(TB - Sims 4) Der Aussteiger

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Re: (TB - Sims 4) Der Aussteiger

Beitrag von Simsi68 » 10.10.2019, 15:07

Hallo Marga! :winken02
cheli24 hat geschrieben:
08.10.2019, 12:04
wow, das Kapitel hatte es aber wieder in sich. Alter Schwede. :lechz: Okay, nun haben sie es getan.
Ja... Sie haben :grins
cheli24 hat geschrieben:
08.10.2019, 12:04
Ey, da gab es doch glaube ich mal einen Song mit dem Titel oder zumindest so ähnlich. :grins Ich weiß aber den Interpreten nicht mehr.
Ööööh, aha... :confus3 Da muss ich jetzt passen. Weiß nicht :confus2
cheli24 hat geschrieben:
08.10.2019, 12:04
Wo hast Du denn die Animationen her, sind die alle von WW? Ich habe mir ja auch einige heruntergeladen. Aber die sind da nicht dabei, die Du benutzt hast. :confus3
Die Animationen, die nicht original EA sind, sind ALLE von WickedWhims. Ich verwende nur diesen MOD, kenne aber auch keinen besseren als diesen.
Naja, ich meine, ich habe ALLE Animationen von allen WW-Moddern. Und ich denke, das wirst Du nicht haben. :peinlich Somit hat man schon eine ziemlich große Auswahl :grins
cheli24 hat geschrieben:
08.10.2019, 12:04
Aber das Witzige daran ist, bei einem meiner Paare funktioniert der Mod einwandfrei und bei einem neuen, das ich jetzt erstellt habe, überhaupt nicht. Ich habe sogar die Einstellung importiert, aber der will nicht, keine Ahnung, warum. :confus2 Ja und (*hust, hust*) das Arbeitsgerät :lachen meines männlichen Sims ist schwarz, liegt aber wohl an dem Skin, den ich verwende. Ist wahrscheinlich mit dem WW's nicht kompatibel, denn es ist ein ganz normaler Skin.
Hm, keine Ahnung woran es liegt, dass der Mod bei einem Deiner Sims nicht funktioniert. Sowas hatte ich noch nie. Bei mir funktioniert der überall einwandfrei.
Und das mit dem schwarzen "Arbeitsgerät" :grins gut möglich, dass es nicht mit den anderen Skins kompatibel ist. Da ich keine verwende, kann ich auch nicht mehr dazu sagen :confus2
cheli24 hat geschrieben:
08.10.2019, 12:04
Aber, ich glaube, Du hast zweimal die gleichen Fotos gepostet. Die kommen unmittelbar hintereinander. Ich habe sie mir extra nochmals angeschaut, hoch und runter gescrollt, also ich sehe da keinen Unterschied. Aber ist nicht schlimm, ist mir auch schon passiert, vor allem, wenn sich die Bilder ähneln. :nicken
Hab nachgeschaut: sind nicht gleich, aber sehr ähnlich :peinlich
cheli24 hat geschrieben:
08.10.2019, 12:04
So und wie geht es jetzt weiter mit den Beiden? Gar nicht, ne? Sie geht zurück und er bleibt auf seiner Insel. Zweimal im Jahr oder so, kommt sie ihn besuchen und das war' s dann. Oh weh. :weinen3:
Tja... Eine Fernbeziehung kann´s ja auch irgendwie nicht werden, da die beiden auch nicht telefonieren können. Oder skypen etc. Roland hat ja von der Insel aus keine Verbindung :confus2
cheli24 hat geschrieben:
08.10.2019, 12:04
Wieder ein sehr schönes Kpaitel, toll geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer super Bilder und Animationen. :daumenhoch2 Hat mir wieder sehr gut gefallen, liebe Astrid. :hug02
Vielen lieben Dank, liebe Marga, für Dein Lob und die Gedanken, die Du Dir wieder darüber gemacht hast, und natürlich für Deinen gesamten Kommentar, über den ich mich wie immer riesig gefreut habe; es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat :hug02
cheli24 hat geschrieben:
08.10.2019, 12:04
Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1
...welches gleich im Anschluss folgen wird. :daumenhoch2

cheli24 hat geschrieben:
08.10.2019, 12:04
P.S. Ich war gestern mal auf Deiner Seite. Ulli ist gestorben? Konnte es ja durch den Umzug bei uns leider nicht mehr mitverfolgen. Oben war das nicht möglich, da latscht ständig jemand durchs Zimmer. Ist aber schade, sowohl als auch. Ja und jetzt ist Manfred (ich meine, so heißt er) also alleine. Traurig. Deshalb spiele ich keine Generationen, ich ertrage so etwas nicht.
Ja, dann hast Du sicherlich auch gar nicht bemerkt, dass ich gar nicht mehr streame. Kein Vorwurf - nur eine Feststellung!
Das letzte mal am 04.07.2019. Ich saß die letzten X-Male einfach nur alleine da, vielleicht mal 1 bis 3 stille Zuschauer... Das hat keinen Spaß mehr gemacht. Da habe ich echt besseres zu tun, wie z.B. an meinen Geschichten arbeiten, ne... :grins
Ja, Uli ist gestorben, was ein sehr emotionaler Moment war, muss ich sagen. Und Manfred ist jetzt insofern alleine, obwohl seine Tochter (Emilia) mit Familie noch mit im Haus wohnt. Naja, aber auch er ist schon sehr nahe an seinem Lebensende. Hab ja seit ich nicht mehr streame mit diesem Haushalt gespielt.
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(TB - Sims 4) Der Aussteiger - Kapitel 18

Beitrag von Simsi68 » 10.10.2019, 15:43

Kommentar-Beantwortung davor bitte beachten!

* ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ *

Und nun wünsche ich viel Spaß mit dem nächsten Kapitel, welches 25 Bilder beinhaltet.




Kapitel 18:

Tag 4…

Nachdem wir ein paar wenige Stunden geschlafen hatten, haben wir gemeinsam gefrühstückt. Jedoch hatte ich dabei einen dicken Kloß im Hals und somit keinerlei Appetit. Es war als würde mir jemand den Magen zuschnüren. Schweigend hing jeder von uns seinen Gedanken und vor allem seinem unbändigen Wehmut nach.
Es wird bald vorbei sein. Wir werden bald wieder getrennt sein, das war uns beiden klar. Und die gemeinsame Nacht hat das Ganze nicht besser gemacht. Nein… Eher das Gegenteil, nämlich viel schlimmer!

Gleich nach dem Frühstück sind wir wieder zum Insel-Teil Lani St. Taz zu der 4er-WG mit dem Boot hinüber gefahren.
Ja, und da sind wir nun…

Wir plaudern. Aber heute ist es anders. Lange nicht so unbekümmert und fröhlich wie die anderen wenigen Male, in denen ich bisher hier war. Jedenfalls von meiner Seite. Der dicke Kloß in meinem Hals ist immer noch da und es scheint mir, als würde er von Minute zu Minute immer größer werden.

Willow zu Sagara: „Steht dein Angebot noch, dass ich dein Handy benutzen darf?“
Sagara: „Natürlich! Versprochen ist versprochen! Aber … weißt du denn die Nummern der Personen, die du anrufen möchtest, auswendig? Ich meine, für gewöhnlich hat man solche Nummern im eigenen Handy abgespeichert und weiß sie deshalb nicht auswendig. Also … mir geht´s da jedenfalls so.“
Willow: „Ich denke schon. Zumindest hoffe ich es, dass ich sie jetzt auch wieder weiß. Jedenfalls hatte ich sie mal gewusst.“

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Somit gibt Sagara Willow sein Handy, womit diese sich ein paar Schritte abseits begibt, damit wir anderen plaudern können und sie selbst ungestört telefonieren.
Ich sage mit einem wehmütigen schmunzeln, in Anbetracht der sicherlich baldigen Trennung von Willow: „Tja, und somit sehen wir uns schon wieder.“ worauf Sagara erwidert: „Das macht doch nichts! Wir freuen uns doch immer dich zu sehen. – Wobei es diesmal… Nein, ich sage lieber nichts weiter.“

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Die vier berichten mir inzwischen sozusagen über Gott und die Welt, jeder hat mir etwas anderes zu erzählen, nur um zu versuchen, mich von meinem inneren Schmerz abzulenken. Ich weiß, sie meinen es nur gut, aber im Moment kann ich mich leider nicht auf ihre Erzählungen konzentrieren, sondern bin ständig mit einem Ohr bei Willow. Zu allem Übel – oder vielleicht ist es auch besser so, wer weiß – bekomme ich jedoch nichts von ihren Telefon-Gesprächen mit.

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Schon tippt Willow wieder eine Nummer in Sagara´s Handy ein, um vermutlich das nächste Gespräch zu tätigen, was Roland jedoch nicht mitbekommt, da er mit dem Rücken zu Willow steht.

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Und in der nächsten Sekunde macht sie ein Selfie…

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Warum, das weiß im Augenblick nur sie selbst.

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Moana fragt schließlich vorsichtig, indem sie sich Willow ein wenig nähert: „Und? Erfolgreich gewesen?“ und Willow antwortet: „Ja… Ich hab´s gleich. Noch einen kleinen Moment!“ und tippt eifrig an Sagara´s Handy herum.

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Anschließend sieht sie gebannt auf das Display…

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…und erhält Sekunden später noch einen Anruf, den sie annimmt, um noch kurz mit dem Anrufer zu sprechen, ehe sie sich wieder zu den anderen gesellt.

Tja, ich habe bislang keine Ahnung mit wem sie telefoniert oder geschrieben hat. Jedenfalls gibt sie Sagara das Handy wieder zurück, mit den Worten: „Vielen Dank, Sagara.“

Dann erzählt sie in groben Zügen: „Ich habe meinen Manager erreicht. Er konnte kaum fassen, dass ich noch am Leben bin. Aber selbstverständlich war er mehr als froh darüber, ganz klar! Ich habe ihm gesagt, er soll meine Eltern anrufen und ihnen Bescheid geben, dass ich am Leben bin und dass es mir gut geht. Deshalb hab ich ihm auch noch zusätzlich ein Selfie geschickt. Er heuert übrigens sofort telefonisch ein kleines Flugzeug von Samoa an, welches mich auf der nächstgrößeren Nachbar-Insel abholen soll. Das heißt, ich werde heute noch abreisen. Dann kann ich dort mein Gepäck holen und bei nächstbester Gelegenheit nach Hause fliegen.“

Ihre Worte treffen mich wie ein Blitz!
Heute noch?!? Oh mein Gott!

Sagara meint daraufhin: „Die nächstgrößere Nachbar-Insel von Samoa aus wäre dann wohl Upolu… Das ist nicht weit von deiner Insel entfernt, Roland. Immer in südlicher Richtung halten.“
Ich nicke wie ferngesteuert, bekomme alles nur von weitem mit. Ich bin wie gelähmt, stehe da und kann mich weder bewegen, noch irgendetwas sagen.

Schließlich meint Willow noch an Sagara gewandt: „Die Kosten für die Telefongespräche inklusive SMS kannst du mir natürlich in Rechnung stellen. Ich habe meinen Manager gebeten, deine Nummer zu notieren, damit ich dich anrufen kann, wenn ich zu Hause bin, um dir das Geld zurückzuzahlen. Und ja, und um dich zu bitten Roland Bescheid zu geben, eben dass ich gut nach Hause gekommen bin.“

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Sagara meint jedoch sofort: „Du kannst und sollst mich sogar anrufen, ja, aber zurückzahlen brauchst du mir nichts. Das ist schon in Ordnung. Ich freue mich, dass ich dir helfen konnte.“

Und Luana sagt: „Ich wäre so glücklich, wenn wir dich irgendwann einmal wieder sehen dürften. Ja, das wäre mein Wunsch.“

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„Und meiner auch.“ hängt sich Moana gleich an Luana´s Worte dran und umarmt Willow herzlich, während sie noch hinzufügt: „Ich hab dich in dieser kurzen Zeit richtig lieb gewonnen!“

„Danke… Ich euch auch.“ erwidert Willow unterdessen.

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Anschließend umarmt auch Luana Willow ebenso herzlich.

Währenddessen habe ich mich ganz schnell von der WG verabschiedet und letztendlich gesagt: „Wir sehen uns.“
Dann bin ich, so schnell ich nur konnte, zu meinem Boot geeilt und warte nun dort auf sie.

Ich kann die Tatsache nicht ertragen, Willow schon in Kürze wieder verlieren zu müssen und habe gerade das Gefühl, es zerreißt mich innerlich. Ganz langsam und sehr schmerzhaft. Ja, ich kämpfe dabei mit meinen Tränen, aber ich möchte ihnen keine Chance geben, denn eigentlich hatte ich ja die ganze Zeit über gewusst, dass Willow wieder von hier weg gehen wird.
Und wenn ich daran denke, dass ich ursprünglich gehofft hatte, dass sie bald wieder fort ist… Das ist jetzt urvorstellbar.

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Ich drehe das Boot, wobei ich aus den Augenwinkeln Sagara…

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…und wenige Meter von ihm entfernt Moana und Kaholo stehen sehe, die uns nachsehen.

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Als Willow dann ins Boot geklettert ist, segelten wir nach Hause…
Die Fahrt verlief schweigend. Niemand sagte zwischenzeitlich auch nur ein Wort.

Erst als wir auf meiner Insel angekommen sind, meint Willow, im Moment fröhlich wirkend: „Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht, dass ich heute schon abreisen werde! Mein Manager war so froh, als er erfahren hat, dass ich lebe und dass es mir gut geht!“

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Und da ich sie nur traurig anblicke, anstatt etwas darauf zu erwidern, meint sie: „Freust du dich denn gar nicht für mich?“
Jetzt erst sage ich: „Doch… Natürlich. Aber… Was ist mit mir? War ich nur ein Spielzeug für dich? Verdammt… Ich hätte vernünftig sein und Abstand von dir halten sollen, so dass wir uns erst gar nicht so arg aneinander gewöhnen. Doch stattdessen … verbringen wir auch noch eine Nacht zusammen! Ich bin so bescheuert! Aber ich wollte es ja so.“

Sie zieht eine Augenbraue hoch und fragt leise: „Bereust du´s denn?“

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Ich weiß nicht, was ich darauf sagen soll. Einesteils bereue ich es sehr wohl, da es jetzt umso schwerer ist, sie gehen zu lassen. Und andernteils bereue ich nicht eine Sekunde davon, da diese Nacht mit ihr die Schönste war, die ich je mit einer Frau erlebt habe.
Ich erwidere deshalb nichts, sondern schüttle nur zaghaft meinen Kopf, den ich zur gleichen Zeit sinken lasse. Da umarmt sie mich spontan und küsst mich, wobei ich diesmal nur zögernd meine Hände an ihrem knackigen Hintern platziere.
Der Kuss artet diesmal auch nicht aus. Er ist weder leidenschaftlich, noch sonst irgendetwas dergleichen, sondern eher nur flüchtig.

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Gleich darauf gehen wir ins Haus. Willow zieht sich ins Schlafzimmer zurück, wo sie die Kleidung von Moana und Luana anzieht und ich… Ich gehe nervös in der Küche wie ein unruhiger Tiger auf und ab und mein Herz pocht so stark, als möchte es es aus meiner Brust springen!

Schließlich betritt sie die Küche… In der Kleidung, die sie von den beiden Mädchen der 4er-WG bekommen hat. Und ausserdem trägt sie ihr Haar jetzt offen.

Tja, unter normalen Umständen würde ich jetzt nicht zögern ihr ein Kompliment zu machen, denn die Sachen passen und stehen ihr wirklich perfekt; und obendrein sieht sie toll darin aus. Aber … mir ist jetzt nun mal nicht nach Komplimente geben.
Sie sieht mir in die Augen, wobei ich ihre mit meinem Blick nur streife. Da greift sie auch schon nach meiner Hand, als ich an ihr vorbei möchte.

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Plötzlich beginnt sie leise und zögernd zu sprechen: „Roland, denke nicht, es fällt mir leicht von hier weg zu gehen. Nein, es ist … viel … schwerer … als ich gedacht hatte. Ich meine, die Trennung von dir. Vor allem, weil ich … auch keine … Gelegenheit habe … dich … anzurufen. – Zu viel ist zwischen uns in diesen zweieinhalb Tagen passiert. Ich habe mich zu sehr in dich verliebt und … das weißt du auch. Aber ich MUSS nach Hause, und auch das weißt du.“

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Sie steht mir nun direkt gegenüber.
Meine Stimme will mir nicht gehorchen, denn durch diesen enorm dicken Kloß im Hals klingt sie ziemlich belegt, als ich zu ihr sage: „Ja… Ich weiß. Und dennoch droht es mich jetzt schier zu zerreissen.“ Ich schlucke schnell die aufsteigenden Tränen hinunter.

Nein, keine Tränen… Du wusstest, dass sie wieder fort geht.

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Da fällt sie mir um den Hals, klammert sich mit ihren Händen an mich und sagt kaum hörbar: „Mich auch, Roland. Mich auch. Aber … irgendwann sehen wir uns wieder, das verspreche ich dir.“

Irgendwann… Wann IST irgendwann??? Bald hat sie mich vergessen… In ihrem zu Hause… In ihrem Beruf.

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Als sie sich wieder von mir loslöst und mich ansieht, sind ihre Augen mit Tränen gefüllt, während eine davon bereits über ihre Wange rollt.

Wiederum kaum hörbar sagt sie: „Wir müssen los, Roland. Und ich sag jetzt schon: Leb wohl. Ich werd dich vermissen und … niemals vergessen!“

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Ich streichle mit dem Handrücken über ihre Wange und wische dabei eine ihrer Tränen mit weg, wobei ich mit zitternder Stimme sage: „Ich werde dich auch nie vergessen, mein Wölkchen.“

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„Wir hatten eine wundervolle, wenn auch kurze Zeit zusammen, die ich wirklich sehr genossen habe. Ich danke dir nochmals für alles was du für mich getan hast, Roland, und für die schöne Zeit, die ich mit dir verbringen durfte.“ sagt sie leise.
Ich lächle nur gequält, statt etwas darauf zu sagen.

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Dann verlassen wir schweigend mein Strandhaus, gehen in Richtung des Bootes, wobei sie mich wortlos gelegentlich ansieht. Ich erwidere ihren Blick jedoch nicht. Ich kann es einfach nicht.

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Nur wenig später hole ich das Boot so nah wie möglich an den Strand, damit sie einsteigen kann, wozu sie ihre Schuhe vorübergehend auszieht und in der Hand trägt.
Ich lege ab und wir fahren los. Schweigend… Immer in südlicher Richtung.


(Fortsetzung --> Kapitel 19 <-- folgt…)
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(TB - Sims 4) Der Aussteiger - Kapitel 19

Beitrag von Simsi68 » 20.10.2019, 15:10

Hallo zusammen! :winken02

Und weiter geht´s, mit Kapitel 19, welches 37 Bilder beinhaltet.
Ich hoffe, es gefällt euch!
Kleine Info: wer sehr sensibel ist, sollte sich besser für dieses Kapitel ein paar Taschentücher zurecht legen
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Kapitel 19:

Etwa 2 Stunden später bin ich wieder zurück auf meiner Insel. Alleine… Traurig… Mit erneut gebrochenem Herzen.
Das kleine Flugzeug hat auf der Insel Upolu bereits auf Willow gewartet. Somit hatten wir – eigentlich zum Glück – keine weitere Gelegenheit mehr uns zu verabschieden. Doch als das Flugzeug mit ihr an Board abhob, hat es mich innerlich wiederholt fast zerrissen. Ja, ich habe geweint. Ich habe geschluchzt wie ein kleines Kind, als ich in meinem Boot wieder zurück nach Hause gefahren bin.

Jetzt stehe ich wieder an meinem Strand am Meeresrand und blicke auf das Wasser und zu meinem Boot, in dem vor geraumer Zeit noch mit mir zusammen Willow saß.

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Wie angewurzelt stehe ich da und kann mich nicht bewegen. Schon wieder quellen Tränen aus meinen Augen und fließen über meine Wangen. Alles was mir im Moment von ihr geblieben ist, sind vom vielen küssen etwas brennende und leicht geschwollene Lippen.

Das Leben ist nicht fair! Es gibt, und nimmt mir auch alles liebgewonnene wieder weg. Was habe ich nur verbrochen?! Warum darf ich nicht auch mal Glück haben… Und glücklich sein! Nicht nur zweieinhalb Tage lang…

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Mein Leben ist in letzter Zeit voller Ironie! Ich ging von San Myshuno fort, um zu vergessen. Ich wollte mir hier mein eigenes neues Leben aufbauen und neu anfangen. Weg von allem, was Erinnerungen birgt. Und jetzt?

Ein höhnisches kurzes Lachen entweicht mir.

Heute ist der vierte Tag, an dem ich hier lebe und es ist einfach alles auf den Kopf gestellt! Wie soll ich hier weiter leben können, mit diesen ständigen Erinnerungen an Willow? Wie soll ich das schaffen?!? Ich habe keine Ahnung.

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Verzweifelte Gedanken gehen mir durch den Kopf. Hoffnungslos und niedergeschlagen scharre ich schließlich mit einem Fuß im heißen Sand.
Unter normalen Umständen würde ich jetzt sicherlich nicht hier in der heißen Sonne stehen. Aber im Moment merke ich nicht mal wirklich, dass der Sand unter meinen Füßen beinahe unerträglich heiß ist.

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„Was?!? Was soll das alles hier?! Ich hab noch nicht mal Möbel in meinem Strandhaus und bin schon wieder am Boden zerstört!!! Warum??? Warum nur hat mir schon wieder eine Frau das Herz gebrochen?! Warum hab ich es zugelassen?!“ sage ich zu mir selbst und bin dabei nahe am Durchdrehen.

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Doch dann schluchze ich wieder los und mein Körper sackt in sich zusammen.

„Warum… Warum nur musste sie wieder fort von hier? Es war so schön mit ihr. Nein… Das Leben ist wirklich nicht fair!“ spreche ich leise weinend vor mich hin, während meine Tränen über meine Wangen fließen.

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Plötzlich starre ich zum Himmel empor, da sich dort eine kleine weiße Wolke gebildet hat und ich spreche weiter leise zu mir: „Wie war das? Sie bekam den Namen Wölkchen, weil sie auch auf einmal da war wie eine kleine weiße Wolke am Himmel?!“

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Ich lasse meinen Kopf sinken und schüttle ihn. Dann wische ich meine Tränen mit den Handrücken aus meinem Gesicht und denke mir entschlossen: Nein… Es muss weiter gehen! Auch ohne sie. Ich habe das Strandhäuschen auf dieser Insel gekauft, also bleibe ich auch, so schwer es mir auch fällt. Ich wollte hier leben und ich WERDE hier leben! Sie war nur zweieinhalb Tage bei mir. Ich werde es schaffen drüber weg zu kommen!

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Somit schlüpfe ich aus meiner kurzen Jeans und lasse sie an Ort und Stelle fallen, da ich darunter eine Badehose trage und ich vor habe, nach der Fischfalle zu sehen.

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Schwimmend bewege ich mich auf die Falle zu und kann bereits erkennen, dass sich ein paar kleinere und ein größerer Fisch darin gefangen haben.

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„Oh jaaaaa… Endlich mal ein größerer Fisch, den ich überm Feuer grillen kann.“ sage ich zu mir selbst…

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…wobei ich die kleinen Fischchen als Köder drinnen lasse und nur den größeren heraus hole.

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Ich bringe ihn an Land, nehme ihn aus, wie ich es vor langer Zeit von meinem Großvater gelernt habe, und lege ihn inzwischen in den Kühlschrank. Anschließend begebe ich mich wieder zurück ins Meer, da ich vorhin bemerkt habe, dass es wieder neuen Müll angeschwemmt hat…

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…den ich sofort einsammle.

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Als ich den Müll in meiner Mülltonne entsorgt habe, fällt mir die Wäsche auf meinem selbstgebauten Wäscheständer auf, die Willow noch aufgehängt hat und mittlerweile trocken sein müsste. Ich fasse ein Wäscheteil an, um zu testen, ob es tatsächlich trocken ist und da dies der Fall ist, nehme ich sie ab…

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…lege sie zusammen und bringe sie ins Haus.

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Im Schlafzimmer lege ich den Wäschestapel auf meine Kiste, in der sich mein extrem weniges Hab und Gut befindet, werfe dann einen wehmütigen Blick auf das Bett und sehe anschließend zum Fenster hinaus.
Was soll ich nur anfangen ohne sie… denke ich mir traurig, wobei ich nicht etwa meine Ex meine, sondern wieder Willow. Mit meiner Ex habe ich innerlich abgeschlossen und um ehrlich zu sein, ein flüchtiger Gedanke an sie bedeutet mir nichts mehr.

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Wo wird sie nur mittlerweile sein? Ist sie noch auf Samoa – oder schon weiter? frage ich mich in Gedanken, während ich an meiner Feuerstelle auf der Bank sitze und sogenannte Löcher in die Luft starre.

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Schließlich hole ich einen meiner selbst gefangenen Fische aus dem Kühlschrank, würze ihn ein wenig mit Pfeffer und Salz, da ich leider nicht mehr Gewürze habe, spieße ihn dann auf einen Stock, womit ich den Fisch über dem Feuer zum garen halte.

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Natürlich drehe ich ihn immer wieder, damit er von allen Seiten gegrillt wird.

Mein Magen knurrt, aber ich habe überhaupt keinen Appetit! Trotzdem muss ich etwas essen. Es hat niemand etwas davon, wenn ich nichts esse! Davon kommt Willow auch nicht mehr zurück! denke ich beinahe schon deprimiert.

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Skeptisch betrachte ich nach einer Weile den Fisch und stelle fest: der ist ja immer noch so käsig! Warum bekommt der denn keine Farbe, wie es normalerweise beim grillen so üblich ist?! Hm…

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Nach wiederum einer Weile hat der Fisch dann doch noch eine schöne knusprig bräunliche Farbe angenommen. Ich schiebe ihn mit einem Messer vom Stock auf einen Teller, löse die Gräten aus und verspeise ihn dann appetit- und lustlos draußen unter dem Pavillion sitzend.

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Gerade als ich fertig gegessen habe und im Begriff bin nach drinnen zu gehen, um meinen Teller zu spülen, höre ich ein hier sehr seltenes Geräusch, welches ich, seit ich auf meiner Insel verweile, noch nicht vernommen habe. Ich blicke nach oben in den Himmel und sehe ein Flugzeug. Und obwohl ich weiß, dass es nichts mit Willow zu tun haben kann, denke ich schon wieder mit voller Wehmut an sie.

Warum… Warum musste alles so kommen?! – Ich werde sie nie mehr wieder sehen, da bin ich mir sicher! Trotz ihres Versprechens, dass wir uns irgendwann wieder sehen werden. – Und obwohl ich mir vorhin fest vorgenommen habe, drüber wegzukommen… Ich kann nicht so einfach über meinen eigenen Schatten springen!

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Ich reisse mich wieder zusammen, nehme das Geschirr vom Tisch und begebe mich ins Haus, um es endlich zu spülen. Danach sehe ich in den Wäschekorb und bemerke, dass sich schon wieder ein paar wenige Wäscheteile darin befinden.

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Unterhosen, Badehosen, Shorts… Mehr ist da nicht, aber trotzdem raffe ich die Wäscheteile im Wäschekorb zusammen…

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…stecke alles in eine Art Wäschesack…

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…und gehe damit durch das Strandhaus…

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…wieder nach draußen, wo ich die Wäsche in das saubere warme Wasser in der Waschwanne gebe.

Ich kann einfach nicht aufhören an sie zu denken! Ich kann es einfach nicht! Verdammt!

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Traurigen Gemütes knie ich mich vor die Waschwanne…

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…und beginne damit, meine Wäsche zu waschen.

Naja, da bin ich ja mal gespannt, ob das was wird! Ob die Wäsche sauber wird! Ich hab sowas noch nie gemacht!

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Nach einer Weile richte ich mich auf, da die Wäsche meines Erachtens sauber genug ist und obendrein meine Knie vom Holzboden schmerzen. Ich blicke rundum, insbesondere aber in die Richtung, in der ich mit Willow weggefahren bin.

Was erwarte ich denn, wenn ich in diese Richtung blicke? Dass sie gleich zurückkommt? Träum weiter, Roland.

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Schließlich hänge ich die Wäsche auf meinen selbstgebauten Wäscheständer…

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Als das geschafft ist, überblicke ich mal wieder das Meer, um zu prüfen, ob sich irgendwo angeschwemmter Müll oder dergleichen befindet, jedoch kann ich im Moment nichts entdecken.

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Und da es heute extrem heiß ist – ich wüsste wirklich zu gerne wie heiß es ist, in Grad gemessen – verziehe ich mich in mein, dank der kleinen Fenster, kühles Schlafzimmer…

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…lasse mich auf dem Bett nieder und schwelge schon wieder in Erinnerungen an Willow und besonders an die letzte Nacht mit ihr.

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Nein, ich werde sie nie wieder sehen. Das sagt mir mein Gefühl. Ich bin wieder allein, so wie ich es anfangs wollte, als ich hier her kam, und jetzt… Jetzt würde ich alles darum geben, wenn Willow wieder hier wäre. denke ich voller Wehmut, ja eher schon melancholisch.

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Mit einem tiefen Seufzer lege ich mich schließlich auf das Bett und schlafe kurz darauf ein.

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(Fortsetzung --> Kapitel 20 <-- folgt…)
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Re: (TB - Sims 4) Der Aussteiger

Beitrag von cheli24 » 25.10.2019, 01:45

Hallo Astrid, :winken

sorry, dass Du so lange auf meinen Kommentar warten musstest. Aber es ging einfach nicht früher. :peinlich

Es fällt mir momentan nicht leicht, etwas zu Deiner Story zu schreiben. Aber nicht, weil sie mir nicht gefällt. Nein, das ist nicht der Grund, sondern vielmehr, weil ich eigentlich schon fast alles dazu geschrieben habe. :confus3

Letztendlich ist es nämlich genauso gekommen, wie ich es befürchtet hatte. Deshalb bleibe ich auch bei meiner Meinung. Es war ein Fehler gewesen, sich auf diese kurzweilige, wenngleich auch leidenschaftliche Affäre einzulassen. Aber letztendlich hatten beide gewusst, dass es für sie, sollte sich Wölkchen bzw. Willow wieder an alles erinnern, keine gemeinsame Zukunft geben wird. Jetzt, wo sie weiß, wer sie ist und sich wieder an alles erinnern kann, hält sie nichts mehr auf dieser Insel. Sie will so schnell wie möglich wieder zurück in ihr zivilisiertes Leben. Sicher, sie hat Verpflichtungen, vor allem auch berufliche, die sie einhalten muss, da ansonsten auch empfindliche Konventionalstrafen drohen könnten.

Also, in diesem Kapitel kam mir Willow ein wenig oberflächlich rüber. Es hatte fast den Anschein, als wäre es nur Roland, der unter der Situation leidet. Entweder, sie schauspielert sehr gut und versucht, es auf diese, nach außen hin lockere Art, zu verdrängen oder aber es macht ihr weitaus weniger aus, als Roland. Das würde mir für den jungen Mann wirklich sehr leid tun. Nachdem nun mit ihrem Management auch weitgehend alles geklärt ist und ein Flugzeug sie auf der Hauptinsel abholen wird, steht nun einer Rückkehr nichts mehr im Wege.

Tja, dass es aber noch am gleichen Tag zurückgehen soll, damit hatte Roland nicht gerechnet. Nun ja, vielleicht ist es so auch am Besten. Ein schneller Abschied, ohne großen Aufwand, denn ansonsten kommen beide nur ins Grübeln.

Ja und dann geht letztendlich alles recht schnell. Kaum, dass sie zuhause angekommen sind, macht sich Willow fertig, um von Roland zur Hauptinsel gebracht zu werden, wo das Flugzeug sie dann am Abend mitnehmen wird. So und nun der gefürchtete Abschied, zumindest für uns Leser auf Roland‘ s Insel. Tja, was soll ich sagen? Sie sagt weder "Wiedersehen", noch "Bis bald" oder ähnliches, sondern "Lebewohl". Das hört sich m. E. nicht danach an, dass sie sich so bald wiedersehen werden und ich habe fast die Befürchtung, dass es gar kein Wiedersehen geben wird. :cry:

Ich weiß ja nicht, wie erfolgreich sie in ihrem Job ist, ob sie eine Filmschauspielerin, Serienstar o.ä. ist. Aber so oder so wird sie wenig Zeit haben und wohl schon gar keine, um Roland in absehbarer Zeit besuchen zu kommen. Auch haben sie keine Möglichkeit, irgendwie in Kontakt zu bleiben, da Roland fast abgeschottet von der Außenwelt lebt. Kein Strom, deshalb wird eine Kommunikation kaum möglich sein. Er könnte zwar zu seinen Freunden rüberfahren, die würden ihn bestimmt mal telefonieren lassen. Aber Du hast nicht erwähnt, ob die Beiden ihre Handynummern ausgetauscht haben. :confus2 Also gibt es da auch keine Möglichkeit.

Ja und nun kommt er ohne Willow und mit einem gebrochenen Herzen, zurück nach Hause. :weinen3: Er ist unendlich enttäuscht, weil er nun auch einsehen muss, dass es letztendlich gar nichts gebracht hatte, seine Ziele und sein Vorhaben wegen einer kurzweiligen Affäre über den Haufen geworfen zu haben. Ich glaube, dass ihn das auch maßlos ärgert, denn er hatte gewusst, worauf es eventuell hinauslaufen könnte. Ich glaube aber schon, dass er darüber hinwegkommen wird. Noch bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich nur eine Sex-Affäre war oder doch mehr. Aber ich denke, in dieser kurzen Zeit, in der sie sich gekannt hatten, wird es wohl doch mehr ersteres gewesen sein. Er hatte ja nach der Trennung von seiner Frau keine Affären oder so in der Art. Zumindest wurde nichts Derartiges erwähnt. Es kann also gut sein, dass er auch ein wenig ausgehungert war. Nun, wir werden sehen, was die Zukunft bringen und ob er schnell über Willow hinwegkommen wird.

Wieder zwei sehr schöne Kapitel, super geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer klasse Bilder. :daumenhoch2 Hat mir wieder sehr gut gefallen, liebe Astrid. :hug02 Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1

LG Marga

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Kommentar-Beantwortung (Sims 4-TB - Der Aussteiger)

Beitrag von Simsi68 » 27.10.2019, 14:31

Hallo Marga! :winken02
cheli24 hat geschrieben:
25.10.2019, 01:45
sorry, dass Du so lange auf meinen Kommentar warten musstest. Aber es ging einfach nicht früher. :peinlich
Kein Problem :schuetteln
cheli24 hat geschrieben:
25.10.2019, 01:45
Es fällt mir momentan nicht leicht, etwas zu Deiner Story zu schreiben. Aber nicht, weil sie mir nicht gefällt. Nein, das ist nicht der Grund, sondern vielmehr, weil ich eigentlich schon fast alles dazu geschrieben habe. :confus3
Das stimmt allerdings. Du hattest schon sehr viel dazu geschrieben, wie Du denkst, dass es kommen wird. Aber ich muss klar stellen, nicht dass Du denkst, dass ich die Geschichte erst nach Deiner Vermutung in diese Richtung gelenkt habe, sondern ich bin die ganze Zeit über schon 5 bis 10 Kapitel im voraus. :grins
cheli24 hat geschrieben:
25.10.2019, 01:45
Letztendlich ist es nämlich genauso gekommen, wie ich es befürchtet hatte. Deshalb bleibe ich auch bei meiner Meinung. Es war ein Fehler gewesen, sich auf diese kurzweilige, wenngleich auch leidenschaftliche Affäre einzulassen. Aber letztendlich hatten beide gewusst, dass es für sie, sollte sich Wölkchen bzw. Willow wieder an alles erinnern, keine gemeinsame Zukunft geben wird.
Ja, es war bestimmt ein Fehler, dass die beiden so aufeinander abgefahren sind. Das stimmt.
cheli24 hat geschrieben:
25.10.2019, 01:45
Also, in diesem Kapitel kam mir Willow ein wenig oberflächlich rüber. Es hatte fast den Anschein, als wäre es nur Roland, der unter der Situation leidet. Entweder, sie schauspielert sehr gut und versucht, es auf diese, nach außen hin lockere Art, zu verdrängen oder aber es macht ihr weitaus weniger aus, als Roland. Das würde mir für den jungen Mann wirklich sehr leid tun.
Tja, da kann man sie wirklich schwer einschätzen, ne... Was Du allerdings sofort erkannt hast ist, dass Roland gewaltung darunter leidet. Der Arme! :kopf: :weinen3:
cheli24 hat geschrieben:
25.10.2019, 01:45
So und nun der gefürchtete Abschied, zumindest für uns Leser auf Roland‘ s Insel. Tja, was soll ich sagen? Sie sagt weder "Wiedersehen", noch "Bis bald" oder ähnliches, sondern "Lebewohl". Das hört sich m. E. nicht danach an, dass sie sich so bald wiedersehen werden und ich habe fast die Befürchtung, dass es gar kein Wiedersehen geben wird. :cry:
Ja... Sie sagt "Lebe wohl"... Das hört sich wirklich sehr endgültig an. Sie meint es scheinbar wirklich ernst und das, obwohl sie ihm wiederum versprochen hat, dass sie sich irgendwann einmal wieder sehen werden. :confus2
cheli24 hat geschrieben:
25.10.2019, 01:45
Ja und nun kommt er ohne Willow und mit einem gebrochenen Herzen, zurück nach Hause. :weinen3: Er ist unendlich enttäuscht, weil er nun auch einsehen muss, dass es letztendlich gar nichts gebracht hatte, seine Ziele und sein Vorhaben wegen einer kurzweiligen Affäre über den Haufen geworfen zu haben.
Willow ist weg, reist nach Hause. Sie wird Roland und die Insel unter Umständen sehr bald vergessen haben.
Aber Roland? Er hat das Strandhäuschen auf der Insel gekauft und hatte eigentlich fest vor, hier zu bleiben! Und jetzt? Was wird er tun? Kann er hier weiterhin leben? Mit diesen Erinnerungen?
cheli24 hat geschrieben:
25.10.2019, 01:45
Er hatte ja nach der Trennung von seiner Frau keine Affären oder so in der Art.
Nein, danach hatte er tatsächlich keinerlei Affären gehabt. Er lebte eine Zeit lang alleine, bis die Scheidung gelaufen war und da konzentrierte er sich ausschließlich auf seinen Job und auf die Suche nach einem neuen zu Hause.
cheli24 hat geschrieben:
25.10.2019, 01:45
Wieder zwei sehr schöne Kapitel, super geschrieben, sowohl Text als auch Dialog und wie immer klasse Bilder. :daumenhoch2 Hat mir wieder sehr gut gefallen, liebe Astrid. :hug02
Vielen lieben Dank für Dein Lob und die Gedanken, die Du Dir wieder darüber gemacht hast, und selbstverständlich für Deinen gesamten Kommentar, über den ich mich wie immer riesig gefreut habe, liebe Marga; es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat :hug02
cheli24 hat geschrieben:
25.10.2019, 01:45
Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. :klatschen1
...welches gleich im Anschluss folgen wird. :daumenhoch2

LG Astrid
:tippen02
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(TB - Sims 4) Der Aussteiger - Kapitel 20

Beitrag von Simsi68 » 27.10.2019, 14:45

Kommentar-Beantwortung davor bitte beachten!

* ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ *

Und nun wünsche ich viel Spaß mit dem nächsten Kapitel, welches diesmal - aus Story-technischen Gründen ziemlich kurz sein und deshalb nur 11 Bilder beinhalten wird. Jedoch wird es schon sehr bald eine weitere Forsetzung geben.




Kapitel 20:

Tag 5…

Ich weiß nicht warum, aber am selben Tag bin ich, obwohl dies absolut nicht typisch für mich ist, nicht mehr aufgewacht, sondern habe doch tatsächlich bis zum nächsten Morgen durchgeschlafen, wobei ich dann sehr früh – bereits im Morgengrauen – erwacht bin.

Irgendwann im Laufe des Vormittags kamen meine neuen Freunde, die 4er-WG, zu Besuch, worüber ich ehrlich gesagt froh war, da ich bereits seit dem Aufstehen sehr melancholisch gestimmt war. Naja, und irgendwie immer noch ein bisschen bin.
Sie haben mir geholfen den Pavillon und auch den schweren Holz-Tisch mit den Bänken dran auf den Steg zu bringen. Das hätte ich alleine niemals geschafft! Wie auch!

Außerdem haben die 4 einen hübschen Zaun, oder besser gesagt, einige Zaunteile in einem von ihren Nachbarn geliehenen größeren Schiff, anstatt in Sagara´s Fischer-Boot, mitgebracht, die bestens zu meinem Steg passen. Und natürlich haben wir diese auch gleich gemeinsam montiert.
Letztendlich, als alles geschafft ist, sehen sich die vier um und meinen: „Schön hast du es hier! Die kleine Insel hat was!“

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Ja, sie hat was… Aber mein Wölkchen fehlt mir – und zwar gewaltig!

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Ich sage: „Ja, jetzt brauche ich nur noch einige Möbel für mein Strandhaus. Ich habe nämlich fast nichts in den Räumen.“

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Da meint Sagara: „Damit können wir dir auch helfen! Wenn es in Ordnung ist kommen wir morgen oder übermorgen noch einmal hierher und bringen einen dicken Möbel-Katalog mit. Und da kannst du dir dann nach Herzenslust deine Möbel aussuchen.“

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Da wirft Luana ein: „Es gibt nur einen kleinen Haken: da die Lieferung logischerweise per Schiff oder gar Hubschrauber erfolgen wird, kommen halt noch Lieferkosten dazu. Unsere Möbel sind damals per Schiff angeliefert worden, da das Meer bei uns tief genug ist; da war´s nicht ganz so teuer. Aber hier befürchte ich, dass deine Sachen nicht mit einem Schiff angeliefert werden können, da das Wasser hier doch ziemlich seicht ist.“

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Ich sage: „Naja, da kann man nichts ändern, aber ich brauche ja schließlich ein wenig Einrichtung! – Und danke… Danke für eure Hilfe!“ und Luana erwidert, indem sie fröhlich lacht und ihre Arme zu einer Umarmung ausbreitet: „Na, wozu hat man denn Freunde, hm?!“

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…und umarmt mich schließlich herzlich, wobei Sagara ihr beipflichtet: „Richtig. Freunde sollten da sein, wenn man sie braucht. Und wir sind es für dich.“

Tja, die 4 waren die ersten Leute, die ich in dieser Gegend kennen gelernt habe und bin gleich an die richtigen gekommen!

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Womit habe ich solch liebe Menschen um mich verdient! Sie helfen mir, wo immer sie nur können. Sie sind für mich da, wenn es mir schlecht geht… Ja, so etwas nennt man wirklich Freunde. Wobei ich solche Freunde bisher niemals hatte.

Luana schlägt vor: „Wir bringen morgen einfach mal alle Kataloge mit, die wir haben, dann kannst du sie in Ruhe ansehen. Ok?“ und ich erwidere dankbar lächelnd: „Natürlich ist das ok. Vielen lieben Dank!“

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Wir plaudern dann noch eine Weile über dies und jenes…

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…ehe Sagara zu mir sagt: „Ist noch irgendwas, was wir für dich tun können? Ansonsten würden wir langsam aufbrechen. Wir müssen auch das Schiff wieder zu unseren Nachbarn zurück bringen.“

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„Nein, vielen lieben Dank. Ihr habt mir ohnehin schon so viel geholfen!“ antworte ich.
Sagara: „Immer wieder gerne… – Na dann, bis morgen.“

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Gleich darauf treten meine 4 Freunde ihre Heimfahrt an und ich merke, dass meine melancholische Stimmung für eine Zeit lang verschwunden war.

Sie kommen morgen wieder… Mit einigen Katalogen, haben sie gesagt. Da bin ich aber mal gespannt, was ich darin für mein Strandhaus alles finden werde… Falls ich denn irgendwas finde.



(Fortsetzung --> Kapitel 21 <-- folgt…)
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(TB - Sims 4) Der Aussteiger - Kapitel 21

Beitrag von Simsi68 » 30.10.2019, 14:13

Und weiter geht´s mit dem nächsten Kapitel - Kapitel 21 - welches 23 Bilder beinhalten wird.

Viel Spaß beim lesen :hug01




Kapitel 21:

Tag 12…

Jetzt sitze ich hier in meiner neuen Einrichtung, die gestern geliefert wurde. Alleine! Ohne bisher auch nur ein einziges Lebenszeichen von meinem Wölkchen bekommen zu haben, seit sie mich verlassen hat.

Sie hat Sagara nicht angerufen, wie sie eigentlich gesagt hatte… Ich habe keine Ahnung, ob sie zu Hause angekommen ist oder… Nein, an so etwas will ich gar nicht denken!

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Warum musste sie in mein Leben hinein schneien?! Warum nur? Unbekümmert hätte ich mit Hilfe meiner 4 Freunde mein Strandhaus einrichten und mein eigenes neues Leben aufbauen können. Doch statt dessen… Oh man. Warum nur musste alles so kommen???

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Ich erhebe mich schwerfällig vor Wehmut vom Bett und verlasse das Schlafzimmer, schlendere den Flur entlang…

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…und bleibe vor den Holz-Herzen, die ich zum Andenken an Willow selbst gemacht habe, stehen.

Willow! Warum hast du mir das angetan?! Warum musstest du ausgerechnet auf meiner kleinen Insel auftauchen? Warum nur musste ich mich in dich verlieben! Jeder Gedanke an dich tut unendlich weh!

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Ich versuche mich von meinen trüben Gedanken wieder los zu reissen und gehe in die Küche, welche genau wie das Schlafzimmer endlich eine Einrichtung erhalten hat. Dank meiner 4 Freunde, oder besser gesagt Dank Sagara, der das alles in die Wege geleitet und veranlasst hat, habe ich jetzt auch in der Küche fließendes Wasser aus dem Wasserhahn und obendrein einen Herd, der jedoch nicht mit Strom oder Gas, sondern mit Holz funktioniert. Aber egal… Auch das Badezimmer ist jetzt eingerichtet und ich habe nun eine Dusche und eine Toilette im Haus. Dafür mussten allerdings Leitungen zu meiner Insel angeschlossen werden. Und da dies gleich in einem ging, bekam ich auch noch etwas mehr Strom für meine Insel zugewiesen, so dass ich jetzt auch elektrisches Licht – wenn auch ein wenig begrenzt – im Haus habe.

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In Gedanken bzw. Erinnerungen versunken schlendere ich durch meine viel hübscher und wohnlicher wirkende Küche…

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…zur Lamellen-Schiebe-Tür, welche zum Steg hinaus führt.

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Ach… Es wäre jetzt alles so hübsch, wenn mir nur Willow nicht so arg fehlen würde!

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Ich verlasse mein Strandhaus in Richtung Steg wieder…

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…um mich schließlich auf meinem neuen aufblasbaren Liegesessel nahe meines Strandhauses auf dem Wasser nieder zu lassen. Aber irgendwie macht mir nichts wirklich Spaß, nichts bringt mir Entspannung oder Ablenkung. Andauernd muss ich wieder an Willow denken. Meine Gedanken kommen nicht von ihr los!

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Bald schon beginnt die Sonne an diesem Tag unter zu gehen und ich kann nun ein wenig aktiver werden, da es nicht mehr so heiß wie am Tag ist. Ich schwimme rüber auf Mua Pel´Am, wo ich sehen möchte, ob womöglich wieder irgendwo Müll herum liegt.

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Und wie ich schnell feststellen kann, hatten zwei Umweltschützer, mit denen ich mittlerweile schon ein paar mal geplaudert und ein wenig angefreundet habe, die gleiche Idee, denn sie sehen ebenso nach dem Rechten.

„Hallo Isa!“ begrüße ich die mir entgegenkommende junge Frau, welche mich freundlich mit den Worten „Hallo Roland!“ zurück grüßt.

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Scheinbar hat sie es heute eilig, da es diesmal nicht zu mehr Worten kommt.

Ja… Hab ich´s doch gewußt! Schon wieder Müll! Eine Plastik-Flasche! Das scheinen wirklich die Urlauber zu tun. Dabei stehen wirklich überall Mülltonnen herum!

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…denke ich mir und sammle diesen gleich darauf auf. Da ich ansonsten nichts mehr am Strand finde, schwimme ich zurück auf meine kleine Insel, von wo aus ich jedoch angeschwemmten Müll, vermischt mit Meerschlamm, erblicke. Sofort schwimme ich darauf zu…

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…um auch diesen zu sammeln.
Der ganze gesammelte Müll wird übrigens neuerdings einmal pro Woche bei mir abgeholt, wofür ich Geld für meine Mühen bekomme. Auch das habe ich Sagara zu verdanken, da er gemeinsam mit mir beim hiesigen Bürgermeister vorgesprochen und ihm berichtet hat, dass ich bereits schon die ganze Zeit, seit ich auf der Insel lebe, fleissig Müll sammle. Der Bürgermeister war darüber positiv überrascht und hoch erfreut und hat mir einen nicht unbedeutenden Betrag für eine jeweils volle Tonne, die ich extra gestellt bekommen habe, versprochen.

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Irgendwann treibt mich jedoch der Hunger zurück in mein Strandhäuschen, wo ich eine Kleinigkeit esse. Zu mehr reicht mein Appetit einfach nicht aus. So sehr ich mich auch bemühe, über Willow hinweg zu kommen… Ich schaffe es einfach nicht! Immer wieder holen mich die Erinnerungen ein!

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Appetitlos esse ich meinen ungetoasteten Schinken-Käse-Toast, nur damit mein Hunger gestillt ist.

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Danach spüle ich meinen Teller. Nun aber nicht mehr im Badezimmer wie bisher, sondern in der Küche, da das Spülbecken bzw. der Wasserhahn ja jetzt wie bereits erwähnt auch funktioniert.

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Anschließend begebe ich mich ins Badezimmer…

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…um in meiner neuen Duschwanne eine lauwarme Dusche zu nehmen.

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Auch eine Toilette befindet sich jetzt, wie ebenfalls bereits erwähnt, in meinem Badezimmer, welche nun wie die Duschwanne Dank Sagara´s Mühe und Einsatz funktioniert.

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Das Waschbecken ist noch das Alte. Aber ein paar Lampen habe ich mir geleistet, wovon meist nur eine pro Raum funktioniert, obwohl ich um einiges mehr Strom zugewiesen bekommen habe.
Aber egal, ich will nicht meckern, denn ich bin zufrieden mit dem was ich nun habe.

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Nein… Nicht ganz. Zu meinem absoluten Glück fehlt mir mein Wölkchen. Aber ich meine eben an Einrichtung.

Der Mond scheint hell auf meine kleine Insel herab, als ich schließlich frisch geduscht schlafen gehe. Eine Decke brauche ich in dieser Nacht nicht, da es vom Tag her ziemlich warm geblieben ist.

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(Fortsetzung --> Kapitel 22 <-- folgt…)
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(TB - Sims 4) Der Aussteiger - Kapitel 22

Beitrag von Simsi68 » 09.11.2019, 14:15

Und weiter geht´s mit dem nächsten Kapitel, welches 21 Bilder beinhaltet.
Viel Spaß damit! :hug01




Kapitel 22:

Tag 15… = wieder 3 Tage später:

Und wieder einmal stehe ich auf meinem Steg und blicke hinaus aufs Meer, in diese Richtung, in der ich mit Willow vor 11 Tagen weggefahren bin.
Ja, 11 Tage ist sie bereits wieder weg und ich habe nicht ein einziges Lebenszeichen von ihr erhalten, da sie Sagara nicht wie versprochen angerufen hat.

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Was mag wohl passiert sein? Hat sie mich so schnell vergessen, als sie wieder in ihr zu Hause zurück gekehrt war? Hat sie Sagara´s Handy-Nummer nicht von ihrem Manager erhalten? Oder ist ihr gar noch was viel schlimmeres passiert?!? Nein, daran mag ich gar nicht denken! Aber … warum hat sie sich nicht gemeldet?!?

Immer wieder zermartere ich mir in Gedanken an sie meinen Kopf, da ich es einfach nicht verstehen kann.

Dabei haben wir doch so wunderbare Stunden miteinander erlebt…

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Während ich so rundum blicke, endecke ich schon wieder angeschwemmten Müll. Kurz entschlossen schlüpfe ich aus meiner Jeans-Shorts, unter der ich eigentlich immer eine Badehose trage, und springe vom Steg ins Wasser, um den Unrat aufzusammeln.

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Anschließend schwimme ich etwas weiter aufs Meer hinaus. Im Wasser ist es angenehmer als an Land, wo es an manchen Tagen – so wie heute – definitiv zu heiß ist.
Ich bin inzwischen ein sehr guter Schwimmer geworden, wie ich von mir selbst behaupten möchte, deshalb kann ich mit Leichtigkeit relativ große Strecken schwimmend zurück legen.

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Für ein wenig Abwechslung sorgen gelegentlich meine 4 Freunde, die ich ab und an besuche, oder aber sie mich besuchen kommen. Doch wenn ich wieder alleine bin und der Abend naht, kehrt die Einsamkeit und Traurigkeit stets in mir zurück.
Wie fast jeden Abend bereite ich mir eine Doppel-Scheibe Toast mit Käse, Schinken oder einem anderen Brot-Aufstrich, je nachdem was ich im Kühlschrank habe, zu. Gekocht habe ich noch nie etwas, seit ich den gusseisernen Herd besitze.

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Das elektrische Licht schalte ich in der Küche meist gar nicht an, sondern zünde nur die Kerze auf dem Tisch an, an dem ich mich zum essen nieder lasse.

Traurig und appetitlos betrachte ich mein Brot in meiner Hand und denke mir: Was soll eigentlich das Ganze?! Langsam denke ich, es wäre das Beste, ich verkaufe das Strandhäuschen wieder und ziehe wieder weg von hier. Nur … wohin?!

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Sie geht mir nicht mehr aus dem Sinn. Alles… Einfach alles erinnert mich hier an sie. Die wunderschönen Stunden, die wir gemeinsam verbracht haben… Der heiße Sex mit ihr…

Meine Güte, und ich wollte einfach fort von meinem ehemaligen zu Hause, um vergessen zu können. Und jetzt? Jetzt sitze ich noch schlimmer in der Tinte als zuvor!


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Mir macht nichts Spaß… Ich muss immerzu an sie denken!
Ich habe keine Ahnung, was ich tun soll!
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?


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Ich blicke aus dem großen Fenster, in dem kein Fensterglas vorhanden ist und denke weiter nach: Dabei wäre es so wunderschön hier. Ich dachte anfangs, ich werde mein Leben auf meiner kleinen Insel genießen können…

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Ich seufze tief auf und schließe kurz meine Augen…
Ach, ich bin so müde… Seit Willow fort ist habe ich keine einzige Nacht richtig geschlafen. Es war meist nur ein Minutenschlaf, aus dem ich gleich wieder erwacht bin, da ich wieder und wieder von ihr geträumt habe.
Warum? Warum nur kann ich einfach nicht abschalten?! Warum ist mir kein entspanntes Leben gegönnt?!


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Mit Mühe und Not habe ich mittlerweile die Hälfte von meinem Doppel-Toast gegessen.
Ja, ich esse eigentlich nur, weil mich mein Innenleben darauf aufmerksam macht, dass ich was zu essen brauche, damit ich nicht verhungere.

Wieder seufze ich tief auf…
Nein, so sollte es eigentlich nicht sein.

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Ich habe keine Ahnung, wie es weiter gehen soll…

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Naja, ich werde dann mal schlafen gehen oder besser gesagt, versuchen ein wenig zu schlafen. Nun, ich würde ja so sehr hoffen, dass ich endlich mal wieder richtig schlafen kann, da ich irgendwie mit meinen Kräften am Ende bin!

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Nach einer Weile erhebe ich mich vom Tisch, nehme meinen Teller, den ich doch noch leer gegessen habe…

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…und gehe damit zur Spüle, um diesen darin zu spülen.

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Ja… Ich bin müde. Ich möchte schlafen gehen.

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Und während ich noch in der Küche vor der Spüle stehe, fallen mir bereits meine Augen zu.

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Ohne Umwege begebe ich mich schließlich in mein Schlafzimmer…

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…krieche gleich darauf in meinem Bett unter die Decke…

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…kuschle mich einsam fühlend auf die rechte Seite…

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…und bin – Wunder oh Wunder – schnell eingeschlafen.

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(Fortsetzung --> Kapitel 23 <-- folgt…)
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(TB - Sims 4) Der Aussteiger - Kapitel 23

Beitrag von Simsi68 » 17.11.2019, 16:09

Huhuuuu... :winken02

Und schon ist wieder eine Woche vergangen. Deshalb geht´s auch jetzt weiter mit dem nächsten Kapitel, welches 51 Bilder beinhalten wird.

Ich hoffe, es gefällt euch! :grins





Kapitel 23:

Tag 16…

Als ich allmählich erwache, habe ich keine Ahnung, wie lange ich geschlafen habe, geschweige denn wie spät es ist, da ich mich noch weigere meine Augen zu öffnen.
Ich höre Geräusche von draußen, die ich in meinem schlaftrunkenen Zustand nicht definieren kann.

Fischer? Sind schon wieder Fischer unterwegs? Aber nein, Fischer sind doch meist ganz still, damit sie die Fische nicht verscheuchen!

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Was sind das denn dann für Geräusche? denke ich mir, drehe mich dabei auf den Rücken und öffne langsam meine Augen.

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Ich schwinge meine Beine müde und ohne energielos aus dem Bett…

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…und werfe dann einen Blick auf meine Armbanduhr: Wie jetzt?!? 4 Uhr morgens??? Was zum Kuckuck ist da draußen los? geht mir durch den Kopf.

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Währenddessen ausserhalb von Roland´s Strandhäuschen auf seiner kleinen Insel…

So… Hier bin ich wieder! *seufz* Ob er wohl schläft? Sicherlich, denn es muss hier wegen der Zeitverschiebung noch sehr früh sein. Oder … wird er überhaupt hier sein? – Wenn ja, wird er sich freuen, wenn er mich sieht? Oder wird er mich gar nicht mehr hier haben wollen? Nein, letzteres glaube ich nicht! denkt die junge Frau, die gerade eben in einem großen Taxi-Boot mit ihrem Gepäck hier angekommen ist.

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Sie sieht sich um und atmet tief durch.

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Da ich aus keinem der Fenster etwas erblicken kann, eile ich so wie ich bin – nämlich in der Unterhose – aus dem Haus und steige die Treppen hinab.

Ich kann ihn sehen! Ich kann seine Füße sehen! denkt sie nun, während ihr Herz vor Freude einen großen Sprung macht, und beginnt zu laufen.

Da höre ich auch schon eine mir vertraute weibliche Stimme: „Roland! Roland! Ich bin´s…“

Ja, ist klar… Jetzt hab ich auch schon Halluzinationen! Roland, träum weiter! Willow kann gar nicht hier sein! denke ich mir verwirrt.

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Jedoch bleibt sie gleich darauf wieder stehen.

Als ich schließlich am Fuße der Treppe im Sand stehe und um die Hausecke sehe, erblicke ich doch tatsächlich…
„Willow???“ frage ich leise und ungläubig, da ich meinen Augen nicht traue.
„Roland…“ erwidert sie ebenso leise, wenige Meter von mir entfernt stehend.

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Schritt für Schritt nähere ich mich ihr nun, wenn auch etwas zögernd und wortlos, da ich nicht fähig bin auch nur ein Wort von mir zu geben.

Schließlich meint sie vorsichtig: „Freust du dich denn nicht?“

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Ich sage wieder nichts und sie… Sie sieht mich im Moment nur erwartungsvoll an.

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Da schließt sie die Augen und schluchzt auf. Während eine Träne über ihre Wange fließt, spricht sie leise und traurig: „Ich hätte es wissen müssen. Du freust dich nicht. Es war ein Fehler. Ich hätte nicht mehr hierher kommen dürfen.“

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Endlich stehe ich vor ihr und sage vorwurfsvoll nun etwas lauter zu ihr: „Bist du denn wahnsinnig?!? Wie kannst du so etwas sagen? ICH und mich nicht freuen, dass du da bist?!? Und ob ich mich freue! Ich kann´s gar nicht glauben und darum auch nicht in Worte fassen!“

Plötzlich lächelt sie, wenn auch noch mit Tränen in den Augen und spricht: „Dann … habe ich dein Schweigen falsch gedeutet?“

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Ich antworte: „Natürlich… Ich war… Nein, ich bin nur so sehr überrascht! – Komm her!“ und schließe sie innig in meine Arme. Und da kommt auch sofort wieder das gleiche vertraute Gefühl in mir auf, als bevor sie die Insel wieder verlassen hat.
Schweigend halten wir einander fest und genießen den Moment…

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…ehe wir uns nach geraumer Zeit wieder voneinander lösen.

„Hey Süße… Nicht weinen! Ich freu mich tierisch, dass du da bist! Ich war nur erst so platt, dachte ich habe Halluzinationen, als ich dich sah. Ich konnte es nicht fassen, dass du wirklich hier bist.“ und streiche ihr mit dem Handrücken über die Wange, während sie leise haucht: „Und ich dachte schon, es war ein großer Fehler von mir gewesen, hier her zurück zu kommen.“

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Lächelnd spreche ich ihr dagegen: „Nein! Wo denkst du nur hin?! – Meine Güte, ich kann´s wirklich nicht fassen! Du bist tatsächlich hier!“

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Leise und voll schlechtem Gewissen sagt sie: „Es tut mir so leid, Roland, dass ich mich nicht mehr gemeldet habe. Bei Sagara, meine ich. Mein Manager hatte Sagara´s Nummer nicht aufgeschrieben, so wie ich es ihm gesagt hatte. Er hat sie einfach gelöscht! Somit fehlte mir jegliche Möglichkeit ihn anzurufen.“

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Ich sehe sie an und erwidere: „So ein Depp! Sorry, für das Wort… Und ich hab mir so viele Gedanken und Sorgen um dich gemacht, was passiert sein könnte, weil du dich nicht mehr gemeldet hast. – Und … darf ich fragen, wie lange du bleiben möchtest?“

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Da antwortet sie, mit ihren Händen gestikulierend: „Naja, also … ich hatte mal einfach so gedacht: für IMMER. Aber nur, wenn du das auch möchtest!“

Wie jetzt?!? Habe ich richtig gehört? Ich denke, meine Ohren haben mir gerade einen Streich gespielt. Das alles ist nur ein Wunschdenken.

Skeptisch grinse ich und sage stotternd vor Aufregung: „Ha-hast du d-das jetzt wirklich g-gesagt? Oder w-war das nur W-Wunschdenken? Oder träume i-ich nur?“ doch sie erwidert: „Nein, kein Wunschdenken, kein Traum. Ich habe das wirklich gesagt! Und auch so gemeint.“

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Schlagartig schnappe ich mir das hübsche weibliche Wesen und beisse ihr spielerisch in den Hals, was sie kichernd über sich ergehen läßt.

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Dann sage ich: „Ist es wirklich dein Ernst? Willst und wirst du wirklich bleiben?“ doch sie erwidert ohne zu spaßen: „Ja… Ich habe meinen Job fristlos gekündigt, sowie meine Wohnung aufgegeben, weil ich bemerkt habe, dass ich DICH und nichts anderes brauche! DICH und die Insel! Ich weiß, es war sehr überstürzt, alles so Hals über Kopf aufzugeben, aber… Ich konnte nicht anders! Ich konnte dich ja nicht erreichen! Ich hoffe, es ist für dich ok, wenn ich nun bei dir bleibe. Wenn nicht, dann…“

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Ich lasse sie nicht aussprechen, sondern falle ihr ins Wort: „Okay? OKAY? Meine Güte, Willow… Ich bin fast gestorben vor Sehnsucht nach dir! Ich kann es zwar nicht fassen, dass du nun hier bist und bleiben möchstest, aber – VERDAMMT – JAAAAA, ich will, dass du bleibst!!!“ gebe ich voller Euphorie von mir.

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Ernst erwidert sie: „Als ich vorhin ankam und alleine hier stand, war ich mir plötzlich nicht mehr so sicher, ob es die richtige Entscheidung war. Mir kam wieder in den Sinn, dass du alleine sein wolltest.“

Ich stottere: „Wa-was? A-aber das war doch g-ganz am Anfang, als i-ich dich noch gar nicht kannte! Als du einfach nur eine Frau für mich warst, die eben hier gestrandet ist!“

Da fragt sie nochmal: „Also war es doch richtig von mir wieder hier her zu kommen?“

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Ich antworte: „Natürlich! Wie ich bereits sagte, ich bin fast gestorben vor Sehnsucht nach dir!“ worauf sie erwidert: „Mir ging´s kein bisschen anders, Roland. Und deshalb würde ich wirklich sehr gerne bleiben. Wenn möglich bis an unser Lebensende mit dir hier zusammen leben!“

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Glücklich antworte ich: „Nichts lieber als das! Ja… Für immer!“

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Gleichzeitig machen wir einen Schritt aufeinander zu, fassen uns an den Armen an und kommen uns mit dem Gesicht ganz nah.

Leise raune ich ihr dabei zu: „Willow, ich bin so glücklich, dass du wieder hier bist.“ und sie antwortet ebenso leise: „Ich auch… Dass ich wieder bei dir bin! Du hast mir so sehr gefehlt.“

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Und dann küssen wir uns… Ganz zärtlich…

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…genüsslich, leidenschaftlich und lange…

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…und doch wild.

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Gemeinsam lassen wir uns schließlich im warmen Sand nieder und küssen uns dort genauso intensiv weiter.

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Als wir letztendlich aufstehen möchten, kommen wir beide ins straucheln und fallen zurück in den Sand, wo wir lachend liegen bleiben und einfach weiter knutschen.

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Eine Weile später erhebe ich mich mit ihr auf meinen Armen vom Boden und sage leise: „Wölkchen… Ich möchte dir was zeigen.“

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Sie sieht mich an und fragt neugierig, während ich mit ihr auf meinen Armen auf die Haustüre zu gehe: „Was denn?“ und ich antworte: „Lass dich überraschen. Ich hoffe, es gefällt dir, da du ja jetzt vor hast hier zu bleiben…“

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Ich öffne mit meinem Fuß die Schiebetür, welche als Haustür dient, und anschließend noch diese zum Schlafzimmer. Nachdem ich mich mit Willow auf meinen Armen einmal lachend um mich selbst gedreht habe, gibt sie staunend von sich: „Wooooow, das ist ja wunderschön! Zwar relativ einfach, aber total schön! Es passt hierher.“ ehe ich mit ihr auf das noch ziemlich neue Doppelbett zusteuere…

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…und sie dann vor dem Bett wieder auf ihre eigenen Füße auf den Boden stelle.
„Die Schlafzimmer-Einrichtung ist wirklich wunderschön!“ beteuert sie noch einmal, während wir vor dem Bett stehen, sie ganz nah vor mir, ihre Hände auf meinen Schultern, und ich mit einem Fuß auf dem Bett.

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„Es freut mich, dass sie dir gefällt.“ erwidere ich leise, sehe sie einfach nur an, da ich es immer noch nicht so recht glauben kann, dass sie wieder hier ist.

„Was ist?“ fragt sie leise und lächelnd. „Bist du dir nun doch nicht so sicher, dass du möchtest, dass ich bleibe?“
„Nein!“ erwidere ich hastig. „Nein, das ist es nicht! Ich kann nur noch immer nicht fassen, dass du wirklich wieder hier bist. Und vor allen Dingen, dass du bleibst! – Und… Das geht wirklich? Du bekommst keine Probleme, wegen deinem Vertrag etc.?“
Da antwortet sie ruhig: „Nein, ich bekomme keine Probleme, da es kein fester Vertrag war, den ich hatte. Ich bin da problemlos raus gekommen.“

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Ohne weitere Worte zu verlieren, küssen wir uns ganz zärtlich auf den Mund.

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Während wir uns bereits einem zärtlichen Zungenspiel hingeben, drehen wir uns langsam – ähnlich wie beim tanzen – herum.

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Ich biege sie leicht nach hinten, als sie sagt: „Roland, ich liebe dich und will nie mehr ohne dich sein! Das weiß ich, seit ich von dir getrennt war.“

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Und schon liegen wir quer auf dem Bett.
Ich entgegne: „Und ich will auch nie mehr ohne dich sein, Willow.“ und schon küssen wir uns wieder hemmungslos weiter und genießen jede einzelne gemeinsame Sekunde.

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Dann drehen wir uns kurz ein wenig, so dass meine Süße mit dem Kopf auf dem Kissen liegen kann und knutschen heftig weiter.

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Schließlich nehmen wir eine sitzende Haltung auf dem Bett ein, in der sie mir erklärt: „Glaub mir, ich hätte dich zu gerne vorher gefragt, ob du überhaupt möchtest, dass ich zu dir zurück komme und bleibe, aber ich wusste nicht wie! Dich selbst konnte ich nicht erreichen und Sagara ja auch nicht, weil ich die Nummer nicht hatte. Nun, somit hatte ich einfach mal gehofft, dass du einverstanden bist und bin aufs gute Glück zu dir gereist. Naja, und wäre es nicht okay für dich gewesen: Pech für mich. Dann wäre ich mit stark gebrochenem Herzen wieder zurück nach Del Sol Valley gegangen. Ich wäre sicher schnell wieder unter Vertrag in meinem Geschäft, und die Wohnung… So schnell wäre die sicher auch nicht vergeben. Ich habe sie meiner Freundin zum Verkauf anvertraut, musst du wissen. Ich muss also nicht mehr zurück.“

Ich höre ihr zu und bewundere sie für ihren Mut, einfach alles hinter sich zu lassen. Gut, das habe ich auch getan, aber ich bin auch kein erfolgreicher Schauspieler, sondern war ein gehörnter Ehemann.

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Ich kann nichts sagen, da mir die Worte fehlen. Statt dessen lächle ich nur. Wir sehen uns in die Augen und küssen uns erneut zärtlich.

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Wenig später setzt sie sich an den Bettrand, eigentlich im Begriff aufzustehen, um die restliche Einrichtung anzusehen und natürlich das Gepäck ins Haus zu holen. Doch da lässt sie sich einfach lachend nach hinten fallen und sagt glücklich lächelnd: „Ach, ich freu mich so, wieder bei dir sein zu können!“

Ich beuge mich zu ihr, sage: „Ich bin auch sehr glücklich darüber, mein Wölkchen!“ …

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…und küsse sie schon wieder.

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Wieder startet sie einen Versuch aufzustehen, jedoch kommen wir nicht voneinander los. Wieder und wieder kleben wir sozusagen mit unseren Lippen zusammen und küssen uns immer wieder aufs neue.

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Schließlich gehen wir um das Doppelbett herum, doch schon bleibt sie wieder stehen, sieht mich strahlend an und meint: „Ach, wie habe ich dich vermisst. Nach ein paar Tagen schon habe ich gewusst, was ich zu tun habe und wo ich hin gehöre!“

Erneut küssen wir uns… Zärtlich, innig und lange.

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Wir setzen uns wieder aufs Bett und ich frage sie: „Und… Es ist dir nicht schwer gefallen, die Zelte in Del Sol… – wie war das nochmal? – abzubrechen?“

„Del Sol Valley… Nein, es ist mir nicht schwer gefallen. Weder meine Schauspiel-Karriere an den Nagel zu hängen, noch die Stadt zu verlassen. Ich wollte nur eins: zu dir. Wobei ich meine Freundin doch ein klein wenig vermissen werde.“

Und wieder bin ich sprachlos. Statt etwas zu sagen, lege ich meine Hand in ihren Nacken, den ich liebevoll streichle…

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…lächle sie an und küsse sie wiederholt zärtlich.

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Eine kleine Weile später erheben wir uns erneut vom Bett. Willow schlingt ihre Arme um meinen Hals und sagt leise: „Solltest du doch nach geraumer Zeit bemerken, dass ich dir zuviel werde, erwarte ich von dir, dass du es mir ganz ehrlich mitteilst.“ doch ich antworte, sie mit meinen Händen festhaltend: „Nein… Das wird nicht passieren, denn ich habe sehr schnell festgestellt, als du fort warst, dass ich dich brauche. Und zwar für immer! Es war alles so leer! Im Haus und vor allem in meinem Herzen. Willow… Du bist der schönste Zufall meines Lebens.“ und schon küssen wir uns wieder. Ganz zärtlich und innig.

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Als wir uns wieder voneinander losreissen können, meint sie: „Du… Ich muss dringend mal für kleine Mädchen!“ und ich antworte vielsagend grinsend: „Na, dann komm mal mit.“

Ich zeige ihr stolz das eingerichtete Badezimmer.

„Oooooooh, es gibt ja jetzt eine Toilette im Haus! Und eine Duschwanne! Cool! Ich dachte, das geht gar nicht?!“ gibt sie überrascht von sich und ich erwidere: „Nun, das habe ich Sagara zu verdanken, der sich dafür eingesetzt hat. Die Leitungen waren angeblich längst vorhanden, nur noch nicht angeschlossen. Warum auch immer. Sehr sinnvoll, ne… – Sehr modern konnte die Einrichtung – also WC und Dusche – leider nicht ausfallen, da es bei den modernen sanitären Anlagen keine Wasserspeicher gibt, aber eben bei denen hier. Aber modern oder nicht… Sie erfüllen ihren Zweck und häßlich sind sie auch nicht wirklich.“

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Wir lachen beide über meine Aussage und dann lasse ich sie erstmal alleine, damit sie in Ruhe die Toilette benutzen kann.

Anschließend gehen wir zusammen nach draußen, wo noch ihr Gepäck im Sand steht.

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Gemeinsam packen wir an und bringen alles ins Haus.



(Fortsetzung --> Kapitel 24 <-- folgt…)
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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