend schon spät war, als ich hier angekommen bin – der Busfahrer hat mich hier quasi mit der Begründung, dass hier für diesen Tag Entstation ist, rausgeschmissen – hat mich ein … junger Mann netter Weise bei sich aufgenommen, weil ich nicht wusste, wo ich hin sollte. Ich hätte erst heute Morgen mit dem nächsten Bus weiter fahren können. Doch ich bin noch geblieben, da Vlad meine Anwesenheit nicht stört. Und … eventuell werde ich hier noch für ein paar weitere Tage bleiben. Ich würde mich gerne ein wenig hier umsehen.“

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Vladimir´s Aufmerksamkeit gilt nun doch wieder ganz den Nachrichten im TV, während Martin´s Schwester ihrem Bruder eine erneute Frage stellt und er schließlich antwortet: „Hm… Ich weiß nicht, Marion. Traust du dir das denn zu? So ganz alleine… Ich meine, wenn du hier ankommst, kann ich dich natürlich vom Bus abholen. Aber bis hierhin? Es ist ja schon ziemlich weit…“
Er lauscht abermals der Stimme seiner Schwester und spricht dann: „Naja, wenn du meinst… Warte mal kurz. Ich frag ihn. Er sitzt eh grad neben mir auf dem Sofa.“

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Martin fragt den Vampir neben sich: „Du Vlad, meine Schwester würde mich gerne treffen. Wäre es möglich, dass sie hierher kommt? Oder soll ich einen anderen Treffpunkt mit ihr ausmachen?“

Der junge Vampir aber meint: „Warum sollte es denn nicht möglich sein?! Sie kann gerne hierher kommen. Kein Problem. An Platz mangelt es hier ja nicht, wie du weißt.“ und leise fügt er noch hinzu: „Keine Angst, ich werde ihr sicher nichts tun. Genauso wenig wie dir.“

Martin nickt zufrieden lächelnd und spricht wieder in sein Handy: „Marion? Also … Vladimir hat kein Problem damit, wenn du hierher kommst. – Öhm, wann hättest du denn vor aufzubrechen?“

Vladimir denkt inzwischen erfreut: Mir soll´s recht sein! Noch mehr Gesellschaft! Und somit lerne ich seine Schwester auch noch kennen.

Nach kurzer Pause, in der der blonde junge Mann zuhört, was seine Schwester spricht, meint er: „Ok… Von hier bis zur betreffenden Bushaltestelle ist es nicht weit. Schick mir einfach eine Nachricht oder ruf mich an, wenn du da bist, ok?“

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Letztendlich erklärt er ihr noch, welchen Bus sie nehmen soll und wie lange die Fahrzeit in etwa dauern wird. Inzwischen jedoch verliert Vladimir in Windeseile an Energie. Er wird schlagartig müde, wie es meistens seit seines Vampir-Daseins der Fall ist. Sein Kopf fühlt sich schwer an und seine Augen wollen ihm nicht mehr gehorchen. Obendrein fühlt er sich hungrig, leer und elend. Martin´s Gespräch mit seiner Schwester hört er schließlich nur noch wie aus weiter Ferne. Er ist eingenickt.

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Martin: „Gut, dann machen wir es so wie wir gesagt haben. Sobald du hier in Forgotten Hollow angekommen bist, schreibst du mir oder rufst mich an; dann hole ich dich ab. Selbstverständlich kannst du das auch gerne zwischendurch während der Busfahrt mal tun, damit ich weiß, dass alles in Ordnung ist bei dir. …

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… Ok, dann bis morgen, irgendwann im Laufe des Nachmittags. Ich freu mich auf dich, Schwesterchen! Halt die Ohren steif und pass auf dich auf! Tschüss!“

Martin liebt seine 2 Jahre jüngere Schwester schon immer sehr und deshalb ist er auch jetzt sehr besorgt, da sie eine so weite Busfahrt ohne Begleitung auf sich nehmen möchte. Eine weite Reise, um ihn – ihren Bruder – treffen zu können.

Gerade in diesem Moment, als sich die beiden Geschwister verabschieden, kommt der junge Vampir allmählich wieder zu sich.

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Martin beendet das Gespräch, sperrt seinen Handy-Bildschirm wieder und steckt sein Handy in die Hosentasche zurück. Im selben Moment kommt ihm ein Gedanke in den Sinn. Er sieht sich um und denkt: Mist! Vielleicht war die Idee, dass ich mich mit Marion hier treffe, doch nicht so gut. Die Spinnen! Sie kriegt bestimmt die Krise, das weiß ich jetzt schon! Ich muss sie unbedingt vorher schon einweihen, bevor sie das Gebäude betritt, sonst trifft sie noch der Schlag!

Unterdessen streckt und räkelt sich der wieder wach gewordene Vampir neben Martin und gibt dabei merkwürdige Grunz-Laute von sich.

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Martin blickt Vladimir verwundert an, da er nicht mitbekommen hatte, dass sein Gastgeber eingenickt war.
Er sagt: „Oh, bist du müde Vlad? Oder was ist mit dir?“

Der junge Vampir entgegnet leicht beschämt: „Ja, ich bin müde und war eingenickt, während du telefoniert hast. Sorry. Ich fühle mich irgendwie elend. Meine Energie ist sozusagen im Keller. Ich brauche dringend … frisches … Blut. Die Konserven sind halt doch nicht wirklich das Tüpfelchen auf´s i.“

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Himmel! Ich hab noch immer leichte Probleme die beiden Worte „frisches Blut“ auszusprechen! Demnach bin ich durchaus noch nicht dran gewöhnt, ein Vampir zu sein! denkt Vladimir und seufzt.

Martin erschrocken: „Wie jetzt? Du saugst DOCH Menschen aus?“ worauf der Vampir antwortet: „DU brauchst nach wie vor keine Angst haben. Und deine Schwester auch nicht, wenn sie zu Besuch kommt. Ich schwöre, ich werde euch nichts tun. Aber es gibt Menschen in dieser Stadt – du wirst es nicht glauben – die lassen sich gegen ein paar Münzen tatsächlich aussaugen! Natürlich nicht ganz, versteht sich, aber es reicht.“

Martin kann kaum glauben, was er da zu hören bekommt und fragt ungläubig: „Ehrlich??? Der Hammer!“

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Vladimir: „Mhm… Wenn ich es dir sage.“

Martin wieder etwas beruhigter: „Naja, ich meine… Wenn die sich freiwillig anzapfen lassen, dann spricht ja nichts dagegen.“

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„Nun ja, das stimmt.“ meint der junge Vampir.

Nach einer kleinen Pause, in der die beiden Männer kurz nachdenken, sagt der junge Vampir plötzlich: „Öhm… Ich sagte doch bereits, ich möchte vor dir keinerlei Geheimnisse haben. Da ist noch etwas, was du wissen solltest… Du kennst mich als Vladimir. Den Namen hat mir mein Meister als Deck-Namen gegeben. Mein richtiger Name lautet aber Korbinian. Korbinian Vogt und ich war 25 Jahre alt, als ich zum Vampir wurde. Und ja, vielleicht weißt du ja, dass Vampire nicht altern. Demnach werde ich für immer so aussehen wie jetzt.“

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Vladimir´s Ehrlichkeit bedeutet Martin sehr viel. Deshalb sagt er: „Ich finde es wirklich super von dir, dass du mir das alles anvertraust. Wirklich. Und es ist schön, mehr von dir zu erfahren und zu wissen. Danke Vlad.“

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Vladimir entgegnet: „Deshalb erzähle ich dir das ja auch, da ich das Gefühl habe, dass es dich interessiert.“
Martin steht vom Sofa auf: „Das rechne ich dir sehr hoch an. – Öhm, aber jetzt muss ich doch mal schnell zur Toilette.“

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Vladimir fügt noch hinzu: „Wärest du nur einen Tag oder so geblieben, wäre das alles sozusagen egal gewesen, aber da wir beide auf so kurze Zeit schon so etwas wie eine Freundschaft entwickelt haben und du noch bleiben möchtest…“ während Martin bereits auf dem Weg zum Badezimmer ist.

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Auch der junge Vampir steht nun vom Sofa auf, um das dicke Buch vom Wohnzimmer-Tisch zu holen.

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Mit dem Buch in der Hand schlendert er wieder zum Sofa zurück.
Unterdessen verschwindet Martin im Badezimmer.

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Vladimir denkt: Ich werde ein wenig lesen. Vielleicht kann ich mich ja damit ein bisschen von meiner enormen Müdigkeit ablenken. Jedenfalls bis Martin wieder zurück ist.

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Doch ehe er damit beginnnen kann weiter zu lesen, setzt er schon zum nächsten herzhaften Gähnen an.

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Als Martin schließlich wieder neben dem Vampir sitzt, überlegt er: Wie zum Teufel soll ich Marion nur klar machen, dass ich bei einem Vampir untergebracht bin?! Und die vielen Spinnen hier drinnen… Hm… Soll ich ihr das vielleicht vorweg in einer Nachricht schreiben? Ich weiß nicht…

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Er zieht erneut sein Handy aus der Hosentasche, entsperrt es, ruft sein Chat-Programm auf, sucht darin seine Schwester und denkt nach, wie er es am besten formulieren könnte. Martin beginnt zu schreiben, löscht das Gesschriebene aber gleich wieder.

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Egal was er schreibt, nichts empfindet er als richtig.

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Nein, das ist alles Quatsch! denkt Martin. Das muss ich ihr persönlich sagen, wenn ich sie vom Bus abhole.

Er löscht die letzten Worte, die er geschrieben hat, schließt das Chat-Programm wieder…

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…und steckt sein Handy letztendlich weg. Anschließend schaut er auf den Bildschirm, da der Fernseher noch immer läuft, während Vladimir – oder auch Korbinian, wie er ja eigentlich heißt – schon wieder ordentlich gähnt.

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Martin denkt nach: Wie wird Marion das alles wohl auffassen? Das Gebäude mit den Spinnweben und Spinnen, mein neuer Freund, welcher ein Vampir ist… Oh man, was hab ich mir dabei nur gedacht? Das wird nicht leicht, ihr das schonend beizubringen. Wird sie hier bleiben wollen? Oder wird sie auf dem Absatz kehrt machen? Fragen über Fragen, die mir im Moment keiner beantworten kann…

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Während er überlegt, hört er wie aus der Ferne Daniel Simfield, seinen Lieblings-Sänger, welcher auch der Lieblings-Sänger seiner Schwester ist, im Fernseh-Programm seinen neuen Song zum Besten geben.

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Nun blickt er auf den Bildschirm und denkt: Hey Klasse! Daniel Simfield hat ´nen neuen Song! Klingt echt super! Ob den wohl Marion schon gehört hat?

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Der Song ist wirklich toll! Gefällt mir! Und vor allem bleibt Daniel seinem Stil treu. Das gefällt mir besonders an ihm.

Unterdessen versucht sich der Vampir immer noch mit lesen von seiner hartnäckigen Müdigkeit abzulenken.

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Doch plötzlich erhebt sich der Vampir vom Sofa und geht mit dem Buch zum Bücherregal, um es wegzuräumen, während Martin seine ganze Aufmerksamkeit noch immer ganz begeistert seinem Lieblings-Sänger im Fernseh-Programm widmet.

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Schließlich bemerkt Martin doch, dass Vladmir gar nicht mehr in seinem Buch liest und fragt: „Fühlst du dich jetzt ein wenig besser?“ doch der Vampir erwidert teilweise stockend: „Nein Martin, nicht wirklich. Ich muss wirklich … etwas … Vampir-typisches tun. Es tut mir leid.“

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Martin fragt nun etwas unsicher: „Was … meinst du damit?“

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Um die Situation wieder ein wenig aufzulockern, scherzt der junge blonde Mann: „Wirst du mich gleich aussaugen? So wie der im Film Graf Dracula?“

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Doch im nächsten Moment findet er das eben Gesagte gar nicht mehr so witzig und denkt: Uuuups, das hätte ich jetzt lieber doch bleiben lassen sollen! während er von dem Vampir mit einem Gesichtsausdruck gemustert wird, den Martin nicht so ganz deuten kann und der ihm etwas Angst macht.

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Vladimir denkt mit einer mürrischen Mimik: Hat er das jetzt ernst gemeint? Wenn nicht, war es eine merkwürdige Art von ihm zu scherzen! Vertraut er mir nicht? Hm…

Und Martin denkt: Mist! Warum hab ich das nur gesagt?! Ich sollte wirklich besser überlegen, was ich sage. Immerhin ist er ein echter Vampir! Ich sollte es mir nicht mit ihm verderben.

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Somit entschuldigt sich Martin schnell mit den Worten: „Sorry Vlad, das war Quatsch und nicht so gemeint.“ worauf der Angesprochene erwidert: „Ja ja, schon gut. Aber du solltest so etwas nicht mehr sagen. Du solltest wissen, dass ich dir nichts tun werde.“

Martin: „Es wird nicht wieder vorkommen.“

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Vladimir erhebt sich erneut vom Sofa, während Martin nun schon dem dritten Song seines Lieblings-Sängers Daniel Simfield lauscht, da es sich um eine Live-Übertragung des Konzertes dieses Sängers handelt.

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Deshalb bekommt Martin nicht mit, dass sein neuer Freund gerade sein Gesicht hinter seinem Arm verbirgt.
Vladimir jedoch denkt dabei: Ich muss mich für meine nächtliche Tour bereit machen, muss mich verwandeln, damit ich sofort aufbrechen kann, wenn es an der Zeit ist.

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Mit einigem Kraftaufwand und einer hässlich schwarzen und leicht stinkenden Wolke setzt er sein Vorhaben in die Tat um.

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Bei dieser Aktion erschrickt Martin und wird auf den Vampir aufmerksam. Er springt vom Sofa auf.
„Was … war … denn das jetzt?! Vladimir? Was ist passiert?“ fragt Martin, den jungen Vampir, der ihm den Rücken zugewandt hat.

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(Fortsetzung --> Kapitel 12 <-- folgt)
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Re: (Sims4-FS) Schatten der Nacht

Beitrag von cheli24 » 27.02.2019, 02:29

Hallo Astrid, :winken

so, jetzt endlich mein Kommentar. Bin leider nicht früher dazu gekommen.

Geht es Dir auch so? Manchmal möchte man gar keine Nachrichten mehr anschauen. Nur noch Horrormeldungen und wenn man dann noch die Urteile dazu liest… :meckern Ab und zu schaue ich mir „Aktenzeichen XY…“ an. Das traurige daran ist, dass diese Dreckschweine sich immer Schwächere suchen. Ich finde es erbärmlich, wenn zwei, drei Männer oder mehr, wehrlose ältere Menschen überfallen, sie bis aufs letzte quälen und sie brutal zusammenschlagen, weil kein Geld im Hause ist oder man nicht das gefunden hat, was man gesucht hatte. :schimpfen In meinen Augen sind das erbärmliche Feiglinge. :meckern Sollen sie sich doch mit Ihresgleichen messen… Aber dazu sind sie zu feige. Elendes Dreckspack. Das ist echt zum K… Und es wird ja nicht besser, im Gegenteil. Das Gewaltpotential ist dermaßen gestiegen, die Hemmschwelle dagegen sinkt immer mehr.

Ja und dann die Urteile: Man muss sich mal so etwas vor Augen führen, aber das kann Unsereins gar nicht. Ein 19-jähriger vergeht sich unter Drogeneinfluss sexuell an einem 4 Monate!!! alten Baby, dessen Erzeuger er auch noch ist, sorry „Vater“ kann ich diesen Mistkerl nicht nennen, und dann bringt er auch noch sein eigen Fleisch und Blut um, während die Mutter dies hilflos mit ansehen muss. :schimpfen :schimpfen :schimpfen :kotz Das Urteil: der Richter schickt ihn in die Psychiatrie, nach Jugendstrafrecht hätte er höchstens 8 Jahre bekommen. :kotz :kotz :kotz Ich schreibe besser nicht, was ich mit dem machen würde. :teufel1 Nee, mir fehlen da echt die Worte. Den würde ich bei vollem Bewusstsein k… Ohne Worte. :kotz

Ich glaube, die Beiden haben auch genug von den Nachrichten. Kann man ihnen nicht verdenken.

Oha, Martin’s Schwester Marion will ihren Bruder besuchen? :grins Tja, ist irgendwie eine verzwickte Sache, ne. Klar, freut er sich, sie zu sehen. Aber wie erklärt er ihr das mit Vlad? posting.php?mode=reply&f=29&t=612#

„Hör zu, Schwesterchen. Ich bin in Forgotten Hollow, dort leben Vampire. Ja, Du. Die gibt es wirklich, hätte ich zuvor auch nicht gedacht. Ich wohne sogar bei einem. Aber Du musst keine Angst haben, er trinkt Blutplasma und wird Dich nicht anrühren. Er ist da auch unfreiwillig hineingerutscht. Also, Du musst vor ihm keine Angst haben.“ :grins

Tja, das kann er ja nicht sagen. Und er sollte sie wirklich vom Bus-Bahnhof oder so abholen. Okay, sie wird ja wohl tagsüber ankommen und nicht in der Nacht. Auch wird sie nachts nicht auf einer Parkbank schlafen. Ich bin mal gespannt, wie er ihr das erklären wird. Okay, den kleinen Fauxpas mit dem „Aussaugen“ hat Korbinian Martin nicht übel genommen. Ich denke mal, dass er sich gar nichts dabei gedacht hatte, ne.

Vladimir wird sich über erneute Gesellschaft freuen, war er doch bislang alleine, ne. Aha, es gibt also Menschen in FH, die sich gegen Bezahlung Blut abzapfen lassen. :augen: Hm, eigentlich ist es ja wie beim Arzt oder Blut spenden. Okay, die saugen einen ja nicht aus und schon gar nicht am Hals oder Armbeuge, Handgelenk etc. Fast hätte ich jetzt den Vergleich mit männlichen*hust*hust* gemacht, meistens findet man sie in Bahnhofsnähe. :sittich Na ja, Du wirst wissen, was ich meine.^^

Korbinian heißt Vlad also mit richtigem Namen. Da gibt es auch einen deutschen Eishockeyspieler namens Korbinian, ist gebürtiger Münchener und hat zuletzt in Anaheim gespielt. Der Club hatte ihn aber im letzten Jahr auf die Waiver-Liste gesetzt, was so viel wie Verzicht bedeutet, so dass entweder andere Clubs verpflichten können oder es verzichten alle. Bei ihm hatte es den Grund, dass sie ihm sein letztes Vertragsjahr auszahlen konnten. Ja, das System drüben in der Profiliga ist sehr komplex und nicht mit unseren hiesigen Ligen-Statuten zu vergleichen. Sollte ich es jemals schaffen, meine seit Jahren geplante Sims3-Eishockey-Fotostory endlich mal richtig in Rollen zu bringen, :roll: dann käme dies dort u. a. zur Sprache. Ich hatte Dir damals den Prolog zum Testlesen geschickt. Ich weiß nicht, ob Du Dich noch daran erinnern kannst. :grins Ist ja auch schon wieder einige Jahre her. Obwohl, ich habe schon etliche Kapitel geschrieben, müsste dann aber erst wieder in die Story reinfinden.

So, wo waren wir stehen geblieben? Ah ja. Die Band, die da im Fernsehen gezeigt wird, war es Zufall, dass es dort gerade im TV lief oder kann man das irgendwie „einstellen“? :confus2

Wieder ein sehr schönes Kapitel, toll geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer super Bilder und Collagen. :daumenhoch2 Hat mir wieder sehr gut gefallen, liebe Astrid. :hug02 Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1

LG Marga

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Kommentar-Beantwortung (Sims 4-FS - Schatten der Nacht)

Beitrag von Simsi68 » 27.02.2019, 15:12

Hallo Marga! :winken02
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
so, jetzt endlich mein Kommentar. Bin leider nicht früher dazu gekommen.
Kein Problem... Wie gesagt, ich weiß ja, dass was kommt von Dir. :hug02 Aber ich hoffe es ist nicht schlimm, wenn ich erst am WE zu Deinem Kapitel komme. :confus3
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
Geht es Dir auch so? Manchmal möchte man gar keine Nachrichten mehr anschauen. Nur noch Horrormeldungen und wenn man dann noch die Urteile dazu liest… :meckern
Ja, Marga... Geht mir genauso. Mich haut auch oft richtig die Wut auf und frag mich immer und immer wieder: WARUM verdammt...?! :durchdrehen :schimpfen :meckern
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
Das traurige daran ist, dass diese Dreckschweine sich immer Schwächere suchen. Ich finde es erbärmlich, wenn zwei, drei Männer oder mehr, wehrlose ältere Menschen überfallen, sie bis aufs letzte quälen und sie brutal zusammenschlagen, weil kein Geld im Hause ist oder man nicht das gefunden hat, was man gesucht hatte. :schimpfen In meinen Augen sind das erbärmliche Feiglinge. :meckern Sollen sie sich doch mit Ihresgleichen messen… Aber dazu sind sie zu feige. Elendes Dreckspack. Das ist echt zum K… Und es wird ja nicht besser, im Gegenteil. Das Gewaltpotential ist dermaßen gestiegen, die Hemmschwelle dagegen sinkt immer mehr.
Traurig, schlimm und krass - aber leider wahr! Ich habe echt keine ahnung wo das noch hinführen soll! :schimpfen :durchdrehen :weinen2 :weinen1
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
Ein 19-jähriger vergeht sich unter Drogeneinfluss sexuell an einem 4 Monate!!! alten Baby, dessen Erzeuger er auch noch ist, sorry „Vater“ kann ich diesen Mistkerl nicht nennen, und dann bringt er auch noch sein eigen Fleisch und Blut um, während die Mutter dies hilflos mit ansehen muss. :schimpfen :schimpfen :schimpfen :kotz Das Urteil: der Richter schickt ihn in die Psychiatrie, nach Jugendstrafrecht hätte er höchstens 8 Jahre bekommen. :kotz :kotz :kotz Ich schreibe besser nicht, was ich mit dem machen würde. :teufel1 Nee, mir fehlen da echt die Worte. Den würde ich bei vollem Bewusstsein k… Ohne Worte. :kotz
Oh mein Gott! Ohja, mit einer Wonne würde ich den bei vollem Bewusstsein kastrieren. Ok, ich schreibe es aus, weil´s so ist!!! So ein Dreckschwein!!! :durchdrehen :schimpfen :meckern
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
Ich glaube, die Beiden haben auch genug von den Nachrichten. Kann man ihnen nicht verdenken.
Ja, es scheint so. Kann man sich auch gut vorstellen.
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
Oha, Martin’s Schwester Marion will ihren Bruder besuchen? :grins Tja, ist irgendwie eine verzwickte Sache, ne. Klar, freut er sich, sie zu sehen. Aber wie erklärt er ihr das mit Vlad?
Tja... Das könnte eventuell ein kleineres bis mittleres Problem werden, ihr das irgendwie schonend beizubringen.
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
„Hör zu, Schwesterchen. Ich bin in Forgotten Hollow, dort leben Vampire. Ja, Du. Die gibt es wirklich, hätte ich zuvor auch nicht gedacht. Ich wohne sogar bei einem. Aber Du musst keine Angst haben, er trinkt Blutplasma und wird Dich nicht anrühren. Er ist da auch unfreiwillig hineingerutscht. Also, Du musst vor ihm keine Angst haben.“ :grins
:lachen Du hast es auf den Punkt gebracht. :daumenhoch1
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
Und er sollte sie wirklich vom Bus-Bahnhof oder so abholen.
Er wird ganz sicher von der Bushaltestelle abholen, versprochen.
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
Okay, den kleinen Fauxpas mit dem „Aussaugen“ hat Korbinian Martin nicht übel genommen. Ich denke mal, dass er sich gar nichts dabei gedacht hatte, ne.
Das ist ihm sicherlich einfach nur so rausgerutscht, was ihm ja anschließend sichtlich unangenehm war.
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
Aha, es gibt also Menschen in FH, die sich gegen Bezahlung Blut abzapfen lassen. :augen: Hm, eigentlich ist es ja wie beim Arzt oder Blut spenden.
Naja, so hat er es Martin erklärt... Mal sehen, ob das auch wirklich stimmt. :grins
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
Okay, die saugen einen ja nicht aus und schon gar nicht am Hals oder Armbeuge, Handgelenk etc. Fast hätte ich jetzt den Vergleich mit männlichen*hust*hust* gemacht, meistens findet man sie in Bahnhofsnähe. :sittich Na ja, Du wirst wissen, was ich meine.^^
:lachen: Ja klar, ich weiß was du meinst, aber Deine Umschreibung ist zum schreien, wenn ich das mal so sagen darf! :lol
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
Sollte ich es jemals schaffen, meine seit Jahren geplante Sims3-Eishockey-Fotostory endlich mal richtig in Rollen zu bringen, :roll: dann käme dies dort u. a. zur Sprache. Ich hatte Dir damals den Prolog zum Testlesen geschickt. Ich weiß nicht, ob Du Dich noch daran erinnern kannst. :grins Ist ja auch schon wieder einige Jahre her. Obwohl, ich habe schon etliche Kapitel geschrieben, müsste dann aber erst wieder in die Story reinfinden.
Natürlich kann ich mich noch erinnern. Ich glaube, ich habe diese Datei sogar noch. :nicken
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
So, wo waren wir stehen geblieben? Ah ja. Die Band, die da im Fernsehen gezeigt wird, war es Zufall, dass es dort gerade im TV lief oder kann man das irgendwie „einstellen“? :confus2
Nein, kann man nicht einstellen. Es gibt zwar verschiedene Kanäle, aber im einzelnen kann man das nicht beeinflussen. Das mit dem Sänger bzw. der Band war Zufall und ich hab das einfach so mit rein genommen :grins
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
Wieder ein sehr schönes Kapitel, toll geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer super Bilder und Collagen. :daumenhoch2 Hat mir wieder sehr gut gefallen, liebe Astrid. :hug02
Vielen lieben Dank für das Lob, die Gedanken, die Du Dir wieder darüber gemacht hast, und natürlich für Deinen gesamten Kommentar, über den ich mich wieder riesig gefreut habe, liebe Marga; es freut mich sehr, dass Dir das Kapitel gefallen hat :hug02
cheli24 hat geschrieben:
27.02.2019, 02:29
Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1
...welches gleich im Anschluss folgen wird. :daumenhoch2

LG Astrid
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(Sims4-FS) Schatten der Nacht -- Kapitel 12

Beitrag von Simsi68 » 27.02.2019, 15:34

Kommentar-Beantwortung davor bitte beachten!

* ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ *

Und nun wünsche ich viel Spaß mit



Kapitel 12:

„Versprich mir, dass du nicht erschrickst, wenn ich mich gleich umdrehe.“ spricht Vladimir und dreht sich schließlich wie in Zeitlupe zu Martin um. In seiner veränderten – bösen – Form zeigt er sich nun zum ersten Mal seinem neuen Freund, der trotz der Vorwarnung seines Gegenübers mächtig erschrickt.

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Mit grauer, aschfahler Hautfarbe und leuchtenden roten Augen steht er nun Martin gegenüber.

„Du lieber Himmel! Bin ICH jetzt erschrocken! Was soll das denn?“ fragt Martin den jungen Vampir beinahe vorwurfsvoll, welcher mit erhobenem Zeigefinger entgegnet: „Ich habe dich gewarnt, dass du nicht erschrecken sollst.“
Martin: „Ja schon, aber DARAUF war ich nun wirklich nicht gefasst.“

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Martin lässt sich mit zittrigen Knien auf dem Sofa nieder und sagt: „Himmel, wie du aussiehst… Man kann wirklich Angst vor dir bekommen, wenn ich das mal so sagen darf.“
Vladimir: „Naja, das ist ja der Sinn der Sache. Ich soll ja schließlich als Vampir erkannt werden.“

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Martin: „Schon klar, aber ich dachte, du musst keine Gewalt anwenden… Die Leute machen das freiwillig! …ich meine, dass sie sich von dir … anzapfen lassen.“
Vladimir: „Das stimmt. Aber es gehört trotzdem dazu. Ich könnte das nicht tun, würde ich normal aussehen. Verstehst du?“

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Martin: „Irgenwie schon, aber…“
Der Vampir lässt sich währenddessen neben Martin nieder…

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…und spricht: „Nichts aber. Es ist wie es ist. Diese Verwandlung gehört dazu, wie beispielsweise ein … Schlafanzug zum schlafen. Jedenfalls bei den meisten Leuten, wenn du verstehst was ich meine.“

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Martin: „Ja… Natürlich. Aber sorry… Dein Aussehen hat mich einfach erschreckt! Ich muss mich erst an alles gewöhnen. Ich kannte solche Dinge bisher nur aus Filmen und wusste nicht, dass…“
Vladimir: „Was?! Dass es Vampire wirklich gibt? Kann ich mir vorstellen. – Und klar. Das versteh ich, dass du dich erst daran gewöhnen musst, dass das alles nicht gerade einfach für dich ist.“

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Er steht auf und sagt: „Entschuldige mich bitte, aber ich muss noch ein wenig meditieren, um Energie zu sammeln.“
Meditieren… Energie sammeln… Hm… Na, dann soll er mal machen. denkt Martin und erwidert: „Ok… Aber… Darf ich dir dabei zusehen? Oder stört dich das?“
Der Angesprochene antwortet: „Klar, kannst du mir zusehen… Aber bitte nicht stören, sonst war alles umsonst. So geübt bin ich darin auch noch nicht. Es kostet mich anfangs viel Konzentration bis ich mal drin bin, verstehst du?!“

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Und schon setzt der junge Vampir zur Meditation an. Er hebt erst ein Bein an, bis er schließlich eingehüllt in eine schwarze Wolke schwebt. Martin sieht ihm babei fasziniert zu und denkt: Und ich hatte tatsächlich immer gedacht, so etwas gibt es nur in Filmen und Geschichten! Hm… Dabei erlebe ich jetzt alles ganz real! Kaum zu glauben!

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Das Ritual des Vampirs dauert einige Minuten, in denen er beinahe schwerelos etwa eineinhalb Meter über dem Boden schwebt, ehe er dies wieder beendet und schließlich wieder den Boden unter seinen Füßen fühlen kann.

Er spricht zu Martin: „So… Jetzt fühle ich mich wirklich wieder besser.“

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Mit einem Blick auf die Uhr stellt er gleich darauf fest: „Mist! Es ist noch zu früh, um loszuziehen. Hast du vielleicht Lust ein Kartenspiel mit mir zu spielen?“
Martin: „Klar, warum nicht!“ und schon schlendert der Vampir Martin voraus nach oben, wo sich im Flur ein kleiner Tisch mit einem Spielkartenstapel befindet. Vladimir erklärt Martin rasch die Regeln zu dem Kartenspiel, welches er vor kurzer Zeit mal von seinem Meister, dem Obervampir Vladislaus Straud, der nur unweit von Vladimir entfernt wohnt, gelernt hat. Beim spielen haben die beiden jungen Männer schließlich sehr viel Spaß und Martin gewinnt sogar letztendlich.

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Vladimir nimmt es gelassen, dass er diese Runde verloren hat und sagt: „Das hat Spaß gemacht, Martin. Danke, dass du mit mir gespielt hast. Ich hatte bisher nur einmal Gelegenheit das Spiel zu spielen und zwar zu diesem Zeitpunkt, als es mir mein Meister beigebracht hat.“
Martin: „Meinetwegen können wir es gerne öfter spielen, solange ich noch hier bin, denn es hat auch mir Spaß gemacht.“

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Ein weiterer Blick auf die Uhr verrät Vladimir nun: „So… Jetzt ist es aber wirklich Zeit für mich aufzubrechen.“

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Und schon geht er schwungvoll den Gang entlang in Richtung Treppe und Martin folgt ihm ein wenig zögernd.

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Der blonde junge Mann fragt: „Und was … kann – oder darf – ICH inzwischen tun? Für mich ist es wohl ratsamer am Tag rauszugehen oder? Und nicht unbedingt jetzt?!“

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Während die beiden hintereinander die Treppe hinab steigen, entgegnet Vladimir: „Definitiv ist es für dich am Tag ratsamer das Haus zu verlassen. Wir können gerne mal gemeinsam nachts raus gehen, aber ohne mich solltest du das nicht tun. – Und was meine Abwesenheit betrifft: ich kann nicht sagen, wie lange es dauern wird und wann ich wieder komme. Aber da ich ja bereits gesagt habe, dass du dich wie zu Hause fühlen sollst, kannst du dies selbstverständlich auch jetzt tun. Also mach was du gerne tun magst. Dusche, esse was, heize den offenen Kamin ein, spiele eines der Instrumente oder was auch immer du machen willst.“

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Martin: „Ok, danke… Dann darf ich sicher auch mal dein Bücherregal durchstöbern?“
Vladimir: „Natürlich.“

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Gleich darauf fügt er noch hinzu: „Also ich bin dann mal weg. Bis später, Martin.“ und steuert auf den massiven, dunklen Türbogen zu.

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„Bis später.“ antwortet Martin, ehe sein neuer Freund, der in Martin´s Augen aus einer anderen Welt zu sein scheint, das Gebäude verlässt und ins Freie tritt.

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Vladimir denkt, mit in die Hüften gestemmten Händen: Welche Richtung soll ich heute am besten wählen? Oder soll ich doch einfach nur wieder in den Park gehen? Hm…

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Im Park hat Vladimir für gewöhnlich die besten Chancen fündig zu werden.
Nun, mal sehen, ob er auch diesmal Glück hat…


(Fortsetzung --> Kapitel 13 <-- folgt)
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Re: (Sims4-FS) Schatten der Nacht

Beitrag von cheli24 » 19.03.2019, 21:06

Hallo Astrid, :winken

sorry wegen der Verspätung. Aber ich hatte da irgendwie nicht mehr dran gedacht. :confus3

ui, das war das erste Mal, dass ich eine Vampirumwandlung in Bildern gesehen habe. Ich habe ja noch nie mit Vampiren gespielt und kenne dies nur von FB-Sims 4-Bildern. Aber super gemacht mit der Collage, tolle Idee. :daumenhoch2

Ja, das alles ist noch total ungewohnt, auch für Vladimir. Er ist ja auch noch nicht lange „dabei“, auch wenn er schon einiges beherrscht. Für Martin hingegen erscheint dies alles surreal. :confus1 Vampire gibt es nur in Filmen, Büchern etc. Er ist da wohl zu sehr Realist. Natürlich ist das Aussehen seines neuen Freundes erschreckend und ich stelle mir gerade Martin’s Schwester vor, wenn sie das mitbekommen sollte. :augen: Aber ich glaube, Vladimir wird schon darauf bedacht sein, dass das keiner außer Martin mitbekommt.

Nein, Martin. Es ist ratsamer, nur bei Helligkeit das Haus zu verlassen, es sei denn, Vladimir ist bei ihm. So und während dieser nun nach „Nahrung“ sucht, ist Martin alleine im Hause. Ich hoffe, er bekommt in der Abwesenheit Vladimirs keine ungebetenen „Gäste.“ Bild

Dennoch hoffe ich, dass Vladimir irgendwann sein Vampirleben aufgeben und wie ein normaler Mensch leben kann. :verbeugen Vielleicht kommen dann auch seine Freundin und er wieder zusammen. Also, schauen wir mal. ;)

Wieder ein schönes Kapitel, toll geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer super Bilder und Collagen. :daumenhoch2 Hat mir wieder gut gefallen, liebe Astrid. :hug02 Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1

LG Marga

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