Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

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cheli24
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SdV 2 Kommentarbeantwortung

Beitrag von cheli24 » 17.07.2018, 07:35

Hallo zusammen, :winken

bevor es mit einem neuen Kapitel - evtl. heute Abend - weitergeht, erst noch zu den Kommentaren, über die ich mich wieder riesig gefreut habe. Vielen Dank.
:hug01


Hallo Astrid! :winken
Simsi68 hat geschrieben:
09.07.2018, 16:09
Hallo Marga! :winken02 Aaaaah toll, es geht weiter!

Ja, es geht weiter.

Simsi68 hat geschrieben:
09.07.2018, 16:09
Oh, Billy ist also ein Typ Mensch, der nirgends lange bleiben kann. Interessant! Bild Ach herrjeh, Billy ist ja Job-mäßig NOCH schlimmer als Trish! SIE hat sich ja schon oftmals in Gefahr gebracht, aber das mit Billy ist der Wahnsinn!!! :durchdrehen Deshalb hatte sich also seine damalige Freundin von ihm getrennt… :kopf: Aber irgendwie kann ich sie verstehen!


Ja, Trish und er ähneln sich in dieser Hinsicht, wenngleich aus anderen Beweggründen. Billy hatte immer das Abenteuer gereizt, auch wenn er sich damit in Gefahr gebracht hatte. Bei Trish jedoch ist es die Neugierde, die sie nicht ruhen lässt. So hatte sie damals alle Warnungen in den Wind geschlagen, obwohl Kyle sie immer wieder daraufhin gewiesen hatte. Ein Umstand, den sie einfach nicht ablegen kann. Billy hat es mittlerweile gelernt und die schmerzhafte Erfahrung machen müssen. Leider zu spät. Ich denke mal, dass er nie mehr so handeln würde. Und ich glaube, das würde Katie auch nicht mitmachen, sollte mehr aus den Beiden werden.
Simsi68 hat geschrieben:
09.07.2018, 16:09
Aaah, und jetzt kommt Katie - voller Vorfreude auf Billy und den heutigen Tag! Aber auch Billy freut sich sehr auf diesen Tag und natürlich Katie und kann es kaum mehr erwarten bis sie kommt!

Ja, sie haben sich beide auf diesen Tag gefreut. Sie waren sich ja auch von Anfang an sehr sympathisch, ne.
Simsi68 hat geschrieben:
09.07.2018, 16:09
Und wie gedacht, verbringen die beiden einen wunderschönen Tag miteinander! Sie lernen sich nach und nach besser kennen, reden viel und kommen sich auch schon ein wenig näher.Uuuuuh ja, da knistert´s schon gewaltig bei den beiden! :verliebt:

Das kann man so sagen, ne. Vielleicht ist es ja auch die berühmte Liebe auf den ersten Blick. Beide ticken ähnlich und sagen, was sie denken, was sie fühlen. Das ist nicht wie damals bei Trish und Kyle, die ihre gegenseitigen Gefühle lange Zeit unterdrückt hatten. Katie und Billy gehen in dieser Hinsicht offener miteinander um.
Simsi68 hat geschrieben:
09.07.2018, 16:09
Ach, was war das wieder für ein wundervolles Kapitel!!! Text wie Bilder wieder klasse :daumenhoch1 Toll geschrieben und die Bilder hätten nicht schöner sein können! :klatschen1 Danke dafür, liebe Marga! :hug02 Und jetzt kann ich es schon wieder kaum erwarten und bin tierisch gespannt wie es weiter geht! :freu2


Es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat.

Vielen Dank für Deinen Kommentar, die netten Worte, Dein Lob und auch die Gedanken, die Du Dir wieder gemacht hast. Ich habe mich sehr darüber gefreut, liebe Astrid. :hug02


Hallo Simgurke!
:winken


Simgurke hat geschrieben:
12.07.2018, 20:14
Hallo Cheli, Mal wieder ein tolles Kapitel :daumenhoch2

Es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat.
Simgurke hat geschrieben:
12.07.2018, 20:14
Die Bilder waren wirklich klasse und ich mochte auch die Idee das Kate dem guten Billy die Stadt zeigt.

Ja, ich hatte mir überlegt, was sie an dem Tag machen könnten. Nur einfach am Strand wollte ich sie nicht liegen lassen. Und dann ist mir eben diese Idee gekommen. Billy will ja auch etwas von seiner neuen Heimat kennenlernen und da bietet sich eine Sight-Seeing-Tour hervorragend an. Und so nebenbei konnten sie sich auch besser kennenlernen. Mir hat der Tag mit den Beiden viel Spaß gemacht.
Simgurke hat geschrieben:
12.07.2018, 20:14
Die Sight-Seeing hast du auch wirklich gut beschrieben und New Sunset Valley ist auch eine sehr schöne Stadt.

Ich mag die Stadt auch sehr, da sie vieles beinhaltet, inklusive das Strandleben. Und wenn man mal mit der Kamera so hin- und her schwenkt, sieht man erst einmal, wie wunderschön New Sunset Valley ist.
Simgurke hat geschrieben:
12.07.2018, 20:14
Ich bin gespannt wie es mit den beiden weiter gehen wird, ich hoffe das es für die beiden ein Happy End geben wird aber mal sehen was noch alles passieren wird und ich bin immernoch am rätseln wo Trish steckt :confus3 .

Ja, schauen wir mal, ob aus den Beiden etwas wird. Ich wünsche es ihnen zumindest. Das nachfolgende Kapitel wird sich auf jeden Fall noch mit den Zwei beschäftigen. Danach weiß ich noch nicht genau, ob ich ein weiteres Kapitel anfügen oder dann doch mit Kyle weitermachen werde. Es kann auch durchaus der Fall sein, dass ich es aufteilen und hin- und her springen werde. Schauen wir mal. Aber, wo könnte Trish wohl sein?

Vielen Dank für Deinen Kommentar, Dein Lob, die netten Worte und auch die Gedanken, die Du Dir gemacht hast, Simgurke. :hug02 Ich habe mich sehr darüber gefreut.


LG cheli24 (Marga)
Zuletzt geändert von cheli24 am 19.07.2018, 08:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: SdV 2 - Sehnsucht, die nie vergeht

Beitrag von cheli24 » 19.07.2018, 01:52

Hallo zusammen, :winken

ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt das Kapitel.

Hier noch die beiden Song' s, die ich im Kapitel erwähnt habe:

Don't Stop Believing Journey

Here I Go Again Whitesnake


LG cheli24 (Marga)






Kapitel 7 - Drei sind Einer zu viel -





Am Veranstaltungsort herrschte schon reges Treiben. Der Strandabschnitt war hell erleuchtet, als Katie etwa eine halbe Stunde später zuhause eintraf. Kaum dass sie ihre Wohnung betreten hatte, zog sie sich rasch aus und hüpfte unter die Dusche, wo sie das nasse Kalt über ihren Körper laufen ließ. Während sie einen Klecks Haarshampoo auf ihre Handinnenfläche verteilte, ging sie in Gedanken ihren Kleiderschrank durch. Es war zwar nicht kalt, aber sie würde doch eine Jacke über ihrem Kleid tragen, das sie erst kürzlich in einer Strand-Boutique erstanden hatte. Sie freute sich auf den Abend mit Billy und ihn schon gleich wiederzusehen.

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Mit einem Handtuch bekleidet, stand sie wenig später auf ihrem Balkon. Oh, ich glaube, ich werde mich gar nicht lange aufhalten und schnell fertigmachen, denn es sind doch schon jede Menge Leute unterwegs, dachte sie, als sie hinüber sah.

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Dass der Abend jedoch ganz anders verlaufen sollte, hatte sie zu dem Zeitpunkt nicht ahnen können, als sie sich etwa eine halbe Stunde später auf den Weg zum Strand begab.

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Abwartend saß Katie an einem der Tische und schaute dem Treiben vor der Bühne zu, während sie sich dabei angeregt mit zwei Kommilitoninnen unterhielt. Ein Roadie tackerte gerade ein paar Kabel fest, ein anderer befestigte die Playlist auf dem Bühnenboden. Oben wurden noch einige Scheinwerfer eingestellt, ehe ein weiterer Roadie zum Mikrofon trat und einen Lautsprechercheck machte. „Check, check, Eins...Eins...Eins, Zwei...“, sprach er abwechselnd in das Mikro, um schließlich jemanden hinter der Bühne zuzurufen: „Check okay.“ Die jungen Frauen hatten gerade wieder Katie' s Tisch verlassen, als sie Billy auch schon kommen sah. Sofort machte sie durch Winken auf sich aufmerksam. „Billy, hier“, rief sie ihm zu, der sie auch gleich gesehen hatte.

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Katie‘ s Herz pochte, als er sich ihrem Tisch näherte. Zu Jeans trug er ein weißes Hemd, das seine Sonnenbräune noch durchstrich. Er sah unglaublich attraktiv aus und erntete so manch schmachtenden Blick der Damenwelt.

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Glücklich lächelnd stand sie auf und sah ihm entgegen. Es erfüllte sie ein wenig mit Stolz, als er sie an sich zog, seine Arme um ihre Taille legte und ihr zur Begrüßung einen Kuss auf die Wange hauchte.

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„Hallo, Katie.“

„Hallo, Billy. Du warst aber schnell fertig.“

Er grinste. „Das geht bei mir immer recht schnell. Bin ich von meinen früheren Auslandseinsätzen gewohnt. Da hatte man auch nie viel Zeit. Wenn der Anruf zu einem Interviewtermin oder so kam, musste man in kürzester Zeit vorort sein. Aber abgesehen davon, warst Du auch sehr schnell und siehst einfach hinreisend aus.“

„Dankeschön“, erwiderte sie sein Kompliment und sah ihm strahlend in die Augen. „Du aber auch, wenn ich das mal anmerken darf.“

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Er bedankte sich ebenfalls und nahm neben ihr am Tisch Platz. Die Masse drängte sich vorne an die Bühne, auf der die Band gerade ihren Soundcheck abhielt. „Kennst Du die Band?“ Fragend schaute Billy Katie an.

Doch diese schüttelte den Kopf. „Nur vom Hörensagen. Aber jemand meinte, sie würden klassischen Hardrock spielen, so im Stile Journey‘ s und so.“

„Oh. Ich hatte mal das Vergnügen, die Band zu interviewen.“

„Echt? Wie das?“, wollte Katie interessiert wissen.

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„Ich habe am Anfang meiner beruflichen Laufbahn bei einer Musikzeitschrift gearbeitet und nach einem Konzert sollte ich sie damals für die Zeitschrift interviewen. War ganz nett, waren relativ unkompliziert. Vor kurzem habe ich sie mal bei einem Konzert in Phoenix getroffen. Die Band war im gleichen Hotel wie ich abgestiegen und abends nach dem Auftritt saß der Sänger noch auf einen Drink an der Hotelbar. Er ist sehr sympathisch, wir hatten uns noch nett unterhalten.“

„Die hatten den glaube ich bei Youtube gesehen und nach einem neuen Sänger gesucht, nachdem Steve Perry ausgefallen war. Aber ich finde, Pineda steht Perry in nichts nach. Wenn man die Augen schließt, könnte man meinen, Perry würde singen.“

Diesem Punkt stimmte Billy ihr zu. „Da hast Du Recht.“

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Sie unterhielten sich noch ein wenig, ehe es plötzlich dunkel wurde und Applaus einsetzte. Gespannt schauten sie nach vorne zur Bühne, auf der sich gerade eine Nachwuchsband platziert hatte. Der Drummer, zwei Gitarristen, ein Bassist, eine Keyboarderin und ein Sänger. Sie sahen eher aus, als würden sie noch in die Highschool gehen und mühten sich kläglich ab. Gut waren sie nicht wirklich und das Publikum konnten sie auch nicht erreichen. Nach zwanzig Minuten war ihr Debüt beendet.


Katie war gerade auf der Toilette, als sich Billy plötzlich ein paar lange schlanke Beine, die in hohen Stilettos steckten, seinem Tisch näherten. Er wurde erst auf sie aufmerksam, als er jemanden „Billy“ rufen hörte.

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Neugierig schaute er in die Richtung und sah Gretta selbstsicher auf sich zukommen. Die Schwedin zog in ihrem knappen Top und der ebenso knappen Jeans-Hotpans so manche Männerblicke auf sich. Keiner hätte wohl bei ihrem Anblick und der sexy Figur vermutet, dass sie bereits Mutter eines zwanzigjährigen Sohnes war.

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Unaufgefordert nahm sie neben ihm Platz. „Hi, Billy. Das ist aber schön, dass ich Dich hier treffe. Ich wollte erst mit meiner Zimmernachbarin hierher kommen, aber die hat mich wegen eines Kerls versetzt. Na ja, warum sollte ich im Hotelzimmer versauern, ne? Habe ja eh nur noch diesen Abend, dann geht es wieder zurück nach Europa.“

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Sie wandte sich kurz zur Bühne und fragte dann: „Und wie war die Nachwuchsband?“

Billy verzog sein Gesicht. „Nicht mein Geschmack, der Gesang war auch nicht gut.“

Gretta nickte. „Dann warte mal, bis die „Nordiques“ kommen. Wusstest Du, dass die ursprünglich aus meiner Heimat stammen?“

Überrascht schaute Billy zu den Jungs, die gerade die Bühne betreten hatten. „Echt? Sind das Schweden?“

„Bis auf den Drummer, das ist ein Brite. Sie waren damals Opener bei Mando Diao, als die in den USA tourten. Ein Produzent ist auf sie aufmerksam geworden und schon hatten sie einen Plattenvertrag. Sie sind hier schon recht erfolgreich, wenngleich sie in Schweden noch als Geheimtipp gelten. Aber ich habe heute Morgen den Soundcheck gehört. Nicht schlecht, wird bestimmt toll.“ Gretta schaute hinüber zur Bar. „Ich hol‘ mir etwas zu Trinken. Willst Du auch etwas?“

„Ich weiß noch nicht, was ich trinken soll. Was haben die denn so alles?“

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Gretta zählte gerade die Getränke auf, als Katie um die Ecke kam und sich schnellen Schrittes ihrem Tisch näherte. Plötzlich stutzte sie und hielt inne, als sie die unbekannte Blondine an Billy‘ s Tisch bemerkte. Nanu, wer ist denn das und was macht sie an unserem Tisch? Hm, anscheinend kennen sie sich, so angeregt, wie sie sich unterhalten.

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Zögernd trat sie schließlich näher und sah etwas irritiert auf die Blondine. „Hallo“, zwang sie sich schließlich zu einer Begrüßung und sah abwechselnd von Billy und auf die ihr unbekannte Frau.

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Überrascht sah Gretta die Braunhaarige an, die soeben am Tisch wieder Platz genommen hatte. Fragend wandte sie sich an Billy. „Ähm, entschuldige. Du bist nicht alleine hier, Billy?“

„Ach so. Ja, nein. Ähm, Katie, das ist Gretta. Gretta, Katie.“

Die Frauen begrüßten sich mit einem saloppen „Hallo“, ehe die Blondine zu Katie meinte: „Ich wollte gerade etwas zu trinken holen. Soll ich Dir vielleicht etwas mitbringen?“

Katie schüttelte den Kopf. „Das ist nett von Dir. Aber ich möchte nichts, Danke.“

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Während sich Gretta entfernte, klärte Billy Katie kurz auf. „Ihre Zimmernachbarin hat sie versetzt. Es ist doch okay, wenn sie bei uns sitzt, oder? Ich meine, sie ist ganz alleine hier und es wäre doch sehr unhöflich…“ Etwas unsicher sah er Katie an.

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„Ja, natürlich“, meinte sie etwas zögernd. Nun gut, es war ja nichts dabei, wenn sie bei ihnen saß. „Woher kennst Du sie eigentlich? Du hattest mir doch erzählt, hier niemanden zu kennen, als ich Dich gefragt hatte.“

„Sie ist die Joggerin, von der ich Dir erzählt habe. Du erinnerst Dich?“

Katie nickte dazu nur.

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„Sie bringen die Drinks an den Tisch“, sagte Gretta, nachdem sie wieder Platz genommen hatte. „Du wohnst hier?“, richtete sie nun das Wort an Katie.

„Ja, ich bin vor einem halben Jahr hierher gezogen.“

„Toll, ist eines klasse Gegend.“

„Ja, das ist es. Und Du machst hier Urlaub?“, wollte Katie interessiert wissen.

„Ja, schon seit einigen Jahren. Immer im gleichen Hotel. Früher hat mich mein Sohn immer begleitet, aber jetzt fühlt er sich dazu zu erwachsen“, meinte Gretta lächelnd.

„Oh, Du hast einen Sohn?“ Verdutzt sah Katie die Blondine an.

„Ja und ich bin sehr stolz auf ihn. Er beginnt im Herbst sein Studium in Boston.“

Sowohl Billy als auch Katie wäre schier die Kinnlade heruntergefallen. „Wie? Wie alt… ich meine, ich hätte Dich nicht älter als Mitte dreißig oder so geschätzt.“

„Oh, vielen Dank für das Kompliment, Katie. Aber Niklas wurde vor zwei Monaten zwanzig und ist bereits verlobt. Ich hoffe nur, sie machen mich noch nicht so schnell zur Großmutter.“

„Wow“, zeigte ich nun auch Billy überrascht. „Das hätte ich jetzt auch nicht gedacht.“

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Gretta sah neugierig auf Billy und Katie. „Seid Ihr Beiden zusammen oder so?“

Die Frage war so überraschend gekommen, dass sie fast gleichzeitig den Kopf schüttelten. „Nein, sind wir nicht.“

„Okay. Nicht, dass ich da irgendwie…denn das will ich nicht. Was ist, kommt Ihr mit vor zur Bühne? Die Band fängt gerade an zu spielen?“

Wenig später standen sie vor der Bühne und lauschten den Songs, die einerseits rockig und hart klangen, dann jedoch wieder sanft und melodiös.

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Die Band zog alle Register ihres musikalischen Könnens, zelebrierte in den melodiösen Tönen, der Drummer spielte ein fast fünfminütiges Solo, während auch der Keyboarder sein Können unter Beweis stellte. Als am Ende der Show der Bassist eine Coverversion von Journey‘ s „Can‘ t stop Believin“ ankündigte, war die Menge aus dem Häuschen. „Super“, „ah, ich liebe diesen Song“, „Ihr seid Klasse“, tönte es rund herum, was die Band nur noch mehr anspornte. Und so spielten sie am Ende noch den Whitesnake-Klassiker „He’re I go again“.

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Nachdem die Band ihr Spiel beendet hatte, zog es die meisten der Gäste an die Bar, in der schon reges Treiben herrschte. Katie und Billy standen noch eine Weile an der Bühne, während sich Gretta mit Dave, einem der Barkeeper, unterhielt.

„Die waren nicht schlecht, oder?“ Billy sah Katie fragend an.

„Ja, das fand ich auch. Die werden ihren Weg gehen. Der Keyboarder hat ein bisschen Ähnlichkeit mit Dir.“

„Echt? Findest Du?“

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Katie nickte, während Gretta ihr im Hintergrund zustimmte: „Da hat sie Recht. Ihr könntet Brüder oder so sein.“

Billy lachte. „Oh, da muss ich mal meine Mum fragen, ob sie vielleicht…“

„Oder Deinen Dad. Es muss ja nicht zwangsläufig Deine Mum sein“, klärte Katie ihn auf.

Daraufhin erzählte ihr Billy, dass er noch drei Geschwister hatte, zwei jüngere Brüder und eine ältere Schwester.

„Bei uns ist es genau umgekehrt. Wir sind drei Mädchen und ein Junge.“

„Oh je“, lachte Billy. „Auch nicht gerade besser. Aber ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Geschwistern.“

In diesem Punkt konnte ihm Katie zustimmen.

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Während die Band ihre Instrumente wegpackte, nahmen Katie, Billy und Gretta wieder an ihrem Tisch Platz und unterhielten sich über Dieses und Jenes. Katie‘ s anfängliches Misstrauen der Blondinen gegenüber war verflogen und sie fand sie eigentlich ganz nett. Sie bewunderte die Schwedin, die schon früh schwanger wurde und vom Kindsvater mit dem Kleinen sitzengelassen worden war. Trotz aller widrigen Umstände und mit Hilfe der Eltern, hatte sie studiert und leitete heute eine große Kunstgalerie in Stockholm, erzählte sie den Beiden bereitwillig.

„Das finde ich toll, wie Du Dein Leben meisterst, Gretta“, erwiderte Katie, nachdem Gretta geendet hatte.

„Ja, auch wenn es nicht immer einfach war. Aber wenn ich Niklas sehe, dann weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe.“ Sie schaute in die Runde und sagte: „Jetzt hätte ich Lust zu tanzen. Kommt wer mit?“

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Sie sah von Billy auf Katie. Doch diese schüttelte nur den Kopf. „Sorry, Gretta. Aber mein Fuß tut etwas weh. Aber Billy, wenn Du vielleicht…“ Fragend sah sie ihn an.

„Auf Billy, dann komm‘ Du mit.“

Etwas unsicher sah dieser zu Katie. Doch diese nickte nur: „Geh‘ ruhig, das ist okay. Meine Beine sind noch etwas schwer vom Laufen.“

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An Gretta gewandt, sagte Billy. „Katie hat mir heute die Stadt gezeigt. Wir sind viel gelaufen.“

Die Blondine lachte. „Ja, das denke ich mir. Es geht ja auch immer hoch und runter. Also, dann lass‘ uns mal das Tanzbein schwingen. Bis dann, Katie.“ Und schon hatte sie Billy‘ s Hand genommen und ihn mit zur Tanzfläche gezogen.

***

Mittlerweile war fast eine Stunde vergangen und Billy tanzte immer noch ausgelassen mit Gretta, während sich Katie zusehend langweilte, zumal sie immer wieder von einem aufdringlichen Kerl angebaggert wurde, der ihr Nein einfach nicht verstehen konnte. Als es ihr schließlich zu viel wurde, sprach sie einige deutliche Worte mit ihm. Das schien gewirkt zu haben, denn er trollte sich nun endgültig davon. Katie sah kurz zur Tanzfläche, auf der sich Billy immer noch mit der Blondine tummelte. Sie wandte den Blick wieder ab und starrte Gedankenverloren ins Leere. Was mache ich hier eigentlich noch? Genauso gut könnte ich auch nach Hause gehen und meinen Fuß hochlegen. Wenn er jetzt nicht in den nächsten zehn Minuten zurückkommt, gehe ich.

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Anscheinend existiere ich nicht mehr für ihn. Er schaut ja noch nicht einmal her,
dachte sie enttäuscht. Als nun auch noch südamerikanische Songs gespielt wurden und Katie sah, wie sich Gretta‘ s und Billy‘ s Oberschenkel immer wieder eng berührten, sich ihre Hüften bei den heißen Rhythmen trafen, hatte sie genug.

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So schnell wie es ihr heftig pochender Knöchel zuließ, erhob sie sich. Noch einmal schaute sie auf die beiden Tanzenden, die alles um sich herum vergessen hatten, wie es ihr schien. Trotz alledem tanzten sie perfekt zusammen, als hätten sie das schon immer getan. Katie seufzte auf und schluckte die Enttäuschung herunter, ehe sie sich zur Strandbar begab.

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Nachdem sie auf einem der Barhocker Platz genommen hatte, ließ sie sich die Getränkekarte geben und studierte diese ausgiebig. Mit Megan hatte sie oft hier gesessen und einige Drinks zu sich genommen. Die Bar hatte einen sehr guten Ruf und war am Wochenende stets gut besucht. Eigentlich gab es hier nichts mehr, dass sie nicht schon gegessen oder getrunken hätte.

„Hallo Katie-Schatz, was darf es denn sein?“, wandte sich der Besitzer der Bar an seinen Gast.

„Ich hätte gerne einen Deiner Longdrinks, klar und fruchtig. Du weißt schon, Barry.“

Dieser grinste. „Ich schaue mal, was ich alles da habe. Dauert aber ein bisschen. Ich habe da eine neue Kreation und Du darfst es heute zum ersten Mal testen.“

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Währenddessen hatte Dave, der in seiner Freizeit oft hinter der Bar arbeitete und hier in der Nähe eine Surfschule unterhielt, sich zu ihr gesellt. „Hi, Katie. Alles in Ordnung mit Dir?“, fragte er fast schon besorgt.

Sie wandte sich ihm zu. „Was meinst Du?“

„Na ja, ich habe Dich mit dem blonden Schönling zusammen sitzen sehen. Und nun tanzt er mit Gretta?“

„Ich kann nicht tanzen, Dave. Habe mir gestern den Knöchel verstaucht.“

„Oh, autsch. Wie ist denn das passiert?“

In kurzen Worten erzählte sie von dem Liegestuhlunfall. Nachdem sie geendet hatte, nahm er auf einem der Barhocker Platz und fragte: „Du magst ihn, hm?“

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Katie zuckte mit den Schultern und begutachtete das Glas, das Barry ihr hingestellt hatte. „Und wenn schon. Für ihn scheine ich ja nicht mehr zu existieren. Na ja, ich trinke noch meinen Drink und dann gehe ich.“

„Das solltest Du nicht tun, Katie. Vielleicht…“

„Dave, kommst Du mal?“, rief in diesem Moment die junge Barkeeperin, die neu im Team war. Katie lächelte ihm zu und nahm schließlich ihr Glas in die Hand, um einen großen Schluck zu trinken, während Dave hinter dem Tresen verschwand. Das etwas säuerliche und leicht herbe Getränk hatte genau ihren Geschmack getroffen.

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„Schmeckt sehr gut, Barry“, rief sie dem Barkeeper anerkennend zu. „Was ist da alles drin?“

„Schätzchen, Du weißt doch, dass ich nie meine Rezepte verrate.“

„Schade“, meinte Katie bedauernd.

„Na ja, vielleicht mache ich für Dich eine Ausnahme. Übrigens siehst Du hinreisend in diesem Kleid aus, wenn ich das mal anmerken darf.“

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Mittlerweile hatte auch der Keyboarder der Band am hinteren Teil der Bar Platz genommen. Aus den Augenwinkel bemerkte Katie seinen Blick. Gretta hat Recht. Er und Billy könnten wirklich Brüder sein. Aber Billy sieht umwerfender aus. Er wäre einfach der perfekte Mann. Jemanden, von dem ich immer geträumt habe,seufzte sie auf.

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Bei dem Gedanken schossen ihr ungewollt Tränen in die Augen, die sie nun nicht mehr zurückhalten konnte. Fehlt noch, dass ich wegen diesem Idioten auch nur eine Träne vergieße. Verdammt Billy, wir hatten solch einen schönen Tag verbracht und jetzt benimmst Du Dich wie ein Arschloch.

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„Tränen in solch hübschen Augen? Das ist kein Mann wert“, riss Dave sie aus ihren Gedanken, der neben sie getreten war und die Tränen der hübschen Brünetten mit Besorgnis zur Kenntnis nahm. So hatte er sie noch nie erlebt. Er nahm ihre Hand und zog sie vom Hocker herunter. „Was ist denn, Süße? Hm? Willst Du es mir erzählen?“

Katie sah ihn aus tränennassen Augen an und antwortete: „Liegt es an mir? Bin ich zu naiv, steht auf meiner Stirn treudoof geschrieben? Warum gerate ich immer an die falschen Männer? Sei ehrlich, Dave.“

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Dave schüttelte den Kopf und zog sie in seine Arme. „Nein, es liegt bestimmt nicht an Dir. Ich kenne Gretta schon seit einigen Jahren. Sie hat ein sehr einnehmendes Wesen und weiß ihre weiblichen Reize gekonnt einzusetzen. Aber sie meint es nicht ernst. Sieh mal, sie reist morgen wieder ab, Du aber bleibst hier. Es ist einfach ihre Art. Sie flirtet gerne. Aber ich denke, dass da nichts ist. Ich habe Euch vorhin beobachtet, Du und der Blonde, als Ihr vor der Bühne gestanden habt. Er hatte nur Augen für Dich. Glaub‘ mir. Und mal so nebenbei bemerkt, Ihr würdet ein sehr hübsches Paar abgeben. Ich an Deiner Stelle würde nicht so schnell aufgeben.“

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Dave mochte Katie sehr und wäre er nicht schon seit einigen Jahren verheiratet und zweifacher Familienvater, dann hätte er bei ihr sein Glück versucht, wie er ihr einmal anvertraut hatte.

Seufzend antwortete sie darauf: „Nein Dave. Ich mag nicht mehr. Vielleicht ist es mir nicht gegeben, mit einem Mann glücklich zu werden. Wer weiß.“

„Aber das ist doch Unsinn, Katie. Jeder Topf findet irgendwann einmal seinen Deckel. Die Einen früher, die Anderen später…“

„Und solche wie ich“, unterbrach sie ihn, „finden ihn nie. Ist so, da kann man nichts machen.“ Katie zögerte kurz und entnahm schließlich ihrer Jeansjacke eine kleine Visitenkarte. Sie warf einen wehmütigen Blick darauf, ehe sie Dave fragte: „Würdest Du mir einen Gefallen tun und diese hier Billy geben? Ich habe dafür keine Verwendung mehr.“ Entschlossen drückte sie ihm diese in die Hand.

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„Bist Du Dir wirklich sicher?“ Stirnrunzelnd sah er sie an, nachdem er einen Blick drauf geworfen hatte.

Doch Katie nickte entschlossen. „Ja, das bin ich. So, jetzt zahle ich noch schnell meinen Drink und dann gehe ich nach Hause. Muss meinen Knöchel kühlen.“

„Der Drink geht auf mich, Katie.“

„Dankeschön, Dave. Das ist sehr nett von Dir.“

Dave umfasste mit seinen Fingern ihr Gesicht und wischte ihr mit dem Daumen die Tränen von der Wange. Liebevoll sagte er: „Ach, Süße. Wenn ich nicht schon glücklich verheiratet wäre… Aber Du machst einen großen Fehler, was Billy betrifft. Denk‘ nochmal darüber nach.“

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„Nein, Dave. Darüber muss ich nicht mehr nachdenken. So, ich gehe. Gute Nacht und Danke für Deinen Beistand und, dass Du immer so viel Geduld mit mir hast.“

„Soll ich Dich fahren?“, bot er ihr an.

„Nein, das musst Du nicht. Ich wohne ja gleich da drüben. Bis dann. Man sieht sich.“

„Ja, komm gut nach Hause und gute Nacht, Katie. Bis dann.“

Ohne Billy und Gretta noch eines Blickes zu würdigen, verließ Katie die Bar.


„Sag‘ mal, hast Du Katie irgendwo gesehen? Am Tisch sitzt sie nicht mehr…“ Verwundert schaute sich Billy um.

„Nein, zuletzt habe ich sie an der Bar sitzen sehen. Aber da ist sie anscheinend auch nicht mehr. Vielleicht ist sie auf die Toilette gegangen.“

„Ja, vermutlich. Du, ich denke, wir sollten jetzt auch Schluss machen.“

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Gretta lachte. „Ja, mir reicht es auch. Aber Du hast eine gute Kondition. Das muss man Dir schon lassen. Ich merke langsam, dass ich nicht mehr die Jüngste bin. Was ist, wollen wir uns noch einen Drink an der Bar genehmigen, ehe wir gehen? Vielleicht ist Katie bis dahin auch wieder zurück.“

In diesem Moment rief der Besitzer. „Hey, Ihr Beiden. Wir machen dann Schluss. Müssen die Sperrzeit und den Geräuschpegel einhalten.“

Billy nickte. „Gleich? Wir wollten sowieso aufhören. Sollen wir die Musik ausmachen?“

„Ja, danke, das wäre sehr nett. Einfach auf „off“ schalten, den Rest regle ich hinter der Bar.“

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Gretta und Billy waren gerade die Stufen emporgestiegen, als sich Billy ein Mann mit einer Rastafrisur näherte. „Entschuldige, bist Du Billy?“ Als dieser bejahte, drückte Dave ihm die Visitenkarte in die Hand, die ihm Katie gegeben hatte. „Tut mir Leid, man. Aber das soll ich Dir von Katie geben.“

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Billy warf einen kurzen Blick drauf und wurde augenscheinlich blass. „Wo ist sie?“, fragte er, während sein Herz laut pochte.

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„Sie ist vor ungefähr fünf Minuten gegangen.“

„Hat sie etwas gesagt?“

„Na ja, ich denke, das wirst Du nicht hören wollen. Sie hat die ganze Zeit hier gesessen und auf Dich gewartet.“

„Scheiße“, entfuhr es Billy.

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Besorgt trat Gretta näher. „Alles in Ordnung, Billy? Was ist das?“, deutete sie mit ihren Augen auf die Karte.

Doch Billy schüttelte nur den Kopf. „Ich bin solch ein Idiot. Gretta, es tut mir Leid. Aber ich muss da etwas geradebiegen, das ich verbockt habe.“

„Ist es wegen Katie? Billy, ich hatte gefragt, ob Ihr zusammen seid, ob es in Ordnung ist, wenn wir tanzen.“

Billy versuchte sie zu beruhigen. „Es ist nicht Deine Schuld. Ich hätte das nicht tun sollen.“

„Du magst sie, hm?“

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Offen sah er ihr in die Augen. „Ja, sehr sogar. Aber ich glaube, ich habe es gerade auf ganzer Linie vermasselt.“

„Dann entschuldige Dich bei ihr und wenn Du willst, dann werde ich noch mit ihr reden, bevor ich abreise. Weißt Du denn, wo sie wohnt?“

Bedauernd schüttelte er den Kopf. „Nein. Ich weiß nur, in irgendeinem der Häuser am Strand.“

„Handynummer?“

Er lachte traurig auf und sah auf die Karte in seiner Hand. „Die hat sie mir gerade wieder zurückgegeben und von ihr habe ich keine.“

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„Ach Billy, das tut mir so Leid. Das wollte ich wirklich nicht. Soll ich Dir suchen helfen?“

„Nein, das mache ich schon selbst. Aber danke für Dein Angebot.“

„Schon gut. Sollten wir uns vor meiner Abreise nicht mehr sehen, dann alles Gute, Billy. Du bist ein sehr netter Kerl. Nur leider für mich etwas zu jung und zu weit weg.“

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Sie umarmte ihn zum Abschied und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Ich wünsche Dir viel Glück und dass Du das mit Katie wieder hinbekommst.“

„Danke, Gretta. Und Dir einen guten Rückflug. Aber jetzt muss ich los.“

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***

Ratlos stand Billy wenig später vor dem Wohnblock, von dem er annahm, dass Katie dort wohnte. Wie sollte er sie aber finden? Zweimal zwanzig Parteien, zehn auf jeder Seite und ihren Nachnamen kannte er nicht. Er konnte ja um halb elf schlecht alle Leute rausklingeln.

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Während er ein Namensschild nach dem anderen las, rief plötzlich jemand: „Junger Mann, was machen Sie denn da? Suchen Sie jemanden Bestimmtes?“

Erschrocken zuckte Billy zusammen und sah sich wenig später einem Paar mittleren Alters gegenüber, das ihn argwöhnisch musterte. „Ja, ich suche in der Tat Jemanden. Sie wohnen nicht zufällig hier?“

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Als er keine Antwort bekam, fuhr er fort: „Ich suche nach einer jungen Frau, braune lange Haare, blaue Augen, liebreizendes Lächeln. Ihr Name ist Katie. Den Familiennamen kenne ich leider nicht.“

Das Paar blieb zwar auch weiterhin distanziert, war aber nun um einige Nuancen freundlicher. „Ich glaube, ich weiß, wen Sie meinen. Aber was wollen Sie noch so spät von ihr? Haben Sie schon einmal auf die Uhr gesehen. Es ist gleich elf.“

„Ich habe eine riesen Dummheit gemacht und wollte mich dafür entschuldigen. Bitte, es ist mir sehr wichtig.“

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Die Frau beratschlagte sich kurz mit dem Mann, während Billy ungeduldig wartete. Mehr konnte er in dieser Situation nicht tun. „Was denkst Du, Schatz? Er sieht nicht wie ein Verbrecher oder so aus und macht einen sympathischen Eindruck.“

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Der Mann stimmte seiner Frau zu. „Er scheint es ernst zu meinen. Also, wenn Du mich fragst, hat er verzweifelt geklungen. Ich würde es Katie wünschen, einen Mann wie ihn zu finden.“

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„Also, sollen wir ihm helfen?“

„Ja, ich denke, das sollten wir. Willst Du es ihm sagen oder soll ich das tun?“

Die Frau warf einen kurzen Blick auf Billy, der fast schon resigniert da stand. „Er tut mir irgendwie Leid, egal, was da jetzt gewesen ist. Aber sie würden schon optisch sehr gut zusammen passen. Und Du weißt ja, dass ich Katie mag.“

„Ja, ich mag sie auch. Also, wollen wir ihn mal nicht so lange zappeln lassen.“

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Die Frau trat auf Billy zu, der sie fragend ansah. „Hm, meine Mann und ich glauben nicht, dass Sie etwas Böses im Schilde führen. Allgemein verfüge ich über eine gute Menschenkenntnis. Okay, junger Mann. Sie bleiben bitte hier stehen und ich schaue mal, was sich machen lässt.“

„Vielen Dank, Mam. Das werde ich Ihnen nicht vergessen“, bedankte sich Billy bei der älteren Dame.

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Er sah, wie sie auf einen der zwanzig Klingelknöpfe drückte und mit jemanden sprach. Es kam ihm unendlich lange vor. Aber vermutlich musste die Frau Katie erst überzeugen.

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Kurz danach winkte sie Billy und ihren Mann zu sich. „Wir fahren mit Ihnen rauf. Sie reden mit ihr und dann gehen Sie wieder. Ist das so in Ordnung? Sehen Sie, wir kennen Sie nicht und Katie liegt uns nun einmal sehr am Herzen“, offenbarte ihm die Frau.

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Billy nickte. „Nein, das ist schon okay. Heutzutage muss man schon vorsichtig sein. Aber ich bin ja schon froh, dass Sie mir weitergeholfen haben. Ohne Sie hätte ich Katie vielleicht nicht so schnell gefunden.“

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Er nickte als Zustimmung und begleitete das Ehepaar schließlich ins Innere des Haus, das eine sehr angenehme Atmosphäre ausstrahlte. In der Mitte stand ein großer Brunnen, dahinter befanden sich die Fahrstühle, einer zu jeder Seite. Während sie auf den Lift warteten, der noch auf der Dachterrasse verweilte, fragte der Mann, der bislang das Wort seiner Frau überlassen hatte: „Darf ich fragen, woher Sie Katie kennen?“

„Wir haben uns gestern am Strand kennengelernt und heute hat sie die Fremdenführerin gespielt und mir die Stadt gezeigt.“

„Oh, demnach kommen Sie nicht von hier?“

„Nein, ich bin gestern erst angekommen. Ich hatte vorher in Starlight Shores gearbeitet.“

„Ja, aber der Akzent klingt anders. Spontan hätte ich jetzt gesagt, Mittlerer Westen oder so.“

Billy lachte. „Die Richtung stimmt fast. Ich komme aus Kalifornien.“

„Ah ja.“

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Ihr Gespräch wurde durch den ankommenden Fahrstuhl beendet. Billy spürte, wie sein Herz plötzlich schneller schlug. Innerlich betete er, dass ihn Katie anhören würde. Zügig ging es schließlich nach oben, ehe sich mit einem kurzen Klingelton die Kabinentür öffnete.

„Da vorne die weiße Tür“, wies die Frau Billy die Richtung. „Viel Glück und eine Gute Nacht“, wünschten die Beiden ihm.

„Ihnen auch und nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe.“

Beklommenheit erfasste ihn, als er auf die Tür zuging, die wie er vermutete hatte, geschlossen war. Zögernd drückte er auf den Klingelknopf, ehe ein: „Ja, bitte?“, von drinnen ertönte. „Katie, hier ist Billy.“

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Katie stand mit pochenden Herzen vor ihrer Abschlusstür. Minutenlang hatte sie mich sich gerungen, als ihre Nachbarin Billy‘ s Kommen angekündigt hatte. Sie hatte sofort vermutet, dass nur er es sein konnte, der sie nun sprechen wollte. „Was willst Du?“, hörte sie sich fragen.

„Katie kann ich kurz reinkommen? Bitte, ich muss Dich dringend sprechen.“

Doch Katie wollte es ihm nicht zu einfach machen, zu sehr hatte sein Verhalten sie verletzt. „Es ist spät. Ich bin müde, mein Fuß tut weh. Also, geh bitte.“

Doch auch Billy gab nicht so schnell auf. „Katie, bitte. Ich geh‘ auch sofort wieder. Aber hör‘ mich doch wenigstens an.“

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Die junge Frau kämpfte mit sich und ihren Gefühlen. Schließlich gab sie nach und öffnete die Tür. „Na schön. Aber fass‘ Dich bitte kurz. Ich möchte schlafen.“

Billy nickte und begann schließlich, nachdem er die Tür wieder verschlossen hatte: „Katie, es tut mir sehr Leid. Ich bin so ein Idiot. Ich hätte Dich nicht so sitzen lassen dürfen. Ich war mit Dir dort und das hätte ich Gretta auch deutlich machen müssen. Ich soll mich auch in ihrem Namen bei Dir entschuldigen. Sie hat sich nichts dabei gedacht, wollte nur ein bisschen tanzen, mehr war da nicht. Aber sie hatte nicht gewusst, dass Du mir...“

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„Billy“, wurde er mit einer raschen Handbewegung unterbrochen. „Du bist mir keine Rechenschaft schuldig. Wir sind nicht zusammen, Du kannst tun und lassen, was Du willst. Ich hätte mir nur gewünscht, Du hättest mich dort nicht alleine sitzen lassen, während Du mit ihr getanzt hast. Vielleicht zwei oder drei Tänze, das hätte ich noch verstanden. Aber, eine Stunde, Billy. Eine geschlagene Stunde habe ich alleine da gesessen. So etwas muss ich mir beim besten Willen nicht antun. Hast Du eine Ahnung, wie ich mir vorgekommen bin?“

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Billy seufzte tief auf, ehe er leise erwiderte: „Katie, ich möchte nicht, dass etwas endet, bevor es überhaupt richtig begonnen hat. Bitte, gib‘ mir noch eine Chance. Ich verspreche Dir, dass so etwas nie mehr vorkommen wird. Ich mag Dich, Katie. Sehr sogar. Du bist eine tolle junge Frau, unkompliziert, ein Typ Frau, mit der man Pferde stehlen kann. Bitte, lass‘ mich Dir beweisen, dass ich es ernst meine.“

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„Und wie willst Du das machen?“ Argwöhnisch musterte sie den jungen Mann.

„Ich würde Dich morgen gerne zum Essen einladen. Vielleicht zum Griechen oder so?“

Doch schon wandte sie ein: „Wir haben hier keinen Griechen. Mit Lokalitäten ist es in New Sunset Valley nicht so gut bestellt. Da muss man schon weiter fahren.“

„Dann lass‘ mich morgen für Dich kochen?“

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„Wie denn? Du hast doch gar nichts zuhause und morgen ist Sonntag.“

„Mist, da habe ich nicht dran gedacht“, warf er resigniert ein, um schließlich mit hängenden Schultern dazustehen: „Hast Du vielleicht eine Idee?“

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Katie haderte mit ihren Gefühlen. Einerseits wollte sie es ihm nicht so einfach machen, aber andererseits wünschte sie sich nichts sehnlicher, als mit ihm zusammen zu sein. Schließlich sagte sie: „Na schön. Ich mach‘ Dir einen Vorschlag. Wir könnten bei mir brunchen. Du wohnst ja in der Nähe French Hills. Da gibt es einen kleinen Laden, in dem man sonntagmorgens einkaufen kann. Die haben leckeren Käse und frisches Parisiene Du könntest Käse und eine Stange Brot mitbringen. Um den Rest kümmere ich mich. Sei bitte so gegen elf hier. Danach könnten wir an den Strand gehen. Und vergiss‘ bitte Deine Badehose nicht.“

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Billy sah sie strahlend an: „Heißt das, Du gibst mir noch eine Chance?“

„Ja, ich denke schon. Ich hoffe, ich muss es nicht bereuen.“

Er zog sie sanft an sich und legte vorsichtig seine Arme um ihre schmale Taille. „Das wirst Du nicht, Katie. Versprochen. Ich mag Dich wirklich sehr und Du ahnst gar nicht, wie süß Du in diesem Shorty aussiehst.“

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Es war zwar nicht so, dass Katie nicht an Komplimente gewohnt wäre, die hatte sie schon oft bekommen. Aber aus Billy‘ s Mund klang es ehrlich und aufrichtig. Sie musste sich beherrschen, ihn nicht einfach zu küssen. Schon lange nicht mehr hatte sie sich in männlicher Begleitung so wohl gefühlt, wie mit Billy. „Dankeschön für das Kompliment. Das hast Du sehr lieb gesagt. Versprich‘ mir bitte, dass Du das nie mehr machst, Billy. Das ist so erniedrigend, wenn man mitleidvolle Blicke zugeworfen bekommt, während sich die Begleitung auf der Tanzfläche amüsiert.“

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Er sah sie gebannt an. „So etwas wird nie mehr vorkommen, Katie. Lieber bleibe ich den ganzen Abend mit Dir am Tisch sitzen, halte Deine Hand und schaue Dir tief in die Augen. Du hast wunderschöne Augen und ein liebreizendes Lächeln. Soll ich Dir mal etwas verraten? Mich hat es ganz schön erwischt, Katie.“

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„Mir geht es genauso, Billy. Deshalb hatte mich Dein Verhalten ja auch so enttäuscht. Würde ich gegen meine Vernunft handeln, würde ich Dich jetzt bitten, hierzubleiben. Aber ich habe in der Vergangenheit oftmals zu schnell gehandelt und will es deshalb langsam angehen lassen. Dich näher und besser kennenlernen, mehr von Dir erfahren. Ich freue mich auf morgen.“

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Zärtlich nahm er ihre Hand und hauchte ihr zum Abschied einen Kuss auf die Wange. „Ich freue mich auch, Katie. Bis nachher dann. Schlaf‘ gut und träume etwas Schönes. Ich mache mich jetzt auf den Heimweg. Bis später dann.“

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Ehe Katie noch etwas sagen konnte, war er auch schon zur Tür hinaus verschwunden.

***

Katie lag noch lange wach und ließ den Tag Revue passieren. Trotz alledem war es ein sehr schöner Tag gewesen und der am Ende doch noch einen glücklichen Ausgang genommen hatte. Vergessen waren die Tränen, die sie wegen Billy‘ s Verhalten vergossen hatte. Sie hatte sich sehr darüber gefreut, dass er sich bei ihr entschuldigt hatte, wenngleich ihr auch bewusst wurde, dass sie nur so reagiert hatte, weil sie eifersüchtig gewesen war. Ich habe mich doch schon längst in ihn verliebt. Und ich glaube, ihm geht es genauso, sonst wäre er nicht hierhergekommen, dachte sie, ehe sie die Augen schloss und mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht kurz darauf eingeschlafen war.



Kapitel 8 folgt...

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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von Simsi68 » 19.07.2018, 18:05

Hallo Marga! :winken02

WOW, Donnerwetter! Katie sieht wirklich wieder toll aus! :daumenhoch1 Und man merkt ihr richtig an, wie sie sich freut, Billy gleich wieder zu sehen! :nicken
Huch!!! :lechz: Und Billy erst! Er sieht ja wirklich mehr als umwerfend aus! :tsts:
Ja, sie sehen beide toll aus! :daumenhoch1

Na, das ist ja mal wieder klar! Diese aufdringliche Blondine. Kommt wohl nicht auf die Idee, dass Billy mit jemandem hier sein könnte? Nee? :kopfschuetteln
Oh, aber Katie´s Blick, als sie zurück kam, war nur all zu passend! :grins

Oh neeeeeeeeein, Billy was machst du? :augen: Es ist NICHT ok, wenn sie bei ihnen am Tisch bleibt!!! :kopf: Und ich denke, nicht nur für mich, sondern auch für Katie, bzw. erst RECHT für Katie! :kopfschuetteln

Die Band sieht auch echt klasse aus! Die machen ganz schön was her! :daumenhoch1 :klatschen1

Och, ganz ehrlich: ich hätte von Billy nicht erwartet, dass er so arg lange mit Gretta tanzt, sondern dass er wenigstens schnell wieder zu Katie zurück kehrt. Das finde ich jetzt nicht so schön von ihm! :confus3
Und die arme Katie langweilt sich jetzt. Nein, so hat sie sich den Abend sicher nicht vorgestellt. :weinen3:
Hm, Billy sieht nicht mal mehr hin zu Katie! Das gibt´s doch nicht! :meckern Das hätte ich wirklich nicht gedacht, nachdem er vorhin noch so von ihr angetan war. :kopf:

Ui, und schließlich tummelt sich die Band an der Bar um Katie herum. Der Keyboarder sitzt sogar gar nicht weit entfernt von ihr.

Aber Katie, ganz ehrlich: Billy sieht umwerfend aus, ja, aber ist das wirklich alles? Das was er ihr da gerade antut, das nenne ich nicht „perfekt“! Aber ihre anschließenden Gedanken, dass er sich jetzt wie ein Arschloch benimmt, treffen es auf den Punkt! Irgendwie jedenfalls... Vielleicht wollte das Billy gar nicht, hat sich nichts dabei gedacht; was weiß ich?! Aber trotzdem, arme Katie! Sie ist so enttäuscht und er merkt´s nicht mal! Sie tut mir so leid! :weinen1 Das hat sie echt nicht verdient!

Dieser Dave… Er scheint wirklich sehr nett zu nein und es ehrlich mit Katie zu meinen, als er ihr erklärt, wie Gretta tickt und was er beobachtet hatte. Er ist wirklich sehr aufmerksam :daumenhoch2
Naja, nicht so schnell aufgeben ist leicht von Dave gesagt in Katie´s momentaner Situation, würde ich mal sagen.

Oh, Katie ist laut dem Gespräch mit Dave wirklich enorm enttäuscht von Billy, so sehr, dass sie spontan sagt, dass sie ihn nicht mehr mag. Aber das glaube ich nicht so ganz, denn dafür hat es sie schon viel zu sehr erwischt. :herz2
Ich finde Dave sehr bemerkenswert: wie er ihr aufmunternd zuspricht, Billy nicht sofort aufzugeben usw. :nicken

Ach, JETZT kommt es Billy auch wieder in den Sinn, dass da ja auch noch Katie war, als sie aufhören zu tanzen und beginnt nach ihr zu suchen.
Tja, Billy… Das hättest du in der Tat nicht tun sollen. Jetzt erfährt er nämlich von Dave, dass Katie gegangen ist.

Aber Gretta scheint doch nicht so ganz so zu sein, wie es mir anfangs den Anschein hatte. Ich dachte nämlich, sie würde Billy gleich nach allen Regeln der Kunst anbaggern ohne Ende! Aber das tat sie nicht. Sie redet ihm stattdessen jetzt zu, er solle sich bei ihr entschuldigen und selbst hat sie sich auch noch angeboten mit Katie zu reden!

Oh, Himmel… Jetzt ist Billy total verzweifelt und beginnt nach Katie zu suchen, spricht sogar mit einem Ehepaar, das ihn vor dem Wohnblock angesprochen hat, was er da will (klar, wenn ein Typ einfach mitten in der Nacht vor der Haustür eines Wohnblocks steht, kann man da schon misstrauisch werden) und … sie möchten ihm helfen! :daumenhoch1

Und Billy bekam von Katie tatsächlich die Chance mit ihr zu sprechen, was ihr sichtlich nicht leicht viel, da sie viel zu enttäuscht war.

Und so wie es nun aussieht, möchte Katie Billy nun doch eine Chance geben: bei ihr brunchen… :daumenhoch1
Ok, also ich glaube jetzt auch, dass Billy wirklich eine Chance verdient hat. :nicken
Klar, sie wird und kann das was ihr Billy an diesem Abend erniedrigendes angetan hat nicht so schnell vergessen können, aber sie mag ihn, genau wie er sie und sie bedeuten sich gegenseitig sehr viel; deshalb denke ich auch, dass es berechtigt ist, dass Katie Billy eine Chance gibt.
Er hat sich anscheinend wirklich nichts dabei gedacht; hat nicht daran gedacht, wie sich Katie gefühlt haben musste. Aber ich kann Katie sehr gut verstehen. Als 5. Rad am Wagen… Nein, das ist nicht gut! :kopf:

Oooooooh mein Gooooooooott, Billy hat´s echt erwischt! :verliebt: So sehr, dass er es Katie einfach sagt, während er ihr mit seinem Gesicht gaaaaaaaaaanz nah ist. :herz2

Es kostet beide sehr viel Überwindung, die Nacht nicht sofort miteinander verbringen. Aber ich glaube auch, dass ihre Entscheidung ok war. Noch dazu da Katie ja mit zu schnellem Handeln (zu schnell die Nacht mit einem Typen verbringen) schon schlechte Erfahrungen machen musste.

Glücklicherweise war der Abend doch noch gut zu Ende gegangen, und das eigentlich nur, weil Billy so sehr viel an Katie liegt und sie eisern gesucht und nach einer Chance gefleht hatte.


„Ich habe mich doch schon längst in ihn verliebt. Und ich glaube, ihm geht es genauso, sonst wäre er nicht hierhergekommen...“
Genauso so ist es. Sonst wäre sie jetzt traurig und alleine eingeschlafen.


Ach, und was ich noch kurz anmerken wollte: die Frau, die am Veranstaltungsort ständig an einem Tisch mit Laptop oder Buch gesessen hatte… Ich habe sie sehr wohl bemerkt, aber ich denke, sie hatte keinerlei Bedeutung. Ich kenne solche Personen auf Veranstaltungsorten sehr gut aus dem Spiel: sie sind einfach nur sozusagen die Eigentümer des Veranstaltungsortes. Genau wie damals bei mir, als Aaron in Sunlit Tides seinen Auftritt hatte: Sonja Escobedo. Erinnerst Du Dich? Ich wollte sie eigentlich keine große Rolle spielen lassen, was ich dann aber ganz spontan doch getan habe = Vera´s Mama etc. :grins


Das war ein tolles Kapitel, mit Happy End!!! :klatschen1 :daumenhoch1
Text wie Bilder wieder klasse; toll geschrieben und die Bilder wieder seeeeeeeeeeeehr vielsagend und toll! :klatschen2 Danke dafür, liebe Marga! :hug02
Und jetzt kann ich es schon wieder kaum bis zum nächsten Kapitel erwarten und bin tierisch gespannt wie es weiter geht! :freu1


LG Astrid :tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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Beitrag von cheli24 » 22.07.2018, 14:48

Hallo Astrid, :hug02

vielen Dank für Deinen megalangen Kommentar, über den ich mich riesig gefreut habe.
:hug02
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Hallo Marga! :winken02WOW, Donnerwetter! Katie sieht wirklich wieder toll aus! :daumenhoch1 Und man merkt ihr richtig an, wie sie sich freut, Billy gleich wieder zu sehen! :nicken Huch!!! :lechz: Und Billy erst! Er sieht ja wirklich mehr als umwerfend aus! :tsts:

Es freut mich sehr, dass Dir deren Outfit gefällt. Aber das war vielleicht ein Act, kann ich Dir sagen. Ich hatte sie ihr Abend-Outfit an der Kommode ändern lassen. Mach‘ das Bild von Katie, als sie mit dem Handtuch auf dem Balkon steht und schicke sie schließlich zur Strandbar. Die anderen habe ich dorthin teleportiert, da ich Gretta für die Szene mit in den Haushalt aufgenommen hatte, ebenso wie Dave. Katie lass‘ ich an den Tisch sitzen, Billy auf sie zukommen und knipse einfach drauf los. Die an der Bar hatte ich auch gleich gemacht, nicht dass es dann zu spät wird und der Morgen schon wieder graut, bis alles im Kasten ist. Hatte aber zeitlich nicht alles hinbekommen, so dass ich am nächsten Sims-Tag weitergemacht habe. Wieder zur Location geschickt und habe mir dabei meine Screenshots angeschaut, welche zu welcher Szene passen könnten usw. Und dann oh Schreck, ist mir erst aufgefallen, dass Billy und Katie immer noch ihr Tages-Outfit anhatten. Ich hatte das echt nicht bemerkt, als ich beim Spielen war. Also musste ich alle Bilder nochmals machen. :cry: Warum ziehen die sich aber auch ständig um? :roll:
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Na, das ist ja mal wieder klar! Diese aufdringliche Blondine. Kommt wohl nicht auf die Idee, dass Billy mit jemandem hier sein könnte? Nee? :kopfschuetteln Oh, aber Katie´s Blick, als sie zurück kam, war nur all zu passend! :grins

Ich fand diesen Blick einfach grandios :grins und bin froh, dass ich ihn so festhalten konnte. Nein, Gretta hatte wirklich nicht daran gedacht.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Oh neeeeeeeeein, Billy was machst du? :augen: Es ist NICHT ok, wenn sie bei ihnen am Tisch bleibt!!! :kopf: Und ich denke, nicht nur für mich, sondern auch für Katie, bzw. erst RECHT für Katie! :kopfschuetteln

Im ersten Moment ja, da der Leser ja nicht weiß, was da noch kommt. Zumal sie Billy am Strand gegenüber schon sehr offenherzig war. Aber im Grunde genommen ist sie eine ganz Liebe. Sie ist ja nicht Charlene, ne. Die hätte sich vielleicht ins Fäustchen gelacht, hätte sie das mitbekommen. Katie hat ja seit jenem Vorfall in der Disco den Kontakt zu ihr abgebrochen, was aber auch mit ihrem Umzug nach New Sunset Valley zusammen hängt.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Die Band sieht auch echt klasse aus! Die machen ganz schön was her! :daumenhoch1 :klatschen1


Das war auch so was. Ich hatte mir extra eine Pose heruntergeladen, die Bühne war auch ein CC. Als ich die ersten Bilder gemacht hatte, da ging noch alles einwandfrei. Habe das eine Bild mit dem Poseplayer gemacht und die anderen wollte ich ganz normal machen. Doch plötzlich wollten die beiden Gitarristen nicht mehr auf der Bühne spielen und sind jedes Mal an die Bar gegangen, um dort zu spielen. Auf die Bühne konnte ich sie nicht mehr schicken, da es einfach nicht mehr funktioniert hatte. Also habe ich sie dorthin teleportiert und ihnen ganz normale Gitarren gegeben, da die, die ich für die Pose verwendet hatte, so nicht funktioniert hatten. Ich kann Dir sagen, bis ich die Bilder endlich hatte. Ich musste sogar die Treppen zur Bühne wegmachen, so dass sie mir nicht mehr weglaufen konnten. Ich hätte gerne noch mehr Bilder davon gemacht, aber es war einfach nicht möglich. Ob es Bug war oder am CC gelegen hatte, keine Ahnung.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Och, ganz ehrlich: ich hätte von Billy nicht erwartet, dass er so arg lange mit Gretta tanzt, sondern dass er wenigstens schnell wieder zu Katie zurück kehrt. Das finde ich jetzt nicht so schön von ihm! :confus3 Und die arme Katie langweilt sich jetzt. Nein, so hat sie sich den Abend sicher nicht vorgestellt. :weinen3: Hm, Billy sieht nicht mal mehr hin zu Katie! Das gibt´s doch nicht! :meckern Das hätte ich wirklich nicht gedacht, nachdem er vorhin noch so von ihr angetan war. :kopf:

Ich war mir nicht sicher, ob das glaubwürdig rüberkommt, wenn ich das so schreibe. Aber ich denke, beim Tanzen kann man da schon mal die Zeit vergessen. Natürlich war es nicht schön von ihm. Ich glaube, ich hätte gar nicht so lange gewartet und wäre schon vorher gegangen. Gretta muss man zugutehalten, dass sie das mit Billy und Katie nicht wusste. Sie hatte ja auch noch gefragt, ob die Beiden zusammen sind. Wie sie das gemeint hatte, sei einmal dahingestellt, war aber von Beiden verneint worden.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Ui, und schließlich tummelt sich die Band an der Bar um Katie herum. Der Keyboarder sitzt sogar gar nicht weit entfernt von ihr.

Ja, das war bei einer der Szenen, als mir die Gitarristen wieder einmal davon gelaufen sind. :grins Man sieht sie zum Teil auch auf den Bildern.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Aber Katie, ganz ehrlich: Billy sieht umwerfend aus, ja, aber ist das wirklich alles? Das was er ihr da gerade antut, das nenne ich nicht „perfekt“! Aber ihre anschließenden Gedanken, dass er sich jetzt wie ein Arschloch benimmt, treffen es auf den Punkt! Irgendwie jedenfalls... Vielleicht wollte das Billy gar nicht, hat sich nichts dabei gedacht; was weiß ich?! Aber trotzdem, arme Katie! Sie ist so enttäuscht und er merkt´s nicht mal! Sie tut mir so leid! :weinen1 Das hat sie echt nicht verdient!


Nee, der hatte einfach alles um sich herum vergessen. Vielleicht war er auch schon länger nicht mehr tanzen. Das weiß man nicht und Gretta ist eine hervorragende Tänzerin. Wäre das mit Katie‘ s verstauchtem Knöchel nicht gewesen, dann hätte er garantiert mit ihr getanzt.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Dieser Dave… Er scheint wirklich sehr nett zu nein und es ehrlich mit Katie zu meinen, als er ihr erklärt, wie Gretta tickt und was er beobachtet hatte. Er ist wirklich sehr aufmerksam :daumenhoch2 Naja, nicht so schnell aufgeben ist leicht von Dave gesagt in Katie´s momentaner Situation, würde ich mal sagen.

Dave mag Katie sehr und wenn er nicht schon glücklich verheiratet wäre, ja dann, hätte er bestimmt nicht locker gelassen. Aber er kennt Gretta sehr gut und weiß, dass sie gerne flirtet. Aber mehr ist da auch nicht, zumal Billy auch wesentlich jünger ist.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Oh, Katie ist laut dem Gespräch mit Dave wirklich enorm enttäuscht von Billy, so sehr, dass sie spontan sagt, dass sie ihn nicht mehr mag. Aber das glaube ich nicht so ganz, denn dafür hat es sie schon viel zu sehr erwischt. :herz2 Ich finde Dave sehr bemerkenswert: wie er ihr aufmunternd zuspricht, Billy nicht sofort aufzugeben usw. :nicken

Natürlich ist sie sehr enttäuscht und bittet Dave deshalb auch, die Visitenkarte an Billy zurückzugeben. Doch Dave hält das alles mehr oder weniger für ein Missverständnis und möchte nicht, dass Katie voreilige Schlüsse zieht. Deshalb spricht er ihr auch Mut zu.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Ach, JETZT kommt es Billy auch wieder in den Sinn, dass da ja auch noch Katie war, als sie aufhören zu tanzen und beginnt nach ihr zu suchen.Tja, Billy… Das hättest du in der Tat nicht tun sollen. Jetzt erfährt er nämlich von Dave, dass Katie gegangen ist.

Hm, leider etwas zu spät, ne. Die Erleuchtung hätte ihm viel früher kommen müssen.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Aber Gretta scheint doch nicht so ganz so zu sein, wie es mir anfangs den Anschein hatte. Ich dachte nämlich, sie würde Billy gleich nach allen Regeln der Kunst anbaggern ohne Ende! Aber das tat sie nicht. Sie redet ihm stattdessen jetzt zu, er solle sich bei ihr entschuldigen und selbst hat sie sich auch noch angeboten mit Katie zu reden!

Nein, das ist sie auch nicht. Wie gesagt, sie flirtet und zieht sich auch gerne aufreizend an, aber sie hat da nicht mehr im Sinn, zumindest nicht, was Billy betrifft. Vielleicht hatte sie aber auch bemerkt, dass sich etwas zwischen ihm und Katie anzubahnen scheint und hatte sich deshalb zurückgehalten. Mehr wäre zwischen ihnen nicht passiert. Zum Einen fliegt sie am nächsten Tag zurück und zum Anderen ist Billy zu jung, lebt auch zu weit weg und außerdem ist da auch noch Katie. Und nun, nachdem sie ihn so verzweifelt sieht, will sie ihm natürlich helfen, da ihr nun mehr als bewusst wird, dass Billy etwas an Katie liegt. Deshalb bittet sie sich auch an, ihm auf der Suche behilflich zu sein und auch, wenn nötig, mit Katie zu reden.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Oh, Himmel… Jetzt ist Billy total verzweifelt und beginnt nach Katie zu suchen, spricht sogar mit einem Ehepaar, das ihn vor dem Wohnblock angesprochen hat, was er da will (klar, wenn ein Typ einfach mitten in der Nacht vor der Haustür eines Wohnblocks steht, kann man da schon misstrauisch werden) und … sie möchten ihm helfen! :daumenhoch1

Ja, zunächst wussten sie nicht, was sie von der ganzen Sache halten sollen. Aber nach dem kurzen Gespräch waren sie dann doch sicher, ihm helfen zu wollen.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Und Billy bekam von Katie tatsächlich die Chance mit ihr zu sprechen, was ihr sichtlich nicht leicht viel, da sie viel zu enttäuscht war.

Sie war sich anfangs nicht sicher, ob sie mit ihm reden soll. Aber vermutlich hatte sie sich dann an den schönen Tag mit ihm zurückerinnert und wollte ihm dann wenigstens die Möglichkeit geben, ihr sein Verhalten zu erklären.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Und so wie es nun aussieht, möchte Katie Billy nun doch eine Chance geben: bei ihr brunchen… :daumenhoch1 Ok, also ich glaube jetzt auch, dass Billy wirklich eine Chance verdient hat. :nicken Klar, sie wird und kann das was ihr Billy an diesem Abend erniedrigendes angetan hat nicht so schnell vergessen können, aber sie mag ihn, genau wie er sie und sie bedeuten sich gegenseitig sehr viel; deshalb denke ich auch, dass es berechtigt ist, dass Katie Billy eine Chance gibt.

Na ja, anfangs war sie noch sehr zurückhaltend und wollte es ihm auch nicht zu leicht machen. Da hatte die Enttäuschung alles andere überwogen. Aber nachdem sich Billy nun wirklich alles von der Seele gesprochen hatte, war sie der Ansicht gewesen, ihm noch eine Chance einzuräumen.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Er hat sich anscheinend wirklich nichts dabei gedacht; hat nicht daran gedacht, wie sich Katie gefühlt haben musste. Aber ich kann Katie sehr gut verstehen. Als 5. Rad am Wagen… Nein, das ist nicht gut! :kopf:Beide haben nun ihren Standpunkt erklärt und Billy hatte sich wirklich nichts dabei gedacht. Er war sich gar nicht bewusst gewesen, wie sie sich gefühlt haben musste.

Es war ihm jetzt egal, nachdem sie sich ausgesprochen hatten. Ich glaube, er war so glücklich, so dass er einfach seine Gefühle Katie gegenüber offengelegt hatte. Das wiederum hatte Katie sehr imponiert und sein Engagement, sie zu finden, um sich bei ihr entschuldigen zu können, hatte ihr gezeigt, dass Billy viel an ihr liegt.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Oooooooh mein Gooooooooott, Billy hat´s echt erwischt! :verliebt: So sehr, dass er es Katie einfach sagt, während er ihr mit seinem Gesicht gaaaaaaaaaanz nah ist. :herz2


Ich hatte mir noch überlegt, ob ich die Beiden sich küssen lassen soll. Habe mich dann aber dagegen entschieden. Vielleicht beim nächsten Mal?
:grins
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Es kostet beide sehr viel Überwindung, die Nacht nicht sofort miteinander verbringen. Aber ich glaube auch, dass ihre Entscheidung ok war. Noch dazu da Katie ja mit zu schnellem Handeln (zu schnell die Nacht mit einem Typen verbringen) schon schlechte Erfahrungen machen musste.

Sie wollen es beide nicht überstürzen. Bei Billy weiß ich es nicht, aber zumindest bei Katie, da sie oftmals sehr spontan gehandelt und immer geglaubt hatte, ihre große Liebe gefunden zu haben. Das damals mit Kevin ist auch sehr schnell gegangen. Das will sie einfach vermeiden, auch wenn es ihr nicht leicht fällt. Aber ich denke auch, dass es so okay war, sie aber auch nicht so lange damit warten werden, wie damals Kyle und Trish. Nun gut, das war auch aus anderen Beweggründen.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Glücklicherweise war der Abend doch noch gut zu Ende gegangen, und das eigentlich nur, weil Billy so sehr viel an Katie liegt und sie eisern gesucht und nach einer Chance gefleht hatte.

Genauso war es. Er hat viel in diese Suche investiert, was Katie eben auch gezeigt, dass er sie offensichtlich sehr mag. Und ich glaube, sein Geständnis, dass es ihn erwischt hätte, hatte sie sehr sehr glücklich gemacht.
:verliebt:
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
„Ich habe mich doch schon längst in ihn verliebt. Und ich glaube, ihm geht es genauso, sonst wäre er nicht hierhergekommen...“Genauso so ist es. Sonst wäre sie jetzt traurig und alleine eingeschlafen.


Richtig und es hätte geendet, was noch gar nicht richtig begonnen hatte. Ob sie wohl nun ihren Mr. Right gefunden hat? Es wäre der Kleinen sehr zu wünschen.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Ach, und was ich noch kurz anmerken wollte: die Frau, die am Veranstaltungsort ständig an einem Tisch mit Laptop oder Buch gesessen hatte… Ich habe sie sehr wohl bemerkt, aber ich denke, sie hatte keinerlei Bedeutung. Ich kenne solche Personen auf Veranstaltungsorten sehr gut aus dem Spiel: sie sind einfach nur sozusagen die Eigentümer des Veranstaltungsortes. Genau wie damals bei mir, als Aaron in Sunlit Tides seinen Auftritt hatte: Sonja Escobedo. Erinnerst Du Dich? Ich wollte sie eigentlich keine große Rolle spielen lassen, was ich dann aber ganz spontan doch getan habe = Vera´s Mama etc. :grins

Ja, ich kann mich sehr gut daran erinnern. Das hattest Du dann aber gut gelöst. :daumenhoch2 Nee, ich habe keine Ahnung, wer die Frau war. Die saß einfach plötzlich mit ihrem Buch da und zum Glück war sie das auch noch am nächsten Abend, als ich den zweiten Teil der Bilder gemacht hatte. Ich hatte mir schon überlegt, wie ich das am Besten mache, sollte sie nicht mehr da sein. Das hätte dann blöde ausgesehen oder sie wäre eben gerade mal kurz weg gewesen. Aber es könnte natürlich die Besitzerin des Grundstückes gewesen sein. Ich hatte nicht darauf geachtet. Das einzige, was mich gestört hatte war, dass so wenig Leute da waren. Ich glaube, das ist bei Sims 4 besser geregelt, da trifft man immer irgendwo welche an.
Simsi68 hat geschrieben:
19.07.2018, 18:05
Das war ein tolles Kapitel, mit Happy End!!! :klatschen1 :daumenhoch1 Text wie Bilder wieder klasse; toll geschrieben und die Bilder wieder seeeeeeeeeeeehr vielsagend und toll! :klatschen2 Danke dafür, liebe Marga! :hug02 Und jetzt kann ich es schon wieder kaum bis zum nächsten Kapitel erwarten und bin tierisch gespannt wie es weiter geht! :freu1

Es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat, liebe Astrid. :hug02

Vielen Dank für Deinen tollen Kommentar, Dein Lob, die netten Wort und auch die Gedanken, die Du Dir wieder gemacht hast, liebe Astrid. :hug02 Ich habe mich sehr darüber gefreut. :klatschen1

Tja, mit der Fortsetzung ist es jetzt so eine Sache. Wenn ich bei Billy und Katie weitermachen will, was ich chronologisch eigentlich machen müsste, muss ich erst noch die Bilder machen. Schicke ich Kyle jetzt auf die Suche nach Trish, stimmt es von der Chronologie her nicht mehr. Also, werde ich doch erst die Bilder machen müssen, was aber bedeuten wird, dass jetzt eine kleine Pause kommt, je nachdem, wie ich zum Spielen komme. Wenn es nächste Woche am Abend noch so warm ist, glaube ich nicht, dass ich spielen werde und tagsüber geht es ja nicht. Mal schauen, vielleicht setzte ich mich auch heute noch dran.

LG Marga

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Re: SdV 2 - Sehnsucht, die nie vergeht

Beitrag von cheli24 » 04.08.2018, 15:01

Hallo zusammen, :winken

Ihr habt lange darauf warten müssen und ich freue mich riesig darauf, dass mit diesem Kapitel nun endlich eine der Schlüsselszenen dieser Story eingeleitet wird. Es wird sich über mehrere Kapitel erstrecken, so viel sei schon einmal gesagt. Das Kapitel ist recht lang und beinhaltet 70 Bilder.

Ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt das Kapitel.


LG cheli24 (Marga)



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Kapitel 8 - Wiedersehensfreude




Obwohl Billy erst kurz nach Mitternacht nach Hause gekommen war, war er schon um sechs Uhr wieder putzmunter gewesen. Vielleicht hatte aber auch die Aussicht, mit Katie einen weiteren Tag verbringen zu können, sein Schlafdefizit überwogen. Er hatte rasch geduscht, sich einen Kaffee gekocht und war dann zum kleinen Fischladen gelaufen, an dem er gestern auf seinem Heimweg vorbeigekommen war. Ja, sie würden um sieben Uhr öffnen und hätten auch frischen Lachs, hatte ihm die Besitzerin auf seine Frage hin mitgeteilt. Da auch der kleine Laden, den Katie ihm genannt hatte, um sieben Uhr öffnete, hatte er alles auf einmal erledigen können. Im Nu hatte er in seiner kleinen Küche zwei große Pfannenkuchen zubereitet und diese etwas abkühlen lassen. Aus Crème fraîche, ein wenig Meerrettichcreme, etwas Dill, Salz und Pfeffer hatte er die Füllung zubereitet. Anschließend die Pfannenkuchen mit Lachs belegt, die Füllung aufgestrichen, alles zusammengerollt und in Frischhaltefolie umwickelt. Zum Kühlen hatte er sie in den Kühlschrank gestellt.

***

Katie stand gerade in der Küche und traf noch ein paar letzte Vorbereitungen. Sie freute sich schon sehr auf den Tag und war ebenfalls früh aufgestanden, um Tisch und Stühle aus dem Keller nach oben auf den Balkon zu bringen. Der Tag versprach wieder sonnig und warm zu werden, so dass einem Strandbesuch am Mittag nichts im Wege stehen würde.

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Ob sich Billy auch freut, mich wiederzusehen? Irgendwie war er richtig süß gestern, als er sich entschuldigt hatte. Ich konnte ihm gar nicht mehr böse sein. Oh, mein Gott, ich muss nur an ihn denken und schon… Ich glaube, ich bin zum ersten Mal so richtig verliebt. Es ist ganz anders, als damals mit Kevin, da hatte ich nie dieses Kribbeln im Bauch verspürt, sowie jetzt bei ihm.

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Fröhlich pfiff sie vor sich hin, während sie den Teig in die Pfanne füllte. Ob er Kirschpfannenkuchen mag? Ich hätte ihn vielleicht danach befragen sollen. Aber falls nicht, ich habe ja noch Waffeln und Baguette. Ob er auch an den Käse denkt?

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***

Pünktlich um zehn Uhr stand Billy mit leicht klopfenden Herzen in Katie’s Wohnung, nachdem er sich auf der Gegensprechanlage angekündigt hatte. „Katie?“, rief er und schaute suchend zur Küche.

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Oh er ist schon da. Pünktlich ist er, das muss man ihm lassen.
„Komm‘ nur rein. Ich bin in der Küche“, rief sie ihm zu. Sie wusch sich gerade die Hände, während die Kaffeemaschine lief.

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Wie angewurzelt blieb Billy erst einmal stehen und stellte die Tasche neben sich ab, um interessiert die junge Frau zu betrachten, die ihm den Rücken zugewandt hatte.

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Zu einer halblangen weißen Hose trug sie ein rot-weißes Top, das von zwei schmalen Trägern gehalten wurde, ihre Füße steckten in weißen Segeltuchschuhen. Sie ist einfach zum Anbeißen. Richtig süß und ihre Augen erst. Wohlwollend glitt sein Blick über ihren graziösen Hals, hinunter zum Rücken, um an ihrem Po zu verweilen.

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Okay, ich sollte mich jetzt mal zusammenreißen,
dachte er und wollte ihr gerade einen guten Morgen wünschen, als sie sich auch schon zu ihm umwandte.

„Was ist, Billy? Bist Du angewurzelt?“

Er schluckte und trat an sie heran. „Guten Morgen, Katie. Du siehst einfach toll aus“, sagte er mit belegter Stimme.

„Dankeschön. Dir auch einen Guten Morgen und wie ich sehe, haben wir wohl einen ähnlichen Geschmack.“

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Lachend wies sie auf sein rotes T-Shirt, um ihn schließlich liebevoll zu umarmen. „Ich hoffe, Du hast einigermaßen gut geschlafen. War ja eher eine kurze Nacht.“

„Na ja, nicht wirklich“, gab er ehrlich zu. „Mich hat eine hinreißende Schönheit mit braunen Haaren und tiefblauen Augen vom Schlafen abgehalten.“

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„So so, muss ich mir Gedanken machen?“, blinzelte sie ihm schelmisch zu und Billy kostete es eine Menge Überwindung, ihren verlockenden Mund nicht zu küssen, als sie so dicht vor ihm stand. „Hast Du alles bekommen?“, deutete sich mit den Augen auf die Tasche, die er auf der Theke abgestellt hatte.

„Ja Baguette, Käse, eine Flasche Wein und ein paar Lachsröllchen. Das heißt, Du musst sie erst aufschneiden. Ich habe leider noch kein Küchenmesser.“

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Überrascht sah sie ihn an. „Wo hast Du die denn her? Die habe ich fertig zubereitet noch nie irgendwo gesehen.“

Billy grinste sie an. „Nee, gibt es auch nicht. Die habe ich heute Morgen gemacht.“

„Du hast sie selbst gebacken?“, rief sie erstaunt aus.

„Ja.“

„Wann bist Du denn da aufgestanden?“

„Um sechs. Wie gesagt, ich konnte nicht mehr schlafen, da sich all meine Gedanken nur um Dich gedreht haben.“

„Du bist doch verrückt. Das hättest Du nicht machen müssen. Aber die sehen echt lecker aus. Ich liebe Lachsröllchen.“

„Wirklich? Na, dann war das doch eine gute Idee.“

Sie strich ihm über die Wange und sah ihm lächelnd in die Augen. „Ja, das war es Billy. Wenn Du willst, kannst Du schon raus auf den Balkon gehen. Das Wetter ist so schön, da können wir draußen frühstücken. Das Essen habe ich auf dem Esszimmertisch stehen, da ich draußen nicht so viel Platz habe.“

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Doch auf einmal schüttelte Billy den Kopf und schien es sehr eilig zu haben. „Ich Idiot. Katie, ich muss nochmal kurz runter. Habe etwas vergessen. Ich bin gleich wieder da.“

Er wollte schon zur Tür hinauseilen, als Katie ihn zurück rief: „Billy? Nimm‘ den Hausschlüssel mit, der an der Tür hängt.“

„Ja, danke, mach‘ ich.“

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Was er wohl vergessen hat? Ob er bemerkt hatte, wie sehr ich mich auf unser Wiedersehen gefreut habe? Ich glaube, mich hat es ganz schön erwischt. Billy ist so süß. Wie konnte ich das gestern nur infrage stellen? Hm, die Lachsröllchen sehen echt lecker aus. Er ist doch verrückt. Stellt sich heute Morgen hin und backt Pfannenkuchen. Ach, ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich auf den heutigen Tag freue. Den Abend könnten wir mit etwas Wein und vielleicht einem guten Film ausklingen lassen. Hm, ich könnte ihn ja mal fragen, ob er mich am Samstag nach Sunset Valley begleiten will. Er braucht ja doch noch so einiges in seiner Küche und vielleicht auch ein paar Pflanzen. Unter der Woche klappt es leider nicht, da ich täglich Vorlesungen habe. Na ja, mal schauen. Vielleicht hat er aber auch schon etwas anderes geplant. Könnte ja auch möglich sein.


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Katie war so in ihre Gedanken vertieft, dass sie sich heftig erschrak, als Billy plötzlich wieder vor ihr stand.

„Habe ich mich in der kurzen Zeit verwandelt, dass Du so zusammenschrickst“, fragte er grinsend.

„Nei- nei- nein“, stotterte sie. „Ich war in Gedanken und hatte nicht mitbekommen, dass Du schon wieder zur Tür herein gekommen bist. Wo warst Du denn?“ Fragend sah sie ihn an, während er etwas in seiner Hand hielt, die er hinter seinem Rücken versteckte.

Doch plötzlich zog er die Hand hervor und streckte ihr einen leuchtenden roten Blumenstrauß entgegen. „Für Dich und als Wiedergutmachung, Katie. Es tut mir wirklich sehr Leid, was gestern passiert ist. Ich hoffe, sie gefallen Dir.“

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Der jungen Frau wurde es warm ums Herz, als sie stotternd meinte: „Oh, da- da- das wäre…Ich mei- meine…“ Sie räusperte sich, ehe sie noch einmal begann. „Das wäre doch nicht notwendig gewesen. Vielen Dank. Die sind wunderschön, Billy. Ich liebe Rosen.“ Genussvoll sog sie den Duft der Rosen in sich ein. Rote Rosen, wow. Ich habe noch nie rote Rosen bekommen. Ob er mir etwas damit sagen will? „Hm, riechen die gut.“

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Sie streckte sich ihm entgegen und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange.

„Doch das ist es, Katie“, widersprach er. „Ich habe mich wirklich saublöd verhalten und bin sehr froh, dass Du meine Entschuldigung angenommen hast und ich mit Dir den Tag verbringen darf.“

„Ist schon gut. So im Nachhinein gesehen, hätte ich Dich ja daran erinnern können, dass es mich auch noch gibt. Normalerweise gebe ich nicht so schnell auf.“ Sie strich ihm über die Wange und sagte leise: „Ich bin sehr glücklich, Dir begegnet zu sein.“

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„Das bin ich auch, Katie“, stimmte er ihr lächelnd zu und hielt ihre Hand fest. „Ich bin dem Schicksal dankbar, Dich getroffen zu haben. Kennen wir uns wirklich erst seit zwei Tagen? Mir kommt es so vor, als würde ich Dich schon ewig kennen. Mir ist noch nie eine Frau begegnet, die so selbstlos und herzlich ist wie Du, Katie.“

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Sie beugte sich zu ihm und flüsterte ihm leise ins Ohr. „Das geht mir gerade genauso. Wären aber die Hunde nicht gewesen…“

„Was dann?“, wollte er mit klopfenden Herzen wissen.

„Na ja, dann wäre ich wohl nicht über Dich gestolpert.“

„Also, haben wir das den Hunden zu verdanken.“

„In gewisser Weise schon. Aber ich hätte schon einen Weg gefunden, um mich auf Dich aufmerksam zu machen.“

„Soso. Dann hatten wir beide den gleichen Gedanken. Ich hatte mir nämlich auch schon überlegt, wie ich Dich ansprechen soll, als ich Dich von weitem gesehen hatte“, gestand er ihr.

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Fast eineinhalb Stunden verbrachten sie mit Essen und Trinken, lachten und scherzten dabei, lernten sich in Gesprächen immer besser kennen, fütterten sich gegenseitig und sahen sich dabei immer wieder in die Augen.

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Als Billy seine Hand auf ihre legte, sah sie ihn liebevoll an und ließ es auch zu, als mit dem Daumen über ihren Handrücken strich. Umso mehr bedauerte er, als sie plötzlich fragte: „Wollen wir dann an den Strand gehen, bevor es zu voll wird?“

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Billy antwortete ihr mit einem langen Seufzer. „Was ist, Billy? Willst Du nicht runter an den Strand?“

Etwas irritiert sah sie ihn an, während sein Blickfeld auf ihre Augen beschränkt war. Groß und tiefblau wie ein Ozean. Ihr Mund, der zum Küssen einlud.

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Nein, ich will nicht an den Strand, Katie. Ich will mit Dir alleine sein, Dich in meinen Armen halten, Dir in die Augen schauen, wenn ich Dir gestehe, mich in Dich verliebt zu haben. Nicht mehr und nicht weniger. Am Strand kann ich das nicht, da sind zu viele Leute. Aber all das sagte er ihr nicht, sondern meinte dazu nur: „Ja klar, doch. Dann lass‘ uns den Tisch abdecken.“

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Doch Katie schüttelte den Kopf und verwies ihn zurück auf seinen Stuhl. „Nichts da, Billy. Du bist mein Gast. Aber Du könntest die Getränke in die Kühltasche stellen, die auf der Theke steht. In der Zwischenzeit räume ich das Essen weg.“

„Dann lass‘ mich wenigstens das Geschirr spülen.“

„Wozu? Ich habe doch einen Geschirrspüler.“

„Okay, dann räume ich das Geschirr ein.“

***

Es war gegen 13 Uhr, als sie unten am Strand angekommen waren. Entgegen Billy‘ s Befürchtung war es doch weitaus leerer und ruhiger, als er angenommen hatte. Sie platzierten ihre Strandlaken, eingecremt hatten sie sich schon im Haus, als sie sich darauf nieder ließen und vor sich hinträumten. Billy hatte auf einen Sonnenschirm bestanden, nachdem Katie zunächst gemeint hatte, auf einen verzichten zu wollen. Aber er hatte sie überzeugen können, zumindest den Kopf unter dem Schirm zu schützen, was seiner Ansicht wichtig war, um einen Hitzschlag vorzubeugen.

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„Billy, schläfst Du?“ Katie stütze sich auf und sah auf den jungen Mann, der die Augen geschlossen hielt und zu schlafen schien. Kein Wunder, er hat ja kaum ein Auge zugemacht. Stellt sich heute Morgen hin und macht Lachsröllchen. Ach Billy, Du bist wirklich ein Traummann und so nebenbei bemerkt, er hat einen Traumbody und treibt bestimmt viel Sport. Es wäre schön, morgens mit ihm Joggen zu gehen, sowie früher mit Kyle. Hm, wie es ihm wohl geht? Brüderchen, ich vermisse Dich und hoffe, Du findest Deine Trish. Ich würde es Dir von Herzen gönnen, gerade weil ich selbst so glücklich bin und mich verliebt habe. Du würdest Dich bestimmt gut mit Billy verstehen, Kyle. Da bin ich mir sicher.

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„Hm. Hast Du was gesagt, Katie? Ich muss eingeschlafen sein“, meinte Billy gähnend, während sein Blick über ihren wohlgeformten Körper glitt. Sie hat eine atemberaubende Figur. Einfach eine wunderschöne Frau, bei der auch das Gesamtpaket stimmt. Nicht nur bildhübsch, sondern auch sehr klug und einfach ein liebevoller Mensch. Meine Güte, ich war schon lange nicht mehr so verliebt. Ob ich es ihr sagen soll? Aber nicht jetzt. Der Zeitpunkt muss passen.

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Er drehte sich um, um besser aufs Wasser schauen zu können.

„Ja, das habe ich gemerkt. Was ist, wollen wir ein wenig ins Wasser gehen? Mir ist warm.“

„Ja, mir auch“, stimmte ihr Billy zu.

„Komm, dann lass‘ uns in die Fluten stürzen.

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Lachend tummelten sie sich wenig später im Wasser, ehe sie sich ruhig treiben ließen, um anschließend noch etwas weiter raus zu schwimmen. „Es ist einfach herrlich hier. Nicht wahr, Billy? Ich habe es keine Sekunde bereut, hierher gezogen zu sein. Man hat quasi alles vor der Haustür. Meer, Sonne, Strand, Wald und Berge. Was will ich mehr?“ Außer einen Mann wie Dich, Billy, fügte sie in Gedanken hinzu.

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„Ja, fast wie in Vancouver. Manchmal vermisse ich es. Aber ich bin sehr glücklich darüber, dass meine Eltern wieder dorthin zurückgegangen sind.“

„Warum seid Ihr überhaupt dort weg?“, wollte Katie wissen.

„Es war beruflich bedingt. Mein Dad war in der Computerbranche tätig, genauer gesagt, in der Software-Entwicklung.“

„Verstehe. Vermutlich in Silicon Valley, oder?“

Billy lachte. „Auch, ja. Aber es hatte auch seinen Preis. So hatten wir ihn immer nur am Wochenende gesehen. Damals hatten wir noch in San José gewohnt, ehe wir über Los Angeles nach Venice Beach gekommen sind.“

„Und was macht Dein Dad jetzt?“

„Oh, er ist seit einem Jahr im Ruhestand und widmet sich seinem ersten Enkelkind.“

„Oh, schön. Mädchen oder Junge?“ Neugierig sah Katie ihn an.

„Ein Junge, Lewis. Gerade zwei geworden.“

„Süß. Sheila, mein Patenkind ist neun. Ich vermisse die Kleine.“

„Willst Du irgendwann wieder zurück nach Bridgeport?“

Katie schüttelte den Kopf. „Nein, trotz alledem gefällt es mir hier sehr gut. Ich werde nicht mehr zurückgehen. Du etwa?“

Billy sah sie nachdenklich an, ehe er erwiderte: „Na ja, man weiß nie was kommt. Aber nein, ich glaube es eher auch nicht. Ich könnte mir schon vorstellen, hier für immer zu bleiben.“

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„Kannst Du eigentlich tauchen?“ Grinsend sah Billy sie an, ehe sein Arm ihre Taille umfing und mit sich in die Tiefe zog. Prustend kamen sie wenig später wieder hoch und balgten sich wie Kinder im Wasser. Sie hatten dabei sehr viel Spaß und genossen es, wenn sie sich zufällig berührten. Billy hatte Katie gerade an sich herangezogen, als sie plötzlich untertauchte und unter seine Beine hindurchschwamm. Er erschrak sich dabei so, dass er das Gleichgewicht verlor und unter Wasser ging. Prustend kam er kurze Zeit später wieder hoch und sah sich suchend nach Katie umsah, die ihm kess zurief: „Damit hast Du nicht gerechnet, oder?“

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Na warte, Du süße kleine Hexe. Das zahl‘ ich Dir zurück, dachte er, während er mit seiner Hand auf dem Wasser aufschlug, um ihr eine Ladung ins Gesicht zu schleudern.

„Ah, Du hast noch nicht genug.“

„Du ja auch nicht“, grinste er, während sie sich japsend schüttelte.

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„Okay, das reicht, Billy. Ich schwimme zurück. Kommst Du mit oder willst Du noch bleiben?“

„Nein, ich komme mit. Wer weiß, wie vielen Männer Du ansonsten am Strand den Kopf verdrehst.“

„Ach und Du nicht?“, konterte sie.

Lachend erwiderte er: „Keine Chance, ich bin hetero.“

„Echt? Hätte ich jetzt gar nicht vermutet.“ Lachend spritze sie ihm erneut eine Ladung Wasser ins Gesicht, ehe sich umwandte und in schnellen Zügen in Richtung des Ufers schwamm.


Katie lag schon ausgestreckt auf ihrem Laken, als Billy triefendnass auf sie zukam. Wortlos ging er vor ihr auf die Knie, legte seine Arme unter ihre Beine und hob sie mühelos vom Strandlaken hoch.

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Sie zappelte wie ein Fisch im Wasser und rief: „Billy, lass‘ mich runter.“

„Nö“, lachte er nur und machte Anstalten, mit ihr zum Wasser zu gehen.

„Das wirst Du nicht machen, hörst Du? Ich habe mich gerade eingecremt. Bitte Billy.“

„Hast Du was gesagt? fragte er mit unschuldiger Mine. „Es ist so laut hier.“

„Was? Bitte Billy, lass‘ mich wieder runter.“

„Was bekomme ich denn dafür?“

„Wie, was meinst Du damit?“

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Etwas irritiert sah sie ihn an, während sein Blick ihr genau verraten hatte, was er von ihr wollte. Ihr Herz schlug ihr fast zum Hals, als sein Gesicht näher kam und sein Mund sich dem ihrigen näherte. In freudiger Erwartung schloss sie ihre Augen. Doch Kindergeschrei zerstörte das Knistern zwischen ihnen und Billy verfluchte innerlich diesen Zwischenfall, während er Katie wieder auf sicherem Boden absetzte.

Sie sah aufs Meer hinaus und sagte: „Einfach die Segel setzen und Leinen los. Das wäre schön. Warst Du schon mal segeln?“

Billy nickte. „Ja mit meinem Dad.“

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Während Katie immer noch gedankenlos aufs Meer hinausschaute, inspizierte Billy die Strandbar. „Soll ich uns einen Drink mixen?“, fragte er.

„Oh ja, das wäre nicht schlecht. Etwas fruchtiges oder so.“

„Ich schau mal, was sich machen lässt.“

Gekonnt gab er Zitronen- und Grapefruitsaft, sowie etwas Grenadine, einen kleinen Schuss Wodka und Eiswürfel in den Mixer und schüttelte diesen, ehe er die Gläser damit befüllte.

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„Nicht schlecht“, lobte Katie den jungen Mann. „Das hast Du aber nicht zum ersten Mal gemacht, oder?“

Er grinste. „Hauptsache, Dir schmeckt es.“

„Ja, er ist sehr gut. Etwas herb und nicht zu süß. Ich glaube, ich stelle Dich bei mir zuhause als Barkeeper ein.“ Billy lachte, während Katie auf die beiden Liegen deutete, die unter einem Sonnenschirm standen. „Was ist, wollen wir noch ein wenig entspannen, ehe wir unseren Strandspaziergang machen?

„Geht es denn mit Deinem Fuß?“, wollte Billy besorgt wissen.

„Ja, er tut auch nicht mehr weh.“

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„Ich will am Samstag zum Einkaufen nach Sunset Valley fahren. Hast Du vielleicht Lust, mitzukommen?“, begann sie das Gespräch, nachdem sie auf der Liege Platz genommen hatten.

„Am Samstag, sagst Du?“ Er schien kurz nachzudenken, ehe er nickte. „Gerne. Ja, das passt. Hast Du etwas Bestimmtes vor?“

„Ja, ich will Balkonpflanzen kaufen und noch einige Kleinigkeiten für den Balkon. In Sunset Valley gibt es einen großen Blumenladen und auch eine Mall. Dort könnten wir nach Küchenutensilien Ausschau halten. Du hast ja noch keine Messer.“

„Ich werde mir eine Einkaufsliste machen und ein paar Pflanzen werde ich mir auch zulegen. Vielleicht kannst Du mir da ein paar Tips geben?“ Fragend sah Billy Katie an.

„Ja, kann ich. Ein bisschen kenne ich mich aus, auch wenn ich nicht gerade einen grünen Daumen habe.“

„Fahren wir mit der U-Bahn?“

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Doch Katie schüttelte den Kopf. „Nein, ich komme mit dem Auto bei Dir vorbei. Sagen wir so um halb neun oder ist Dir das zu früh? Wir brauchen auf der Interstate eine gute Stunde, bis wir dort sind.“

„Nee, das ist okay. Was hältst Du von der Idee, bei mir zu frühstücken? Ich könnte uns Rühreier mit Speck machen und beim Bäcker ein paar Brötchen kaufen.“

„Ja klar, das können wir auch machen. Wann soll ich denn bei Dir sein?“, wollte Katie wissen.

„So um halb acht? Dann könnten wir noch in Ruhe frühstücken.“

„Okay, ist gebongt. Wollen wir dann los? Was meinst Du, Billy?“

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Dieser nickte ihr zu, ehe sie sich zu ihrem Spaziergang aufmachten, der sie bis zum anderen Ufer führte. Nach einem kurzen Aufenthalt auf der anderen Seite des Ufers begaben sie sich eine Stunde später wieder auf den Heimweg. Unterwegs hielten sie immer wieder mal an, um dem atemberaubenden Abendrot zuzusehen, das sich in zarten Rosé- und Pinktönen über dem Meer zeigte.

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***

Währenddessen in Lucky Palms


Das Wiedersehen der beiden Cousins fiel sehr herzlich aus. Seit Jason‘ s damaligen Besuch auf Sheila und Kyle‘ s gemeinsamer Geburtstagsparty, hatten sich die beiden nicht mehr gesehen. Anna war Anfang des Jahres bei Jason eingezogen. Eine spätere Hochzeit wollten sie nicht ausschließen, sich damit aber noch etwas Zeit lassen. Kyle freute sich sehr für die Zwei. Leider würde er Anna nicht antreffen, da sie derzeit bei ihren Eltern zu Besuch war, wie Jason ihm am Telefon schon mitgeteilt hatte.

„Schön, Dich wiederzusehen, Kyle. Hast mir irgendwie gefehlt“, sagte Jason.

„Du mir auch, Jason. Das ist ja auch schon wieder einige Monate her, ne.“

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Er musste sich erst an die Hitze gewöhnen, die ihn am Nachmittag mit ganzer Kraft entgegenschlug. Bei seinem Abflug in Bridgeport vor knapp viereinhalb Stunden waren es angenehme 25 Grad gewesen. Aber hier in der Gluthitze Nevadas kam es ihm fast doppelt so heiß vor. Vor knapp zwei Jahren war er zum ersten Mal in Lucky Palms gewesen. Er hatte im März an einem Seminar teilgenommen, bei noch relativ angenehmen Temperaturen. Aber jetzt im Juni war die Hitze mörderisch. Doch um Trish wiederzufinden, würde er alles in Kauf nehmen. Ob sie wirklich hier ist? Was wenn nicht, wo soll ich sie denn dann suchen? Vielleicht will sie aber auch gar nicht gefunden werden. Hätte sie sich sonst nicht mal bei mir gemeldet? Nein, natürlich nicht, nach Charlenes Aktion, dachte Kyle grimmig.

„Hast Du mir überhaupt zugehört, Kyle?“

Dieser erschrak und wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen. „Entschuldige Jason, was hast Du gesagt?“

„Ich wollte wissen, ob Du schon weißt, wo Du mit Deiner Suche beginnen willst? Moreno ist in Nevada und vor allem in Lucky Palms ein sehr häufiger Name. Zudem muss man hier nicht polizeilich gemeldet sein. Wie willst Du Trish‘ s Großeltern also finden?“

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„Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wo ich mit der Suche beginnen soll, Jason“, gestand er ihm.

„Du hattest doch am Telefon erwähnt, Trish‘ s Mum wäre in Lucky Palms auf die Schule gegangen und hat dort auch ihren Abschluss gemacht. Nun, so viele Mädchen werden bestimmt nicht aus Appaloosa Plains gewesen sein.“

„Auf was willst Du hinaus, Jason?“

„Na ja, ich könnte mal in der Schule nachfragen, in der ich zurzeit unterrichte. Vielleicht weiß da irgendjemand etwas darüber. Die Schule ist die älteste hier im Ort.“

„Und dann?“ Zweifel spiegelten sich in Kyle‘ s Gesicht wider.

„Vielleicht komme ich ja auch an die Adresse ihrer Großeltern. Ich werde mich gleich morgen früh erkundigen. Du kannst derweil im digitalen Telefonbuch recherchieren. Ich gebe Dir meinen Laptop. Aber jetzt trinken wir erst einmal eine Tasse Kaffee und dann erzählst Du mir, was genau passiert ist. Ich bin nämlich aus dem Telefonat gestern nicht daraus schlau geworden.“

„Das ist ein lange Geschichte, Jason“, wandte Kyle seufzend ein.

„Na und. Wir haben Zeit, meinetwegen die ganze Nacht. Ich habe erst zur dritten Stunde Unterricht.“

„Meinst Du denn, sie werden Dir in der Schule überhaupt Auskunft geben? Ich bin mir da nicht so sicher. Datenschutz und so.“ Kyle konnte seine Skepsis nicht verbergen.

„Ich weiß es nicht. Aber einen Versuch ist es wert. Viele Möglichkeiten werden wir nicht haben.“

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Jason packte Kyle’ s Reisetasche in den Wagen und bat ihn, in seinem Dodge Platz zu nehmen. Das gemietete Haus seines Cousins lag rund dreißig Autominuten vom Flughafen entfernt. Nachdem auch Jason eingestiegen war, machten sie sich auf den Weg.

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Zügig entfernten sie sich vom Flughafen und fuhren Richtung City. Während der Fahrt erzählte Jason einige Anekdoten aus dem Schulalltag, um Kyle ein wenig auf andere Gedanken zu bringen. Doch dieser hörte nicht wirklich zu. Seine Gedanken kreisten ständig um Trish und die Angst, sie nicht finden zu können.

***


New Sunset Valley


Katie und Billy waren wieder an ihrem Ausgangspunkt angekommen, als Katie plötzlich fragte: „Warum bist Du eigentlich aus Bridgeport weg, Billy?“

Überrascht blieb er stehen und sah sie sekundenlang nur an, ehe er antwortete: „Ich brauchte eine Veränderung. Es war einfach nicht mehr dasselbe, weißt Du.“

„Und warum?“, wollte Katie neugierig wissen.

„Na ja, ich… Es hatte da Jemanden gegeben.“

„Eine Frau?“, hakte Katie nach.

Billy nickte. „Ja. Aber.. das Interesse ging nur von mir aus. Mehr als einen guten Freund hatte sie nie in mir gesehen. Na ja und dann hatte sie Jemanden kennengelernt. Ach, es ist irgendwie kompliziert“, brach er plötzlich ab.

„Habt Ihr denn noch Kontakt?“

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Bedauernd schüttelte Billy den Kopf. „Nein, leider nicht mehr. Sie war bei einer Familienfeier in Italien und wollte eigentlich danach wieder zurückkommen. Aber dabei ist es geblieben. Sie hat jeglichen Kontakt zu mir abgebrochen. Es hat wehgetan, ja und deshalb hatte ich auch gleich zugesagt, als ich das Angebot erhalten hatte, in Starlight Shores arbeiten zu können.“

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Nachdenklich starrte Katie ins Leere, als sie fast tonlos fragte: „Liebst Du sie noch?“

Billy sah sie lange an, ehe er plötzlich ihre Hand nahm. „Ich war in sie verknallt, ja. Aber das, was ich für Liebe gehalten hatte, war nichts mehr als Schwärmerei. Ich denke, es hätte auch nicht zwischen uns funktioniert, da wir uns zu ähnlich waren. Katie, hätten uns die Kinder vorhin nicht gestört, dann hätte ich Dich geküsst. Und ich hätte diesen Moment nicht bereut. Aber ich bedaure, dass es nicht dazu gekommen ist.“

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Katie sah ihn unter halbgeschlossenen Augenlidern an und erwiderte: „Das bedaure ich auch, Billy. Aber hier stört uns keiner. Nur Du und ich.“

„Du bist so süß, weißt Du das eigentlich?“

„Süß ist relativ, Billy. Das kann ein Schokoriegel sein, ein kleines Hündchen ist auch süß. Aber es sagt nichts über die Gefühle aus.“

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Ehe Billy darauf antworten konnte, hatten sich ihre Lippen schon auf seinen Mund gelegt und diesen zärtlich geküsst. Nun konnte sich auch Billy nicht mehr zurückhalten und erwiderte Katie‘ s Kuss, der immer leidenschaftlicher wurde. Die beiden vergaßen alles andere um sich herum und genossen diesen innigen Augenblick.

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Schließlich löste sich Katie mit geröteten Wangen von Billy, der sie fragend ansah und ihr über die Wange strich. „Alles in Ordnung?“ Katie nickte nur stumm, während er ihr in die Augen sah und mit heiserer Stimme raunte: „Katie, Du bist einfach hinreisend. Ich…“ Er stockte kurz, ehe er fortfuhr: „Ich glaube, ich habe mich in Dich verliebt.“

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„Du glaubst es nur, Billy?“, fand Katie ihre Stimme wieder, während sie sich an ihn schmiegte und leise sagte: „Ich habe mich in Dich verliebt, Billy und bin gerade der glücklichste Mensch der Welt. Und nebenbei bemerkt kannst Du sehr gut küssen.“

Billy hob ihr Kinn an und raunte: „Du aber auch. Und nein, Katie, ich bin mir sicher. Ich habe mich in Dich verliebt und mir geht es gerade wie Dir. Ich war schon lange nicht mehr so glücklich.“

„Ich auch nicht, Billy. Was ist, gehen wir zurück?“

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„Ja“, stimmte er ihr zu, ehe sie sich noch einmal einem langen intensiven Kuss hingaben. Beide sogen scharf die Luft ein, als sich ihre Zungenspitzen begegneten und kreisend miteinander spielten. Sie waren so mit sich beschäftigt, dass sie nicht einmal bemerkten, dass böiger Wind aufgekommen war und Regen einsetzte.

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Besorgt sah Billy plötzlich in den wolkenverhangenen Himmel, während er gerade ein paar dicke Regentropfen abbekommen hatte. „Ich glaube, wir sollten uns beeilen. Das sieht nicht gut aus.“ Als nun auch die ersten Blitze am Himmel zuckten und sich auf dem Wasser hohe Wogen bildeten, rief Billy: „Wenn wir so weiter machen, kommen wir nicht mehr trocken heim.“

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„Ja, das sieht wirklich nicht gut aus und ich habe noch den Tisch auf dem Balkon stehen. Hier Billy. Nimm den Hausschlüssel, Du bist schneller als ich.“

Im Gleichschritt liefen sie über den mittlerweile nassen Rasen und als sie die Hauptstraße erreicht hatten, rannte Billy voraus. Katie folgte ihm in wenigen Metern Abstand.

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Eng einander geschmiegt saßen sie wenig später auf dem Sofa und sahen sich einen Film an, nachdem sie sich zuvor abgetrocknet hatten. Sie bekamen jedoch nicht viel davon mit, da sie sich immer wieder küssten und Zärtlichkeiten austauschten.

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„Das war knapp gewesen“, meinte Billy, als sein Mund sich von ihren Lippen löste.

„Ja, zum Glück ist draußen nichts nass geworden. Danke nochmals, dass Du so schnell im Haus warst.“ Sie sah nach draußen, wo es heftig regnete und stürmte. „Es ist ganz schön heftig. Aber sie hatten es glaube ich angekündigt.“

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Billy nickte nur stumm und zog sie enger an sich, um sie erneut zu küssen. Obwohl sie nichts überstürzen wollten, ließ Katie es geschehen, als Billy sie sanft in die Kissen drückte und sich zwischen ihre angewinkelten Beine legte.

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Zärtlich küssten seine Lippen ihren Hals, während sich seine Hände unter ihr Top schoben und sich ihren Weg zu ihren Brüsten bahnte. Als Katie erregt aufstöhnte, legte er seine Hand unter ihren Kopf und sah sie liebevoll an. „Ich könnte Dir stundenlang in die Augen schauen. Du bist so wunderschön.“

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Er räusperte sich, ehe er mit rauer Stimme hinzufügte: „Ich werde nichts tun, was Du nicht auch willst, Katie. Ich will Dir einfach nur nah sein und Dich berühren.“

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Sie zog seinen Kopf zu sich hinunter und sagte mit erregter Stimme: „Das will ich auch. Ich vertraue Dir, Billy.“

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Ihr leidenschaftlicher Kuss raubte ihm fast den Atem und willenlos ließ er es geschehen, als ihre Hände unter sein T-Shirt glitten. Billy ließ kurz von ihr ab, um sich sein T-Shirt hastig über den Kopf zu ziehen, während er ihr gleichzeitig half, sich ihrem Top zu entledigen. Er sog scharf die Luft, als sie sich mit nackten Oberkörper zurück in die Kissen lehnte. Billy ließ seinen Blick über ihren makellosen Körper gleiten und stieß erregt aus: „Du bist wunderschön, Katie.“ Vorsichtig legte er sich auf sie zurück und genoss das Gefühl ihres nackten Oberkörpers auf seiner Haut.

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Seine Hand glitt über ihren flachen Bauch, um schließlich auf ihren Brüsten zu verweilen, was sie erneut aufstöhnen ließ. „Katie, wenn Du mir nicht so wichtig wärst, dann würde ich jetzt mit Dir schlafen. Aber gerade weil Du mir etwas bedeutest, will ich das nicht. Ich will mir für unser erstes Mal Zeit lassen, es mit Dir genießen, wenn wir am Morgen gemeinsam aufwachen, zusammen kuscheln und vielleicht wieder miteinander schlafen. Aber Du musst morgen früh raus und willst noch ein wenig lernen, wie Du mir gesagt hast.“

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„Billy, dann lasse ich eben die Vorlesung sausen.“

Doch der junge Mann schüttelte energisch den Kopf. „Nein, das wirst Du nicht tun. Und deshalb gehe ich jetzt. Glaub‘ mir, es ist einfach besser so und außerdem, ich müsste mir erst einmal etwas besorgen“, grinste er.

„Also, wenn es deswegen ist, ich habe welche da.“

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Billy seufzte tief auf und sagte heiser: „Katie, Du machst es mir nicht gerade leicht. Aber wenn wir jetzt weitermachen, dann kann ich für nichts mehr garantieren.“

„Bitte Billy. Bleib zumindest noch so lange, bis das Gewitter vorbei ist.“

Erneute streckte sie sich ihm entgegen, so dass Billy sie fest in die Kissen drückte und ihren entblößten Körper an Stellen liebkoste, die sie wild aufstöhnen ließ.

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Er umschloss ihre Hände und verlagerte sein Gewicht aufreizend hin und her, während seine Hand zu ihrem Hosenbund glitt. Oh man Katie, was machst Du nur mit mir? Wenn ich jetzt nicht aufhöre, dann…

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Er hatte den Gedanken noch nicht zu Ende gefasst, als plötzlich ein greller Blitz am Himmel zuckte und einige Sekunden später einen krachenden Donner folgen ließ. Erschrocken fuhren beide hoch.

„Da muss es irgendwo eingeschlagen haben.“

„Ja. Aber das Gewitter ist jetzt weiter weg und der Regen lässt auch nach. Katie, ich werde dann losgehen.“

„Willst Du das wirklich, Billy? Ich meine…“

Abrupt stockte sie, als Billy sie von der Couch hochzog. Aufreizend schmiegte sich Katie an Billy, so dass dieser scharf die Luft einsog. „Bist Du Dir wirklich sicher, Billy?“ Verführerisch schlang sie ihre Arme um seinen Nacken. „Du kannst gerne auch hier übernachten.“

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Doch Billy schüttelte nur den Kopf. „Die Couch ist mir zu unbequem.“

„Wer sagt denn, dass Du auf der Couch schlafen sollst? Mein Bett ist breit genug.“

„Das halte ich für keine gute Idee, Katie. Da verlangst Du zu viel von mir.“

Sie küsste ihn zärtlich auf den Mund. „Es war nur ein Angebot.“

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„Das ich aber leider ablehnen muss. Aber ich freue mich auf Samstag und wenn Du willst, bleibe ich dann auch über Nacht. Und Kondome werde ich auch besorgen.“

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Es folgte erneut ein leidenschaftlicher Kuss, ehe sie seufzend erwiderte: „Okay, dann sehen wir uns am Samstag. Gibt‘ s Du mir kurz Bescheid, wenn Du zuhause bist?“

„Mache ich.“

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Beide zogen ihre Oberteile wieder an und gingen Hand in Hand die Treppen hinunter. Nach einem letzten Kuss war Billy kurz danach aus der Tür verschwunden.

Jeder Andere hätte diese Situation vermutlich ausgenutzt. Nicht aber Billy. Er ist einfach süß und er hat Recht. Wir hätten unser erstes gemeinsames Mal nicht richtig genießen können. Um sechs Uhr klingelt der Wecker, um sieben muss ich schon los in die Uni. Aber am nächsten Wochenende werden wir uns viel Zeit nehmen. Wir kennen uns gerade einmal zwei Tage und es kommt mir vor, als würden wir uns schon ewig kennen. Bist Du mein Mr. Right, auf den ich schon so lange warte, Billy? Ich mag seine Ehrlichkeit und bin froh, dass es mit der Anderen nichts wurde. Ansonsten hätte ich ihn vermutlich nie kennengelernt. Dave hatte Recht. Jeder Topf findet irgendwann seinen Deckel. Katie drehte sich mit einen wohligen Seufzer zur Fensterseite und lag kurz darauf schon in ihren Träumen.

***

Lucky Palms


Durch eine Massenkaramloge mit mehren Fahrzeugen auf der Interstate hatte die Rückfahrt vom Flughafen doppelt so lange gedauert, so dass Jason und Kyle erst gegen 18 Uhr in Jason‘ s Haus angekommen waren. Nach einer kalten Dusche hatten sie noch eine Tasse Kaffee getrunken, ehe sie zu Abend gegessen hatten.

Die Luft war immer noch sehr warm. Die Cousins saßen im Garten und genehmigten sich vor dem Schlafen gehen noch ein Bier.

„Was hatte Charlene eigentlich gesagt, als Du sie mit dem Brief konfrontiert hast?“, fragte Jason, der ein Gespräch in Gang bringen wollte.

Angewidert dachte Kyle an das Gespräch mit Charlene zurück und antwortete: „Sie hat beteuert, es nur aus Liebe zu mir getan zu haben. Sie ist tatsächlich der Ansicht, wir beide würden zusammen gehören. Mein Gott, ich habe ihr doch nie irgendwelche Hoffnungen gemacht. Im Gegenteil.“

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„Ich hatte Dich gewarnt, Kyle. Sie wird das niemals akzeptieren. Kündige ihr die Freundschaft und sag‘ ihr, dass sie Dich in Ruhe lassen soll.“

„Ich denke, sie hat es endlich kapiert. Ich habe ihr auch noch einmal ausdrücklich gesagt, dass das mit uns nichts wird. Wir werden uns eine Weile nicht sehen. Ich brauche Abstand zu ihr.“

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Ungläubig fragte Jason: „Und dem hat sie wirklich zugestimmt? Das glaubst Du doch selbst nicht.“

„Ihr wird nichts anderes übrig bleiben. So lange sie eifersüchtig auf Trish ist und auf jedes weibliche Wesen, das meinen Weg kreuzt, ist es so wirklich das Beste.“

„Du kennst die Geschichte mit Fabio, Kyle? Sie hatte alles daran gesetzt, ihn und Julie auseinander zu bringen. Nur eine Unterlassungsklage Carlo’ s hatte bewirkt, dass sie Fabio in Ruhe lässt. Kyle, Charlene ist eine Stalkerin und ich halte sie auch nicht gerade für ungefährlich. Sei ganz einfach vorsichtig.“

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„Findest Du nicht, dass Du damit übertreibst? Sie ist wohl auf mich fixiert, aber für eine Stalkerin halte ich sie nicht.“

„Na, hoffentlich irrst Du Dich nicht.“

Worte, die Kyle erst viel später wieder bewusst werden sollten.


Schließlich kamen sie auf Anna zu sprechen. Bereitwillig erzählte ihm Jason, wie sie sich ihre gemeinsame Zukunft vorstellten. Eine Heirat wollten sie zwar nicht ausschließen, aber sich dennoch Zeit damit lassen.

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Es war schon weit nach Mitternacht, als Kyle endlich in seinem Bett lag und von einem Wiedersehen mit Trish träumte. Ach Trish. Wenn ich Dich doch endlich wieder in meinen Armen halten könnte. Ich liebe Dich immer noch. Daran hat auch die Hochzeit mit Carlo nichts geändert. Wir beide, Du und ich, gehören zusammen.

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Kapitel 9 folgt...

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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von Simsi68 » 05.08.2018, 11:45

Hallo Marga! :winken02

Ui, es geht weiter!

Es ist wirklich schön mitzuerleben, wie sich die beiden auf den kommenden, gemeinsamen Tag freuen!
:klatschen1

Ob sich Billy auch freut, mich wiederzusehen?
Ohja, Katie, und ob er sich freut! :nicken
Aaaah, Katie bemerkt, dass sie zum 1. Mal richtig verliebt ist! Ich freu mich für Katie. Sie hat das mehr als verdient! :herz2
Sie macht sich Gedanken, während sie noch einiges Vorbereitet. Und dann ist es auch schon so weit. Billy ist im Anmarsch!
Heheee, den lieben Billy hat´s aber auch ordentlich erwischt! :verliebt:
Gleicher Geschmack? :lachen stimmt… beide mit roten Oberteil!


Oh, wie sich Katie über die von Billy selbst gemachten Röllchen freut! Da hat er ja wirklich völlig ihren Geschmack getroffen! :nicken

Auf den Bildern, auf denen man Katie´s Unterkörper in der Küche und Billy´s auf dem Weg zur Glastüre sieht, kann man den Boden richtig spiegeln sehen, der Hammer! Das ist mir richtig aufgefallen!

Höh? Was hat denn Billy vergessen? Da bin ich aber gespannt! Bild

Und schon denkt Katie wieder über Billy und sich nach…
Sie hat´s wirklich total erwischt… Wie auch Billy.


:lachen und Katie ist so in Gedanken versunken, dass sie nicht bemerkt hatte, dass Billy zurück war, und erschrickt deshalb!
Gott, ist das süß von Billy! Er ist mit einem Strauß roter Rosen zurück! Und man merkt richtig, wie arg leid ihm der gestrige Vorfall tut.
Und dann hagelt es liebevolle Worte und Komplimente aus Billy´s Mund, die nicht kitschig, sondern wirklich ehrlich und liebevoll klingen.
:verliebt:

Was mir grade so aufgefallen ist auf dem Foto, als die beiden am Strand liegen und Katie sich umdreht: ihr Bikini gefällt mir; die Farbe, das Muster… Das hat was! :daumenhoch2

Und mal wieder denkt Katie an ihren Bruder. Kyle… Wie schön wäre es gewesen, hätte er mit Trish glücklich werden können! Ich hoffe so sehr, dass er sie findet und dass die beiden sich noch eine Chance geben!


Doch, Billy, sag es ihr! Dieses „Ob ich es ihr sagen soll?“ kennen wir doch. Kyle hat damals auch den Fehler gemacht und hat es Trish nicht gesagt. Und was schließlich dabei herausgekommen ist… :bestrafen:

Na ok, auch Katie denkt was sie eigentlich sagen sollte
:bestrafen:

Und dann geht´s ab ins Wasser zum schwimmen! Und dabei wird viel geredet, um mehr voneinander zu erfahren, um sich besser kennen zu lernen!
Du lieber Himmel, die beiden haben ja Spaß ohne Ende! Und genau DAS freut mich total für die 2! :klatschen1

Och mennooooooo, warum musste die beiden denn nun Kindergeschrei davon ablenken sich zu küssen?!?!?!
:meckern

Aha, und schon ist auch der Plan für den nächsten Samstag schon geschmiedet!
Ui, und dann machen die beiden einen schönen Abendspaziergang!
:verliebt

KYLE!!!! :freu2 Was für eine Freude, ihn mal wieder zu sehen! Trotz Katie und Billy hat er mir doch schon gefehlt!
Und Jason! :klatschen2 Ach richtig! Einen roten Dodge hat der Gute!
Ich find´s super von Jason, dass er Kyle helfen will, Trish zu finden, indem er in der Schule nachfragt. Aber das ist eben Jason! Und außerdem weiß er wie sein Cousin darunter leidet! :troesten

Und wieder zurück zu Katie und Billy… Sie plaudern… Und Billy erzählt, dass er verknallt war. Da muss er wohl in Trish verknallt gewesen sein. Ja, das muss so sein.
:nicken

Und… Uuuuuuuuuuuuuuuui, endlich küssen sich die beiden!!! :verliebt:
Ach, jetzt ist es raus. Wobei ich weiß, dass er nicht nur glaubt, dass er sich in sie verliebt hat, sondern dass auch er es weiß.
Endlich haben es sich die beiden gesagt, dass sie sich ineinander verliebt haben! :verliebt:
Mmmmh, und gleich noch einmal…
:herz2 :verliebt :verliebt:

Daheim bei Katie angekommen… Herrjeh, die zwei hat´s wirklich ordentlich erwischt, und ich freu mich für sie! :verliebt:
Wow, jetzt gehen die beiden aber ran! :lechz: Neee, Quatsch… Sie sind einfach nur zärtlich zueinander. :verliebt
Hast Du da jetzt etwa den Mod drin?
:flüstern

Und nochmal WOW… Wie rücksichtsvoll Billy ist! Er würde nichts tun, was Katie nicht auch will! Respekt! :daumenhoch1
Uff, und dann geht´s auch gleich mit nackten Oberkörpern weiter. Sehr erregend für die beiden :verliebt:
Uiuiuiuiui, den beiden fällt´s letztendlich sehr schwer sich an diesem Abend zu trennen. Katie möchte zwar, dass Billy bleibt, aber Billy bleibt eisern. Er möchte sich ihr erstes mal aufheben, wenn sie wirklich beide viel Zeit haben! Sicher nicht verkehrt! :daumenhoch2

Und wieder zu Kyle und Jason…


„Kyle, Charlene ist eine Stalkerin und ich halte sie auch nicht gerade für ungefährlich. Sei ganz einfach vorsichtig.“
Ja, da muss ich Jason aber wirklich recht geben!

Worte, die Kyle erst viel später wieder bewusst werden sollten.
Ach neeeee, wie oft wird Kyle das noch zu spüren bekommen! Er hätte ihr schon vor Ewigkeiten einen Arschtritt geben sollen!!! :meckern

Und schließlich ist es mehr als Zeit zum schlafen gehen und Kyle denkt an Trish und träumt natürlich auch von ihr…
Ach rish, wo bist du nur?! :weinen3:


Oooooh, und schon ist das Kapitel wieder zu Ende, was nicht heißen soll, dass es zu kurz war, aber ich hätte noch Stunden lang weiter lesen können! :bussi2

Das war wieder ein tolles Kapitel!!! Text wie Bilder wieder klasse; toll geschrieben und die Bilder einfach wieder suuuuuuuuuper! :daumenhoch1 :daumenhoch1 :daumenhoch1 Ich hab´s genossen! Danke dafür, liebe Marga! :hug02
Und jetzt kann ich es schon wieder kaum bis zum nächsten Kapitel erwarten und bin tierisch gespannt wie es weiter geht!


LG Astrid
:tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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Beitrag von cheli24 » 06.08.2018, 15:41

Hallo Astrid, :winken

vielen Dank für Deinen Kommentar, über den ich mich wieder riesig gefreut habe.
:hug02

Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Hallo Marga! :winken02 Ui, es geht weiter!


Ich möchte, wenn irgendwie möglich, jetzt keine längere Pausen mehr machen. Gut, einige Kapitel muss ich erst noch spielen, da ich hierfür noch keine Bilder habe. Tja dumm, wenn man mal in grauer Vorgeschichte in einem Haus gespielt hatte, das man jetzt leider nicht mehr findet. :roll: Also, muss ich die Storyline ein wenig umändern. Gestern habe ich mir jetzt ein neues Haus gesucht, dessen Einrichtung ich aber noch ändern möchte. Keine Ahnung, ich finde dieses verflixte Haus nicht mehr. Hatte eigentlich gedacht, es wäre in meiner Bibliothek, aber da ist es leider nicht. Leider weiß ich auch nicht mehr, wie es ausgesehen hatte. Ich habe noch ein paar Bilder der Einrichtung, die ich auch schon gepostet hatte, mehr aber auch nicht. Den Spielstand finde ich auch nicht mehr. Tja, dumm gelaufen. :augen:
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Aaaah, Katie bemerkt, dass sie zum 1. Mal richtig verliebt ist! Ich freu mich für Katie. Sie hat das mehr als verdient! :herz2 Sie macht sich Gedanken, während sie noch einiges Vorbereitet. Und dann ist es auch schon so weit. Billy ist im Anmarsch!Heheee, den lieben Billy hat´s aber auch ordentlich erwischt! :verliebt: Gleicher Geschmack? :lachen stimmt… beide mit roten Oberteil!
Ja, bisher war sie ja noch nie so richtig verliebt gewesen. Ihre frühere Beziehungen waren in der Regel recht kurz oder auch nur kameradschaftlich. Und das mit Kevin ging ja auch nicht lange und zuvor, auch wenn es nirgendwo erwähnt wurde, war sie mehr oder weniger in der Testphase. Aber richtige Beziehungen waren das nicht, meistens nur Geknutsche und ab und an auch mal eine Bettgeschichte. Dieses Gefühl mit Billy ist ihr vollkommen neu. :verliebt:
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Auf den Bildern, auf denen man Katie´s Unterkörper in der Küche und Billy´s auf dem Weg zur Glastüre sieht, kann man den Boden richtig spiegeln sehen, der Hammer! Das ist mir richtig aufgefallen!

Das sind CC-Spiegelböden. Ich habe da nur die Farbe geändert. Wenn Du mal in Kyle' s Küche schaust, da sind auch welche, nur eben dunkel. Ich mag die, habe sie auch in mehreren Häusern benutzt. Man muss nur beim Einrichten daran denken. Ich wollte nämlich mal einen Schrank wegstellen, ging aber nicht, da es das Spiegelbild war. :lachen
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Gott, ist das süß von Billy! Er ist mit einem Strauß roter Rosen zurück! Und man merkt richtig, wie arg leid ihm der gestrige Vorfall tut.Und dann hagelt es liebevolle Worte und Komplimente aus Billy´s Mund, die nicht kitschig, sondern wirklich ehrlich und liebevoll klingen. :verliebt:
Oh ja, Billy hatte wirklich ein schlechtes Gewissen und will auf keinen Fall vor Katie oberflächlich erscheinen. Das ist ihm sehr wichtig. :nicken
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Was mir grade so aufgefallen ist auf dem Foto, als die beiden am Strand liegen und Katie sich umdreht: ihr Bikini gefällt mir; die Farbe, das Muster… Das hat was! :daumenhoch2

Ich mag den Bikini auch. Ich glaube, den hatte auch mal Julie in blau, damals in Monte Vista, als sie mit Trish am Strand war. Hm, müsste ich mal nachschauen.
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Und mal wieder denkt Katie an ihren Bruder. Kyle… Wie schön wäre es gewesen, hätte er mit Trish glücklich werden können! Ich hoffe so sehr, dass er sie findet und dass die beiden sich noch eine Chance geben!
Ich hoffe, es natürlich auch, denn m. M. nach gehören die Beiden einfach zusammen. :daumenhoch2 Gerade, weil Katie momentan so glücklich ist, möchte sie das auch bei Kyle. Ist ja auch verständlich, nachdem, was er schon alles erlebt hat. Es war schon ein schwerer Schicksalsschlag, die geliebte Frau so früh zu verlieren. :weinen2
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Doch, Billy, sag es ihr! Dieses „Ob ich es ihr sagen soll?“ kennen wir doch. Kyle hat damals auch den Fehler gemacht und hat es Trish nicht gesagt. Und was schließlich dabei herausgekommen ist… :bestrafen: Na ok, auch Katie denkt was sie eigentlich sagen sollte :bestrafen:
Ah, Du erinnerst dich noch? :daumenhoch2 Ja, vielleicht wäre dann alles anders gekommen. Aber das weiß man nicht.
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Och mennooooooo, warum musste die beiden denn nun Kindergeschrei davon ablenken sich zu küssen?!?!?![/color][/b] :meckern

So was aber auch, ne! :augen:
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Aha, und schon ist auch der Plan für den nächsten Samstag schon geschmiedet! Ui, und dann machen die beiden einen schönen Abendspaziergang! :verliebt

Ich hätte sie gerne am Wasser entlang laufen lassen. Aber das funtioniert ja leider nicht. Und dann muss ich immer aufpassen, wenn ich die spazieren schicke, dass sie nicht anfangen, zu rennen. :roll: Um dem vorzubeugen, hatte ich gedacht, lasse ich die Beiden doch einfach "Gehen" oder "laufen", egal. Was hat aber Billy gemacht? Hat sich seine Joggingsachen angezogen. :lol: Ich dachte, ich sehe nicht recht. Dann wollte sich sie ein wenig rausschwimmen lassen, um Bilder machen zu können. Tja, der Weg war dann aber zu weit, so dass plötzlich das Schnellboot aufgetaucht ist. :lol: Aber das kennen wir alle zur Genüge, Simslogik eben.
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
KYLE!!!! :freu2 Was für eine Freude, ihn mal wieder zu sehen! Trotz Katie und Billy hat er mir doch schon gefehlt! Und Jason! :klatschen2 Ach richtig! Einen roten Dodge hat der Gute! Ich find´s super von Jason, dass er Kyle helfen will, Trish zu finden, indem er in der Schule nachfragt. Aber das ist eben Jason! Und außerdem weiß er wie sein Cousin darunter leidet! :troesten


Ja, wäre jetzt die Storyline um Katie und Billy nicht gewesen, dann hätte ich gleich bei Kyle weitermachen können. Andererseits wäre es aber auch unlogisch, wenn er von heute auf morgen nach Lucky Palms geflogen wäre. Immerhin hatte er bestimmt noch einiges zu regeln. Somit ist mir das mit Katie ganz recht gewesen.
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Und wieder zurück zu Katie und Billy… Sie plaudern… Und Billy erzählt, dass er verknallt war. Da muss er wohl in Trish verknallt gewesen sein. Ja, das muss so sein. :nicken
Richtig, es war Trish. :daumenhoch2 Die beiden hatten ja gleichzeitig in der Redaktion angefangen, waren sich auch gleich sympatisch gewesen und sind oftmals gemeinsam um die Häuser gezogen. Aber das war zu dem Zeitpunkt, als sie dieses schlimme Erlebnis mit Luke hatte. Damals wollte sie nur noch aus NY weg und wollte nichts mehr von Männer wissen. Sie hatte Billy auch gesagt, dass sie derzeit an keiner Beziehung interessiert ist.
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Und… Uuuuuuuuuuuuuuuui, endlich küssen sich die beiden!!! :verliebt: Ach, jetzt ist es raus. Wobei ich weiß, dass er nicht nur glaubt, dass er sich in sie verliebt hat, sondern dass auch er es weiß.Endlich haben es sich die beiden gesagt, dass sie sich ineinander verliebt haben! :verliebt: Mmmmh, und gleich noch einmal… :herz2 :verliebt :verliebt:


Ja, Katie hatte da ein wenig den Denkanstoss gegeben. Sie ist in diesen Dingen sehr ehrlich und ist nicht der Typ, der einfach abwartet. Wenn sie sich sicher ist, dann geht sie auch mal ein Wagnis ein. Und wie man sieht, hat ja funktioniert.
:grins
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Wow, jetzt gehen die beiden aber ran! :lechz: Neee, Quatsch… Sie sind einfach nur zärtlich zueinander. :verliebt Hast Du da jetzt etwa den Mod drin?[/color][/b] :flüstern

Nein. Bei Sims habe ich nur diesen NoMosaik und den Poseplayer. Ich glaube, wenn ich da jetzt auch noch Mods reinpacke, dann packt es mein Spiel gar nicht mehr. Obwohl ich mir auch schon überlegt habe, mir diesen Mod zu holen, ähnlich wie bei Sims 4 den MC Command Center, damit mein Spiel flüssiger läuft. Aber ich habe mein Spiel immer noch nicht gepatcht und müsste aufpassen, dass ich auch die richtige Version downloade. Nee, das sind Posen.
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Uff, und dann geht´s auch gleich mit nackten Oberkörpern weiter. Sehr erregend für die beiden :verliebt: Uiuiuiuiui, den beiden fällt´s letztendlich sehr schwer sich an diesem Abend zu trennen. Katie möchte zwar, dass Billy bleibt, aber Billy bleibt eisern. Er möchte sich ihr erstes mal aufheben, wenn sie wirklich beide viel Zeit haben! Sicher nicht verkehrt! :daumenhoch2


Ja, natürlich hätte jetzt auch mehr passieren und die Beiden im Bett landen können. Aber das wollte ich irgendwie nicht. Wie gesagt, Katie muss früh am Morgen raus, ihr stehen noch einige Klausuren vor den Semesterferien bevor und die will sie auf keinen Fall vermasseln. Schau'n wir mal, was der Samstag bringt. Eigentlich wollte ich darüber gar nicht mehr berichten. Aber ich denke, das wäre den Beiden gegenüber nicht fair. Aber das wird jetzt eine Weile dauern und soviel sei schon einmal gesagt, in dieser einen Woche wird sehr sehr viel passieren.
:sittich
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
„Kyle, Charlene ist eine Stalkerin und ich halte sie auch nicht gerade für ungefährlich. Sei ganz einfach vorsichtig.“Ja, da muss ich Jason aber wirklich recht geben!

Kyle scheint in dieser Hinsicht wirklich naiv und blind zu sein. Wer alles hat ihn schon vor ihr gewarnt? Katie, seine Mum, Jason, Fabio, Monique... Irgendwie scheint er es nicht zu raffen!
:meckern
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Worte, die Kyle erst viel später wieder bewusst werden sollten.Ach neeeee, wie oft wird Kyle das noch zu spüren bekommen! Er hätte ihr schon vor Ewigkeiten einen Arschtritt geben sollen!!! :meckern


Richtig, das hätte er mal tun sollen. Aber der Satz sagt auch etwas anderes aus. Kennst mich ja. :grins
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Und schließlich ist es mehr als Zeit zum schlafen gehen und Kyle denkt an Trish und träumt natürlich auch von ihr…Ach rish, wo bist du nur?! :weinen3:

Ob er sie finden wird? Schau'n wir mal.
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Oooooh, und schon ist das Kapitel wieder zu Ende, was nicht heißen soll, dass es zu kurz war, aber ich hätte noch Stunden lang weiter lesen können! :bussi2

Das freut mich sehr, wenn keine Langeweile aufkommt. :klatschen1
Simsi68 hat geschrieben:
05.08.2018, 11:45
Das war wieder ein tolles Kapitel!!! Text wie Bilder wieder klasse; toll geschrieben und die Bilder einfach wieder suuuuuuuuuper! :daumenhoch1 :daumenhoch1 :daumenhoch1 Ich hab´s genossen! Danke dafür, liebe Marga! :hug02 Und jetzt kann ich es schon wieder kaum bis zum nächsten Kapitel erwarten und bin tierisch gespannt wie es weiter geht!

Vielen Dank für Deinen Kommentar, Dein Lob, Deine netten Worte und auch die Gedanken, die Du Dir wieder gemacht hast. Es freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat, liebe Astrid.


So, wie bereits eingangs erwähnt, muss ich jetzt ein wenig spielen, so dass das nächste Kapitel vermutlich zum nächsten Wochenende kommen wird. Eines sei jedoch schon gesagt. In den kommenden Kapiteln werde ich oftmals zwischen den Spielorten hin- und herswitchen. Ich hoffe, es wird nicht zu verwirrend.

LG Marga

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Re: SdV 2 - Sehnsucht, die nie vergeht

Beitrag von cheli24 » 12.08.2018, 16:49

Hallo zusammen, :winken

so, weiter geht' s.

War gar nicht so einfach. Mir hatten noch etliche Bilder gefehlt, so dass ich meine alten Spielstände raussuchen musste, die noch von 2013 waren. Ja, so lange ist das jetzt schon her, dass ich die Bilder gemacht hatte. Zum Teil musste ich meine Charas neu einkleiden bzw. ihnen die Kleidung verpassen, die sie damals getragen hatten. Da geht schon eine Menge Zeit drauf. Das Problem ist, dass etliche Kapitel nur grob geschrieben sind, eine Art Rohfassung, mit wenigen Dialogen und Bilder versehen. Komischerweise geht mir die Bearbeitung jetzt leichter zur Hand als damals, als ich die Kapitel geschrieben hatte. Ja, das war seinerzeit nur eine Art Gedankenspielerei. Die Story selbst hatte im Großen und Ganzen mehr in meinem Kopf stattgefunden. Damals wusste ich auch noch nicht, wie die ganze Geschichte verlaufen würde. Deswegen habe ich auch jetzt noch jede Menge solcher Rohfassungen, an denen ich aber schon seit geraumer Zeit schreibe. Was eben zum Teil noch fehlt, sind die Bilder. Deshalb entstehen manchmal auch diese etwas längere Pausen.

Dennoch wünsche ich nun viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt das Kapitel.



LGcheli24 (Marga)




__________________________________________________________________________________________________




Kapitel 9 - Auf der richtigen Fährte? -




Am nächsten Tag


Während Kyle auf Jason‘ s Tablet das digitale Telefonverzeichnis Lucky Palms erfolglos nach dem Namen „Moreno“ durchforstet hatte, war Jason in der Schule auf die Suche gegangen. Eine Sekretärin, die schon längere Zeit an der Schule war, hatte ihm schließlich die notwendigen Hinweise liefern können. Gleich nach dem Unterricht war er nach Hause gefahren, wo Kyle schon ungeduldig auf ihn wartete.

„Also, ich habe folgendes in Erfahrung gebracht, Kyle“, begann er das Gespräch, nachdem er am Tisch seinem Cousin gegenüber Platz genommen hatte. „An der Schule, an der ich unterrichte, hatte es drei Mädchen gegeben, die nicht aus Lucky Palms waren. Zwei waren aus Riverview und Twinbrook, die Eine aus Appaloosa Plains. Sie war damals um die sechzehn, also Alter und Zeitraum, die Dir Carlo genannt hatte, könnten demnach passen. Einige Monate nach ihrem Schulabschluss ist sie nach Appaloosa Plains zurückgegangen. Und Du wirst es nicht glauben, ich habe auch die Adresse, wo sie damals gewohnt hatte.“

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Kyle rief fast schon ungläubig: „Was? Wie bist Du denn da dran gekommen?“

Jason grinste: „Berufsgeheimnis, Kyle. Nee, die Hauptarbeit hatte eine der Sekretärinnen unserer Schule geleistet. Sie hatte eine Suche im Schulcomputer gestartet. Da bin ich ihr noch etwas schuldig. Zum Glück sind mittlerweile auch die früheren Jahre digital erfasst worden.“

Enthusiastisch sprang Kyle von seinem Stuhl hoch und sah Jason ungeduldig an, der sich nur zögernd erhoben hatte. „Worauf warten wir noch? Lass‘ uns sofort dorthin fahren, Jason.“

Doch dieser versuchte, Kyle’ s plötzlichen Elan ein wenig zu bremsen. „Kyle, das ist jetzt dreißig Jahre her. Du weißt doch gar nicht, ob ihre Tante überhaupt noch hier lebt.“

„Dann sollten wir es schnellstens herausfinden. Komm‘ schon, lass‘ mich jetzt nicht hängen, Jason. Wir sind so nahe dran“, bat ihn Kyle fast schon flehentlich.

„Man, Du liebst Trish immer noch sehr, habe ich Recht?“

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„Jason, ich hätte nie gedacht, dass es nach Marlena noch einmal eine Frau geben könnte, die mit so viel bedeuten würde. Ich liebe Trish nicht minder, als ich sie geliebt habe. Ich vermisse sie. Du weißt nicht, wie es mir nach ihrer Hochzeit mit Carlo ergangen ist. Ich will sie endlich wieder in meine Arme schließen, in ihre Augen schauen, sie lachen hören. Ich werde nie aufhören können, sie zu lieben, egal was auch passiert. Bitte nimm‘ mir jetzt nicht diese Hoffnung, Jason.“ Wehmütig sah er seinen Cousin an.

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„Das will ich doch auch gar nicht. Ich kann Dich gut verstehen. Trish ist schon etwas Besonderes. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie ich an Deiner Stelle reagieren würde, wenn Anna weg wäre. Also, dann lass‘ uns zu dieser Adresse fahren. Wir werden ungefähr eine bis eineinhalb Stunden für die Fahrt benötigen. Ich werde es in mein Navi eingeben, kenne den Weg dorthin auch nicht. Irgendwo in der Nähe Carson Citys, hat man mir gesagt.“

„Ich weiß nicht, wie ich Dir jemals danken soll. Obwohl ich reichlich nervös bin. Was, wenn die Spur falsch ist? Vielleicht ist sie ja auch gar nicht hier. Sie könnte überall und nirgendwo sein, Jason. Ich habe ein ganz komisches Gefühl in der Magengegend.“

„Ich kann Dich sehr gut verstehen, Kyle. Aber das Risiko müssen wir eingehen. Hör‘ zu. Ich springe schnell unter die Dusche und dann können wir losfahren.“

„Okay, ich ziehe mir auch etwas anderes an. In einer halben Stunde oder so?“, fragte Kyle.

„Ja, bis dahin bin ich auf jeden Fall fertig“, nickte Jason ihm zu.

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Nur zwanzig Minuten später saßen die Beiden in Jason‘ s Dodge. Während dieser die Adresse in seinem Navi eingab, legte sich Kyle die Straßenkarte bereit. Kurz darauf fuhren sie in Richtung des nahegelegenen Highways.

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Zielsicher steuerte Jason seinen Wagen durch die Wüstensteppe Nevadas. Viel zu sehen gab es eigentlich nicht, nur weites Land, ab und an konnte man einen Blick auf die Sierra Nevada erhaschen. Aber ansonsten sah man nur Wüstensteppe. „Dort hinten geht es zum Grand Canyon“, wies Kyle seinen Cousin auf die Abzweigung hin. Doch der nickte nur und starrte vor sich auf die Straße. Jason seufzte verhalten. Wäre er an seiner Stelle, hätte er auch alle Hebel in Bewegung gesetzt, um nach Anna zu suchen. Trish war schon eine tolle Frau. Er hatte sich von Anfang an gut mit ihr verstanden. Im Stillen hoffte er wirklich für seinen Cousin, dass sie Trish finden würden. Er wollte sich die Gefühlswelt Kyle‘ s gar nicht ausmalen, sollte ihre Suche nicht von Erfolg gekrönt sein.

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Etwa eineinhalb Stunden später



Zum wiederholten Male blickte Jason auf den kleinen Zettel in seiner Hand, ehe er ihn seufzend in seine Hosentasche steckte. „Also, irgendetwas kann da nicht stimmen. Da ist nichts. Hm, wir sind doch in der richtigen Straße, Kyle? Mendocino Desert Drive? Ich habe es mir sogar nochmal von Gabrielle, unserer Sekretärin, buchstabieren lassen.“

Kyle nickte. „Ja, das stand auch da hinten auf dem Straßenschild. Aber Du hast Recht, das kann nicht stimmen. Hier ist nirgendwo ein Haus. Vielleicht auf der anderen Seite oder so? Ich gehe nochmal rüber und laufe ein Stück zurück.“

„Okay, mach' das. Ich sehe mich derweil hier nochmals um.“

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Kopfschüttelnd kam Kyle nach ungefähr zehn Minuten wieder zurück. „Nichts. Die Nummern gehen bis 184 und das sind auch alles nur gerade Zahlen. Die Häuser hier auf der Seite hören bei 185 auf und so wie es aussieht, sind sie auch gar nicht bewohnt. Vor dem Eingang sind Bretter vernagelt. Verstehst Du das, Jason?“, fragte er tonlos, während er seine Enttäuschung kaum verbergen konnte.

„Also, bei Nummer 185 hört es auf, sagst Du? Wo soll es denn dann weitergehen, Kyle? Da hinten ist auch nichts mehr. Ich bin bis zu den Windrädern gelaufen. Dahinter geht es zu den Bergen rauf. Da ist nicht einmal mehr eine Straße. Also hier sind wir definitiv falsch.“

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„Hm, gibt es vielleicht zwei Carson Cities? Ich hatte nicht darauf geachtet, als ich das Navi eingestellt hatte“, grübelte Jason.

„Du denkst, wir sind hier falsch?“, schöpfte Kyle wieder Hoffnung.

Doch Jason zuckte nur mit der Schulter. „Nicht wirklich, oder? Also, ich habe keine Ahnung. Vielleicht sollten wir zum Wagen zurückgehen. Ich muss mal schauen, was ich eingegeben habe und dann können…“

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„Hey Amigos, kann ich Euch irgendwie helfen?“, wurden die beiden plötzlich unterbrochen.

Kyle und Jason wandten sich um und sahen auf einen älteren Mann, der sich ihnen schlürfend näherte. „Guten Tag“, begrüßte Kyle den Mann. „Entschuldigen Sie, Sir. Das ist doch Mendocino Desert Drive, oder?“

Der Mann trat neugierig auf ihn zu. „Ja, das ist richtig.“

„Und die Hausnummer 189?“, fragte Kyle. „Wir finden die nirgendwo.“

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„Ooooh. Tja, das könnt Ihr auch nicht. Das komplette Gebiet hier ist vor Jahren einem verheerenden Brand zum Opfer gefallen. Da steht nichts mehr. Die Häuser auf der anderen Seite sind alle neu gebaut.“

Hoffnungsvoll fragte Kyle: „Sie wissen nicht zufällig, was aus den Besitzern wurde?“

„Die Besitzer von hier, meinen Sie? Nun, es waren drei große Grundstücke, die das Feuer komplett vernichtet hatte. Die Bewohner hatten eine Zeitlang in einem Hotel gewohnt, ehe sie weggezogen sind. Die Stadt hat hier an der Stelle keine Baugenehmigungen mehr erteilt und wird in Kürze die alten Häuser abreißen.“

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Resigniert starrte Kyle zu Boden. So nah dran und dann doch wieder so weit entfernt. Sie standen wieder am Anfang. Nun kam auch Jason näher. „Wissen Sie zufällig, wo die Bewohner von Hausnummer 189 hingezogen sind, Sir? Das ist die letzte Anschrift, die wir haben und wir haben ehrlich gesagt keinen Plan mehr, wo wir noch suchen sollen. Sie würden uns einen großen Gef…“

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„EMILIO! Du kannst doch Fremden gegenüber nicht so bereitwillig Auskunft geben!“, erklang plötzlich eine resolute Stimme, die zu einer weißhaarigen Dame gehörte. Kyle und Jason sahen sich an und ihr Blick sprach Bände. Würde die Frau nun alle Hoffnung zunichtemachen? Der Mann, so hatten sie das Gefühl, hätte ihnen sicherlich weiterhelfen können. Aber die Frau hinterließ nicht diesen Eindruck.

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Sie kam näher und musterte die beiden Fremden argwöhnisch, ehe sie sie anblaffte: „Was wollt Ihr, warum seid Ihr hier?“

„Verzeihen Sie, Mam. Wir sind auf der Suche nach einer jungen Frau, deren Großtante hier einmal gewohnt hatte“, antwortete Kyle freundlich.

Misstrauisch beäugte sie die beiden jungen Männer und zischte schroff: „Hier ist nichts mehr, das seht Ihr doch. Seid Ihr von der Steuer- oder der Einwanderungsbehörde? Wir geben keine Auskunft. Meine Steuern zahle ich pünktlich und wir sind vor Jahren legal aus Mexiko eingewandert. Das könnt Ihr gerne überprüfen. So und jetzt verschwindet.“

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An den Mann gewandt, meinte sie: „Emilio, wir gehen nochmal in den anderen Laden da drüben. Die hatten nicht das, was ich wollte“, und war im Begriff, die Beiden einfach stehen zu lassen. Aber plötzlich sagte der Mann etwas zu ihr und sie drehte sich noch einmal nach Kyle und Jason um. „Hey, Amigos. Wartet hier, wir sind gleich wieder zurück. Es dauert nicht lange.“


Währenddessen



Die junge Frau und der Mann saßen schweigend auf der Parkbank und sahen den Kindern beim Spielen zu. Seit Wochen war es immer das gleiche Ritual. Immer um die gleiche Uhrzeit. Sie unterhielten sich und lachten, manchmal nahm er sie auch in die Arme. Er mochte die junge rothaarige Frau mit den hellen blauen Augen, die oftmals traurig wirkte, wenn er zögerlich den Arm um sie legte. Es war ihm immer eine Freude, wenn er sie zum Lächeln bringen konnte, wenn er ihr bezauberndes Lächeln sah. Viel wusste er nicht über sie. Vor etwa drei Monaten war sie bei ihnen aufgetaucht und hatte sich um einen Job beworben. Zeugnisse hatte sie keine vorweisen können, aber sein Chef hatte sie dennoch zur Probe eingestellt. Sie war sehr engagiert und nahm ihren Job überaus ernst. Ein gemeinsames Projekt hatte die beiden schließlich zusammengebracht und sie waren Freunde geworden. Ginge es von ihm aus, denn wäre er ihr gerne mehr als nur ein guter Freund. Aber bislang hatte er sich nicht getraut, ihr das auch zu sagen.

Völlig außer Atem war sie zwanzig Minuten später im Park angekommen und hatte sich für die Verspätung entschuldigt: „Tut mir leid, dass ich so spät dran bin, aber der verflixte Wagen ist nicht angesprungen.“

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Er hatte sie leicht in die Arme gezogen und auf die Wange geküsst: „Hauptsache, Du bist da.“

Es herrschte immer noch Schweigen. Es schien, als wolle keiner der Beiden die Stille unterbrechen. In Gedanken wusste er, was er die junge Frau fragen wollte, aber die Worte kamen nicht über seine Lippen. Nervös fuhr er sich durch die Haare und begann schließlich: „Wir kennen uns jetzt ein viertel Jahr und ich weiß überhaupt nichts von Dir, Mandy. Ich habe Dich nie gedrängt, hatte immer gehofft, Du würdest mir eines Tages sagen, was Dich bedrückt. Du wirkst in letzter Zeit so unendlich traurig, dass ich mir langsam Sorgen mache. Ist wirklich alles in Ordnung mit Dir?“

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Die junge Frau sah ihn nicht an, als sie erwiderte: „Ich weiß, Du meinst es nur gut mit mir, Roberto. Es hat nichts mit Dir zu tun. Ich muss das selbst mit mir ausmachen.“

„Mandy, ich bin sehr gerne mit Dir zusammen und wäre gerne mehr als nur ein guter Freund und Kollege. Du bist mir sehr wichtig und ich mag Dich. Ich weiß nicht, was Dir widerfahren ist, aber Du kannst jederzeit mit mir darüber reden. Ich bin ein sehr guter Zuhörer.“

Sie hob die Arme leicht angewinkelt ein wenig nach oben und sagte schließlich: „Danke, Roberto. Ich weiß Deine Hilfe und Dein Angebot durchaus zu schätzen. Aber es gibt Dinge, über die ich nicht sprechen kann.“

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„Dafür habe ich auch Verständnis.“ Leise frage er: „Gibt es da jemanden in Deinem Leben? Bist Du deswegen weg gelaufen?“ Eindringlich hatte Roberto sie bei seinen Worten angesehen.

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Nachdenklich betrachtete sie ihn von der Seite. Was sollte sie Roberto darauf antworten? Er verdiente Ehrlichkeit. Sie wollte ihn aber auch nicht belügen. Aber sie wusste selbst keine Antwort auf diese Frage. Hätte er sie wirklich geliebt, dann wäre er damals zu ihr gekommen. Aber er hatte sich nicht mehr bei ihr gemeldet und auf ihren Brief nicht reagiert. Vermutlich hatte er sie längst vergessen. Warum sollte sie ihm also noch nachtrauern, wenn er es offensichtlich auch nicht tat? Roberto war ihr ein sehr guter Freund geworden, wenngleich sie ihn nie wirklich als Mann wahrgenommen hatte. Könnte sie an seiner Seite glücklich werden? Die Leidenschaft mit ihm erleben, die sie mit ihm erlebt hatte? Könnte sie Roberto wirklich die Frau sein, die er verdiente? Bis jetzt wusste er nicht einmal ihren richtigen Namen. Bei ihrer Bewerbung hatte sie sich als Mandy Newton vorgestellt. Niemand wusste, wer sie war und woher sie kam.

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Als er seinen Arm um sie legte, lehnte sie sich an ihn und genoss diese Vertrautheit zwischen ihnen. Ich muss ihm endlich die Wahrheit sagen, Roberto verdient Ehrlichkeit. „Roberto, lass mir noch ein wenig Zeit. Es ist…Ich kann noch nicht.“ Verlegen räusperte sie sich. „Ich mag‘ Dich Roberto. Aber Du musst mir noch etwas Zeit lassen. Es ist nicht so einfach…“

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Tränen sammelten sich in ihren Augen und als sie diese wieder öffnete, war ihr Robertos Gesicht ganz nahe. „Du hast alle Zeit der Welt, Mandy.“ Sie sah ihm in die Augen, ehe er seine Lippen auf ihre legte und sie behutsam küsste. Nach einem ersten Zögern erwiderte sie schließlich seinen Kuss.

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Es war nicht das gleiche wie mit ihm, auch verspürte sie keine Schmetterlinge im Bauch. Aber es war in Ordnung und es fühlte sich richtig an. Eng umschlungen saßen sie noch eine Weile nebeneinander, bis sie sich von Roberto verabschiedete. Man würde sich morgen früh in der Redaktion sehen.

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***

Mittlerweile war die Sonne fast schon untergegangen, als sich das Paar wieder zu ihnen gesellte. „Die Chica, nach der Ihr sucht, hat sie etwas ausgefressen? Seid Ihr etwa von der Highway-Police-Patrol?“, fragte die Alte Kyle plötzlich unvermittelt.

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Dieser antwortete: „Nein das sind wir nicht. Ich bin zwar Polizist, bin aber privat hier. Ich komme von der Ostküste.“

„So, von der Ostküste, also. Dachte ich mir schon, hab‘ s am Akzent gehört. Bisschen weit weg. Und kalt, ne.“

Kyle nickte freundlich lächelnd. „Kälter als hier ist es dort allemal. Ja.“

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„Na schön“, brummte die Alte, „ich glaube nicht, dass Ihr gefährlich seid. Allgemein besitze ich eine gute Menschenkenntnis. Aber ich warne Euch, ich habe zuhause eine Winchester und ich kann ganz gut damit umgehen.“

Kyle verkniff es sich, die Frau auf die Gefahren von Schrotflinten hinzuweisen. Hier draußen musste man aber auch immer mit allen Arten Gefahren rechnen, vor allem Schlangen.

„Also los, wir sollten uns beeilen“, drängte sie zum Aufbruch. „Es wird hier draußen sehr schnell dunkel und es gibt nur entlang der Straßen ein paar Laternen. Dann mal raus mit der Sprache. Was wollt Ihr denn wissen? Vielleicht können wir Euch weiterhelfen.“

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„Haben Sie vielleicht eine Ahnung, wo die Familie hingezogen ist?“

„Welche denn? Das waren drei große Grundstücke, die zum Teil als Farm unterhalten wurden.“

„Die Morenos aus Appaloosa Plains“, antwortete Kyle wahrheitsgemäß.

Die Frau blieb stehen und schien nachzudenken. „Hm, Moreno…, Moreno… Moreno. Die Martinez haben hier draußen gewohnt.“

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„Wir müssen da entlang. Emilio, wie haben die mit den Jungs geheißen? Aber die waren nicht aus 189.“

„Ramirez oder so ähnlich“, antwortete Emilio.

„Ja oder so ähnlich.“

„Nein, wir suchen nach Moreno“, meinte Kyle mit Nachdruck.

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Die Alte musterte Kyle und Jason noch einmal aufmerksam, ehe sie sich schließlich mit Emilio in Bewegung setzte.

„Lässt sie uns jetzt einfach so stehen, oder was?“, fragte Jason irritiert, der den Beiden hinterher sah.

„Meinst Du, die wissen etwas?“, antwortete Kyle mit einer Gegenfrage.

„Wenn nicht sie, wer dann? Also, ich glaube schon, dass sie etwas wissen. Die Frage ist nur, ob sie uns das auch sagen werden.“

„Ja, das befürchte ich auch. Ich glaube, der Mann ist kooperativer. Die Frau, ja na, ich weiß nicht so recht“, wandte Kyle skeptisch ein.

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Schließlich wandte sich die alte Frau um und rief grimmig: „Wollt Ihr hier Wurzeln schlagen oder was?“

Die beiden jungen Männer sahen sich etwas betreten an. „Ob wir denen wirklich trauen können?“, wandte Kyle Bedenken ein.

Jason jedoch zuckte nur mit den Achseln. „Du, das sind ältere Leute. Ich glaube nicht, dass die Böses oder so im Schilde führen. Und eine andere Wahl haben wir wohl nicht. Die scheinen etwas zu wissen.“

Kyle stimmte ihm zu. „Ja, das ist unsere Chance und wer weiß, ob wir noch einmal eine solche bekommen werde. Dann lass‘ uns denen mal nachgehen.“

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„Was ist jetzt? Kommt Ihr oder kommt ihr nicht? Dann macht doch, was Ihr wollt. Aber denkt dran. Hier draußen gibt es Schlangen.“

Zögernd folgten die beiden Cousins schließlich den älteren Herrschaften. „Warten Sie, wir kommen“, rief ihr Jason nach und setzte sich mit Kyle in Bewegung.

„Du, wo gehen die eigentlich hin?“

„Da drüben stehen ein paar Häuser. Vermutlich wohnen sie dort“, vermutete Jason.

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Nachdem sie zu dem älteren Paar aufgeschlossen hatten, wandte sich die Frau zu den beiden Männern um und wies auf den Dodge, der in der Ferne parkte. „Ist das Euer Wagen da hinten?“

„Ähm ja, das ist meiner“ antwortete Jason.

„Okay, Ihr könnt ihn bei uns parken. Ist besser, als nachher im Dunkeln zurückzulaufen.“

„Ist es denn noch weit?“, wollte Jason wissen.

„Nee, ungefähr noch fünf Minuten, wenn wir zügig laufen. Unser Haus steht auf der anderen Straßenseite“, erklärte Emilio.

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Jason wandte sich leise an seinen Cousin: „Was meinst Du, kann ich Dich kurz mit denen alleine lassen? Die Frau kommt mir schon etwas schrullig vor.“

Doch Kyle winkte mit der Hand ab. „Ich komm‘ schon damit klar. Es ist ja gleich da drüben. Und Du pass auf, wo Du hintrittst. Bis gleich.“

„Ja, mache ich und so dunkel ist es ja auch noch nicht.“

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Einige Zeit später


Kyle und Jason saßen mit den älteren Herrschaften in deren Garten. Zuvor hatten sie in der Küche ein Glas frische Limonade getrunken und ein Gebäckstück zu sich genommen.

„Ich bin übrigens Carmensita Estevez und das ist mein Ehemann Emilio. Wie können wir Euch denn nun behilflich sein?“, fragte die Frau, nun deutlich freundlicher als die ganze Zeit zuvor.

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„Kannten Sie oder kennen Sie vielleicht Mrs Moreno? Ricardo und Juanita Moreno?”

„Moreno. Ach ja, jetzt fällt es mir wieder ein. Ich war mit Selma Moreno gut befreundet. Sie und ihre Familie waren Nachbarn von uns. Die sind dann aber nach Lucky Palms gezogen.“

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„Wissen Sie vielleicht zufällig, ob ein junges Mädchen längere Zeit bei ihnen gewohnt hatte?“

„Bei Selma?“ Sie dachte angestrengt nach. „Das ist schon so lange her. Aber Selma‘ s Schwester hatte eine Tochter, die kleine Angelina. Ein hübsches Ding.“

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„Angelina? Ich dachte, sie heißt Anjelica?“, fragte Kyle überrascht, der gerade durch ein Wechselbad der Gefühle ging. Befanden sie sich wirklich auf der richtigen Spur? Würden sie vielleicht morgen schon den Morenos gegenüberstehen? Vielleicht auch Trish? Hoffnung keimte wieder in Kyle auf.

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„Anjelica? Hm, kann auch sein. Wir haben sie alle nur Angelina gerufen. Wir haben schon lange nichts mehr von ihr gehört. Geht es ihr gut?“

Carmensita blickte neugierig auf Jason und Kyle und fragte plötzlich: „Was ist der wirkliche Grund, der Euch hierher geführt hat?“

Kyle räusperte sich. „Ich suche nach Anjelicas Tochter Trish, eigentlich Patricia.“

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„Kenne ich nicht. Ich weiß nur von Anjelina. Sie war noch sehr jung und immer etwas traurig. Sie hatte glaube ich ihren Freund vermisst, hatte man sich erzählt. Aber sie und ihre Mutter sind dann wieder zurückgegangen. Erst als ihre Eltern sich entschlossen hatten, hierher zu ziehen, ist sie wieder öfters da gewesen.“

„Warum waren sie eigentlich so lange in Lucky Palms? Ich meine, sie haben doch in Appaloosa Plains gewohnt.“

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Ein Schatten zog über das Gesicht Carmensitas‘ s, die ihm darauf keine Antwort gab. Den Teufel werde ich tun, Euch das zu erzählen, Amigos. Von mir werdet Ihr das nicht erfahren.

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Kyle seufzte leicht. Er spürte, dass sie irgendetwas wusste, ihm aber nicht sagen wollte. Also hakte er nach: „War sie denn am Anfang nur mit ihrer Mutter hier? War ihr Vater nicht dabei?“

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„Ricardo haben wir erst kennengelernt, als sie hierher gezogen sind. Na ja und Angelina soll ja dann geheiratet haben. Hat dann eine Tochter bekommen. Ist sie die Frau, nach der Sie suchen, Amigo?“

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„Ja“, murmelte Kyle. „Wissen Sie, das ist eine lange Geschichte.

„Die Sie mir nicht erzählen müssen“, wandte Carmensita ein.

Es entstand kurz eine kleine Pause, ehe Kyle entschlossen fragte: „Sie wissen nicht zufällig, wo wir Anjelica‘ s Eltern oder ihre Tante finden könnten?“

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Emilio hatte bisher still daneben gesessen und den Worten seiner Frau gelauscht. Nun sah er Kyle an und sagte: „Eine Adresse haben wir leider nicht und Selma ist schon vor Jahren nach Arizona gezogen. Ihr Mann ist von dort. Ich habe damals bei der Post gearbeitet und soweit ich mich erinnern kann, hatten die Morenos einen Nachsendeantrag gestellt. In der heutigen Zeit würde das sicherlich kein Hindernis darstellen. Aber damals? Aber wir hatten im Postoffice schon Microfiches, da müsste sich eventuell etwas machen lassen. Wie lange habt Ihr denn vor, zu bleiben, wenn ich fragen darf?“

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„Ich wohne in Lucky Palms. Mein Cousin ist derzeit bei mir zu Besuch“, antwortete Jason an Kyle’ s Stelle, der derweil ins Leere starrte.

„Okay, heute kann ich nichts mehr ausrichten. Aber gleich morgen Früh gehe ich mal bei meinen ehemaligen Kollegen vorbei und schaue nach, was sich da so machen lässt.“

„Vielen Dank Mr Estevez. Sie haben uns sehr geholfen. Wir wissen gar nicht, wie wir uns erkenntlich zeigen können.“

„Ist schon gut.“

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Als Carmensita verstohlen gähnte, standen Kyle und Jason fast gleichzeitig auf. Kyle verabschiedete sich von dem älteren Ehepaar mit den Worten: „Es ist spät, wir müssen jetzt auch nach Hause.“

Der ältere Mann gab ihm die Hand und sagte: „Ich habe die Telefonnummer ihres Freundes. So wie ich Neuigkeiten habe, melde ich mich bei Ihnen.“

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Nachdem die beiden Männer gegangen waren, gingen Carmensita und Emilio ins Haus zurück, wo es jetzt in den Nachtstunden angenehm kühl war. Grummelnd sagte sie zu ihrem Mann: „Sie wissen es nicht, Emilio. Sie haben keine Ahnung, was passiert ist und ich werde den Teufel tun, es ihnen zu sagen.“

Ihr Mann stimmte ihr zu. „Ja. Es ist nicht unsere Aufgabe.“

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Kapitel 10 folgt...

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Re: Schatten der Vergangenheit - Sehnsucht, die nie vergeht.

Beitrag von Simsi68 » 17.08.2018, 17:10

Hallo Marga! :winken02

Sorry, dass es ein bisschen gedauert hat mit meinem Kommentar. :hug02 Zuerst bin ich nicht gleich dazu gekommen und hätte ich es doch beinahe fast vergessen! Zum Glück aber habe ich meine Liste und die hat mich dran erinnert!

So, jetzt zu Deinem Kapitel:

Aaaah, Kyle und Jason…
Jason hat also einige Informationen in der Schule bekommen; klasse!!! Und nun kann es Kyle nicht mehr erwarten, dort hin zu fahren! Nur all zu verständlich!
Armer Kyle, er leidet noch immer sehr darunter :kopf: weil er Trish noch immer von ganzem Herzen liebt und will sie deshalb schnellstens finden.
Ja, und Jason wäre nicht Jason, wenn er seinen Cousin jetzt hängen lassen würde. Und demnach tut er das selbstverständlich nicht und fährt mit Kyle an die genannte Adresse…

Ich kann Kyle verstehen, dass ihn im Moment nichts interessiert als endlich Trish zu finden, obwohl sich Jason um ihn bemüht und ihm Sehenswürdigkeiten nahebringen möchte, wie z.B. als er ihm erklärt, wo sich der Grand Canyon befindet.

Herrjeh, das ist ja mal wieder klar! Enttäuschungen über Enttäuschungen für Kyle. Keine Hausnummer 189! Vor Jahren alles abgebrannt! Och mennooooooooo :durchdrehen

Boah, hoffentlich bekommen die beiden dann noch weitere Informationen von dem älteren Herrn!!! :verbeugen

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Huch! Ist das Trish??? Mit roten Haaren??? :augen:
Mandy??? Ich bin mir fast sicher, dass es Trish ist – mit gefärbten Haaren!
Der junge Mann, Roberto, ist nett, soweit ich das jetzt beurteilen kann.
Ah, ich glaube ich habe recht. Es IST Trish – mit roten Haaren. Sie denkt an Kyle. Denkt, er hätte sie längst vergessen, weil er sich damals nicht bei ihr gemeldet hat, aber schuld daran war nur Charlene!!! Und nur sie alleine!!! :meckern

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Aha, nun sind die beiden älteren Herrschaften wieder zurück…
Die Frau ist ja wirklich merkwürdig. So schroff! Hm… :bestrafen:
Aaaah, bei sich zu Hause ändert sie endlich ihren Ton den beiden Cousin´s gegenüber!
Boah, warum nur macht es diese Frau den beiden Cousin´s so schwer?! Sie scheint mir auch ein wenig verwirrt, fragt immer wieder annähernd das selbe! Sie wirkt immer wieder skeptisch, aber auch stur irgendwie!

Uuuups…

„Sie wissen es nicht, Emilio. Sie haben keine Ahnung, was passiert ist und ich werde den Teufel tun, es ihnen zu sagen.“
Die Frau ist mir irgendwie ein bisschen unheimlich!

Maaaaaaaaaaaaan, ich bin sooooooooooooooooooo gespannt wie es weiter geht! Ich bin jetzt ganz hibbelig, da ausgerechnet JETZT das Kapitel zu Ende ist!

Das war wieder ein sehr unterhaltsamen Kapitel!!! Text wie Bilder wieder klasse; toll geschrieben und die Bilder einfach wieder super und sehr vielsagend! :grins Danke dafür, liebe Marga! :hug02
Und jetzt kann ich es kaum bis zum nächsten Kapitel erwarten und bin tierisch gespannt wie es weiter geht! :freu2


LG Astrid
:tippen02
Ich bin hier Moderatorin. :cool1 Man darf mich anschreiben (siehe private Nachricht (PN) senden). :tippen02 Ich beiße nicht :schlange

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