San Myshuno: Leben in der Großstadt

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San Myshuno: Leben in der Großstadt

Beitrag von cheli24 » 13.07.2018, 01:19

Hallo zusammen, :winken

ja, ich schon wieder und diesmal mit einem neuen Projekt. Warum ich das mache, werdet Ihr vielleicht fragen? :confus2 Zum Einen brauche ich das einfach als Abwechslung zu meinen herkömmlichen Geschichten und zum Anderen gibt es mir die Gelegenheit, einfach mal wieder richtig spielen zu können. :klatschen1

So, bevor sich nun meine San-Myshuno-Nachbarschaft vorstellt, möchte ich Euch kurz das Konzept erklären. Als Vorlage dient mir hierzu die australische Daily-Soap „Neighbours – Nachbarn“. Ich weiß nicht, ob die jemand kennt, lief in den späten 80ern auf SAT1. Zwei der Darsteller wurden durch die Serie weltweit bekannt: Kylie Minogue und Jason Donavan. Ähnlich wie in dieser Soap, in der das Leben und Zusammenleben der Nachbarn geschildert wird, wird meine Story aussehen. Es wird keine FS im herkömmlichen Sinne sein, aber auch kein Tagebuch. Anders als in meinen bisherigen FS werde ich die wörtliche Rede verwenden, aber vorher immer erwähnen, was gerade passiert. Ob ich Kapitelnamen benutzen werde, weiß ich noch nicht, auch nicht, ob es immer an einem Tage spielen wird. Das lass' ich einfach mal auf mich zukommen.

Ich hatte ja schon mal angekündigt, dass es eine Art Spin-off meiner „Willow Creek“-Story sein wird, zumindest so ähnlich. Diejenigen, die meine Geschichte um Gail und TJ verfolgen, wissen ja, dass Sidney in San Myshuno lebt. Ich denke mal, dass man ihn hin und wieder auch sehen wird. Story-Titelbild habe ich noch keins, aber ich arbeite daran. Habe aber noch keine Gruppen-Pose gefunden, die ich hierfür verwenden könnte. Die Story wird im Übrigen den Namen „San Myshuno: Leben in der Großstadt“ tragen. Ja, etwas Passenderes ist mir leider nicht eingefallen.

So, dann würde ich sagen, fangen wir mal an. Zunächst stellen sich meine Nachbarn vor, ehe wir in das 1. Kapitel einsteigen werden.

Ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt die Story.


LG cheli24 (Marga)



***********



San Myshuno: Leben in der Großstadt




Charakteren-Vorstellung



Hamilton-Haushalt:



Okay, dann machen wir mal den Anfang:

Wir sind die Hamilton-Sisters und kommen ursprünglich aus Oasis Springs, sind aber der Karriere wegen nach San Myshuno gezogen. Wir, das sind Lizzy und meine Wenigkeit, Becky. Nicht zu vergessen, unsere Halbschwester Vicky, wir haben zwar den gleichen Vater, aber andere Mütter. Wie das passiert ist? Mein Dad hatte auf einem Kongress, an dem er teilgenommen hatte, eine kurze außereheliche Affäre mit einer jungen Ärztin. Diese verstarb völlig überraschend, als Vicky gerade 6 Jahre alt war. Meine Mum hatte meinem Dad daraufhin vorgeschlagen, sie in unserer Familie aufzunehmen, da Vicky keine den Behörden bekannte Verwandte hatte. Im Gegensatz zu mir und Lizzy ist Vicky sehr schüchtern und aufgrund ihrer Gewichtsprobleme auch stark gehemmt. Aber meine Eltern und wir lieben Vicky sehr, da sie ein herzensguter Mensch ist. Außerdem ist sie sehr intelligent und kocht leidenschaftlich gerne. Sie würde gerne ihre Leidenschaft zum Beruf machen und wird deshalb eine Ausbildung bei einem in unserem Lande sehr bekannten Koch beginnen. Da dieser sich jedoch, sowie auch die Schule, in San Myshuno befinden, haben wir Vicky angeboten, zu uns zu ziehen. Ich bin mir sicher, dass sie ihre Ausbildung mit Bravour meistern wird. Aber bis es soweit ist, werden wir sie nun ein wenig unter unsere Fittiche nehmen. Zwar war das Appartement, das wir gemietet haben, ursprünglich nur für uns beide gedacht, aber wir haben kurzerhand das dritte kleinere Zimmer, das als Ruheecke gedacht gewesen war, zu einem weiteren Schlafzimmer umfunktioniert. Eingerichtet haben wir es schon und es ist bezugsfähig.

Tja, was gibt es über uns zu berichten: Lizzy und ich sind Zwillinge, sie erblickte aber 10 Minuten vor mir das Licht der Welt. Seit wir denken können, haben wir immer alles gemeinsam gemacht, haben auch fast dieselben Interessen, den gleichen Geschmack. Zum Glück betrifft es aber nicht die Männer. Ich bevorzuge eher den dunklen Typ, sie steht auf Blonde. Zwei Typen sind uns gestern schon mal ins Auge gefallen, als wir die restlichen Möbel herein getragen hatten. Wow, der Schwarzhaarige sieht echt toll aus, hat mir gleich auf Anhieb gefallen und Lizzy der Blonde. Oh und als sie uns angelächelt haben, süß. Hm, ich hoffe, die Beiden wohnen in unserer Nähe und man wird sich vielleicht schon bald einmal über den Weg laufen. Falls nicht, nun wir überlassen nichts dem Schicksal. Auch wenn wir bisweilen schon karriereorientiert sind, so wird für das zwischenmenschliche hoffentlich auch noch ein wenig Zeit bleiben. Das wünschen wir uns sehr, denn als kommende Designerin, das ist mein Berufswunsch, Lizzy will Journalistin werden, werden wir wohl auch des Öfteren mal unterwegs sein. Da das Studium jedoch auch sehr teuer ist, modeln wir hin und wieder in unserer Freizeit für einen Online-Katalog. Für den Catwalk sind wir zu dick. Ja, das hatte man uns so bei unserer Bewerbung gesagt. Die Hüften sind zu breit, der Po zu dick und die Taille nicht schmal genug. Kurzum, wir entsprechen nicht den gängigen Modelmaßen. So ein Quatsch. Die meisten Models sind doch eh Hungerhaken und essgestört. Aber egal, für den Katalog reicht es allemal. Wir verdienen gut und es macht uns Spaß.

Hier noch meine Eckdaten:


Rebecca Hamilton, Rufname: Becky, Single, 22 Jahre, blonde Haare, blaue Augen, 1,78 m groß, Sternzeichen: Widder, Berufsziel: Mode-Designerin. Meine Hobbys: schneidern, tanzen, Musik, Kino, Sport, sich mit Freunden treffen, zeichnen, bloggen und noch so einiges mehr.

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So und nun gebe ich an Lizzy weiter. ;)

Danke Becky. Dann übernehme ich mal.

Also, ich bin Lizzy, bitte nicht Elizabeth, bin die 10 Minuten ältere Zwillingsschwester Becky‘ s. Vielleicht wundert Ihr Euch wegen der Haarfarbe. Nein, sie sind nicht gefärbt, weder bei Becky noch bei mir. Es ist einfach eine Laune der Natur, dass Becky Mums blonde und ich Dads dunkle Haare geerbt habe, ebenso wie die Augenfarbe. Recht ungewöhnlich, aber das unterscheidet uns von anderen Zwillingen. Wie Becky bereits gesagt hat, modeln wir ab und zu für einen Online-Katalog. Ich finde uns auch nicht zu dick. Aber gut, wenn die meinen. Mein großer Traum ist es, Journalistin zu werden, gerne auch beim Fernsehen. Ich habe schon immer gerne geschrieben und betreibe auch einen Blog, der sich mit Geschichten aller Arten befasst, seien es Krimis, SciFi, Liebesschnulzen usw. Man kann sich in meinem Blog über alles unterhalten. Außerdem treibe ich gerne Sport, werde mich hier mit Becky so schnell wie möglich nach einem geeigneten Fitness-Studio umsehen. Natürlich hoffe ich, auch in einer Großstadt wie San Myshuno, meine täglichen Joggingrunden drehen zu können. Müssen uns mal schlau machen, wo man hier gut laufen und joggen kann. Ja und was die Männerwelt betrifft, ich stehe auf blondhaarige, gut gebaute, aber nicht allzu muskelöse Typen. Also, auf gar keinen Fall solche aufgeblasenen Bodybuilder mit wenig Grips im Hirn. Nee, so etwas kann mir gestohlen bleiben. Mein Traummann? Ja, er sollte schon so in etwa meine Interessen teilen, aber ansonsten habe ich keine genaue Vorstellung. Der Charakter ist mir schon wichtiger als letztendlich das Aussehen. Ich möchte mich einfach auf ihn verlassen können, Vertrauen ist mir sehr wichtig. Der süße Blonde von gestern zum Beispiel. Jaaa, der würde mir schon gefallen. Ich hoffe doch, dass man sich wieder sieht. Schade, dass alles so schnell gegangen ist und keiner Zeit hatte. Der Dunkle neben ihm hat es glaube ich Becky angetan. Die Beiden hatten uns aber auch so süß angelächelt. Ja, das sind schon zwei Schnuckelchen. Meine letzte Beziehung… ja, die liegt auch schon wieder eine Weile zurück.

So, dann auch noch meine Eckdaten:

Elizabeth Hamilton, Rufname: Lizzy, Single, 22 Jahre alt, dunkle Haare, grüne Augen, 1,78 m groß, Sternzeichen: Widder, Berufsziel: Journalistin. Meine Hobbys: schreiben, tanzen, Musik, Sport, joggen und laufen, Kino, sich mit Freunden treffen, backen, bloggen und noch so einiges mehr.

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Also, da Vicky sich nicht persönlich vorstellen möchte, mache ich das für sie.

Vicky ist unsere 3 Jahre jüngere Halbschwester. Unser Dad hatte eine außereheliche Affäre mit einer Kollegin, bei der Vicky entstanden ist. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mum, Vicky war gerade 6 Jahre alt geworden, hatte meine Mum beschlossen, sie zu uns zu holen und zu adoptieren. Laut den Behörden hatte Vicky keine weiteren Verwandten und wäre somit ins Heim gekommen. Ich bewundere mein Mum für ihren Entschluss. Ich wüsste nicht, ob ich so etwas könnte, da man ja doch immer wieder daran erinnert wird, dass der eigene Partner fremdgegangen ist und auch noch ein Kind mit der Person hat. Nun gut, wir haben das Vicky nie spüren lassen. Im Gegenteil, wir hängen sehr an ihr, da sie ein wunderbarer und herzensguter Mensch ist. Man muss sie einfach lieb haben. Leider hat sie große Hemmungen, zum Teil wegen ihres Aussehens, aber auch vor allem wegen ihres Übergewichts. Nun, ich denke, beides kann man in den Griff bekommen, daran sollte es nicht scheitern. Ich glaube, ihr fehlt einfach der Umgang mit Menschen, da sie sich immer gleich zurückzieht, wenn auch nur jemand in ihre Nähe kommt. Jungs? Oh, das ist ein heikles Thema. Nein, sie hatte noch nie einen Freund, was aber auch an ihrer Schüchternheit liegt. Sie ist sehr schüchtern und wird auch gleich rot, wenn sie nur jemand anspricht. Aber ich glaube, auch daran lässt sich arbeiten, Wir haben sie jetzt überreden können, ein wenig mit Sport anzufangen, denn sie möchte ja unbedingt abnehmen. Das hat sie erst neulich wieder erwähnt. In Kürze beginnt sie mit ihrer Ausbildung als Köchin in einem sehr bekannten Hotel, hier in San Myshuno. Vicky ist eine ausgezeichnete Köchin, die schon viele Rezepte nachgekocht hat und auch viel selbst kreiert. Natürlich hat sie sich sofort begeistert gezeigt, bei uns zuhause kochen zu dürfen. Nun ja, ich backe zwar sehr gerne, aber kochen ist jetzt nicht so mein Ding. Becky kocht auch nicht so gerne. Deshalb ist es praktisch, wenn Vicky das in unserem Drei-Mädels-Haushalt übernehmen wird.

Und auch hier ihre Eckdaten:

Victoria Hamilton, Rufname: Vicky, Single, 19 Jahre, rote Haare, 1,70 m groß, Sternzeichen: Waage, Berufsziel: Gourmet-Köchin. Ihre Hobbys: kochen, lesen, TV schauen, PC-Spiele.

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Also, wir freuen uns schon sehr auf diese Herausforderung, die in San Myshuno auf uns wartet. Wollt Ihr uns folgen? Wir würden uns jedenfalls sehr freuen. :freu2


Haushalt Winslet/Deaver:


Boah, ich habe schon zu meinem Kumpel gesagt, die beiden heißen Miezen, die wir gestern kurz gesehen haben, alter Schwede. Sehen wie Models aus, sehr hübsch, langhaarig, recht groß, schlank, lange Beine. Da trifft es sich doch ganz gut, dass Luke und ich Single bzw. wieder zu haben sind. Meine letzte Beziehung, wenn man es so nennen kann, ist ungefähr ein halbes Jahr her. So richtig zusammen waren wir eigentlich gar nicht. Wyona und ich, das mehr eine Bettbeziehung. Aber die war echt gut und wir hatten auch jede Menge Spaß. Bis sie mir dann gesagt hat, dass sie wegziehen wird. Okay, zwar schade, aber da kann man nichts machen. Es gibt doch so viele hübsche Frauen. Da kann man sich nicht gleich festlegen. Mein Freund Luke ist da etwas anders gestrickt. Fast zwei Jahre war er mit seiner Letzten zusammen, ehe sie ihm den Laufpass gegeben hatte Also, ich bin ehrlich, ich habe die nie leiden können. Aber ich bin nicht Schuld daran, dass die Beziehung in die Brüche gegangen ist. Es war auf meiner Geburtstagsparty. Gut, vielleicht haben wir es ein wenig übertrieben. Aber er hatte zu viel getrunken und sich dann ein wenig hingelegt. Warum dann plötzlich Linda und Chrissie neben ihm gelegen haben, keine Ahnung. Er hatte mir hinterher beteuert, dass da nichts war. Und ich glaube ihm das auch, denn er war viel zu voll, als dass er da noch einen… Na ja, Ihr wisst schon. Außerdem standen die beiden nicht auf Männer. Hatten sie zwar immer behauptet, ich weiß es aber besser. Denn mit Chrissie hatte ich mal die Nacht verbracht. Alter Schwede. Also, dann eher bisexuell. Aber Abigail, so hieß Lukes Freundin… Oh man, alleine schon der Name hätte mich abgeschreckt. Jedenfalls hatte sie einen Aufstand gemacht, als sie ins Zimmer reingeplatzt ist. Und ich rufe ihr noch nach, sie solle ihn schlafen lassen. Aber dieses Gekeife zwischen den drei Mädels werde ich nie vergessen. Na ja, aber wenn ich ehrlich sein soll, konnte ihm nichts Besseres passieren. Sie haben einfach nicht zusammen gepasst. Aber die große Dunkelhaarige von gestern, ja das wäre so sein Beuteschema. Und die heiße Blondine würde ich auch nicht von der Bettkante stoßen. Meine Güte, der süße Hintern in dieser engen Jeans, endlos lange Beine und die Oberweite. Ja, ich denke, die ist auch okay. Ich würde sagen, etwas mehr als handgroß, was sich so unter dem Pullover abgezeichnet hatte. Welcher Mann guckt da nicht drauf? Aber auch die Schwarzhaarige sieht verdammt rassig aus. Wir glauben ja, dass sie Schwestern sind, denn sie sehen sich schon sehr ähnlich.
Okay, jetzt kennt Ihr zwar unseren Frauengeschmack, aber vorstellen sollten wir uns jetzt trotzdem mal.

Also, ich bin Jeff Winslet. Eigentlich Jeffrey, aber bei allen nur Jeff. Ich bin Single, 25 Jahre alt, habe dunkle Haare, braune Augen, passt würde ich sagen, kommt bei den Mädels gut an, bin 1,84 m groß, sportlich gebaut, Sternzeichen: Steinbock und meine Hobbys sind Sport, Autos, Frauen, Musik, Gitarre, Kino und sich mit Freunden treffen. Nicht unbedingt in der Reihenfolge, denn mit Autos kann ich im Bett nichts anfangen. Also, Ihr wisst schon. Mein Berufsziel ist Maler, Künstler, ja so in etwa. Ich zeichne und male sehr gerne Portraits, Landschaften, ich mag das Spiel mit den Farben. Eigene Familie? Nun ja, ich will es nicht unbedingt ausschließen, wenn die Richtige kommt. Momentan bin ich aber noch in der Testphase. Mein Dad sagt immer, „drum prüfe, wer sich ewig bindet“. Recht hat er, Scheidungen sind sehr teuer. Geboren wurde ich übrigens im hohen Norden in Connecticut, aufgewachsen bin ich aber in Willow Creek, habe dort die Schule besucht und auch meinen Highschool-Abschluss gemacht. Durch Luke, den ich seit dem Kindergarten kenne, bin ich nach San Myshuno gekommen, da er hier geboren ist. Aber das soll er Euch selbst erzählen.

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Also, dann bin ich jetzt dran, ne. Eigentlich hat Jeff ja schon alles gesagt. Aber okay. Ich bin Luke Deavers, ebenfalls Single und 25 Jahre alt, 1,86 m groß. Ja, zwei Zentimeter größer als Jeff. Wenn man genau hinschaut… Ja nee, ist Quatsch. Ich bin blond, wie man sieht, habe blaue Augen, bin sportlich gebaut, aber nicht zu muskulös, Sternzeichen: Krebs. Meine Hobbys sind Sport, auch Autos, Musik, Keyboard spielen, treffe mich auch gerne mit Freunden, Kino, ja und natürlich stehe ich auch auf Frauen. Meine letzte Beziehung hatte allerdings ein unrühmliches Ende gefunden. Abigail hatte mich mit zwei Mädels im Bett erwischt. Dabei war da gar nichts. Es war bei Jeffs Geburtstagsfeier. Ich hatte zu viel getrunken und war danach einfach todmüde. Jeff hatte gemeint, ich solle mich im PC-Zimmer ein wenig hinlegen. Außer seinem Schreibtisch, hatte da noch sein altes französisches Bett gestanden, das er verkaufen wollte. Ich also ins Bett und irgendwann müssen dann wohl Linda und Chrissie reingekommen sein und sich zu mir gelegt haben. Wohlbemerkt, die beiden waren schon süß, aber sie stehen leider nicht auf Männer. Ich bin erst wieder zu mir gekommen, als die Tür aufgerissen und mich jemand wach gerüttelt hatte. Abigail! Meine Güte, wie eine Furie ist sie auf mich losgegangen. Und ihren Jargon erst, so kannte ich sie gar nicht. Ob ich den überall meinen…(*hust*hust*) reinstecken müsste. Ja, sie hatte das wirklich so gesagt. Ich? Der ihr immer treu war. Okay, einmal fremd geknutscht und ein bisschen rumgefummelt. Wobei, nee es war schon etwas mehr. Aber das nur ein einziges Mal, sie hatte es nicht mitbekommen. Aber egal. Jeff meint ja, mir hätte nichts Besseres passieren können. Und außerdem war Abigail rotblond. Nicht dunkelhaarig. Das war vor etwa zwei Jahren und noch in Willow Creek. Jeff hatte schon eine eigene kleine Wohnung, ich hatte in einer WG gewohnt. Da wir aber nun beide mit dem Studium fertig sind, hatten wir vor zwei Monaten beschlossen, nach San Myshuno zu ziehen. Ich wurde hier geboren, ehe wir nach Willow Creek gezogen sind. Ich denke, hier in San Myshuno haben wir auch beruflich mehr Möglichkeiten. Ja und was die Frauen betrifft, es gibt zu viele schöne Frauen. Aber mein bevorzugtes Beuteschema kennt Ihr ja schon, groß und dunkelhaarig. Wie die Süße von gestern mit dem Pferdeschwanz. Wir hoffen ja, dass man sich schon bald über den Weg laufen wird. Wir glauben ja, dass sie Schwestern sind, sie sehen sich sehr ähnlich, dürften wohl auch gleich groß sein und sind beide sehr, sehr hübsch. Knackiger Hintern und auch von vorne, nicht zu verachten, hatte man von der Seite sehen können. Wäre schon toll, wenn die Beiden Singles wären.

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So, das war es dann mal von uns. :winken


Haushalt Graham

Ja, hallo. Dann darf ich uns auch kurz vorstellen. Meinen kleinen Sohn Benji und meine Wenigkeit, Josh. Eigentlich Joshua, aber Josh hat sich im Laufe der Jahre durchgesetzt, ebenso dass keiner meinen Kleinen Benjamin ruft. Wir sind ebenfalls neu hier und haben zuvor in Windenburg gewohnt. Aufgrund der besseren Jobperspektive habe ich mich vor einem halben Jahr entschlossen, hierher zu ziehen. Ich bin ausgebildeter Grundstücks- und Immobilienmakler und habe auch schon in Windenburg in diesem Job gearbeitet. Dort jedoch noch als Angestellter. Zusammen mit einem sehr guten Freund, der mit mir auf dem College war, habe ich vor ein paar Tagen ein Maklerbüro eröffnet. Wir sind beide zuversichtlich, dass es gut laufen wird. Es hat auch den Vorteil, dass ich nicht immer im Büro sein muss und vieles zuhause erledigen kann. Das kommt auch Benji zugute, der mein ein und alles ist. Uns gibt es nur im Doppelpack. Ihr werdet Euch sicherlich fragen, wo Benjis Mutter ist. Nun, die hat es vorgezogen mit ihrem neuen Lover nach Europa zu gehen. Wir waren nicht verheiratet, haben nur so zusammengelebt. Sie hat mich knallhart vor die Entscheidung gestellt, entweder ich kümmere mich um Benji oder sie gibt ihn zur Adoption frei. Unglaublich, oder? Aber zum Glück bin ich der leibliche Vater und auch als solcher in Benjis Geburtsurkunde eingetragen. Ich kenne da jemand beim Jugendamt und dieser hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass mir das Sorgerecht übertragen wird. Na ja, so ohne Frau, war nicht so einfach. Aber letztendlich haben wir es geschafft und ich bin offiziell nicht nur Benjis Vater, sondern habe auch alle Rechte und Pflichten eines Erziehungsberechtigten.
Natürlich wünsche ich mir eine liebe Partnerin und für Benji eine ebenso liebevolle Mutter. Ob mit oder ohne Kind, ist mir egal. Wir wären nicht die erste und auch nicht die letzte Patchwork-Family. Mal schauen, wenn sich etwas ergibt, okay. Falls nicht, ich suche nicht dringend nach einer Frau. Aber, wenn ich die Wahl hätte, nun die Haarfarbe ist mir egal, auch das Äußere ist nicht unbedingt wichtig. Sie muss Humor haben, einen ehrlichen Charakter besitzen und sie muss vor allem kinderlieb sein. Mehr will ich gar nicht.

Benji ist 4 Jahre alt und geht in den Kindergarten bzw. auch in die Tagespflege. Er ist sehr wissbegierig, pflegeleicht, er isst alles, was auf den Tisch kommt, kurzum mein kleiner Sonnenschein. Ich werde nie verstehen, wie eine Mutter ihr eigenes Kind im Stich lassen kann. Sie muss sich selbst erfinden, hatte sie als einer der Gründe genannt. Ich wäre langweilig, würde nie mit ihr weg gehen. Ja, sie wollte an den Wochenenden in die Disco und die Pubs unsicher machen. Auf Benji hätte eine Nanny aufpassen können. Das kann man durchaus mal machen. Aber doch nicht jede Woche. Ich bin abends todmüde vom Arbeiten nach Hause gekommen, da wollte sie noch mit mir weggehen. Wohlbemerkt, sie war den ganzen Tag zuhause und hatte es nicht einmal fertig gebracht, Benji ein ordentlich Mittagessen zuzubereiten. Hier ein Brei und da ein Pudding oder auch mal einen Eisbecher, mehr hatte sie nicht zustande gebracht. Also, habe ich mich nach der Arbeit hingestellt und erst einmal gekocht. Ihr werdet verstehen, dass ich irgendwann einmal die Schnauze gestrichen voll hatte. Ich bin früher von der Firma heimgekommen, sie lag noch im Bett und Benji schrie sich vor Hunger und Durst die Seele aus dem Leib. Natürlich hatte es einen fürchterlichen Streit gegeben, der darin geendet hatte, dass sie die Nacht bei einer Freundin verbracht hatte. Letztendlich war es der Anfang vom Ende gewesen. Als sie dann auch noch ihren neuen Lover mit angeschleppt hatte, habe ich den Schlussstrich gezogen. Zwei Tage später war sie weg und hatte mir in einem Brief diese Forderung gestellt. Ich denke, etwas Besseres konnte meinem Sohn nicht passieren. Jetzt sind wir zwar alleine, aber wir haben uns und sind sehr glücklich. Wenn ich die strahlenden blauen Augen meines Kleinen sehe, dann weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe.

So, dann jetzt noch unsere Eckdaten:


Josh Graham, Single: 29 Jahre alt, braune Haare, blaugraue Augen, schlank, 1,83 m groß, sportliche Figur. Sternzeichen: Löwe. Berufsziel: Immobilienmakler. Meine Hobbys: Unternehmungen mit Benji, Sport, Musik, lesen, kochen. Backen liegt mir nicht so, aber ich bin bemüht, meinen Sohn ab und an auch mal Waffeln zu backen.

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Benji ist wie gesagt 4 Jahre alt, hat braune Haare und wie ich finde, wunderschöne blaue Augen. Wenn das so bleibt, dann muss ich aufpassen, wenn er älter wird. Er ist nicht zu dick und nicht zu dünn und ebenso wie ich auch, sportlich. Er malt gerne und spielt auf seinem Kinderxylophon. Das macht ihm sehr viel Spaß.

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Ja, das war es dann mal soweit, ne. Man sieht sich. :winken


Haushalt Cordell/Thomas


Die letzten im Bunde sind wir, die Geschwister Cordell, inklusive meiner kleinen Nichte. Wir Drei bestehen aus meiner Schwester Lindsay, ihrer Tochter Maddy und mir, Mitch. Wir sind von Newcrest hierher gezogen. Zum Einen, weil ich einen lukrativen Job bei der Steuerbehörde bekommen hatte und zum Anderen, um nach der Trennung von meiner Freundin hier neu anzufangen. Ich will gar nicht groß über meine Ex-Freundin reden. Aber ich bin froh, dass es vorbei ist. In den letzten Wochen hatten wir uns immer mehr auseinander gelebt. Vor allem habe ich ihre ständigen Sticheleien wegen meiner Figur und die Bevormundung nicht mehr ertragen können. Du bist zu dick, iss‘ dies und das nicht, nur Obst und Gemüse, kein Fast Food, das macht fett, Du bewegst Dich zu wenig, die Jeans spannen schon wieder. Nee, ich war es ehrlich gesagt leid. Nach Aussagen meines Hausarztes habe ich einige Pfündchen zu viel. Aber die kann ich mir locker mit ein wenig Sport abtrainieren. Ich habe mich schon nach diversen Fitness-Studios umgesehen und bin auch fündig geworden. Die haben mir einen Trainingsplan erstellt, den ich nun kontinuierlich auch einhalten werde.

Nun ja, was die Frauen betrifft. Viele sehen mich immer nur als den guten Freund. Der bin ich ja auch gerne und stehe auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn mich jemand darum bittet. Aber immer nur der gute Kumpeltyp will ich auch nicht auf Dauer sein. Ich wünsche mir eine nette Frau, die mit mir durch Dick und Dünn geht. Das Äußere ist eher nebensächlich. Es muss ganz einfach passen, egal ob blond, braun, rot, dick oder dünn. Die inneren Werte zählen und der Charakter.

So und hier meine Daten:

Mitch Cordell, Single: 24 Jahre alt, braune Haare, braune Augen, 1,78 m groß, vollschlank, Sternzeichen: Fisch, Berufsziel: Steuerbeamter. Meine Hobbys: schwimmen, lesen, schreiben, Kino, sich mit Freunden treffen, Sport, Musik, ab und zu tanzen.

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Nachdem mein Brüderchen fertig ist, komme ich jetzt an die Reihe:

Mitch hat ja schon etwas über unsere Herkunft gesagt. Also, mein Name ist Lindsay Thomas geborene Cordell. Ich bin geschieden, trage aber noch den Namen meines Ex-Mannes. Wir waren schon einige Jahre zusammen, ehe wir geheiratet hatten. Als ich dann jedoch schwanger wurde, hatte er mich einfach sitzen lassen und ist zu seiner neuen Freundin gezogen. Naja, was soll man dazu noch sagen? Er zahlt zwar Unterhalt, aber ansonsten hat er nichts mehr mit uns zu tun. Er wollte es so, dann soll er auch zahlen. Klar, ich bin verbittert und enttäuscht, da ich wirklich geglaubt hatte, wir würden bis zu unserem Lebensende zusammenbleiben. Tja, so schnell kann es gehen. Als das Angebot Mitchs kam, zu ihm nach San Myshuno zu ziehen, hatte ich nicht lange gezögert. Warum auch nicht? Zum Einen liebe ich meinen Bruder und zum Anderen hängt Mitch auch sehr an Maddy. Vorerst ist es so okay, zumal ich auch irgendwann wieder arbeiten muss, um auch ein wenig zur Miete beizutragen. Ich will nicht, dass mein Bruder das alleine stemmen muss. Vielleicht finde ich ja eine Anstellung als Lehrerin. Ich habe mich schon bei der Schulbehörde vorgestellt und es sieht nicht schlecht aus. Vor Maddys Geburt hatte ich schon als Lehrerin gearbeitet und auch diverse Nachhilfestunden gegeben. Mal sehen, was so kommt.

Was nun die Männer betrifft. Natürlich würde ich mich sehr gerne wieder verlieben. Ewig will ich nicht mit Maddy alleine bleiben. Aber ich bin eben auch ein gebranntes Kind. Da wird man vorsichtig. Vielleicht findet sich ja irgendwo ein netter Mann, eventuell auch mit einem Kind. Das wäre eigentlich optimal. Wie er aussehen soll? Ich stelle keine großen Ansprüche, er muss zu mir und Maddy passen, ehrlich sein, ich muss ihm vertrauen können. Alles andere ist nebensächlich.

Ja und nun auch meine und Maddys Daten:

Lindsay Thomas, geschieden: 29 Jahre alt, braune Haare, blaue Augen, 1,76 m groß, schlank. Sternzeichen: Stier. Berufsziel: Lehrerin. Meine Hobbys: mit Maddy spielen, Sport, Musik, lesen, zeichnen, kochen und backen, Handarbeit.

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So und meine Tochter Maddy ist 3 Jahre alt, hat braune Haare und blaue Augen, wie die Mama. Sie malt sehr gerne und ist wie auch wie wir Geschwister, sehr musikalisch und tanzen kann sie auch schon. Wir tanzen oft zu Dritt miteinander. Sie ist ein sehr braves Mädchen, pflegeleicht und relativ unkompliziert. Ja und sie ist mit Ein und Alles. Zum Glück hat sie so gar nichts von ihrem Vater geerbt. So, ich hoffe, man sieht sich. :winken

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So, das war' s dann mal als Einführung, Kapitel 1 folgt dann in Kürze.


LG cheli24 (Marga)

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Re: San Myshuno: Leben in der Großstadt

Beitrag von cheli24 » 13.07.2018, 01:22

***Platzhalter***

Kapitel:

Kapitel 1 /



***Platzhalter***

Neu-Charaktere:
Zuletzt geändert von cheli24 am 23.07.2018, 08:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: San Myshuno: Leben in der Großstadt

Beitrag von Simsi68 » 13.07.2018, 14:13

Hallo Marga! :winken02

Uuuuuuui, ´ne neue Geschichte!
Das glaube ich Dir gerne, dass Dir diese Geschichte als tolle Abwechslung dient! Deine anderen Geschichten sind selbstverständlich auch super, aber ich versteh Dich, dass man mal was anderes zwischendurch machen möchtest. Geht mir ja genauso. :nicken

Nun mal los…
Also ich hoffe, es stört Dich nicht, wenn ich jetzt schon zu Deinen vorgestellten Leuten hier meinen Senf dazu gebe, aber Du kennst mich ja
:lachen

Also die Mädels (Hamilton-Haushalt) sind ja schon mal sehr sympathisch! Die Zwillinge, sowie auch die schüchterne Vicky. Ich bin sehr gespannt auf die 3 in der Geschichte.

Ja, und die Jungs
(Haushalt Winslet/Deaver)… Besser hättest Du sie nicht treffen können: vom Aussehen und von der Vorstellung her. :daumenhoch1 Ich habe mir beim Lesen der Vorstellung der beiden ´nen Ast gelacht! :lachen

Aaaah, nächster Haushalt = Haushalt Graham
Ein alleinerziehender Papa mit Sohn? :augen: Tolle Mutter! Hat die beiden einfach sich selbst überlassen und ist mit dem neuen Lover abgehauen! :schimpfen
Wie bitte?!? Die hätte ihren kleinen Sohn eiskalt zur Adoption frei gegeben?!?! :meckern Was bitte ist das für eine Mutter?!?! :schimpfen Zum Glück kümmert sich nun Josh um den kleinen Benji, der übrigens total süß aussieht! :troesten
Herrjeh, wenn ich das so lese:
“Ich bin früher von der Firma heimgekommen, sie lag noch im Bett und Benji schrie sich vor Hunger und Durst die Seele aus dem Leib.“
Es ist wirklich besser, dass die blöde Trulla weg ist; bei seinem Papa geht´s dem kleinen Benji sicherlich wesentlich besser, als bei der!!! Boah, Mütter gibt´s… :kopfschuetteln

Nächster Haushalt:
Haushalt Cordell/Thomas
Oh, interessante Zusammenstellung, muss ich sagen: Bruder, Schwester + Tochter der Schwester.
Ach herrjeh, ´ne tolle Freundin hatte der arme Mitch da! :augen: Da ist er im Moment ohne Freundin besser dran; oder besser gesagt, jedenfalls ohne diese eine betreffende! Bestimmt findet er mal die „Richtige“, denn er wirkt sehr sympathisch!
Lindsay… Na, super! Ihr mittlerweile Ex-Mann ist einfach davon als sie schwanger war! Demnach wollte er das Kind wohl nicht, oder nahm dies als Grund, um mit seiner neuen Flamme, die er ja wohl schon länger hatte, zusammen zu ziehen! Boah, ich könnte echt :kotz wenn ich sowas mitkriege!!! Die Männer sind ja schließlich nicht unbeteiligt, wenn ein Kind entsteht, ne, und dann lassen sie ihre Frauen einfach damit in Stich!!! :schimpfen
Maddy sieht ja auch total niedlich aus :verliebt:


Die Vorstellung war sehr interessant, super von Dir mit Bildern beschrieben und ja, jetzt bin ich tierisch gespannt, was diese äußerst sympathischen Leute, die komplett unterschiedlich sind, in Deiner Geschichte so alles erleben werden… :klatschen1
Danke dafür, liebe Marga! :hug02


LG Astrid :tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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Re: SanMy: Kommentarbeantwortung

Beitrag von cheli24 » 22.07.2018, 16:51

Hallo Astrid, :winken

vielen Dank für Deinen Kommentar, Dein Lob, die netten Worte und auch die Gedanken, die Du Dir gemacht hast. Ich habe mich riesig darüber gefreut, liebe Astrid. :hug02

Simsi68 hat geschrieben:
13.07.2018, 14:13
Hallo Marga! :winken02 Uuuuuuui, ´ne neue Geschichte!Das glaube ich Dir gerne, dass Dir diese Geschichte als tolle Abwechslung dient! Deine anderen Geschichten sind selbstverständlich auch super, aber ich versteh Dich, dass man mal was anderes zwischendurch machen möchtest. Geht mir ja genauso. :nicken

Ja, ich brauche einfach ein wenig Abwechslung. Gerade "Willow Creek" und "SdV" sind sehr komplex und mit eher ernstem Hintergrund. Da kann man manchmal schon etwas betrübt sein, wenn man an der Story schreibt. Es gibt ja auch Challenges, aber dazu fehlt mir einfach die Zeit. Was ich mir aber auch noch vorstellen könnte ist die Challenge (den Namen weiß ich jetzt leider nicht), mit der man sich ohne Cheats alles erarbeiten muss, also von 0 anfängt und sich nach oben arbeitet. Ich glaube, in dem Starterhaus darf nur das Nötige sein und der Preis ist glaube ich festgelegt. Vielleicht mache ich das mal.
Simsi68 hat geschrieben:
13.07.2018, 14:13
Also ich hoffe, es stört Dich nicht, wenn ich jetzt schon zu Deinen vorgestellten Leuten hier meinen Senf dazu gebe, aber Du kennst mich ja :lachen


Nee, natürlich nicht. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Aber wie Du wahrscheinlich gesehen hast, sehen sie etwas leicht verändert aus, da - wie bereits erwähnt -, einige CC nicht mehr funktioniert hatten.
Simsi68 hat geschrieben:
13.07.2018, 14:13
Also die Mädels (Hamilton-Haushalt) sind ja schon mal sehr sympathisch! Die Zwillinge, sowie auch die schüchterne Vicky. Ich bin sehr gespannt auf die 3 in der Geschichte.


Die Zwillinge sind das krasse Gegenstück zu ihrer Halbschwester Vicky. Aber sie sind auch ganz lieb.
Simsi68 hat geschrieben:
13.07.2018, 14:13
Ja, und die Jungs (Haushalt Winslet/Deaver)… Besser hättest Du sie nicht treffen können: vom Aussehen und von der Vorstellung her. :daumenhoch1 Ich habe mir beim Lesen der Vorstellung der beiden ´nen Ast gelacht! :lachen


Freut mich, wenn ich Dich erheitern konnte und, dass Dir die Jungs gefallen. Mir hatte das Schreiben viel Spaß gemacht.
Simsi68 hat geschrieben:
13.07.2018, 14:13
Aaaah, nächster Haushalt = Haushalt Graham…Ein alleinerziehender Papa mit Sohn? :augen: Tolle Mutter! Hat die beiden einfach sich selbst überlassen und ist mit dem neuen Lover abgehauen! :schimpfen


Ja, solche Frauen gibt es leider auch, ne. Das beweist wieder einmal, dass oftmals die falschen Frauen Mütter werden.
Simsi68 hat geschrieben:
13.07.2018, 14:13
Wie bitte?!? Die hätte ihren kleinen Sohn eiskalt zur Adoption frei gegeben?!?! :meckern Was bitte ist das für eine Mutter?!?! :schimpfen Zum Glück kümmert sich nun Josh um den kleinen Benji, der übrigens total süß aussieht! :troesten


Tolle Mutter ne, wobei "Mutter" hier fehl am Platze ist. Wie kann man einen solch süßen Jungen so etwas antun? Klar, wenn man egoistisch ist und nur an sich selbst denkt. Ja ich finde Beji auch süß.
:verliebt:
Simsi68 hat geschrieben:
13.07.2018, 14:13
Herrjeh, wenn ich das so lese: “Ich bin früher von der Firma heimgekommen, sie lag noch im Bett und Benji schrie sich vor Hunger und Durst die Seele aus dem Leib.“Es ist wirklich besser, dass die blöde Trulla weg ist; bei seinem Papa geht´s dem kleinen Benji sicherlich wesentlich besser, als bei der!!! Boah, Mütter gibt´s… :kopfschuetteln


Und das Traurige ist, dass es solche Frauen wirklich gibt. Nee, Benji ist bei seinem Papa, der sein Ein und Alles ist, besser aufgehoben. Die Trulla wird keiner vermissen.
Simsi68 hat geschrieben:
13.07.2018, 14:13
Nächster Haushalt: Haushalt Cordell/ThomasOh, interessante Zusammenstellung, muss ich sagen: Bruder, Schwester + Tochter der Schwester. Ach herrjeh, ´ne tolle Freundin hatte der arme Mitch da! :augen: Da ist er im Moment ohne Freundin besser dran; oder besser gesagt, jedenfalls ohne diese eine betreffende! Bestimmt findet er mal die „Richtige“, denn er wirkt sehr sympathisch!


Mitch hat sein Herz auf dem rechten Fleck. Ist aber manchmal auch zu gutmütig und lässt sich zu schnell ausnutzen. Man kann ihm nur wünschen, irgendwann ein nettes Mädchen kennenzulernen, die es ehrlich mit ihm meint und ihn so nimmt, wie er ist.
Simsi68 hat geschrieben:
13.07.2018, 14:13
Lindsay… Na, super! Ihr mittlerweile Ex-Mann ist einfach davon als sie schwanger war! Demnach wollte er das Kind wohl nicht, oder nahm dies als Grund, um mit seiner neuen Flamme, die er ja wohl schon länger hatte, zusammen zu ziehen! Boah, ich könnte echt :kotz wenn ich sowas mitkriege!!! Die Männer sind ja schließlich nicht unbeteiligt, wenn ein Kind entsteht, ne, und dann lassen sie ihre Frauen einfach damit in Stich!!! :schimpfen

Ja, das gibt es leider auch sehr oft. Jemanden ein Kind machen und dann einfach abhauen. Die Verantwortung liegt nicht nur bei der Frau, sondern auch beim Mann. Aber wenigstens zahlt er Unterhalt. Wie viele gibt es aber, die sich einfach aus dem Staub machen, die Frauen die Namen der Väter nicht angeben, aus Unwissenheit oder Kalkül, wer weiß das schon? Und bezahlen werden wir das am Ende, während andere das Vergnügen hatten. Aber das ist ein anderes Thema, über das sich streiten lässt. Letztendlich geht es um das Wohle des Kindes, das schließlich nichts dafür kann, dass es auf der Welt ist.
Simsi68 hat geschrieben:
13.07.2018, 14:13
Maddy sieht ja auch total niedlich aus :verliebt:


Ich mag die Kleine auch und bin froh, dass beide Kids keine Vampiraugen mehr haben. Es lag an eins, zwei Default-CC-Augen, die die EA-Textur ersetzen, aber für Kleinkinder nicht kompatibel sind. Seitdem achte ich immer darauf, nur noch Non-Default-CC herunterzuladen. Die befinden sich meistens bei den Gesichtsdetails.
Simsi68 hat geschrieben:
13.07.2018, 14:13
Die Vorstellung war sehr interessant, super von Dir mit Bildern beschrieben und ja, jetzt bin ich tierisch gespannt, was diese äußerst sympathischen Leute, die komplett unterschiedlich sind, in Deiner Geschichte so alles erleben werden… :klatschen1 Danke dafür, liebe Marga! :hug02


Bitte gern geschehen. Es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat, liebe Astrid. Ja, schauen wir mal, was sie so erleben werden.


Im Anschluß kommt dann das erste Kapitel.

LG Marga

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Re: San Myshuno: Leben in der Großstadt

Beitrag von cheli24 » 22.07.2018, 16:52

Hallo zusammen, :winken

ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt meine kleine Nachbarschafts-Doku, deren Kapitel übrigens keine Titel tragen werden.


LG cheli24 (Marga)



_______________________________________________________________________________________________________


Kapitel 1


Für Vicky ist heute ein großer Tag. Die Auszubildenden der McLeary-Kochschule kommen zusammen, um sich gegenseitig kennenzulernen. Sie werden die Schule aufsuchen, in der sie die kommenden drei Jahre verbringen werden. Ein Besuch des Restaurants ist ebenso geplant wie die Kochstudios, die Mr. McLeary betreibt. Auch hat er angeboten, wer möchte, könnte in dieser Woche für einen Tag reinschnuppern. Vicky ist nicht ganz wohl bei der Sache, sie fürchtet sich vor diesem Treffen. In der Nacht hat sie schlecht geschlafen und ist immer noch hundemüde, als ihr Handy sie um sechs aus dem Schlaf klingelt.

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Ich werde nicht hingehen. Was soll ich denn dort? Die anderen werden ja doch nur über mich tuscheln, wenn sie mich sehen. Warum kann ich nicht so hübsch und schlank wie Lizzy und Becky sein? Aber nein, rote Haare, rosig wie ein Schwein und genauso fett. Oing, oing. So haben sie mir in der Schule immer nachgerufen, wenn sie mich gesehen haben. Vicky schluckt schwer und kriecht wieder unter die Bettdecke.


Derweil sitzt die blonde Becky auf ihrem Bett und denkt über ihren Traum nach. Sie hatte einen süßen Typ in ihrer Lieblingsdisco kennengelernt und sich gleich in ihn verliebt. Wäre ja schön, wenn es kein Traum gewesen wäre, denkt sie seufzend. Es ist an der Zeit, mal wieder auf die Piste zu gehen. Wir sind doch noch jung. Hm, die süßen beiden Jungs, die Lizzy und ich gestern gesehen haben. Ob die hier irgendwo wohnen?

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Sie steht auf und läuft zum hohen Fenster, das ihr einen atemberaubenden Ausblick auf San Myshuno bietet. Vor dem roten Kleid bleibt sie prüfend stehen. Ihr neuestes Modell und auch ein Teil ihrer Prüfungsarbeit. Bis spät in der Nacht hat sie noch an ihrer Nähmaschine gesessen. Ist doch eigentlich ganz gut geworden. Lizzy würde das Kleid super stehen. Aber den Ausschnitt werde ich ändern und die Borte ein wenig nach unten setzen. Das sieht bestimmt flotter und moderner aus.

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Im Zimmer nebenan ist die dunkelhaarige Lizzy gerade wach geworden, zieht es aber vor, noch ein wenig liegen zu bleiben. Auch sie ist spät ins Bett gekommen, hat noch ein wenig an ihrem Bild gefeilt. Neben ihrer Ausbildung als Journalistin, malt sie sehr gerne und wie ihre Schwester findet, auch recht gut. Sie ist davon zwar nicht immer überzeugt, ist sich aber auch bewusst, dass ihre Schwester sie nie anlügen würde. Im Gegensatz zu ihr hat Lizzy traumlos geschlafen. Ihr geht jedoch der süße Blondhaarige nicht mehr aus dem Kopf, der sie gestern so lieb angelächelt hat, als sie sich gerade auf dem Weg zum Hauseingang befunden hatten. Dumm nur, dass wir keine Zeit hatten.

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Euphorisch springt sie aus dem Bett und beschließt, nichts dem Schicksal zu überlassen. Sie ist ebenso wie ihre Schwester davon überzeugt, dass die beiden jungen Männer hier irgendwo wohnen müssen. Da sie einen recht sportlichen Eindruck auf die beiden Schwestern gemacht haben, gingen sie bestimmt in ein Fitness-Studio. Nun müssen wir nur noch herausbekommen, in welches. Neugierig schaut sie sich ihr Gemälde an. Ist doch gar nicht mal so schlecht geworden. Aber beim nächsten Mal nehme ich andere Farben. Vielleicht etwas kräftigere, denkt sie zufrieden.

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Wenig später stehen die beiden Zwillingsschwestern Lizzy und Becky fertig angezogen in der Küche und bereiten das Frühstück zu. Becky hat ihrer Schwester zuvor von ihrem Traum erzählt.

Becky: „Es war schon irgendwie seltsam und trotzdem so real, Lizzy. So, als würden wir uns schon ewig kennen.“
Lizzy (Augen zwinkernd): „Und, wie war es so?“
Becky (schwärmend): „Es war klasse und küssen konnte der. Boah Lizzy. Der Kerl war ein Traum. Ich habe jede Sekunde mit ihm genossen.“

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Lizzy: „Und er hat wie der Typ ausgesehen, den wir mit dem süßen Blonden gesehen haben?“
Becky: „Ja, genauso. Du, wir sollten die Fitness-Studios abklappern. Sie haben recht sportlich ausgesehen. Die trainieren hier bestimmt irgendwo. Dir hat doch der Blonde so gut gefallen. Hey, leugnen nützt Dir nichts. Ich kenne Dich zu gut.“

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Lizzy: „Ja, will ich und Du hast Recht. Wir werden nicht warten, bis die Zwei uns gefunden haben. Falls sie überhaupt nach uns suchen. Aber sie haben beide so süß gelächelt. Schade, dass alles so schnell gegangen ist. Hätten wir nicht alle Hände voll gehabt… Aber so… Dumm gelaufen.“
Becky: „Na ja. Sie waren ja auch bepackt. Sind bestimmt gerade vom Einkaufen gekommen und garantiert hatten die irgendwo ihr Auto stehen.“
Lizzy (seufzend): „Ja, vermutlich.“

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Becky: „Hast Du Vicky eigentlich schon gesehen? In ihrem Zimmer war noch alles ruhig, als ich ins Bad gegangen bin. Nicht, dass sie verschlafen hat. Das würde keinen guten Eindruck hinterlassen.“
Lizzy: „Oh, ich glaube, das ist ihr egal. Sie hat gestern Abend nicht den Anschein erweckt, als würde sie sich auf dieses Treffen freuen.“
Becky: „Ich weiß. Leider. Aber das ist ein Fehler. Sie darf sich nicht ständig verkriechen.“

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Lizzy: „Ja, das finde ich auch. Wann ist denn dieses Treffen?“
Becky: „Soweit ich weiß, um acht. Jetzt ist es halb sieben. Bis sie fertig ist und gefrühstückt hat, die U-Bahn fährt kurz nach sieben. Ich geh‘ mal hoch zu ihr.
Lizzy: „Okay. Ich mache derweil den Pfannenkuchenteig.“

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Lizzy: Hm, Vicky nimmt sich das alles viel zu sehr zu Herzen. Hoffentlich gelingt es uns, positiv auf sie einzuwirken. Woher kommt nur dieses mangelnde Selbstvertrauen? Also, von ihrer verstorbenen Mutter scheint sie das nicht zu haben. Die wirkte auf den Bildern stets selbstbewusst.

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Nachdem auf Becky‘ s Klopfen keinerlei Reaktion kommt, betritt sie entschlossen das Zimmer ihrer 19-jährigen Halbschwester, die noch in ihrem Bett schlummert.

Becky: „Vicky, schläfst Du noch? Es ist Zeit aufzustehen.“

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Becky: „Vicky? Aufstehen!“
Vicky (verschlafen): „Mhm. Wie spät ist es denn?“

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Becky: „Gleich halb sieben, Zeit aufzustehen. In einer Stunde ist Euer Treffen.“
Vicky: „Ich geh‘ nicht hin.“
Becky überrascht: „Was heißt, Du gehst nicht hin? Warum denn das?“
Vicky: „Was soll ich denn dort? Die lachen doch sowieso nur über mich und am Mittwoch lernen wir uns eh alle kennen.“
Becky (Kopf schüttelnd): „Warum sollten sie denn über Dich lachen?“
Vicky, mittlerweile aus dem Bett gekrochen, sitzt mit Tränen in den Augen neben ihrer Schwester: „Sieh‘ mich doch an, wie ich aussehe, Becky. Wie ein fettes rosa Schwein. Vielleicht sollte ich die Ausbildung gar nicht erst machen. Ich könnte doch auch so als Köchin arbeiten.“

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Becky: „Das kommt gar nicht infrage. Hör' mal, das ist doch Dein Traum, Vic. Du hast Dich doch so darauf gefreut.“
Vicky: „Es ist ja auch mein Traum. Aber so wie ich aussehe, wird mich doch niemand einstellen. Wenn ich Glück habe, darf ich vielleicht Zwiebeln schneiden.“
Becky energisch: „Jetzt hör‘ mir mal zu, Vic. Ich weiß nicht, warum Du so wenig Selbstvertrauen hast. Wir haben Dir doch nie das Gefühl gegeben, dass Du uns lästig bist oder dass wir Dich nicht haben wollen. In Dir steckt so viel mehr, Du musst es Dir nur zutrauen. Als Du zu uns gekommen bist, haben Lizzy und ich Dir versprochen, Dir zu helfen. Übermorgen haben wir einen Termin bei einer Ernährungsberaterin. Das ist schon einmal ein erster Schritt und gleich nach Deinem Treffen gehen wir ins Fitness-Studio.“

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Vicky: „Ist das nur für Frauen?“
Becky: „Nein, wir sind in einem gemischten.“
Vicky zögernd: „Ich weiß nicht. Ich habe mal gelesen, dass es in Frauen-Studios schlimmer sein soll, da jeder auf den anderen schaut. Wie ist es dann erst in einem gemischten?“
Becky: „Nun ja. Das wird wohl überall anders sein. Wir waren ja schon einmal dort. Fiona, die Chefin ist ganz nett und auch die Trainer.“
Vicky: „Männlich oder weiblich?“
Becky: „Beides, sowohl an den Geräten als auch bei den Gruppen. Die wechseln sich ab.“
Vicky: „Glaubst Du denn, dass ich je abnehmen und so eine tolle Figur wie Du und Lizzy bekommen werde?“

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Becky: „Immer eins nach dem anderen, Schatz. Du kannst nichts von heute auf morgen erzwingen. Es wird immer wieder mal Rückschläge geben, wenn Du zwar weniger isst und das Gewicht trotzdem stagniert. Wichtig ist, dass Du in kleinen Schritten denkst. Man wird nicht über Nacht schlank. Aber Bewegung und Sport sind eine große Unterstützung. Denk‘ nur nicht, dass Lizzy und ich uns nicht bewegen müssen. Wir nehmen auch zu, wenn wir uns gehen lassen. Aber Du wirst sehen, Rad fahren, schwimmen, ausgewogene Ernährung, das ist das A und O, dann werden auch die Pfunde purzeln. So und jetzt machst Du Dich fertig, okay?“

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Vicky nickt. „Ja, ich gehe schnell duschen und dann komme ich runter.“
Becky: „Rühreier habe ich schon zubereitet. Lizzy backt gerade Pfannenkuchen. Ab morgen gibt es Müsli.“
Ehe die beiden jungen Frauen zur Tür hinausgehen, umarmt Vicky ihre große Schwester.
Vicky: „Danke, Becky. Dass Du mir Mut zugesprochen hast und immer für mich da bist. Ebenso wie Lizzy. Ich wüsste nicht, was ich ohne Euch machen würde.“
Becky: „Schon gut, Kleines.“

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Wenig später beim Frühstück


Lizzy: „Weißt Du denn, wie Du zum Treffpunkt kommst, Vicky?“
Vicky: „Ja. Ich habe einen Stadtplan und Becky hat mir die Strecke markiert.“
Lizzy: „Du kannst die Linie 50 nehmen, die fährt direkt dorthin. Bei der 56 musst Du am Park umsteigen.“

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Becky: „Sollen wir uns vor dem Fitness-Studio treffen oder willst Du erst nach Hause, Vicky? Wir können auch Deine Sportsachen mitnehmen, wenn Du willst.“

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Vicky: „Das wäre vielleicht besser, falls es Euch nichts ausmacht. Ansonsten müsste ich nochmal heimfahren.“
Lizzy: „Nein, das ist okay. Leg‘ die Sportsachen auf‘ s Bett. Ich packe sie dann in die Tasche.“
Vicky: „Ja, das mache ich jetzt gleich. Muss‘ noch schnell auf Toilette. Bin gleich wieder da.“

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Lizzy: „Wo bist Du denn gerade mit Deinen Gedanken, Schwesterchen? Oder soll ich besser fragen, an wen Du gerade denkst? Lass‘ mich raten. Schwarze Haare, dunkle Augen. Dich hat es ja ganz schön erwischt.“

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Becky: „So wie Dich auch, oder? Ich sag‘ nur, blond, blaue Augen...“
Lizzy: „Mhm. Ja, er sieht schon toll aus. Aber was, wenn die Zwei schon in festen Händen sind? Schon mal daran gedacht?“

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Becky: „Hey, jetzt blass‘ mal keinen Trübsal. Soweit denke ich im Moment noch nicht.“
Lizzy: „Ja, Du hast Recht. Erst müssen wir die Zwei mal finden. Das dürfte wohl nicht so einfach werden.“
Becky: „Schau’ n wir mal.“

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***

Jeff dirigiert das Mausrädchen mit seinem Zeigefinger hin und her, während er nach Fitness-Studios in San San Myshuno sucht.

Jeff lachend: „Du, wir könnten auch ins „Lady-Fit“ gehen. Das ist hier ganz in der Nähe.“

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Luke, der gerade in der Küche kocht: „Aha. Sollen wir uns da verkleiden oder wie? Oder wie willst Du da sonst reinkommen? Gibt es nichts anderes?“

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Jeff: „Doch. Das hier hört sich auch gut an. „Fashion-Fit“, ein gemischtes Studio. Das wäre gar nicht mal so weit von uns. Wir könnten mit dem Rad fahren. Und die Webseite sieht vielversprechend aus. Die haben sogar einen virtuellen Rundgang.“
Luke: „Wie sind die Konditionen?“

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Jeff: „Aufnahmegebühr 50 Dollar, mit einer 14-tätigen Probezeit, danach Halb- oder Ganzjahresvertrag, bei Nichtkündigung verlängert er sich automatisch um ein halbes Jahr.“
Luke: „Wie teuer?“
Jeff: „150 Dollar im Jahr. Geht eigentlich. Saunabenutzung ist dabei, Schwimmbad, Whirlpool und Solarium inklusive. Das hast Du bei den anderen nicht. Wollen wir da mal nachher hingehen?“

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Luke: „Können wir machen. Hast Du Dir schon einmal Gedanken gemacht, wie wir die zwei Süßen finden sollen? Wo wollen wir denn anfangen? Eigentlich haben wir überhaupt keinen Anhaltspunkt. Der Häuserblock ist ja nicht gerade klein und außerdem geht es dahinter zum Park. Vielleicht hatten die dort ihr Auto stehen.“

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Jeff: „Hm. Vielleicht gehen sie auch ins Fitness-Studio. Da könnten wir mal mit der Suche beginnen. Oder in den Pubs, Clubs oder Discos. Die gehen doch abends bestimmt auch mal weg, zumindest an den Wochenenden. Ansonsten fallen mir nur die sozialen Netzwerke ein.“

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Luke sieht seufzend zum Fenster: „Nee, das wäre die allerletzte Option. Eher starte ich eine Suche übers Radio. Tja, und hinterher war vielleicht alles umsonst.“

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Jeff sieht Luke fragend an: „Was meinst Du damit?“
Luke: „Na ja. Was, wenn sie bereits in festen Händen sind? Könnte ja schließlich auch sein.“
Jeff: „Hey, Kumpel. Wer nicht wagt, nicht gewinnt. Was haben wir schon zu verlieren?“

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Jeff fährt den PC herunter und steht auf. „So, ich decke den Tisch. Was gibt es denn leckeres?“
Luke: „Pasta. Du, ich glaube, ich rufe mal schnell bei Vincent an und frag‘ nach einem Termin.“
Jeff: „Okayyyy. Ich finde zwar nicht, dass es notwendig wäre. Aber wenn Du meinst. Dann fahre ich nachher einkaufen und Du…“
Luke: „Ich muss ja erst einmal fragen, ob es klappt.“
Jeff: „Okay, dann mach‘ das.“
Luke nickt: „Ja. Bin gleich wieder da.“

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Ein paar Minuten später

Jeff: „Und, hat es geklappt?“
Luke: „Ja. Um 15 Uhr kann ich vorbeikommen. Ich würde sagen, wir treffen uns dann in diesem Fitness-Studio. Ich komme direkt dorthin.“

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Jeff: „Ja, ist gut. Ich nehme Deine Sportsachen mit. Fahr dann gleich nach dem Einkaufen ins Studio. Brauchst Du sonst noch etwas?“
Luke: „Nööö. Bier haben wir da. Vielleicht noch etwas zum Knabbern oder so.“
Jeff: „Ja, ich gucke mal, was es so alles gibt. Die Pasta ist übrigens sehr gut. Ein großes Lob an den Koch.“

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Luke: „Dankeschön. So, ich zieh mich dann mal um und mach‘ mich vom Acker. Bis später dann, Jeff.“
Jeff: „Ja, bis später. Ich würde sagen 18 Uhr. Oder ist das zu früh?“
Luke: „Nööö, ist okay.“
Jeff: „Lass‘, ich räum‘ die Teller weg. Mach‘ Du Dich fertig.“

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Kapitel 2 folgt...

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Re: San Myshuno: Leben in der Großstadt

Beitrag von Simsi68 » 25.07.2018, 14:45

Hallo Marga! :winken02

Uuuiiii, das erste Kapitel!!! :klatschen1

Ohje, arme Vicky! :kopf: Sie hat sozusagen Angst vor dem Treffen. Wägt ab, nicht hinzugehen. Ich kann sie schon verstehen. Schätzungsweise wird es auch so kommen, dass andere über sie tuscheln. :flüstern Für die meisten Leute zählt ja der erste Eindruck, sprich das Aussehen und nicht das, was in dem Menschen steckt.
Mit so einem Problem haben weder Becky noch Lizzy zu kämpfen, da sie einfach toll aussehen! :daumenhoch1
Aber Vicky ist nun mal so und sie hat 2 sehr nette und hilfsbereite Halbschwestern. :nicken

Hehehe, die beiden Schwestern Becky und Lizzy hängen gleich nach dem erwachen und aufstehen ihren Gedanken nach. Und bei beiden drehen sie sich größtenteils um die beiden Jungs, die sie kürzlich gesehen hatten. Und beide möchten nichts dem Zufall überlassen. Recht haben sie!
:klatschen2

Lizzy: Hm, Vicky nimmt sich das alles viel zu sehr zu Herzen. Hoffentlich gelingt es uns, positiv auf sie einzuwirken. Woher kommt nur dieses mangelnde Selbstvertrauen?
Nun Lizzy, ich bin mir sicher, dass es davon kommt, weil sie sich zu dick fühlt, weil sie zu dick IST! Und sie weiß, wie andere darauf reagieren. Sowas kann einen schon ganz schön runter ziehen! :confus2 Lizzy kann sich da nicht rein versetzen, da sie dieses Problem ja nicht hat.

Becky (Kopf schüttelnd): „Warum sollten sie denn über Dich lachen?“
Tja, Becky… Ich sag mal, aus dem gleichen Grund, was ich auf Lizzy´s Gedanken geschrieben habe. Vicky ahnt was sie dort erwartet! Sie tut mir echt leid!

Ich finde es toll, wie Becky ihrer Halbschwester auf der Bettkante sitzend gut zuspricht, ihr Mut macht und ihr um jeden Preis helfen möchte! Und Lizzy natürlich ebenso…

:lachen Und die 2 Jungs machen sich grade Gedanken, in welches Fitness-Studio sie gehen sollen und vor allem, wie sie die 2 Mädels finden sollen!

Ohje, Jeff… Die sozialen Netzwerke… Dazu bräuchtet ihr aber die Namen der Mädels und die habt ihr nicht. Ansonsten fällt mir keine Möglichkeit ein, ohne Namen über soziale Netzwerke jemanden zu finden

Luke möchte bei Vincent anrufen und nach einem Termin fragen… Hm... Wer ist dieser Vincent?
Jeff meint ja, er findet nicht, dass dies notwendig wäre… Also jetzt bin ich wirklich gespannt!


Das war ein tolles Kapitel, sehr unterhaltsam! Wirklich toll! :klatschen1 :daumenhoch1 Super geschrieben und mit tollen und vielsagenden Bildern versehen! :daumenhoch1 :klatschen2 Vielen lieben Dank dafür, liebe Marga! :hug02
Und jetzt bin ich schon wieder tierisch gespannt, wie es weiter geht, wer dieser Vincent ist, zu dem Luke jetzt fährt usw. usf.


LG Astrid :tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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Beitrag von cheli24 » 26.07.2018, 10:39

Hallo Astrid, :winken

Dein Kommentar hat mich wieder riesig gefreut. Vielen lieben Dank. :hug02


Simsi68 hat geschrieben:
25.07.2018, 14:45
Hallo Marga! :winken02 Ohje, arme Vicky! :kopf: Sie hat sozusagen Angst vor dem Treffen. Wägt ab, nicht hinzugehen. Ich kann sie schon verstehen. Schätzungsweise wird es auch so kommen, dass andere über sie tuscheln. :flüstern Für die meisten Leute zählt ja der erste Eindruck, sprich das Aussehen und nicht das, was in dem Menschen steckt.
Das ist leider so, da gebe ich Dir Recht. Das war schon zu unserer Zeit so und wird sich auch so schnell nicht ändern. Aber Mobbing hatte es bei uns auch schon gegeben. Nur haben wir es hänseln genannt. Das einzige, was sich geändert hat ist, dass sich das Mobbing durch das Internet weiter ausgebreitet hat. Heutzutage bekommt das doch jeder mit und das ist es, was das Ganze so gefährlich macht. Von einigen Mitmenschen, sei es in der Schule, im Job oder sonstwo, gehänselt zu werden, ist das Eine. Aber, dass es noch andere sehen können, das ist das Peinliche daran, an denen dann manche regelrecht verzweifeln. Aber unsere Gesellschaft ist so oberflächlich geworden. Jeder meint nur noch, das Äußere wäre wichtig, was zählt. Nein, das ist es definitiv nicht. Einen miesen Charakter kann auch den schönsten Menschen entstellen.
Simsi68 hat geschrieben:
25.07.2018, 14:45
Mit so einem Problem haben weder Becky noch Lizzy zu kämpfen, da sie einfach toll aussehen! :daumenhoch1 Aber Vicky ist nun mal so und sie hat 2 sehr nette und hilfsbereite Halbschwestern. :nicken/

Es freut mich, dass sie Dir gefallen. Ja und die Beiden sind wirklich sehr hilfsbereit und werden Vicky immer zur Seite stehen.
Simsi68 hat geschrieben:
25.07.2018, 14:45
Hehehe, die beiden Schwestern Becky und Lizzy hängen gleich nach dem erwachen und aufstehen ihren Gedanken nach. Und bei beiden drehen sie sich größtenteils um die beiden Jungs, die sie kürzlich gesehen hatten. Und beide möchten nichts dem Zufall überlassen. Recht haben sie![/color][/b] :klatschen:tippen02

Die Zwei sind sehr aufgeschlossen und wissen, was sie wollen und die beiden jungen Männer haben ihnen nun einmal gefallen.
Simsi68 hat geschrieben:
25.07.2018, 14:45
Lizzy: Hm, Vicky nimmt sich das alles viel zu sehr zu Herzen. Hoffentlich gelingt es uns, positiv auf sie einzuwirken. Woher kommt nur dieses mangelnde Selbstvertrauen?Nun Lizzy, ich bin mir sicher, dass es davon kommt, weil sie sich zu dick fühlt, weil sie zu dick IST! Und sie weiß, wie andere darauf reagieren. Sowas kann einen schon ganz schön runter ziehen! :confus2 Lizzy kann sich da nicht rein versetzen, da sie dieses Problem ja nicht hat.

Ja, ähnlich wie bei Jannik, ne. Er hat ein ähnliches Problem. Mitmenschen, die davon nicht betroffen sind, können sich da nicht hinein versetzen oder wenn, dann nur schwer.
Simsi68 hat geschrieben:
25.07.2018, 14:45
Becky (Kopf schüttelnd): „Warum sollten sie denn über Dich lachen?“Tja, Becky… Ich sag mal, aus dem gleichen Grund, was ich auf Lizzy´s Gedanken geschrieben habe. Vicky ahnt was sie dort erwartet! Sie tut mir echt leid!

Das erinnert mich an die Highschool-Filme mit ihrem typischen Klischee. Auf der einen Seite die Cheerleaderin, meistens blond, braungebrannt, top Figur, niedlich zum Ansehen, die am Ende garantiert den Quaterback der Schule abbekommt, die Mädchen um sich schart, die genauso top aussehen oder es zumindest meinen. Auf der anderen Seite die Streber, heute sagt man eher Nerds und dann die "Aussätzigen", diejenigen bei denen keiner sitzen will, die eben anders sind als die Norm, seien es Gewicht, Optik betreffend oder aus welchen Gründen auch immer. Das ist eine oberflächliche Denkweise, da man denen nicht die geringste Chance einräumt, dazuzugehören. Sicher, es sind nicht alle so, aber es entspricht eben dem Klischee bzw. unserer heutigen Gesellschaft, wobei ich aber auch glaube, dass die heutige Jugend etwas toleranter ist, als noch zu unserer Zeit.
Simsi68 hat geschrieben:
25.07.2018, 14:45
:lachen Und die 2 Jungs machen sich grade Gedanken, in welches Fitness-Studio sie gehen sollen und vor allem, wie sie die 2 Mädels finden sollen!

Ja, die haben die gleichen Gedanken wie die Mädels, ne. Aber das Fitness-Studio ist ein Gedanke wert. Ansonsten mal abends auf die Piste gehen, vielleicht haben sie Glück.
Simsi68 hat geschrieben:
25.07.2018, 14:45
Ohje, Jeff… Die sozialen Netzwerke… Dazu bräuchtet ihr aber die Namen der Mädels und die habt ihr nicht. Ansonsten fällt mir keine Möglichkeit ein, ohne Namen über soziale Netzwerke jemanden zu finden

Nee, nicht wirklich. Es sei denn, sie hätten heimlich ein Foto von den Beiden gemacht und würden es nun veröffentlichen? "Hallo, wer kennt die Beiden?" Nun und selbst dann wäre ich vorsichtig, darauf zu antworten. Immerhin weiß man nicht, wer nach ihnen sucht.
Simsi68 hat geschrieben:
25.07.2018, 14:45
Luke möchte bei Vincent anrufen und nach einem Termin fragen… Hm... Wer ist dieser Vincent?Jeff meint ja, er findet nicht, dass dies notwendig wäre… Also jetzt bin ich wirklich gespannt!


Na, schauen wir mal, um welchen Termin es da ging.
Simsi68 hat geschrieben:
25.07.2018, 14:45
Das war ein tolles Kapitel, sehr unterhaltsam! Wirklich toll! :klatschen1 :daumenhoch1 Super geschrieben und mit tollen und vielsagenden Bildern versehen! :daumenhoch1 :klatschen2 Vielen lieben Dank dafür, liebe Marga! :hug02 Und jetzt bin ich schon wieder tierisch gespannt, wie es weiter geht, wer dieser Vincent ist, zu dem Luke jetzt fährt usw. usf.


Vielen Dank für Deinen Kommentar, Dein Lob, die netten Wort und auch die Gedanken, die Du Dir wieder gemacht hast. Ich habe mich sehr darüber gefreut, liebe Astrid. :hug02

Das nächste Kapitel wird wohl erst am Sonntag kommen.

LG Marga

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Kontaktdaten:

Re: San Myshuno: Leben in der Großstadt

Beitrag von cheli24 » 04.08.2018, 23:35

Hallo zusammen, :winken

ich wünsche Euch nun viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt das Kapitel.


LG cheli24 (Marga)




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Kapitel 2




Am Nachmittag


Lindsay sitzt mit Maddy im Kinderzimmer und bringt ihrer kleinen Tochter die Farben näher.

Lindsay: „Schau mal, Maddy. Ganz oben auf der Spitze. Welche Farbe ist das?
Maddy: „?“
Lindsay: „Na komm‘, mein Spatz. Die hatten wir schon.

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Maddy: „Ist auf Phylphon.“
Lindsay: „Phylphon? Du meinst auf Deinem Xylophon.“
Maddy nickt eifrig.
Lindsay: „Ja und welche Farbe ist das?

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Maddy: „Gelb.“
Lindsay: „Richtig. Und was siehst Du noch? Die beiden darunter, sind…“
Maddy: „Roooot, bl… blau.“

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Lindsay: „Und was habe ich jetzt in der Hand?“

„Lindsay, ich bin wieder da.“

***

Mitch: „Und, wie lief Dein Vorstellungsgespräch?“
Lindsay: „Ganz gut, würde ich sagen. Also, ich habe ein gutes Gefühl. In dem einen Jahr kann ich bestimmt viele Erfahrungen sammeln. Und wer weiß, vielleicht will ich am Ende gar nicht mehr zurück. Als Lehrer hat man es auch nicht immer einfach. Das kannst Du mir glauben, Bruderherz.“

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Mitch: „Also, ich kann mir Dich sehr gut als Erzieherin vorstellen. Vor allem hast Du es da mit Kleinkindern zu tun und nicht mit pubertären Teenagern.“
Lindsay (verzieht angewidert das Gesicht): „Ja, das ist es auch, was mich manchmal anwidert. In der Privatschule, an der ich zuletzt war, da hatte ich es oftmals mit irgendwelchen verwöhnten Wohlstandskids zu tun. Die Eltern denken, sie müssten nur mit der Kreditkarte winken und schon gelten für ihre Kinder keinerlei Regeln und Gesetze mehr.“

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Mitch (verdreht die Augen): „Ich kann Dich gut verstehen. Letztens im Fitness-Studio waren auch einige arrogante Kids, die gemeint hatten, denen gehöre der Laden. Du hättest mal sehen sollen, wie die sich aufgeführt hatten.“

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Lindsay: „Ja, genau. Die kleinen Scheißer haben kein Benehmen, sind arrogant und von oben herab. Denken, nur weil ihre Eltern Geld haben, könnten sie sich alles erlauben. Daran sind aber auch oftmals die Eltern selbst schuld, wenn sie ihre Kinder so verwöhnen. Die lernen es ja nicht anders.“
Mitch: „Lass‘ es Dir schmecken.“
Lindsay: „Ebenso.“

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Maddy: „Onkel Miiiiitch?“
Mitch: „Ja, mein Schatz?“

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Maddy: „Seiße darf man doch nicht sagen? Odaaaa?“

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Mitch: „Das ist richtig, Maddy. So etwas sagt man nicht. Hast Du gehört, Schwesterherz? Deine Kleine versteht jedes Wort, das Du sagst. So, ich muss mal schnell auf Toilette. Bin gleich wieder da.“

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Lindsay: „Nein, mein Spatz. Das sagt man nicht und ich darf das auch nicht. Wird nicht mehr vorkommen. Wo willst Du denn hin?“

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Maddy (läuft Mitch hinterher): „Spielen.“
Mitch: „Maddy, ich gehe aufs Klo.“
Maddy: „Komm‘ mit.“

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Lindsay: „Nein, Maddy, komm‘ her.“
Maddy: „Pipi machen.“
Lindsay: „Nein, Du warst gerade eben. Wollen wir dann zum Spielplatz?“

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Maddy (klatscht in die Hände): „Oh ja. Kommt Onkel Mitch miiiiit?“
Lindsay: „Da musst Du ihn fragen.“

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Maddy: „Onkel Mitch? Gehst Du mit auf den Spielplatz?“
Mitch: „Ich habe noch einen Termin, Maddy. Aber, wenn Du willst, dann komme ich später nach. Ist das okay?“
Maddy (strahlend): „Oh ja.“

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Lindsay: „Triffst Du Dich mit Andrew?“
Mitch nickt: „Ja. Ich helfe ihm bei der Steuer.“
Lindsay: „Hat Du denn über den Vorschlag Deines Kollegen nachgedacht, mit ihm ein eigenes Büro zu eröffnen?“

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Mitch: „Ja, habe ich. Wir wollen uns nächste Woche mit einem Makler treffen, der drüben am See wohnt. So groß muss es ja auch nicht sein. Es wäre optimal, wenn es hier in der Nähe wäre. Na ja, schauen wir mal. Kommt auch darauf an, was es kosten soll.“

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Lindsay: „Mitch, wenn das mit dem Job klappt, dann werde ich auch einen Teil der Miete beisteuern.“
Mitch: „Was? Deshalb habe ich das nicht gesagt, Lindsay. Du weißt, dass ich froh bin, Euch hier zu haben.“
Lindsay: „Na ja, vielleicht lernst Du ja auch ein nettes Mädchen kennen oder so?“

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Mitch: „Und selbst wenn, deshalb würde ich Euch nicht rauswerfen.“
Lindsay: „Das weiß ich doch, Brüderchen. Ich bin sehr glücklich, dass Du uns vorläufig aufgenommen hast.“
Mitch: „Ihr könnt solange bleiben, wie Ihr wollt.“

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Mitch: „So und Onkel Mitch geht sich jetzt umziehen. Und wenn er seinen Termin beendet hat, dann kommt er zum Spielplatz. Okay, mein Schatz?“

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Maddy: „Oh jaaaa. Und rutsen.“
Mitch: „Rutschen? Ja und auch rutschen.“

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Mitch: „Komm, gib mir Fünf, mein Spatz. Ja, so ist gut.“
Maddy: „Hab‘ Dich ganz dolle lieb, Onkel Mitch.“
Mitch: „Ich Dich auch, mein Engel.“

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Maddy: „Die gibt es doch nicht. Hat Rudy gesagt.“
Mitch: „Wer ist Rudy?“
Lindsay: „Er geht mit ihr in den Kindergarten.“
Mitch: „Maddy, Engel kann man nicht sehen. Aber sie sind da. Sie wachen über Dich, passen auf, dass Dir nichts passiert.“
Maddy (altklug): „Aber wenn man sie nicht sehen kann, dann sind sie auch nicht da.“

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Lindsay: „Lass‘ es, Mitch. Ich habe es ihr auch schon oft zu erklären versucht.“
Mitch: „Sieh‘ mal, mein Spatz. Jeder hat einen Schutzengel, der wacht über Dich und ist immer an Deiner Seite. Der passt zum Beispiel auf, dass Du nicht die Treppen herunter fällst. Wie bei Grandma, als Du gestolpert und beinahe heruntergefallen wärst. Dein Schutzengel hat Dich zurückgehalten.“
Maddy: „Das warst doch Duuu. Dann warst Du mein Schutzengel.“
Mitch (seufzend): „Ja und Nein. Ich bin zum rechten Zeitpunkt dazugekommen. Aber das war schon Dein Schutzengel, Spatz.“
Maddy: „Kann gar nicht sein.“

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Mitch: „Okay, ich gebe es auf. Wenn Du größer bist, wirst Du es verstehen. Aber warum denkst Du, dass es nicht sein kann?“
Maddy (überlegt): „Onkel Miiiiiitch??? Engel haben doch Flügel?“

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Mitch: „Jaaa.“
Maddy (lachend): „Dann kannst Du kein Engel sein. Du hast keine Flügel.“

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Lindsay: „Maddy komm jetzt, wir gehen uns umziehen. Und Onkel Mitch muss jetzt auch weg.“
Maddy: „Onkel Miiiiitch? Spielplatz?“
Mitch: „Ja, ich komme nach. Bis später, Spatz.“

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Kapitel 3 folgt...

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Re: San Myshuno: Leben in der Großstadt

Beitrag von Simsi68 » 10.08.2018, 16:43

Hallo Marga! :winken02

Toll, es geht weiter! :klatschen1

Oh, der nächste Haushalt! :klatschen2
Lindsay mit Maddy… Farben lernen! Toll! :daumenhoch2
Leider gibt´s heutzutage viele Kindergarten-Kinder, die mit 4 oder gar 5 Jahren keine Farben kennen, sie nicht benennen können; Vorschulkinder, die nicht mal bis 10 zählen können! :kopf: Ja, Tatsache!!! Unvorstellbar, aber leider war! (meine Tochter ist ja Kinderpflegerin in einem Kindergarten) Was ist nur mit diesen Eltern verkehrt, die ihren Kindern absolut nichts mehr beibringen?! :durchdrehen

Ah, und jetzt kommt Mitch, Lindsay´s Bruder, nach Hause…
Privatschule? Wohlstandskids? Oh man… DAS kann ich mir nur allzu lebhaft vorstellen!!! :meckern

Mitch... Ein Büro selbst eröffnen, zusammen mit einem Kollegen? Naja, ist auch ein Für und Wider, ne… Die beiden – Mitch und sein Kollege – sind dann ihr eigener Chef... Aber was, wenn da irgendwas schief geht? Sich die beiden aus welchem Grund auch immer zerkriegen? Oder was anderes schief geht? :augen:
Ok, ich will den Teufel nicht an die Wand malen und würde Mitch von Herzen wünschen, dass es mit dem Raum für das eventuell zukünftige Büro klappen würde! :daumenhoch2

Heheee, Maddy will nicht glauben, dass es Schutzengel gibt :grins
Süß, die Kleine! Onkel Mitch muss unbedingt zum Spielplatz nachkommen! :nicken

Das war zwar ein sehr kurzes (ich weiß, Story-technisch; das kenne ich zur Genüge), aber tolles Kapitel, sehr unterhaltsam! :daumenhoch1 Super geschrieben und mit wunderschönen und vielsagenden Bildern versehen! :daumenhoch2 Vielen lieben Dank dafür, liebe Marga! :hug02
Und jetzt bin ich tierisch gespannt, wie es weiter geht. Egal mit wem :grins Mich interessieren alle :klatschen1 :daumenhoch1


LG Astrid :tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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Re: SanMy: Kommentarbeantwortung

Beitrag von cheli24 » 15.08.2018, 11:54

Hallo Astrid, :winken

ein neues Kapitel wird wohl spätestens zum Wochenende kommen. Mal schauen, vielleicht klappt es auch früher. Ich weiß es noch nicht.

Jetzt aber zu Deinem Kommentar, über den ich mich wieder riesig gefreut habe.
:klatschen1

Simsi68 hat geschrieben:
10.08.2018, 16:43
Hallo Marga! :winken02 Leider gibt´s heutzutage viele Kindergarten-Kinder, die mit 4 oder gar 5 Jahren keine Farben kennen, sie nicht benennen können; Vorschulkinder, die nicht mal bis 10 zählen können! :kopf: Ja, Tatsache!!! Unvorstellbar, aber leider war! (meine Tochter ist ja Kinderpflegerin in einem Kindergarten) Was ist nur mit diesen Eltern verkehrt, die ihren Kindern absolut nichts mehr beibringen?! :durchdrehen

Ja, da hast Du Recht. Es ist eben einfacher, den Kindern einen Film einzulegen, Hörbücher zu kaufen etc. Nicht falsch verstehen, wir hatten damals auch zwei, drei Hörspiel-LP's, die wir uns immer wieder einmal angehört haben. Meine Eltern haben beide gearbeitet, dann noch der Umbau mit dem Haus. Aber abends haben sie sich abwechselnd Zeit genommen und uns eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen. Aber man sieht es ja immer wieder. Ich fahre sehr selten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn man aber dann sieht, Frau kommt mit Kinderwagen in die Bahn, Kind schreit, Mutter tippt seelenrhig auf ihrem Handy, als würde sie das alles nicht interessieren. Oder Kind stellt Fragen, wie Kinder nun mal so sind, keine Antwort, Handy ist wichtiger. Meine Mutti hatte mal etwas in der Bahn erlebt: junge "Mutter" mit Kind im Wagen, telefoniert ohne Ende, die Bahn fährt die Haltestelle an. Einige Leute steigen aus, sie sitzt noch, bis ihr plötzlich einfällt, huch ich muss ja raus, wohlbemerkt immer noch telefonierend. Sie springt plötzlich auf, rennt zur Tür, immer noch das Handy am Ohr und steigt aus. Bis plötzlich jemand ruft: "Hallo, Ihr Kind?" :augen: Hat man da noch Töne??? Hätte die blöde Kuh doch tatsächlich ihr Kind im Wagen vergessen mitzunehmen. :schimpfen Welches Telefonat kann soooooo wichtig sein, dass man sein eigenes Kind vergisst??? :meckern Du, da fehlen einem echt die Worte. Und so etwas hat Kinder! :weinen3:
Simsi68 hat geschrieben:
10.08.2018, 16:43
Ah, und jetzt kommt Mitch, Lindsay´s Bruder, nach Hause…Privatschule? Wohlstandskids? Oh man… DAS kann ich mir nur allzu lebhaft vorstellen!!! :meckern

Es gibt ja diese Extreme, die man aus so manchen Filmen kennt. So genannte von Beruf Tochter/Sohn, ne. :roll: Papa bzw. das Scheckbuch wird es schon richten.
Simsi68 hat geschrieben:
10.08.2018, 16:43
Mitch... Ein Büro selbst eröffnen, zusammen mit einem Kollegen? Naja, ist auch ein Für und Wider, ne… Die beiden – Mitch und sein Kollege – sind dann ihr eigener Chef... Aber was, wenn da irgendwas schief geht? Sich die beiden aus welchem Grund auch immer zerkriegen? Oder was anderes schief geht? :augen: Ok, ich will den Teufel nicht an die Wand malen und würde Mitch von Herzen wünschen, dass es mit dem Raum für das eventuell zukünftige Büro klappen würde! :daumenhoch2

Es bleibt immer ein Restrisiko, das ist richtig. Wie oft haben sich Geschäftspartner schon zerstritten (siehe Henry, Carlo und Eric, ne :grins )? Und wenn es ums Geld geht, hört die beste Freundschaft auf. Mal sehen, ob sie ein Büro o. ä. finden werden.
Simsi68 hat geschrieben:
10.08.2018, 16:43
Heheee, Maddy will nicht glauben, dass es Schutzengel gibt :grins Süß, die Kleine! Onkel Mitch muss unbedingt zum Spielplatz nachkommen! :nicken

Nein, das wollte sie partout nicht. Ich finde die Kleinkinder bei Sims 4 einfach zu drollig, auch wie sie laufen. :verliebt:
Simsi68 hat geschrieben:
10.08.2018, 16:43
Das war zwar ein sehr kurzes (ich weiß, Story-technisch; das kenne ich zur Genüge), aber tolles Kapitel, sehr unterhaltsam! :daumenhoch1 Super geschrieben und mit wunderschönen und vielsagenden Bildern versehen! :daumenhoch2 Vielen lieben Dank dafür, liebe Marga! :hug02

Es war in der Tat etwas kurz, aber das andere Kapitel hätte irgendwie nicht dazu gepasst. Bilder vom Spielplatz oder so, habe ich keine. Deswegen wäre es mit etwas ganz anderem weitergegangen. Ich werde hier eher keine allzulange Kapitel posten. Aber es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat. :hug02
Simsi68 hat geschrieben:
10.08.2018, 16:43
Und jetzt bin ich tierisch gespannt, wie es weiter geht. Egal mit wem :grins Mich interessieren alle :klatschen1 :daumenhoch1

Das freut mich sehr, dass Dich alle interessieren. :freu2 Wahrscheinlich kommt noch ein weiterer Haushalt dazu. Mal sehen, zwei Sims dazu habe ich schon erstellt. :grins

Vielen Dank für Deinen Kommentar, Dein Lob, die netten Worte und auch die Gedanken, die Du Dir wieder gemacht hast. Ich habe mich sehr darüber gefreut, liebe Astrid. :hug02 Vielleicht klappt es noch in dieser Woche mit einem neuen Kapitel, spätestens dann zum Wochenende.

LG Marga

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