Willow Creek - da, wo meine Wurzeln sind

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cheli24
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Willow Creek - da, wo meine Wurzeln sind

Beitrag von cheli24 » 03.08.2015, 20:57

Hallo zusammen, :winken

ich möchte Euch recht herzlich zu meiner neuen Fotostory begrüßen. Ich weiß noch nicht, wie viele Kapitel sie haben wird, mal sehen. Ich habe bis jetzt nur zwei, drei Kapitel vorgeschrieben. Ich tue mich mit der Kamerasteuerung noch etwas schwer und brauche immer ewig, bis ich im richtigen Winkel bin bzw. die passende Neigung gefunden habe. Das ist noch sehr gewöhnungsbedürftigt. Aber trotz alledem macht es Spaß, auch wenn ich gestern wieder einmal feststellen musste, wie sehr mir die offene Nachbarschaft aus Sims 3 fehlt. Plötzlich war meine Simin irgendwo, wo ich mit der Kamera nicht mehr hin konnte. :o Na ja, lange Rede, kurzer Sinn.

Ich wünsche Euch nun viel Spaß beim Lesen und würde mich über Kommentare sehr freuen. Und falls es etwas zu kritisieren oder bemängeln gibt, kein Problem. Für konstruktive Kritik bin ich offen.


LG cheli24 (Marga)




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Willow Creek – da, wo meine Wurzeln sind



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PROLOG



Hausfrau und Mutter?

Nein, diese Frage hat sich für mich nie gestellt. Schon während meiner Highschool-Zeit wusste ich, dass nur Hausfrau-Dasein und Mutterfreuden nicht meine Bestimmung ist. Es ist nicht so, dass ich keine Kinder mag. Das ganz sicherlich nicht. Aber dazu müsste ich erst den passenden Mann haben und den habe ich bislang nicht gefunden. Vielleicht bin ich aber auch etwas zu wählerisch, zumindest behauptet das meine Mutter. „Kind, für Dich muss erst einer gebacken werden“. Quatsch! Aber was ist denn so verwerflich daran, wenn ich genaue Vorstellungen von meinem zukünftigen Partner habe? Männerbekanntschaften hatte ich schon einige und auch schon die eine und andere Beziehung, wenn man denn bei ein paar Nächten schon davon sprechen kann. Aber keiner ist geblieben oder hat es ernst gemeint. Die Einen wollten mich nur des Prestige wegen und die anderen, um mich als Hausfrau und Mutter an Herd und Bett festzunageln. Vielleicht hat Mum doch Recht und für mich muss wirklich erst einer gebacken werden.

Oh, ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Gail Richardson, ich werde in Kürze 25 Jahre alt und habe mir einen Namen als erfolgreiche Brokerin gemacht. Ich wurde in Willow Creek geboren, habe meine Heimat aber schon mit 16 Jahren verlassen, um Karriere in einer der berühmtesten Metropole der Erde zu machen. Fast 6 Jahre lang habe in der Stadt gelebt, von der Frank Sinatra einst gesungen hatte: I want to wake up in that city, that doesn't sleep.

Big Apple, mein Lebenselixier, meine Traumstadt, mein Verhängnis. In der ich eines Morgens aufgewacht und zu der Erkenntnis gekommen bin: „ich muss von hier weg“.

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Habe ich Eure Neugierde geweckt?

Nun, nach Beendigung meines Studiums bin ich gleich in New York geblieben und habe dort sehr schnell eine Anstellung bei einem weltbekannten Konzern gefunden. Morgens aufwachen, die Skyline Manhattan‘ s vor Augen und strammen Schrittes in Richtung Wall Street marschieren. Das war meine Welt, die Welt der Zahlen und Finanzen. Was kann es Schöneres geben? Die Kunden haben mich vor allem wegen meiner Kompetenz, der Loyalität und Diskretion geschätzt. Immerhin haben die Reichen und Berühmten zu meinem Kundenstamm gezählt. Aber ich habe auch den kleinen Anleger beraten, dem Privatinvestor gezeigt, wie man mehr Ertrag aus Kapital machen kann. Es war eine aufregende, aber auch sehr stressige Zeit.

Aber irgendwann wurde es mir zu viel … von heute auf morgen.

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Kennt Ihr das Gefühl, wenn man morgens aufwacht und sich wie erschlagen fühlt? Wie eine Grippe, die ganz plötzlich auftritt? Keine Lust aufzustehen, jeder Schritt eine Qual, keinen Appetit, auf gar nichts. Man steht einfach nur da und fragt sich, was mache ich hier eigentlich? Ich stand eines Morgens an meinem Panoramafenster, die Skyline vor meinen Augen und fühlte… nichts! Nur eine immense Leere in mir. Gedanken, die mich nicht mehr losließen. Was nutzen Erfolg, Reichtum, Schönheit, wenn man im Grunde genommen alleine ist, niemanden hat, mit dem man all das teilen kann? Alleine in einer riesengroßen Penthouse Wohnung lebt, in einem Doppelbett, in dem die andere Seite leer bleibt und höchstens kurzweilige Affären darin nächtigten? Morgens am Kaffeetisch zu sitzen, den Blick dabei auf die aktualisierten Börsenberichte gerichtet, während man gerade einen wichtigen Telefonanruf tätigt und dabei einen Joghurt verspeist, während im Hintergrund das Börsen-TV läuft und den Kaffee schon halb im Gehen noch hastig hinunter stürzt?

Ich habe es nicht kommen sehen und verdrängt, was mir meine Kollegen schon lange prophezeit hatten. Wenig Schlaf, immer nur Arbeit, unzählige Tassen Kaffee am Tag, Kundengespräche, Meetings, Dienstreisen, von einem Ort zum anderen reisend, mehrmals in der Woche mit dem Flugzeug unterwegs. Irgendwann macht der Körper nicht mehr mit und wehrt sich dagegen. Es war in einer immens wichtigen Sitzung, als ich plötzlich am Podium zusammengebrochen bin. Sofort hatten sie einen Arzt kommen lassen, der mich nach einer ersten Untersuchung gleich ins Krankenhaus einweisen ließ. Dort hat man mich schließlich auf den Kopf gestellt. Körperlich sei ich soweit fit, hat mir der behandelnde Arzt mitgeteilt. Die Diagnose Burnout war letztendlich ein Schock und hat mein bisheriges Dasein völlig auf den Kopf gestellt. Nach wochenlanger, erfolgloser Behandlung haben die Ärzte mir schließlich zu einer gravierenden Veränderung geraten. Schweren Herzens habe ich mich schließlich entschlossen, meinen geliebten Job an den Nagel zu hängen und nach Willow Creek zurückzukehren. Meine Geburts- und Heimatstadt, nahe am Michigansee in Illinois gelegen, nur wenige Kilometer von Chicago entfernt.

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Zweimal am Tag befährt ein Raddampfer den See. Es verleiht dem kleinen Ort einen Hauch von Nostalgie, wie ich finde. So als würde man sich in den Südstaaten befinden. Irgendwann möchte ich einmal den Fluss aufwärts befahren. Ich stelle es mir traumhaft vor. Vielleicht mit einem Mann an meiner Seite… vielleicht.

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Möglicherweise würde ich meine Prinzipien über Bord werfen und in den sicheren Hafen der Ehe fahren? Irgendwann vielleicht auch Kinder haben? Wer weiß, was die Zeit und Zukunft bringen mag. Aber jetzt freue ich mich erst einmal auf meine neue alte Heimat und die Herausforderungen, die dort auf mich warten werden.

Wollt Ihr mehr erfahren? Dann kommt mit mir nach Willow Creek – zurück in meine Heimat, zurück zu meinen Wurzeln.

Wir sehen uns. Bye-Bye.

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Kapitel 1 folgt...




Kapitel 1 / Kapitel 2 / Kapitel 3
Zuletzt geändert von cheli24 am 05.06.2017, 10:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Willow Creek - da, wo meine Wurzeln sind

Beitrag von Simsi68 » 03.08.2015, 21:49

Jujuuuuu... :bravo Bild Bild Marga hat ihre neue Sims 4-FS gestartet! Bild
Also schon der Anfang klingt seeeeeeeeeeeehr vielversprechend und bin sehr neugierig geworden.
Deine Protagonistin, Gail, ist mir bereits jetzt schon sehr sympathisch Bild

Und ohjeeeee, da hat sie ja in ihrem jungen Leben schon vieles durchgemacht, war Karriere-Frau und litt dann an Burnout, ach du Schreck! Bild
Aber so wie es aussieht, ist sie wieder genesen und ich bin sehr gespannt, was sie nun in ihrer alten neuen Heimat alles erleben wird. :bravo

Ich freu mich auf mehr! :freunde01

Gruß Simsi (Astrid)
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Re: Willow Creek - da, wo meine Wurzeln sind

Beitrag von hafuhga » 04.08.2015, 12:32

Wow! Eine neue Geschichte von dir Marga! Wie geil ist das denn! :laola

Nein, nicht geil! Sondern GAIL ! :herz2
Mit Gail hast du wieder eine wunderschöne Sima geschaffen und ich habe kein Zweifel dass da eine wunderschöne Geschichte auf uns wartet!

Die Vorgeschichte dazu ist schon sehr vielversprechend! Vor allem weil es ja klar ist dass bestimmt schon ganz bald eine Sims 4 Erweiterung mit eine Art Nightlife oder CityLife kommen wird! So eine Welt steht sogar an erste Stelle auf der Liste von den gewünschte Szenarien! Und dann kann deine Geschichte super ergänzt werden von jeder Art Rückblicken oder erneuten Fahrten nacht "New York". Da passt Gails vorherigen Leben hervorragend!

:bravo Die Bilder sind wunderschön! Und ich bin auch schon ganz gespannt auf die andere Sims die uns hier treffen werden! Das hat deine Geschichten bisher ganz besonders gemacht und darum freue ich mich schon auf die neuen Gesichtern! :herz1 Und auf die Geschichte erst recht! :)

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Re: Willow Creek - da, wo meine Wurzeln sind

Beitrag von cheli24 » 11.08.2015, 01:23

Hallo zusammen, :winken


@Astrid und hafuhga:


Vielen Dank für Eure Kommentare, ich habe mich riesig darüber gefreut und freue mich sehr, dass Ihr die Geschichte verfolgen wollt. :hug02 Zunächst aber mal, sorry wegen der Pause, aber bei dieser extremen Hitze bin ich nicht regelmäßig zum Spielen und Schreiben gekommen. Wahrscheinlich wird es eher schleppend weitergehen, da ich noch nicht so viele Kapitel vorgeschrieben habe. Aber ich bemühe mich. ;)

Nun wünsche ich aber viel Spaß mit dem ersten Kapitel.


LG cheli24 (Marga)



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Kapitel 1


Neues Zuhause


Die blonde junge Frau stand neugierig vor dem Haus. Nach dem Telefonat mit ihrer ehemaligen Vermieterin Mrs Landon, hatte diese ihr vor zwei Wochen mitgeteilt, dass das Haus, in der Gail zwischenzeitlich als Studentin gewohnt hatte, zum Verkauf anstand. Ihre Vermieterin wollte zu ihrer Tochter und deren Familie ins kalifornische Marina del Rey ziehen. Der einzige Haken bestand darin, dass Mrs Landon ihrem Neffen die obere Wohnung überschrieben hatte und der zukünftige Käufer dies übernehmen müsste. Bis zum Ende des Monats wohnte derweil noch ein junges Paar in der oberen Etage, die kleine Familie im Erdgeschoss war vor schon vor zwei Monaten ausgezogen. Kurzentschlossen war Gail schließlich von New York nach Willow Creek geflogen und zu dem Häuschen rausgefahren, nachdem sie den Schlüssel bei Mrs Landon abgeholt hatte. Sie solle sich alles in Ruhe anschauen, hatte diese Gail wissen lassen. Die Tapeten wären schon alle entfernt, die Räume würden somit auch weitgehend leer stehen. Auch hatte sie ihr mitgeteilt, dass erst kürzlich neue Fenster eingebaut worden wären, sowie neue Terrassentüren. Diese hatten getönte Scheiben und waren aus einem Spezialglas angefertigt, dass auch der größten Hitze und Kälte standhielt. Die Winter in Willow Creek, sowie die im gesamten Bundesstaat Illinois, waren extrem kalt und im Sommer sehr heiß. Aufgrund dessen waren die meisten Häuser auch klimatisiert oder verfügten über offene Kamine. Das Haus Mrs Landons hatte zwar keinen offenen Kamin, dafür aber eine sehr gut funktionierende Fußbodenheizung.

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Zugegeben, Gail hatte das Haus nicht mehr so recht in Erinnerung und nach einem ersten Rundgang auf dem Grundstück war ihr gleich aufgefallen, dass noch einiges an Arbeit anstand. Der Swimmingpool war neu, den hatte es damals noch nicht gegeben. Aber er sah auch ein wenig trostlos aus, so Gail‘ s erster Eindruck. Ein paar Fliesen um den Pool herum würden ihn viel schöner aussehen lassen. Anscheinend hatten die jetzigen Mieter keinen Sinn für so etwas gehabt. Als erstes würde Gail einen Gärtner aufsuchen und sich beraten lassen, welche Sorten Blumen und Sträucher man um die Hauseinfassung herum anpflanzen könnte. So sah die Einfassung schon etwas öde und langweilig aus. Vielleicht war sie aber auch nur verwöhnt, hatte sie doch schließlich die schönsten Häuser gesehen, die mehr kosteten, als ein leitender Angestellter im Jahr verdiente.

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Aber die Gegend und auch die Aussicht vom Garten aus, die war traumhaft. Das hatte ihr damals schon gefallen. Schon früh am Morgen konnte man die Vögel zwitschern hören und wie oft hatte sie im Sommer auf der Terrasse gesessen und dort gefrühstückt. Sie hatte seinerzeit im oberen Obergeschoss gewohnt, Mrs. Landon in der unteren Etage, auf der sich aber auch eine große Terrasse befand.

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Gail beschloss, sich die Räume von innen anzuschauen und lief um das Haus herum. Beschwingt stieg sie die Stufen empor, während sie einen kurzen Blick zur rechten Seite warf. Die neuen Fenster und auch die Glastür sahen sehr modern aus, passten aber trotz alledem zum Stil des Hauses.

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Zunächst besichtigte sie das Wohnzimmer, von dem eine große Glastür in den Garten führte. Gail hatte schon in etwa die Einrichtung vor Augen. Hinter der abgetrennten Wand würden die Couch und ein kleiner Tisch stehen, zur Seite der Küche würde sich eine Essecke hervorragend machen. Die Tapeten müssten eine bräunliche Farbe haben, ebenso das Sofa, aber beides nicht zu dunkel. Gleich am Hauseingang würde sie das schmale Schränkchen platzieren, das sie von ihrer Grandma hatte.

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Anschließend sah sie sich in der Küche um, in der nur ein alter Herd und eine Spüle standen. Die Küche war zwar nicht groß, aber trotz alledem geräumig. Schlimmer fand Gail dagegen das Badezimmer, in dem sich nur eine schmale Fensterluke befand. Das hatte ihr Mrs. Landon aber schon mitgeteilt. Gail wollte die kleine Luke durch ein größeres Fenster ersetzen lassen. Gleich am nächsten Tag würde sie sich bei einem Fensterbauer beraten lassen. Ebenso wollte sie den Fliesenleger im Ort aufsuchen. Die alten Fliesen an der Wand und auch die auf dem Boden mussten raus. Außerdem wollte sie auch neue sanitäre Anlagen anbringen lassen.

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Als letztes waren schließlich das Arbeits- und Schlafzimmer an der Reihe, das direkt auf die vordere Terrasse führte. Aber durch die getönten Scheiben war man vor allzu neugierigen Blicken sicher. Außerdem wollte sie Vorhänge und Jalousien anbringen lassen. Auch hier hatte sie schon genaue Vorstellungen, was wo zu stehen hatte. Das Bett musste zur Glastür zeigen und an der freien Wand zu ihrer rechten Seite sollte die Kommode stehen. Das Zimmer, das Gail als Büro dienen sollte, zeigte direkt in den Garten. Die Vorfreude, dort zu zeichnen und arbeiten zu können, war riesengroß. Bei schönem Wetter würde sie jedoch im Garten malen. Vor der dreiteiligen Glasfront würde sie den Schreibtisch platzieren, denn das Licht dazu war optimal. Gail hatte schon immer gerne gemalt und gezeichnet, jedoch in New York kaum Zeit dazu gefunden. Dies wollte sie aber nun ändern.

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Nachdem sie alles besichtigt und einiges mit ihrem Handy fotografiert hatte, fuhr sie zurück zu Mrs. Landon, um noch einige Dinge zu klären, ehe sie den Kaufvertrag unterschreiben wollte.


Einige Zeit später


Gail absolvierte gerade ihre täglichen morgendlichen Joggingrunden und atmete tief die Morgenluft ein, die nach frischem Jasmin und Oleander roch. Willow Creek, der kleine Vorort am Rande der Stadt, erwachte langsam aus seinem nächtlichen Schlaf. Dennoch waren an diesem erneut heißen Sommertag schon einige Leute unterwegs.

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Fast zwei Wochen hatte sie während den Renovierungsarbeiten in einem Hotel gewohnt. Vor zwei Tagen war sie endlich eingezogen, nachdem mit einiger Verspätung ihre Möbel aus New York eingetroffen waren. Mit Küche und Bad war sie, bis auf ein paar Dekos, gestern Vormittag fertig geworden. Heute waren nun das Wohn- und Schlafzimmer an der Reihe, dass sie neu in einem Möbelladen gekauft hatte, da ihr bisheriges Mobiliar zu groß für ihre jetzige Wohnung gewesen wäre. Für den Garten hatte sie jede Menge Pflanzen gekauft, sowie eine beleuchtete Trennwand als Sichtschutz. Dahinter konnte sie den Tisch und die Stühle platzieren, die sie bereits ausgepackt hatte. Für das Terrassengeländer hatte sie ein paar Blumenkästen erstanden, die sie gleich nach dem Frühstück anbringen wollte. Die hohen Bambusstöcke, die ihr Mrs Landon mitgegeben hatte, wollte sie eigentlich als Sichtschutz im Vorgarten verwenden. Aber dann hatte sie diese Trennwand mit den Leuchten gesehen. Nun würde sie sie wohl am Swimmingpool platzieren.

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Zunächst entledigte sie sich aber ihrer Kleider und stieg unter die Dusche. Das lauwarme Wasser tat ihrem erhitzten Körper gut und sie genoss das Nass auf ihrer Haut. Fröhlich sang sie dabei vor sich hin und fühlte sich zum ersten Mal seit ihrem Zusammenbruch wieder glücklich.

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Nach dem Duschen schlüpfte sie in eine bequeme Hose und zog eins ihrer Lieblings-T-Shirts an. Da sie keinen allzu großen Hunger verspürte, trank sie nur ein Glas Milch, das sie an dem großen Thekentisch einnahm.

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Schließlich begann sie mit dem Einrichten. Die sperrigen und schweren Möbel hatten ihr die Möbelpacker in die Zimmer getragen. Die kleineren standen derweil noch auf der Terrasse. Einer der Männer hatte ihr den großen Teppich ausgerollt und so befestigt, dass er nicht verrutschen konnte. Gail hatte ein Faible für Rosétöne. So war auch das Schlafzimmer in dieser Farbe gehalten. Nach einem kurzen prüfenden Blick aufs Bett, ging Gail schließlich zur Terrasse, um die kleinen Nachtschränkchen reinzutragen.

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Nachdem das Schlafzimmer soweit eingeräumt und die Jalousien befestigt waren, begab sie sich ins Wohnzimmer, wo bereits die Sofas und Esszimmerstühle standen. Sie hatte lange gebraucht, bis sie die passenden Möbel gefunden hatte und war von einem Geschäft ins andere gefahren. Meistens hatte sie genaue Vorstellungen, was die Suche auch so extrem erschwerte.

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Es war schon fast am Abend, als sie den größten Teil des Wohn- und Esszimmers eingerichtet hatte. Den Rest würde sie morgen erledigen und dann auch gleich die Gardinen aufhängen. Sie freute sich schon auf die erste Nacht in ihrem neuen Bett. Bislang hatte sie auf einer Matratze gelegen und war morgens immer mit fürchterlichen Rückenschmerzen aufgewacht. Aber dieses Bett hatte eine Gesundheitsmatratze, außerdem ließ sich der Kopf- und Fußteil variabel mittels einer Fernbedienung verstellen.

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Nachdem sie zu Abend gegessen, die Küche aufgeräumt und sich im Bad fertig gemacht hatte, ließ sie sich todmüde ins Bett fallen und war kurz darauf auch schon eingeschlafen. Morgen würde wieder ein anstrengender Tag werden. Aber bis zum Wochenende in zwei Tagen wollte sie mit allem fertig sein. Gail war sehr zielstrebig und das, was sie sich vorgenommen hatte, beendete sie ohne Wenn und Aber. Jedoch würde sie es künftig langsamer angehen lassen. Niemals mehr würde sie sich so unter Druck setzen, wie sie es bislang getan und was schließlich auch zu ihrem Zusammenbruch geführt hatte.

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Kapitel 2 folgt...

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Re: Willow Creek - da, wo meine Wurzeln sind

Beitrag von Simsi68 » 11.08.2015, 12:40

Ooooh, eine neue Folge :bravo

Uiiii, das ist aber ein wirklich schönes Haus! Auch die Räumlichkeiten toll ein- und aufgeteilt! :<
Heheeee, wie unscheinbar das Innere des Hauses so ohne Einrichtung, Wand- und Bodenbeläge aussah und dann - was man bisher zu sehen bekam - mit Einrichtung, Wand- und Bodenbeläge; ein riesiger Unterschied. Aber sie hat wirklich einen sehr guten Geschmack! Die Einrichtung gefällt mir auch! :bravo

Sie hat aber auch wirklich recht, dass sie sich nicht mehr unter Druck setzen will, wenn sie ohnehin schon zusammen gebrochen war und sie es endlich wieder geschafft hat, dass es ihr jetzt wieder gut geht! Man hat nur 1 Leben und dessen Gesundheit soll man wirklich nicht aufs Spiel setzen...

Aber ich bin mir sicher: sie wird ihr neues Leben in Willow Creek meistern und ich bin wirklich tierisch gespannt, was sie dort so erleben wird! Ich freu mich auf mehr! :bravo

Danke für die schöne Folge, liebe
Marga!

Liebe Grüße
Astrid
:schlange
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Re: Kommentarbeantwortung

Beitrag von cheli24 » 16.08.2015, 23:23

Hallo zusammen, :winken

vielen Dank für den Kommentar, die Danke-Klicks und ein Dankeschön, sollte es Stille Leser geben. Bevor es mit einem neuen Kapitel weitergeht, noch zum Kommentar.

Hallo Astrid!
Simsi68 hat geschrieben:Uiiii, das ist aber ein wirklich schönes Haus! Auch die Räumlichkeiten toll ein- und aufgeteilt! :<

Wie bereits erwähnt, stand das Haus schon, ich habe es nur umgebaut, erweitert und komplett neu eingerichtet, den Garten usw. neu angelegt.
Simsi68 hat geschrieben:Heheeee, wie unscheinbar das Innere des Hauses so ohne Einrichtung, Wand- und Bodenbeläge aussah und dann - was man bisher zu sehen bekam - mit Einrichtung, Wand- und Bodenbeläge; ein riesiger Unterschied. Aber sie hat wirklich einen sehr guten Geschmack! Die Einrichtung gefällt mir auch! :bravo

In dem Kapitel siehst Du ein wenig von der Einrichtung. Aber ich kann die Bilder der kompletten Einrichtung, Garten usw. im Bilder-Thread zeigen, wenn Ihr wollt.
Simsi68 hat geschrieben:Sie hat aber auch wirklich recht, dass sie sich nicht mehr unter Druck setzen will, wenn sie ohnehin schon zusammen gebrochen war und sie es endlich wieder geschafft hat, dass es ihr jetzt wieder gut geht! Man hat nur 1 Leben und dessen Gesundheit soll man wirklich nicht aufs Spiel setzen..
.
Ja, das hat sie zum Glück auch erkannt und will es ab sofort ruhiger angehen.
Simsi68 hat geschrieben:Aber ich bin mir sicher: sie wird ihr neues Leben in Willow Creek meistern und ich bin wirklich tierisch gespannt, was sie dort so erleben wird! Ich freu mich auf mehr! :bravo


Na mal sehen, was sie so erlebt, ne. Und es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat.

Vielen Dank für Deinen Kommentar und die netten Worte, sowie Dein Lob, liebe Astrid. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

So und gleich im Anschluß folgt ein neues Kapitel.

LG cheli24 (Marga)

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Re: Willow Creek - da, wo meine Wurzeln sind

Beitrag von cheli24 » 16.08.2015, 23:25


Kapitel 2




Begegnung mit einer alten Freundin?



Einige Tage später


Gail war erneut früh wach geworden. Rasch zog sie ihre Joggingsachen an, um am Fluss ihre Runden zu drehen. Im Neubaugebiet kam ihr dabei ein kleines dunkelhaariges Mädchen entgegen, das ihr freundlich lächelnd einen Guten Morgen wünschte.

Gail blieb stehen und erwiderte fröhlich den Gruß. „Guten Morgen. Du bist aber schon früh auf.“

„Och nöö“, meinte die Kleine. „Wir sind immer früh auf. Mein Bruder und ich sind bei unseren Großeltern und jetzt gehen wir Brötchen holen.“

Ehe Gail darauf etwas erwidern konnte, tauchte ein kleiner Junge, ungefähr in dem Alter des Mädchens, hinter ihr auf. Seine Stimme klang ein wenig vorwurfsvoll, als er ihr zurief. „Man Jessie, hättest Du nicht warten können? Ich musste doch noch meine Schuhe anziehen.“

„Ach, Du immer“, verdrehte das Mädchen leicht genervt die Augen. An Gail gewandt, meinte sie: „Mein Bruder wieder. Es ist immer das gleiche. Wenn uns morgens der Schulbus abholt, ist er auch immer der letzte.“

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„Is‘ ja gar nicht wahr“, maulte dieser nun, der gerade Gail und Jessie eingeholt hatte.

Neugierig fragte unterdessen die Kleine: „Ich habe Dich hier noch gar nicht gesehen. Wohnst Du hier?“

Sofort wurde sie von ihrem Bruder getadelt: „Jessie! Du kannst doch nicht immer alle Leute mit „Du“ anreden.“ Lächelnd sah er Gail an und stellte sich vor: „Guten Morgen, Miss. Ich bin Tyler und das ist meine Schwester Jessica“, deutete er auf das kleine Mädchen an seiner Seite. „Aber Sie kenne ich auch nicht. Sind Sie neu hier?“

Gail lächelte die Geschwister nickend an. „Ich habe mal vor einigen Jahren als Studentin hier gewohnt. Mein Name ist übrigens Gail und Ihr dürft mich gerne duzen, wenn Ihr wollt. Ich habe mir dort hinten ein Haus gekauft.“

Sie zeigte in die Richtung, in der das Haus stand. Während dem kurzen Gespräch erfuhr sie, dass Tyler und Jessica in Oasis Springs wohnten und derzeit bei ihren Großeltern die Ferien verbrachten. Geboren wären sie jedoch in Willow Creek. Jedoch aufgrund eines Jobwechsels ihres Vater wären sie vor zwei Jahren nach Oasis Springs gezogen, die kleine Stadt in Arizona, nahe der Grenze Nevadas. Morgen würde ihr Dad sie abholen, da nächste Woche die Schule wieder beginnen würde, hatten die beiden sie aufgeklärt. Gail wechselte noch einige Worte mit den Geschwistern, ehe sie sich von Tyler und Jessica verabschiedete und ihnen eine gute Heimfahrt wünschte.

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Fröhlich vor sich hin pfeifend setzte Gail ihren Weg fort. Als der alte Raddampfer an ihr vorüberzog, blieb sie andächtig stehen. Dieses Bild war für sie immer wieder ein großes Erlebnis und sie nahm sich vor, dies irgendwann einmal auf einer Leinwand festzuhalten. Nächste Woche wollte sie sich eine Staffelei und Ölfarben kaufen. Sie hatte schon lange nicht mehr gemalt und freute sich schon sehr darauf.

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Gaiiiiiil?“, ertönte es plötzlich langgezogen hinter ihr.

Überrascht drehte sie sich um und schaute etwas irritiert auf eine blasse, braunhaarige junge Frau, die ein leichtes Sommerkleid trug. „Gail Richardson?“, wiederholte ihr Gegenüber fragend, um gleich fortzufahren: „Du bist es wirklich. Was machst Du denn hier?“

„Dorothy?“, fragte Gail zögernd.

„Ja, die bin ich. Ich habe Dich gleich erkannt. Ich weiß, ich habe mich sehr verändert.“

„Ähm ja, kann man sagen. Ich hätte Dich beinahe nicht mehr erkannt.“ Was hat sie denn mit ihrem Gesicht angestellt, dachte Gail, die bemüht war, sie unauffällig zu mustern.

Dorothy‘ s Gesicht wirkte wie eine Maske, bewegungs- und ausdruckslos. Gail kannte solche Gesichtsausdrücke. Sie hatte sie in New York häufig gesehen, Botrox-gespritzte Ladys der High Society, die damit den Alterungsprozess ein wenig hinaus zögern wollten. So etwas würde für Gail nie infrage kommen. Sie liebte das Natürliche und schminkte sich nur zu besonderen Anlässen. Während Dorothy Sheffler sie abwartend ansah, suchte Gail nach den passenden Worten.

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Doch noch ehe sie etwas erwidern konnte, plapperte Dorothy auch schon weiter: „Ich habe schon gehört, dass Du zurück bist, Darling. Die Großstadt war wohl nichts für Dich Darling, ne. Bist Du alleine, verheiratet, Kinder, geschieden? Hast Du wegen einem Kerl New York verlassen? Ach, ich bin ja so glücklich mit meinem William. Du konntest ja leider nicht zu unserer Hochzeit kommen. Kinder haben wir noch keine. Wir haben auch gar keine Zeit dafür. William ist ja so erfolgreich in seinem Beruf. Ich habe auch sehr viel zu tun. Ich bin die meiste Zeit damit beschäftigt, Gartenfeste, Barbecues und Partys zu organisieren. Das steckt so viel Arbeit dahinter, das kannst Du Dir nicht denken. Die Gespräche mit den Caterings, welche Essen und Getränke wir reichen wollen, die richtigen Gartenmöbel, die Dekos. Und erst das richtige Personal zu finden. Wir hatten mal einen Koch…“

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Leicht genervt unterbrach Gail die Eigenlobhudelei Dorothy‘ s. „Ach, Du kochst nicht selbst?“

Irritiert sah diese auf die Blondine. „Iiiiich? Schätzchen, für so etwas habe ich gar keine Zeit. Ich muss doch die Gäste durch unser Haus führen und anschließend unerhalten wir uns über wichtige Dinge.“

Ach ja, wer mit wem gerade oder über die Potenz des Gärtners, dachte Gail, hütete aber ihre Zunge.

„Aber Du, wir haben eine Frauengruppe gegründet. Komm‘ doch mal mit, wenn Du magst. Wir treffen uns einmal wöchentlich, wir gehen gemeinsam shoppen, Kaffee trinken, Tennis spielen und amüsieren uns immer köstlich dabei. Außerdem haben wir unseren eigenen Blog, in dem wir unsere Mode- und Schminktipps weitergeben. Du, stell‘ Dir mal vor, es gibt Frauen, die wissen nicht einmal, was Mascara ist. Ist das etwas zum Essen, hat mich mal eine angeschrieben, hihihi? Ja, die haben eben keine besondere Schulbildung. Das merkt man sofort. Aber bevor ich es vergesse, es gibt einen neuen süßen Wonderbra aus chinesischer Seide, der sieht super aus. Den werde ich mir kaufen. Er kostet so um die 200 Dollar, aber für meinem William nur das Beste, weißt Du, Darling.“

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Ich kotz gleich. Du weißt aber schon, warum wir nie miteinander befreundet waren, Dorothy,
dachte Gail, die bemüht war, die Contenance zu wahren. Schließlich sagte sie: „Ach weißt Du, Dorothy. Ich bin in New mit den unterschiedlichsten Menschen zusammengekommen. Aber am liebsten waren mir diejenigen, die jenseits von Glamour und Reichtum gelebt haben. Die würden sogar noch ihr letztes Stück Brot und Hemd mit Dir teilen. Und glaube mir, denen ist es scheißegal, was Mascara ist. Sie können es vielleicht nicht einmal buchstabieren. Aber deren Gesichter und Gefühle sind echt und keine Masken, die keine Gefühlsregung erlauben. Im Übrigen, ich kenne einen guten Anwalt, falls Du Deinen Schönheitschirurgen verklagen willst.“

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Peng, das hatte gesessen.
Das musste raus, sonst wäre Gail geplatzt.

„Wa- wa- was?“, stotterte Dorothy entsetzt.

Als jedoch plötzlich ihr Handy klingelte, meinte Gail süffisant grinsend. „Das wird wohl Dein William sein.“

Sofort schaute Dorothy auf‘ s Display und meinte mit aufgesetzten Lächeln: „Hihihi, Du hast Recht. Ach, mein Schatz vermisst mich bestimmt. Ich bin ja auch schon seit 10 Minuten weg. Das ist schon eine halbe Ewigkeit. Wir können eben nicht ohne einander sein. Weißt Du? Nein, das kannst Du ja nicht wissen, Darling. Wie lange hielt Deine längste Beziehung, Schätzchen?“

„Ach weißt Du, Schätzchen“, imitierte sie Dorothy‘ s Tonfall, um schließlich in ihrer gewohnten Tonlage fortzufahren: „Die hält in der Regel solange, bis Dein Liebster merkt, dass Du das Haltbarkeitsdatum überschritten hast und austauschbar ist. Ach, doch nicht der William, der während Eurer Verlobungsfeier so unverschämt mit mir geflirtet hatte, das kleine grunzende Schwein? Richte ihm doch viele Grüße von mir aus. Von dem rattenscharfen kleinen Häschen, das er im Gästezimmer vernaschen wollte.“

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Dorothy war bei Gails Worten fast die Kinnlade heruntergerutscht. Doch schon im nächsten Moment hörte sie sie mit zuckersüßer Stimme flöten: „William, guten Morgen, mein Schatz. Hast Du mich schon vermisst, hm?“

Schnell packte Gail die Gelegenheit beim Schopfe und rief ihr zu: „Ich muss los“, bevor mir schlecht wird.

„Man sieht sich, Gail und wie gesagt, am Freitag, wenn Du magst.“

Sicherlich nicht,
dachte Gail angewidert und nahm das Joggen wieder auf, während ihr Dorothy grimmig hinterher starrte.

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Ihre weitere Joggingrunde führte sie am Sozialkaufhaus vorbei. Das hatte neulich erst eröffnet und war vor allem für Sozialschwache und Hilfsbedürftige gedacht. Von Einrichtungsgegenständen bis zu Kleidern, Spielsachen, konnte man dort unentgeltlich alles abgeben, was man nicht mehr benötigte. Ein Anruf genügte und jemand kam vorbei, um die Gegenstände abzuholen. Gail hatte sich von dem alten Thekentisch in der Küche getrennt, den sie notdürftig benutzt hatte. Doch gestern war ihre neue Küche geliefert worden und sie freute sich schon sehr darauf, darin zu kochen.


Nachdem sie geduscht und gefrühstückt hatte, ging sie in den Garten, um mit der Arbeit zu beginnen. Der Gärtner, den sie mit den Pflanzen beauftragt hatte, hatte sehr gute Arbeit geleistet. Die Einfassung konnte sich wirklich sehen lassen. Konzentriert und froh gelaunt ging Gail ihrer Tätigkeit nach und handelte genau nach Anweisung. Sie hatte zwar nicht den sprichwörtlich grünen Daumen, aber sie hatte einiges über Pflanzen, deren Bebauung und Pflege, in Büchern gelesen.

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Nachdem sie mit dem Einsetzen der Pflanzen fertig war, goss sie die Blumen und musste dabei an ihr Gespräch mit Dorothy denken. Eigentlich taten ihr solche Frauen leid, die so oberflächlich waren und keine eigene Meinung hatten. Die nur das Gute in ihren Männern sahen, egal wie die sich anderen Frauen gegenüber verhielten. Sie konnte sich noch gut an die Ohrfeige während der Verlobungsfeier erinnern, die sie William Sheffler verpasst hatte, nachdem er sie auf dem Weg ins Badezimmer bedrängt hatte. Sein Atem hatte nach Alkohol und Nikotin gerochen, sein Hemd verschwitzt, die Augen glasig. Als er sie begrabschen wollte, hatte sie ihm in den Schritt getreten und war davon gerannt. Auf der anschließenden Hochzeitsfeier war sie nicht mehr erschienen. Sie mochte solche Männer nicht, die meinten, mit ihrem Reichtum und Ansehen, alle Frauen der Welt haben zu können. Lieber würde sie alleine bleiben.

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Es war bereits um die Mittagszeit, als sie die letzten Blumenkästen auf ihrer Veranda angebracht hatte. Ihr Rücken schmerzte ein wenig und sie sehnte sich nach einem Schaumbad. Anschließend wollte sie sich etwas kochen. Sie wollte gerade ins Haus gehen, als ihr Handy läutete. Erstaunt ging sie ran, als die den Namen Miss Landon‘ s auf dem Display las.

„Hallo Mrs Landon“, begrüßte Gail die Anruferin.

„Guten Tag, Gail. Ich hoffe, ich störe nicht“ hörte sie die Dame sagen.

„Nein, nein, das ist okay. Was kann ich denn für Sie tun?“ Aufmerksam lauschte sie, was ihr Mrs Landon zu berichten hatte. Sie stellte hin und wieder ein paar Zwischenfragen, ehe sie sich mit den Worten verabschiedete: „Ja, das geht in Ordnung. Dann weiß ich ja Bescheid. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.“

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Danach beendete sie das Gespräch. Mrs Landon hatte ihr mitgeteilt, dass ihr Neffe, am Samstag die obere Wohnung beziehen würde. Er verdiente seinen Unterhalt in der Musik, hatte die Dame sie wissen lassen. Gail war es egal, welcher Tätigkeit er nachging, solange er ihr nicht auf die Nerven ging und sie ihre Ruhe hatte. Trubel hatte sie all die Jahre genug. Jetzt wollte sie nur noch die Ruhe genießen. Morgens gemütlich auf ihrer Veranda oder im Garten frühstücken, dabei dem Vogelgezwitscher zuhören und dem Rauschen des Flusses lauschen, der direkt hinter dem Haus verlief. Obwohl sie sich durchaus ihre Zeit einteilen konnte, stand sie in der Regel morgens um 6 Uhr auf, um gleich einige Joggingrunden um den Ort herum, abzuhalten. Danach wurde gefrühstückt, noch ein wenig in der Zeitung gelesen und dann ging es an die Hausarbeit, so dass sie spätestens gegen 11 Uhr fertig war. Gail war er eine sehr ordentliche Frau und sie hasste nichts mehr als Unordnung, Schmutz und Staub. Aus dem Grund kehrte sie regelmäßig die Veranda und ging mit Staubwedel, Staubsauger und Putzlappen durch ihre Wohnung. In New York hatte sie dafür keine Zeit gehabt, so dass dies meistens eine Putzfrau erledigt hatte, die zweimal die Woche gekommen war. Gegessen hatte sie in der Regel außerhalb und auch nur selten gekocht. Aber hier in Willow Creek wollte sie endlich auch einmal selbst den Kochlöffel schwingen und erlesene Gerichte kochen. Hierfür hatte sie sich extra ein Kochbuch besorgt und sich in einem Online-Kochkurs angemeldet.

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Nach dem Mittagessen beschloss sie, sich ein wenig hinzulegen. Da es draußen jedoch zu heiß und das Wasser im Swimmingpool noch nicht gereinigt war, legte sie sich ins Bett. Doch die Gartenarbeit war sehr anstrengend gewesen, so dass sie im Nu eingeschlafen war. Die Sonne war bereits am Untergehen, als sie wieder zu sich kam. Schnell schlüpfte sie in ihre Jeans und zog ein Top darüber, ehe sie noch einmal in den Garten ging, um nach den Setzlingen zu sehen und sie zu bewässern. Fröhlich pfiff sie dabei ein Lied, das sie heute Morgen im Radio gehört hatte.

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Anschließend filterte sie das Wasser im Swimmingpool, da sie morgen darin schwimmen wollte, ehe sie noch einen Rundgang ums Haus machte und sich die Blumenpracht ansah. So gefiel ihr das schon viel besser. Sie freute sich schon darauf, bald ihr eigenes Obst und Gemüse anbauen zu können, denn Platz im Garten war noch genug vorhanden.

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Die Sonne war schon untergegangen, als sie wieder ins Haus zurückkam. Da sie Hunger verspürte, beschloss sie, sich einen Grillkäse zu backen und den Früchtequark zu essen, den sie heute Mittag zubereitet hatte. Lächelnd stand sie am Herd und sah dem Grillkäse beim Verlaufen zu, während sie ihn vorsichtig wendete. Genüsslich zog sie dabei das würzige Aroma ein, das in ihre Nase zog. „Hm, das sieht echt lecker aus. Hoffentlich schmeckt er auch so“, grinste sie vor sich hin, während ihr Magen erwartungsvoll knurrte. „Ja, Du bekommst ja gleich etwas.“

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Nachdem sie den Grillkäse verspeist hatte, holte sie sich die Quarkschüssel mit den frischen Erdbeeren aus dem Kühlschrank. Gemütlich nahm sie wieder auf dem Barhocker Platz und löffelte ihren Quark. Ihr Blick richtete sich dabei auf den Blumentop, der auf der Spülmaschine stand. „Der neue Dünger tut Euch ganz gut, hm? Ihr gedeiht prächtig.“ Sie hatte mal gelesen, dass man mit Pflanzen reden sollte. Sie glaubte zwar nicht wirklich daran, aber schaden konnte es sicherlich auch nicht.

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Die Küchenmöbel gefielen ihr sehr gut und der Blauton der Küche passte hervorragend zu den Fliesen, wie sie fand. In dem Geschäft, in dem sie gewesen war, hatte man sich die Fliesen am Computer aussuchen können. Sie hatte im Möbelgeschäft mehrere Fotos ihrer gewünschten Küche gemacht und diese dann mit zum Fliesenleger genommen. Dieser hatte sie dann ausführlich beraten und ihre diese gelbblaue Kombination empfohlen, die zudem auch sehr pflegeleicht war. Auch die Wand hatte sie neu streichen lassen. Das Blau hätte nicht mehr zu der Küche gepasst und wäre zu viel des Guten gewesen.

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Als sie alles aufgegessen hatte, stellte sie das schmutzige Geschirr in den Geschirrspüler. Eigentlich hatte sie keinen kaufen wollen, denn wegen einer Person würde sich das sich nicht rechnen. Der war aber schon im Anbau dabei gewesen und auch in der gleichen Farbe erhältlich wie die gesamte Küche. Sie hatte anfangs auch über Vorhänge oder Jalousien in der Küche nachgedacht. Aber die Scheiben waren schließlich getönt und sie hatte einen tollen Blick nach draußen. Vom Nachbarhaus gegenüber konnte man nicht reinsehen. Daher hatte sie beschlossen, es so dabei zu belassen.

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Nachdem sie die Küche aufgeräumt hatte, ging sie ins Wohnzimmer, um noch ein wenig TV zu schauen. Sie zappte sich durch die Kanäle und blieb schließlich bei einer Kochshow hängen, die sie interessiert und aufmerksam verfolgte. Es wurde gerade ein Braten zubereitet und die kochende Moderatorin gab Tipps über die Garzeit und die Gewürze, die man anwenden konnte. Frischer Rosmarin würde sich sehr gut tun. Hm, ich könnte doch auch Kräuter setzen, Petersilie, Kresse, Schnittlauch. Wenn ich das nächste Mal in der Stadt bin, werde ich nach einem Kräuterlexikon Ausschau halten oder mich mal im Internet schlau machen. Oh man, immer diese Werbung, gähnte Gail todmüde.

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Schließlich schaltet sie den Fernseher aus, löschte die Lichter und ging zu Bett. Auf dem Weg zum Schlafzimmer kam sie an dem Schränkchen vorbei, das sie von ihrer Grandma geschenkt bekommen hatte. Es hatte sicherlich schon bessere Zeiten gesehen. Aber nachdem Gail es ein wenig gebeizt, nachlackiert und mit einem Spezialmittel poliert hatte, sah es doch schon viel passabler aus. Die beiden Blumengestecke machten sich hervorragend auf dem antiken Schränkchen, das seinen Platz in der kleinen Diele, gleich am Eingang, gefunden hatte.

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Wenig später lag sie schlummernd in ihrem Bett. Sie war so müde gewesen, dass sie es nicht mehr ins Badezimmer zum Duschen geschafft hatte. Entgegen ihrer Absicht hatte sie auf Übergardinen im Schlafzimmer verzichtet, zumindest im Sommer. Im Winter würde sie wahrscheinlich welche kaufen. Sie hatte einen leicht unruhigen Schlaf, was wohl auch mit den Ereignissen des Tages zusammenhing So tauchten die beiden Geschwister Jessica und Tyler in ihren Träumen auf, deren Eltern niemand geringere waren, als Dorothy und William Sheffler. Die zwei hatten es zuhause nicht mehr ausgehalten und waren abgehauen. Gail sah sich selbst, wie sie in jedem Winkel der Stadt nach den beiden suchte. Auch das Gespräch mit Miss Landon verarbeitete sie in ihren Träumen. Sie sah deren gesichtslosen Neffen, der ihr bei der Suche half. Aber immer, wenn sie in sein Gesicht schauen wollte, wandte sich dieser rasch ab. Wie der Neffe wohl so war? Es war weit nach Mitternacht, als ihre Atemzüge endlich ruhiger wurden und sie tief und fest schlief.

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Kapitel 3 folgt...
Zuletzt geändert von cheli24 am 17.08.2015, 08:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Willow Creek - da, wo meine Wurzeln sind

Beitrag von hafuhga » 17.08.2015, 00:01

Herrje, gerade eben fiel mir ein dass ich der zweite Kapitel zwar gelesen habe aber zum Kommentieren bin ich nicht mehr gekommen! Die Einrichtung des Hause hat mir sehr gut gefallen wie all die Vorher-Nachher-Bilder! So etwas habe ich sehr gerne. :bravo
Gail möchte ihr Zeit nicht mit Leute verplempern die es nicht Wert sind! Wie sie die alte "Freundin" abgefertigt hat fand ich zum piepen! Aber noch lustiger war dass die Dorothy gar nicht darauf reagiert hat! Warum wohl nicht? Darf sie sich nicht aufregen weil sie Angst hat dass sie dabei Falten bekommen sollte, oder möchte sie Gail, koste es was wolle, in ihre Clique integrieren ... oder ist sie so dumm dass sie nicht verstanden hat dass Geil sie nicht mehr sehen wollte!
Auf den "Neffen" bin ich jetzt sehr gespannt! Das sehe ich viele Möglichkeiten für Spannungs-Momente! Ein Musiker! Es könnte sogar sein dass Gail, dass sich von ihren Burn-Out-Syndrom erholen muss so viel Ruhe braucht dass ein Musiker dabei nur stören könnte, immer wenn er über möchte! Das wäre natürlich lustig!
Der Traum fand ich sehr interessant! Es scheint dass wir alle Charaktere wieder sehen werden! Toll. Darauf bin ich total gespannt und freu mich schon wahnsinnig auf die dritte Folge!
Das Haus und Garten finde ich sehr schön und die Küche sowieso! Der Boden passt super dazu, stimmt! :<

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Re: Willow Creek - da, wo meine Wurzeln sind

Beitrag von Simsi68 » 17.08.2015, 13:46

Ach du meine Güte, was ist denn DAS für eine, diese Dorothy?! :kotz
Mit so einem Typ Mensch könnte ich auch nichts anfangen. Ich kann mir schon denken, dass Gail beinahe geplatzt wäre! Nur allzu verständlich!

Die Kinder, Jessica und Tyler, dagegen waren ja wirklich liebenswert und sehr freundlich.

Oh, und Gail´s zu Hause - sowohl die Einrichtung als auch der Garten - wird auch immer wohnlicher und schöner und gemütlicher! Sie hat sich wirklich sehr viel dabei gedacht und ebenso viel dafür getan, dass es so wird.

Ihr Traum jedoch war ja ziemlich chaotisch... Wird da was dran sein?
Außerdem bin ich schon sehr auf den Neffen der Mrs. Landon gespannt!

Das war wieder ein tolles Kapitel mit ebensolchen Bildern
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Und ich muss sagen, Gail wird mir immer sympatischer!!! Bild

Und jetzt bin ich auch schon wieder auf die nächste Folge gespannt! Bild

Liebe Grüße
Astrid
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Re: Kommentarbeantwortung

Beitrag von cheli24 » 31.08.2015, 02:23

Hallo zusammen, :winken

sorry es hat leider etwas gedauert, da ich das Kapitel noch nicht geschrieben und dazu auch noch keine Bilder hatte. Aber jetzt ist es endlich fertig und ich hoffe, es gefällt Euch.

Bedanken möchte ich mich wieder einmal für die Kommentare, liebe hafuhga und Astrid, ebenso für die Danke-Klicks. Ich habe mich wieder sehr darüber gefreut. Ein Dankeschön auch an die Stillen Leser, sofern es welche gibt.

So und gleich im Anschluß geht es mit Kapitel 3 weiter. Zuvor aber noch zu den Kommentaren:



@hafuhga

hafuhga hat geschrieben:Herrje, gerade eben fiel mir ein dass ich der zweite Kapitel zwar gelesen habe aber zum Kommentieren bin ich nicht mehr gekommen! Die Einrichtung des Hause hat mir sehr gut gefallen wie all die Vorher-Nachher-Bilder! So etwas habe ich sehr gerne. :bravo

Es freut mich sehr, dass Dir die Bilder der Einrichtung gefallen haben. Es hat auch sehr viel Spaß gemacht, das Haus zu einzurichten.
hafuhga hat geschrieben:Gail möchte ihr Zeit nicht mit Leute verplempern die es nicht Wert sind! Wie sie die alte "Freundin" abgefertigt hat fand ich zum piepen! Aber noch lustiger war dass die Dorothy gar nicht darauf reagiert hat! Warum wohl nicht? Darf sie sich nicht aufregen weil sie Angst hat dass sie dabei Falten bekommen sollte, oder möchte sie Gail, koste es was wolle, in ihre Clique integrieren ... oder ist sie so dumm dass sie nicht verstanden hat dass Geil sie nicht mehr sehen wollte!
Gail hat schon sehr viele Leute in ihren jungen Jahren kennengelernt und sie weiß, wie oberflächlich manche sein können, vor allem Frauen. Aber Dorothy ist so von ihrem William überzeugt, dass sie es garantiert nach außen hin so sieht, als hätte Gail ihren William angemacht und nicht umgekehrt. Wie es in ihrem Inneren aussieht, wissen wir nicht. Aber Gail musste ihr das aufs Butterbrot schmieren, sonst wäre sie geplatzt.
hafuhga hat geschrieben:Auf den "Neffen" bin ich jetzt sehr gespannt! Das sehe ich viele Möglichkeiten für Spannungs-Momente! Ein Musiker! Es könnte sogar sein dass Gail, dass sich von ihren Burn-Out-Syndrom erholen muss so viel Ruhe braucht dass ein Musiker dabei nur stören könnte, immer wenn er über möchte! Das wäre natürlich lustig!

Den Neffen lernst Du gleich im Anschluß kennen und ich bin mal auf Deine Reaktion gespannt.
hafuhga hat geschrieben:Der Traum fand ich sehr interessant! Es scheint dass wir alle Charaktere wieder sehen werden! Toll. Darauf bin ich total gespannt und freu mich schon wahnsinnig auf die dritte Folge!

Öhm vielleicht sehen wir einige wieder, doch eins, zwei ganz bestimmt.
hafuhga hat geschrieben:Das Haus und Garten finde ich sehr schön und die Küche sowieso! Der Boden passt super dazu, stimmt! :<
Also, ich muß ganz ehrlich sagen, mir gefällt das Häuschen auch. Da würde ich auch gerne einziehen.

Vielen Dank für Deinen Kommentar, die netten Worte, Dein Lob und auch die Gedanken, die Du Dir gemacht hast, liebe hafuhga. Ich habe mich sehr darüber gefreut.



@Astrid

Simsi68 hat geschrieben:Die Kinder, Jessica und Tyler, dagegen waren ja wirklich liebenswert und sehr freundlich.

Ja, das fand ich auch. Dabei kamen die zufällig des Weges, als Gail joggen war.
Simsi68 hat geschrieben:Oh, und Gail´s zu Hause - sowohl die Einrichtung als auch der Garten - wird auch immer wohnlicher und schöner und gemütlicher! Sie hat sich wirklich sehr viel dabei gedacht und ebenso viel dafür getan, dass es so wird.

Ja, das hat sie. Sie hat einen sehr ausgefallenen Geschmack und mischt gerne etwas Nostalgie mit Modernem. Es freut mich, dass es Dir gefällt. Mir hat das Einrichten sehr viel Spaß gemacht.
Simsi68 hat geschrieben:Ihr Traum jedoch war ja ziemlich chaotisch... Wird da was dran sein? Außerdem bin ich schon sehr auf den Neffen der Mrs. Landon gespannt!


Mal sehen, ob ihr Traum irgendwann einmal Wirklichkeit wird. Als ich es geschrieben hatte, hatte ich mir eigentlich gar nichts dabei gedacht. Erst beim nochmaligen Durchlesen ist mir da eine Idee gekommen. Denn Neffen wirst Du übrigens gleich sehen.
Simsi68 hat geschrieben:Das war wieder ein tolles Kapitel mit ebensolchen Bildern[/color][/b] BildUnd ich muss sagen, Gail wird mir immer sympatischer!!! Bild
Ja, ich habe Gail auch schon lieb gewonnen.

Vielen Dank für Deinen Kommentar, die netten Worte, Dein Lob und auch die Gedanken, die Du Dir gemacht hast, liebe Astrid. Ich habe mich sehr darüber gefreut.


So,dann bis gleich.

LG cheli24 (Marga)

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