Willow Creek - da, wo meine Wurzeln sind

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cheli24
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Re: Willow Creek - Info -

Beitrag von cheli24 » 06.11.2018, 00:14

Hallo zusammen, :winken

ich weiß, hier wurde schon lange nichts mehr gepostet. Für diejenigen, die es nicht mitbekommen haben, meine Festplatte hatte leider das zeitliche gesegnet. :weinen2 Während es mir noch gelungen ist, Sims 3 mit allen Dateien vollständig zu sichern, so war dies bei Sims 4 leider nur noch zum Teil möglich, da das Kopieren auf die externe Festplatte sehr schleppend ging und ich nach drei Tagen immer noch nicht alles hatte. :weinen3: So konnte ich nicht mehr alle CC sichern und leider auch meinen kompletten Tray-Ordner nicht, da ich Angst gehabt hatte, die Festplatte würde irgendwann gar nicht mehr gehen. Auch beim PC-Händler war eine vollständige Datenrettung nicht mehr möglich. :weinen2 Das letzte Backup, das ich von Sims 4 habe, ist vom Juli 2017, so dass ich noch nicht weiß, was alles verloren gegangen ist. Ich hatte auch noch gar keine Zeit, nachzuschauen, da ich über zwei Wochen lang versucht hatte, Sims 3 wieder zum Laufen zu bekommen. Nun, das geht zum Glück jetzt wieder, nachdem ich Sims 3 auf Origin deinstalliert und eine Neuinstallation mit den CD' s gemacht habe. Aber das ist eine andere Geschichte.

Tja, wann es hier wieder weiter geht, kann ich noch nicht sagen. :confus2 Wie gesagt, ich habe seitdem noch nicht gespielt oder nachgeschaut, was noch alles vorhanden ist. Mir werden aber wohl einige Häuser fehlen, eventuell auch Sims und etliche CC. :weinen2 Momentan habe ich auch kein Verlangen auf Sims 4. Aber ich werde alles versuchen, die Geschichte irgendwie und irgendwann fortzusetzen.

Vielen Dank für Euer Verständnis. :hug01


LG cheli24 (Marga)

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Re: Willow Creek - Kapitel 29 -

Beitrag von cheli24 » 23.04.2019, 01:49

Hallo zusammen, :winken

so, endlich geht es nach der unfreiwilligen Pause weiter. Sorry, dass es so lange gedauert hat. Einiges an CC ist mir durch den Crash verloren gegangen. Aber ich kann nicht genau sagen, was fehlt. Das merke ich wohl erst dann, wenn ich es benötige und nicht finde.

Jedoch ist mir ein Missgeschick passiert. Ich hatte leider im CAS nicht darauf geachtet, wie viele Objekte und was alles durch EA ersetzt wurde. So ist mir auch viel zu spät aufgefallen, dass ich TJ's Eyecolour nicht mehr habe und auch nicht mehr weiß, welcher CC das war. Dummerweise wurde auch die Farbe geändert. Also, auf den Bildern jetzt und im nächsten Kapitel - zu ungefähr 70 Prozent - hat TJ braune Augen. Erst auf den letzten Bildern habe ich die Farbe abgeändert und er trägt wieder blaue Augen.

Auch haben alle drei Männer den gleichen Bart. TJ trägt normalerweise nur einen 3-Tage-Bart. Kapitel 29 und 30 lasse ich jetzt so wie es ist, danach werde ich es ändern, da ich die Bilder schon gemacht habe. Ich weiß aber auch gar nicht, ob ich den CC noch habe.

Zur Erinnerung: zuletzt war ja Sidney bei Genie und ihrem Mann in Willow Creek zu Gast, zuvor war er bei Paige in New York. Kapitel 29 beginnt etwa zwei Wochen danach, einige Zeit nach Tiffany' s Hochzeit.

Hier noch der Song, der im Kapitel erwähnt wird.

Journey - Don't Stop Believin'


So, nun wünsche aber viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt das Kapitel


LG cheli24 (Marga)



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~




Kapitel 29




Besuch bei Alec




Zwei Wochen später


Wie vorgesehen war TJ am Dienstagmorgen zusammen mit James Heatley nach Newcrest gefahren, um sich seinen künftigen Arbeitsplatz anzuschauen. Da James am Nachmittag schon wieder einen anderen Termin hatte, sollte TJ mit dem Wagen zurückfahren, während er den Schnellzug nach Brindleton Bay nehmen würde. Somit konnte TJ sich für den Rest des Tages zusammen mit Alec auf Häusersuche begeben, der die beiden schon vor Ort erwartete.

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Nachdem TJ seinen besten Freund mit James Heatley bekanntgemacht hatte, standen sie noch ein wenig plaudernd vor dem Gebäude.

„Ich freue mich sehr, Sie kennenzulernen, Alec“, sagte James lächelnd, während der junge Mann ein wenig angespannt wirkte. „Natürlich habe ich mich ein wenig über Sie erkundigt. Das möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Aber was soll ich sagen? Sie haben die allerbesten Referenzen, sind ein Perfektionist und sehr zuverlässig. Zudem sind sie ein ausgezeichneter Musiker. Ich höre nur Gutes über Sie. Nicht umsonst werden Sie ständig bei Studioaufnahmen gebucht“, lobte er den jungen Mann.

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„Vielen Dank, Mr. Heatley. Das freut mich sehr“, meinte dieser erleichtert, so als wäre ihm ein Stein vom Herzen gefallen.

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„Oh, bitte nennen Sie mich James oder Jimmy und lassen Sie um Gottes Namen den Mister weg. Das klingt so steif und förmlich. Na, dann würde ich sagen, lasst uns mal reingehen. Leider habe ich nicht allzu viel Zeit. Um 13:30 Uhr geht mein Zug“, wandte er sich an die Männer, ehe er mit ihnen durch die Eingangstür schritt.

Er öffnete gleich die erste Tür im Erdgeschoss und trat ein, während ihm die beiden Freunde folgten. Neugierig sahen sie sich um. Der Raum war zwar nicht allzu groß, wirkte aber sehr hell und freundlich.

„Das Zimmer hier wurde als Büro und als Empfangszimmer benutzt. Ich würde Euch raten, nur nach Terminvereinbarungen zu arbeiten. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Aber Ihr könnt das natürlich nach Euren eigenen Wünschen gestalten.“

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„Ich weiß nicht, ob TJ schon mit Ihnen darüber gesprochen hat, was künftige Mitarbeiter betrifft“, wandte sich James an Alec.

„Nein, habe ich noch nicht James“, rief TJ dazwischen, der am Fenster stand und interessiert hinaus sah.

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„Nun denn. Leider sehe ich mich momentan nicht in der Lage, meine Mitarbeiter hier ab und zu einzusetzen. Tiffany, unsere PR-Managerin befindet sich gerade auf Hochzeitsreise und wird danach voraussichtlich das Label verlassen. Ein großer Verlust. Sie ist in alle Geschäfte eingeweiht, überaus kompetent. Ihre Vertretung arbeitet nur Teilzeit. Ich bin also selbst gerade auf der Suche.“

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„Das ist schon okay, James. Ich denke, wir werden das vorerst alles alleine machen, solange wir noch am Anfang stehen. Wir müssen ja erst einmal Künstler für uns gewinnen und auf uns aufmerksam machen“, erwiderte Alec.

„Ihr schafft das schon. Da bin ich mir sicher“, ermunterte der Ältere Alec, der dessen leichte Unsicherheit bemerkt hatte.

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„Ist das da unten ein Hof? Sieht super aus.“ Neugierig sah Alec nach unten.

„Wollte ich auch gerade fragen“, meldete sich nun auch TJ zu Wort.

„Ja, wir haben im letzten Jahr den Innenhof umgebaut und die Räume renoviert und isoliert. Wir gehen nachher gleich mal runter, da zeige ich Euch alles. Aber jetzt sollten wir erst einmal das Geschäftliche regeln“, antwortete James, ehe er mit den zwei jungen Männern nach oben in die dritte Etage ging.

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Nachdem sie das Bürozimmer betreten hatten, nahmen Alec und TJ vor dem Schreibtisch Platz, hinter dem sich James schon positioniert hatte und auf sein Tablet sah. In kurzen Worten erklärte er den beiden jungen Männern, wie er sich die Zusammenarbeit vorstellte, wie die Ausgliederung der Rockmusik-Abteilung vonstatten gehen sollte und welche Ziele er sich setzte. Auch bot er ihnen an, sich jederzeit bei Vertragsfragen an die Rechtsabteilung wenden zu können. Als er geendet hatte, sah er seine Gegenüber fragend an. „Soweit alles verstanden?“ Als sie nickten, richtete er das Wort an Alec. „Nun, Alec. Würden Sie mir ein wenig über sich erzählen? Was Sie bislang so gemacht haben, wie Sie leben, was Ihre Hobbys sind usw.“

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Etwas nervös knetete Alec seine Finger ineinander, ehe er schließlich begann: „Ja, also. Aufgewachsen bin ich in Kalifornien, genauer gesagt in Santa Monica. Als ich zwölf war, trennten sich meine Eltern und ich bin mit meiner Mum nach London gezogen. Sie ist gebürtige Britin und hat nach der Scheidung von meinem Dad erneut geheiratet. Ich habe aber nach wie vor ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Dad. Meine Eltern sind im Guten auseinander gegangen. Aber mein Stiefvater hat mein weiteres Leben weitgehend geprägt.“

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„Inwiefern, wenn ich fragen darf?“, unterbrach ihn James.

Alec lächelte. „Mein Stiefvater ist ein in Großbritannien bekannter Drummer und hat mich der Musik näher gebracht. Ohne ihn hätte ich diesen Weg wahrscheinlich nie eingeschlagen. Vielleicht wäre ich Sportler geworden, Surfer oder so oder wäre in die Wirtschaft gegangen, keine Ahnung. Aber darauf wäre es wohl hinaus gelaufen. Mir ist das Lernen nie schwer gefallen.“

„Sie waren auch auf dem Konservatorium, hat mir TJ erzählt?“ Fragend schaute James sein Gegenüber an.

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Dieser nickte: „Ja, in London, nach meinem Collegeabschluss habe ich mich im Konservatorium eingeschrieben. Ich spiele neben Gitarre und Bass noch Drums und Keyboard. In unserer Band…“, er sah kurz auf TJ, „... habe ich Bassgitarre gespielt und war an den Drums.“

„Sie haben auch eine Zeitlang als Studiomusiker gearbeitet und das sehr erfolgreich, wie ich gehört habe. Liegt Ihnen das Spielen auf der Bühne eher, als im Studio?“, wollte James wissen.

„Früher mehr on Stage, mittlerweile ziehe ich das Studio vor.“

„Ah ja“, meinte der Ältere dazu nur. „Und was machen Sie so privat? Welche Interessen haben Sie? Nicht, dass Sie mich jetzt für neugierig halten. Aber ich würde mir gerne ein Bild von Ihnen machen.“

„Ja, das verstehe ich. Durchaus. Nun ja… Hobbys? Musik natürlich, ich komponiere gerne und schreibe Songs. Habe aber in der letzten Zeit viel an meinem Haus gearbeitet und bin gerade damit fertig geworden. Noch nicht alle Zimmer, aber die wichtigsten haben wir fertig. Meine Freundin hat mir dabei geholfen, soweit es irgendwie ging. Sie ist schwanger und hatte zuletzt ein paar gesundheitliche Probleme. Momentan liegt sie zur Beobachtung im Krankenhaus.“

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Bestürzt sagte James: „Oh, das tut mir aber sehr Leid, Alec. Dann hoffe ich für Euch, dass alles gut geht. Es ist schön, Vater zu werden. Da tritt alles andere in den Hintergrund. Kann ich verstehen. Das war bei mir auch so. Wann ist es denn soweit?“

„Ende September. Auch wenn ich nicht der Vater bin, freue ich mich dennoch sehr.“

„Oh“, machte James dazu nur, fragte aber nicht weiter.

„Wir waren schon eine Weile getrennt, nachdem sich Roxy entschieden hatte, nach LA zu gehen.“

James horchte auf. „Roxy? Sprechen wir etwa von Roxy Tumosi? Sie ist Ihre Freundin? Ich wusste gar nicht, dass sie in anderen Umständen ist.“

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„Ja“, sagte Alec etwas zögernd. Schließlich erzählte er ihm, was er in LA erlebt hatte und wie es seiner Freundin ergangen war.

Nachdem er geendet hatte, blieb es eine Zeitlang still, ehe James fragte: „Clark Morisson ist also der Vater des Kindes?“

Alec atmete tief durch und antwortete zögernd: „James... das ist Roxy gegenüber nicht fair. Wahrscheinlich hätte ich das überhaupt nicht erwähnen sollen.“

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Doch James schüttelte nur den Kopf. „Ich kenne Clark und bin nicht sonderlich überrascht. Das ist seine Masche und leider fallen immer wieder junge Frauen auf ihn rein. Es tut mir sehr leid für Roxy. Sie ist eine hervorragende Sängerin und Songwriterin. Alec, das bleibt in jedem Falle unter uns. Von mir wird niemand etwas erfahren. Machen Sie sich also keine Gedanken. Ich danke Ihnen für Ihre Offenheit und Ehrlichkeit. Ich bin mir sicher, dass Sie ein guter Vater werden. Nicht jeder würde das tun. Ich freue mich auf jeden Fall auf unsere Zusammenarbeit und was ihre Freundin betrifft... Ich würde sie jederzeit unter Vertrag nehmen, wenn sie nach der Babypause wieder einsteigen möchte.“

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„Das heißt jetzt...?“

Etwas irritiert schaute Alec James an, der dessen Gesichtsausdruck nicht deuten konnte. Dieser lächelte ihn an. „Herzlich willkommen bei Moon Records, Alec. Ich freue mich sehr, einen so talentierten Musiker künftig in unserem Team zu haben.“

TJ, der die ganze Zeit still dem Gespräch beigewohnt hatte, kniff Alec kumpelhaft in die Seite. „Du hast den Job, Kumpel. Ab sofort können wir durchstarten.“

James lachte auf. „Ja, TJ hat es erfasst. Jetzt müsst Ihr Euch nur noch einen Namen für Euer Label überlegen. Dann würde ich sagen, Sie kommen in zwei Wochen nach Willow Creek. Dort gehen wir nochmals alles durch. Und falls Ihnen noch etwas einfallen sollte, nur her damit. Wäre das okay für Sie, Alec oder sollen wir einen anderen Termin vereinbaren?“

Alec schüttelte den Kopf. „Nein, das geht in Ordnung. TJ hat gesagt, wir könnten auch von zuhause aus arbeiten?“

„Ja, klar. Das ist Eure Sache. Ihr könnt das Studio meinetwegen auch nur für Studioaufnahmen nutzen oder anderweitig vermieten.“

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James erhob sich. „So, dann kommt mal mit. Ich zeige Euch jetzt noch alles, bevor ich los muss.“

***

„Fast wie in Willow Creek“, sagte TJ wenig später, nachdem sie die Dachterrasse betreten hatten.

„Ja“, bestätigte James. „Nur nicht so groß. Aber wir haben den gleichen Caterer. Ich kenne keinen besseren.“

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„Das Neubaugebiet ist ganz schön groß. Das hätte ich gar nicht erwartet“, sagte TJ und war sichtlich überrascht.

„Ja, hier hat sich viel getan, seit ich das Haus gekauft habe. Die Immobilien schießen in die Höhe. Aber trotzdem ist noch reichlich Grün vorhanden.“

„Das ist richtig“, bestätigte James. „Als wir hier her gekommen sind, standen noch keine Häuser rund herum. Es hat sich viel verändert. Wo wohnen Sie denn, Alec?“

„Drüben am See, dort wo auch der Abenteuerspielplatz ist.“

„Ah ja, dann weiß ich wo. Da stehen ein paar Neubauten, soweit mir bekannt ist.“

„Ja, richtig. Ein paar will ich nachher mit TJ besichtigen.“

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„Echt? Das ist ja super. Ich habe mich schon ein wenig im Internet schlau gemacht, welche Gegend wohl infrage käme.“

„Hast Du eine Schmerzgrenze, wie hoch wir gehen können?“

TJ schüttelte den Kopf. „Nein, eigentlich nicht. Wenn es passt, dann passt es. Ich habe einiges angelegt und verfüge über genügend Kapitel.“

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„Hier haben wir noch ein paar Tische, wenn es draußen regnet oder eben im Winter.“

„Oh, interessant“, meinte Alec und schaute auf die Bilder an der Wand, als sie den Weg zur Treppe einschlugen. „Wahre Raritäten, Lemmy und Curt leben schon nicht mehr, die Gunners und ah, die Foo Fighters… Hatten Sie mal mit denen zu tun?“

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„Ich nicht, aber Derek, mein jüngerer Bruder, mit dem ich Moon Records gegründet habe. Er lebt übrigens in London.“

Alec schüttelte den Kopf. „Nee, kenne ich nicht. Da war ich schon wieder in den USA.“

„Derek hatte damals die Tour mit den Foo Fighters organisiert. Das war unsere letzte Zusammenarbeit.“

„Ich habe sie mal kennengelernt. Sind ganz nette Jungs.“

„Ja, das hatte Derek auch gesagt.“

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„So, dann lasst‘ uns mal nach unten gehen. Einen Fahrstuhl gibt es leider nicht. Aber den haben wir in Willow Creek auch nicht. Mal sehen, ob wir mal irgendwann einen einplanen. Platz hätten wir noch in beiden Gebäuden. Müssten das Ganze nur ein wenig umbauen.“

„Lohnt sich denn das?“, wollte Alec wissen.

„Na ja, man erwartet so etwas eben“, meinte James dazu nur.

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Nachdem er den Beiden noch die Räume eine Etage tiefer gezeigt hatte, befanden sie sich nun im Kellergeschoss, in dem auch das Studio lag.

„Wow, ich hatte es ja schon von oben bestaunen können. Aber das sieht echt klasse aus. Gefällt mir sehr gut. Hier lässt es sich an heißen Sommertagen aushalten. Und einen Kühlschrank und einen Grill gibt es auch.“ TJ war sichtlich beeindruckt.

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Neugierig sah sich Alec um, ehe James drei Gläser mit Mineralwasser füllte und sie am Holztisch Platz nahmen. „Bier habe ich leider keins da. Ich hoffe, Wasser tut es auch.“

„Ja, klar. Ich trinke während der Arbeit sowieso keinen Alkohol“, sagte TJ, dem Alec zustimmte.

„Ich auch nicht und schon gar nicht bei dieser Hitze da draußen. Sind glaube ich jetzt schon wieder um die 30 Grad. Aber hier lässt es sich aushalten.“

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„Die Mauern sind ziemlich dick, ne?“, fragte TJ.

„Ja, das ist richtig. Darauf haben die Vorbesitzer sehr viel Wert gelegt. Schalldichte und isolierte Kellerräume, Fußbodenheizung haben wir letztes Jahr legen lassen. Demnächst kommen noch die Fenster dran.“

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„Oh, warum denn das? Die sind doch sehr schön“, fragte TJ überrascht.

„Es sieht zwar schön aus TJ, aber sie sind nicht isoliert und es lassen sich auch nicht alle öffnen.“

„Und an welche hast Du da gedacht? Die gleichen, die bei uns sind?“

James schüttelte den Kopf. „Nein, sie sind etwas größer und moderner. Wirst Du dann sehen. Aber ich kann Euch auch das Prospekt der Firma da lassen. Dann könnt Ihr es Euch einmal anschauen.“

„Ja, gerne“, stimmten beide zu.

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Sie unterhielten sich noch eine Weile über den Bau und das Studio. Auch erfuhren die Freunde, dass schon einige namhafte Countrygrößen hier ihre Alben produzieren ließen. Alles in allem gesehen war TJ sehr beeindruckt von seinem zukünftigen Arbeitsplatz. Die Lage war sehr idyllisch und nur einige Meter vom Wald entfernt. „Ich finde die Idee mit der Fototapete super“, meldete sich Alec zu Wort. „Das verleiht dem Hof einen Hauch Karibik.“

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„Die Idee dazu hatte mein Bruder. Der Innenhof hatte zuvor sehr trostlos ausgesehen. Wie Ihr ja gesehen habt, gibt es keine Zwischendecke. Die Deckenhöhe reicht bis zum 2. OG hoch. Direkt unter der oberen Terrasse, also die, auf der wir vorhin waren, befindet sich die erste Terrasse, die meistens für irgendwelche Feierlichkeiten benutzt wird. Das Glasdach, das man von hier unten aus sieht, ist eine gläserne Tanzfläche. Das könnt Ihr Euch dann mal später anschauen. Leider habe ich nicht so viel Zeit, alle Räume mit Euch durchzugehen“, meinte James erklärend.

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„Und Ihr wollt Euch also heute Mittag ein paar Häuser ansehen?“ Fragend schaute James Alec an.

„Ja“, nickte dieser. „Zu einem Haus habe ich schon einen Besichtigungstermin für 14 Uhr vereinbart.“

Überrascht sah ihn TJ an. „Echt jetzt? Das ist ja super. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Finde ich toll, dass Du Dir die Zeit nimmst, Alec.“

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„Ja und es liegt direkt neben unserem Haus. Ist zwar recht groß, aber ewig wirst Du ja auch nicht alleine bleiben wollen, ne?“

„Und wie groß? Ich meine, wie viele Zimmer hat es denn?“

„Nun ja, es hat mehrere. Einen offenen Bereich für Küche, Ess- und Wohnzimmer, soweit ich weiß, ein großes Badezimmer. Die oberen Räume habe ich aber noch nicht gesehen. Es gibt zwei Balkone vorne und einen großen hinten raus. Swimmingpool ist auch schon vorhanden. Ja, wirst Du ja nachher sehen.“

„Puh, das sind aber viele Zimmer. Was soll ich denn mit denen anfangen?“

„Ach, da gibt es so einiges. Hast Du schon mal die Häuser der NBA-Stars gesehen?“

„Alec, ich bin kein Basketballer, der einen ganzen Fuhrpark braucht, Fitnessstudio, Kinosaal und was weiß ich noch alles.“

„Na ja, auf jeden Fall ist es auch für Kinder gedacht.“

„Ja dann“, meinte TJ dazu nur lakonisch.

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„Okay, wir haben bald Mittag. Noch ein wenig Zeit, Euch das Studio zu zeigen. Wollen wir dann?“

„Meinetwegen gerne. Bin schon gespannt“, antwortete Alec.

TJ stimmte ihm zu. „Ich auch. Du hattest ja erwähnt, es soll so ähnlich sein, wie unseres.“

„Ja, es ist nur nicht so groß. Aber hier haben schon einige produziert. Na, dann kommt mal mit.“

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***

„Ich hoffe, ich habe nicht zu viel versprochen“, meinte James wenig später, nachdem sie den schalldichten Raum betreten hatten. Alec nahm sofort am Mischpult Platz, so dass James neugierig fragte: „Kennen Sie sich auch mit dem Mischpult aus, Alec?“

Dieser nickte. „Ja. Ich mische ja auch meine eigenen Songs selbst ab.“

„Finde ich toll. Ihr Beide seid wirklich Allrounder, das muss ich schon sagen.“

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„TJ und ich haben das auch in unserer Band gemacht. Nicht wahr, TJ?“, schaute er fragend seinen Freund an.

„Ja und es hatte sehr viel Spaß gemacht.“

„Ich merke schon, Ihr habt die Materie von der Pike auf gelernt. Euch kann so schnell keiner etwas vormachen“, erwiderte James anerkennend.

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„Da hinten stehen die Computer, Soundmaschine, alles was man zum Mischen braucht. Aber das muss ich Euch ja nicht mehr sagen“, richtete er seinen Blick zur gegenüberliegenden Wand.

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„Denkst Du, wir können das alleine oder brauchen wir noch zusätzlich einen Tontechniker?“ Fragend richtete TJ seinen Blick auf den Älteren.

„Nun ja, das kommt drauf an. Für ein komplettes Album wäre ein zusätzlicher Mann oder Frau grundsätzlich nicht verkehrt. Wenn Du willst, kann ich mal nachschauen, wer für Euch infrage käme. Aber vorerst könnt Ihr das auch alleine. Ihr seid ein eingespieltes Team… von daher braucht Ihr Niemanden. Wollt Ihr denn mal reingehen?“

„Ja, gerne“, antworteten beide unisono.

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Während TJ sich gleich die Les Paul umhängte, nahm TJ hinter dem Keyboard Platz. Er schaute auf Alec. „Don’t stop Believin‘ was meinst Du?“

„Ja meinetwegen, wenn Du es drauf hast.“ „Yeep, habe ich. Ich muss nur noch kurz den Rhythmus einstellen und dann kann es auch schon losgehen.“

Kurz darauf erklangen auch schon die ersten Akkorde auf TJ’s Keyboard, ehe Alec mit der Gitarre einsetzte. Die Gesangsparts teilten sie sich, Alec sang die ersten Zeilen, TJ die zweiten. Hinter dem Fenster saß James und hörte den Beiden begeistert zu.


Just a small town girl
Livin' in a lonely world
She took the midnight train goin' anywhere
Just a city boy
Born and raised in south Detroit
He took the midnight train goin' anywhere

A singer in a smoky room
A smell of wine and cheap perfume
For a smile they can share the night
It goes on and on, and on, and on


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Schließlich hielt ihn nichts mehr und er kam zu den Beiden in den Aufnahmeraum. „Ihr seid echt gut“, rief er ihnen begeistert zu, während sie abwechselnd den Refrain sangen.


Strangers waiting
Up and down the boulevard
Their shadows searching in the night
Streetlights, people
Living just to find emotion
Hiding somewhere in the night

Working hard to get my fill
Everybody wants a thrill
Payin' anything to roll the dice
Just one more time
Some will win, some will lose
Some were born to sing the blues
Oh, the movie never ends
It goes on and on, and on, and on

Don't stop believin'
Hold on to the feelin'
Streetlights, people



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„Ihr solltet Euch das echt überlegen, ob Ihr nicht doch noch einmal auf die Bühne geht“, meinte James anerkennend, während sie sich wieder im Innenhof befanden.

Doch beide Männer schüttelten den Kopf. „Nee, kein Verlangen mehr. Ich arbeite lieber hinter den Kulissen“, meinte TJ, während ihm Alec zustimmte.

„Ich auch, James. Es war eine tolle Zeit, die möchte ich auch nicht missen. Aber ich brauche das nicht mehr. Mir macht das Produzieren mehr Spaß.“

„Wirklich schade“, bedauerte James. „Aber ich kann Euch schon irgendwie verstehen. So, dann lasst‘ uns nach oben gehen“, wies er auf die Treppe, vor der TJ bereits stand.

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Er nahm die Stufen nach oben, ehe ihm Alec folgte. Interessiert blieb TJ vor dem Wandplakat stehen und begann zu lesen. „Oh, ein Tanzwettbewerb, hier ganz in der Nähe“, murmelte er vor sich hin.

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„Was hast Du gesagt?“, fragte Alec, der nach unten in den Innenhof sah, während James nun auch die Stufen nach oben nahm.

„Ach nichts. Ich meine das Plakat. Irgendein Tanzwettbewerb oder so“, antwortete TJ.

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Als sie wieder im Freien standen, sagte James: „Die Anzeige kommt von einer Tanzschule, die sich ganz in der Nähe befindet. Etwa fünf Autominuten von hier entfernt.“

Plötzlich stutzte TJ. Hatten Ava und Matt damals nicht erwähnt, dass sie in Newcrest wohnen würden? Leider hatte er vergessen, nach dem Bundesstaat zu fragen, da es den Namen der Stadt mehrmals gab. Seine Eltern wohnten nämlich auch in Newcrest, aber in Michigan und nicht in Illinois. „Du kennst nicht zufällig den Namen?“, fragte TJ neugierig.

Doch James schüttelte den Kopf. „Nein, tut mir Leid. Ich weiß nur, dass es ein spanischer Name oder so ist.“

„Na ja, ist ja auch egal. Wenn wir dann fertig wären, würde ich Dich zum Bahnhof fahren.“

„Ja und ich mache mich auch auf den Heimweg. Ich denke doch, dass wir vorher noch etwas essen werden, ehe wir das Haus besichtigen.“ Fragend schaute Alec auf TJ.

„Ja, das geht in Ordnung“, antwortete dieser.

„Meine Adresse hast Du ja.“

„Ja, die habe ich.“

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Nachdem sie sich voneinander verabschiedet hatten, fuhr TJ James zum Bahnhof, während Alec den direkten Weg nach Hause nahm.




Kapitel 30 folgt...

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Re: Willow Creek - da, wo meine Wurzeln sind

Beitrag von Simsi68 » 01.05.2019, 13:39

Hallo Marga :winken02

Sorry, dass es nun doch länger gedauert hat, bis ich zum kommentieren kam, aber Du weißt ja, dass ich auf alle Fälle kommentiere. :hug02

Und glücklicherweise hast Du Dein Sims 4 auch wieder soweit hingebracht. :klatschen1


Nun zum Kapitel:

Ach ja, stimmt ja… TJ wollte sich seinen zukünftigen Arbeitsplatz ansehen und dabei Alec besuchen *mir wieder in Erinnerung zurück rufe*

Dieser James scheint wirklich sehr freundlich und hilfsbereit zu sein und man merkt, dass er den beiden helfen möchte. :daumenhoch1

Und – meine Güte – ich freue mich für TJ und Alec! Alec hat den Job bekommen! Wenn auch nach einer gefühlten Ewigkeit, Fragen und Antworten… Aber es hat sich rentiert. :freu2

Und dann wird schon mal darüber gesprochen, dass anschließend ein paar Häuser angeschaut werden. Und super finde ich, dass TJ im Vorfeld schon einiges angespart hat! Aber er verfügt wohl eher über genügend Kapital statt Kapitel, denke ich :grins
Aber sowas kann im Eifer des Gefechts schon mal passieren! :nicken

Ui, das ist wohl eine Tapete (Wandbelag) hinter den jungen Herren, als sie im Keller an der Bierbank sitzen und Mineralwasser trinken. Sieht klasse aus! :daumenhoch2

Hitze? Und dann dann trägt der gute Mann ein langärmliges Hemd, eine Weste und darüber noch ein Sakko??? :augen: Uff! :schwitzen Naja, ein Geschäftsmann eben, ne…

Tolles Studio und alles drum herum :daumenhoch1 Wobei es für meinen Geschmack – bitte nicht falsch verstehen, nur mich betreffend – alles viele zu viele DL´s sind. Aber aussehen tut es wirklich klasse, kein Zweifel! :daumenhoch1

Na, das wäre dann ja mal alles super gelaufen für die beiden jungen Männer! Somit steht einer gemeinsamen Karriere für die beiden nichts mehr im Wege, wie ich finde! :freu1


Wieder ein klasse Kapitel, sehr unterhaltsam, wirklich toll! Die Führung durch das Studio und einfach alles hat mir sehr gefallen! :daumenhoch2 Text, alles in allem super geschrieben und mit tollen und vielsagenden Bildern versehen! :klatschen2 Vielen lieben Dank dafür, liebe Marga! :hug02

LG Astrid
:tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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